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den, ercerpirt. Wer mit der innern Staatsgeschichte irgend
eines Teutschen Fürstenthums recht genau bekannt ist, weiß
aus Erfahrung, wie Cheilnehmung an den Teutschen allgemeinen
Relchsangelegenheiten oder an gewissen besondern Händeln
in der Nähe und in der Ferne gar nicht der Theil der
Geschichte ist, in welchem wir unsere Teutschen Fürsten am
besten kennen lernen. Es ist auch in diesem Theil der Geschichte
so wenig Handlung, sondern bloß Canzleigang, daß
man oft in Versuchung geräth zu fragen, ob der Fürst, der
vlelleicht durch seine geheime Räthe reichspatriotische Instruktionen
an seinen Gesandten in Regensburg schicken läßt, auch
als Mann und Fürst zu handlen im Stand wäre.