die bei dem Vorrücken der Deutschen widerstandslos in Feindeshand gefallen sind.
Die Befestigung soll so stark wie möglich gemacht werden, so daß die deutschen
Truppen bei einem neuen Vorstoß auf weit größere Hindernisse und stärkeren
Widerskand stoßen als bei dem Vorrücken gegen Daris im August und September.
Mit Billigung Joffres werden folgende Städte befestigt: Senlis, Gisors, Saint-Maxent,
Montmorencyh, Beauvais, Chankilly, Melun, Mantos und Meauxk. Die
Garnison dieser Städfe wird aus den Fekeruten des Jahrganges 1914 sowie
den Divisionen der Armec bestehen, die unter Daus Leitung in Südfrankreich
gesammelt werden. In Creusot wird Tag und Nacht an der Herstellung schwerer
Artillerie gearbeitet, die Mitte Oktober an die Fronk geführt werden soll. (W. T. B.)
Jopanisch-englische Niederlage vor Tsingtau.
Rotterdam, 6. Oktober. Beim ersien Sturm auf die Infanteriewerke
von Tsingtau wurden die vereinigten Jopaner und Engländer mit einem Verluft
von 2500 Mann zurückgeschlagen. Die Wirkung der deutschen Minen, Geschütze
und Maschinengewehre war vernichtend. Der rechte Flügel der Verbünndeten
wurde von dem österreichisch-ungarischen Kreuzer „Kaiserin Eltsabelth“ und dem
deutschen Kanonenboot „Jaguar“ wirksam beschossen. Die deutschen Verluste
solken gering sein. Die Jopaner warten Verstärkung aus Japan ab. (W. T. B.)
Die deutsch-österreichische Offensive in Dolen und Galizien.
Wien, 6. Oktober. Amtlich wird verlautbart: Die Operationen in ZRussisch-Dolen
und Galizien schreiten günstig vorwärts. Schulter an Schulter kämpfend,
warfen deutsche und österreichisch-ungarische Truppen den Feind von Opatow und
Klimontow gegen die Weichsel zurück. In den Karpathen wurden die Kussen am
Uzsoler Paß vollständig geschlagen.
Der stellvertretende Chef des Genetalstabes.
v. Hoefer, Generalmajor. (W. T. B.)
Zwei serbische Divisionen aufgerieben.
Sosia, s. Oktober. SBei den letzten Kämpfen östlich der Drina wurden die
serbische Schumadja= und Morava-Division fast vollständig ausgerieben. Im ganzen
haben die Serben bisher 13 000 Tote und über 50 000 Verwundete. (W. T. B.)
Englische Miederlage in Südafrika.
TLondon, 6. Oktober. „Daily News“ berichten: Kolonel Grant drahtet, daß
die Engländer bei einem Mißerfolg an der Grenze des Sandfontein= und Warmbad-Distriks
16 Tote, 43 VBerwundete, 8 VBermißte und 35 Gefangene verloren hätten.