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Pranger der Themis stehen, hat die Zeit nichts mehr
übrig. Seine Erben würden mit Schrecken davon
Kenntnis nehmen müssen.
Reichstag. Viel Gutes ist über den Reichstag
nicht zu berichten. Selbst Caprivi sagte: ‚Die Klügsten
sind es nicht, aber die Besten.“ Die besten Brüder
sind es jedoch auch nicht. An der Kurage und der
Weisheit hat er sich nicht übernommen, aber er ist
dankbar. Wer Unglück gehabt hat ım Leben mit
seinem Witz, soll ihn im Reichstag preisgeben; eine
nie versagende „stürmische Heiterkeit“ wird ıhn
reichlich entschädigen für die frühere Unbill. Der
Armeeverwaltung folgte er blindlings und schädigte
dadurch das Volk um Hunderte von Millionen.
Führend griff er niemals ein. Wenn ehemals die
Fürsten den Eigennutz und die Genußsucht der
Deutschen und den daraus hervorgehenden
schwachen Gemeinsinn ausbeuteten, so haben heute
die Parteien dieses traditionelle Amt übernommen.
Wie Michel bei der Stillung seines Eigennutzes und
Durstes alles über den Haufen rennt, so begreift
eine echt deutsche Parteı niemals, daß außer ihr
noch etwas anderes existenzberechtigt ist. Auch die
schlechteste Regierung kann unter ihrem Schutze
ein behagliches Daseın fristen, indem sie von einer
Fraktion hinter die andere flüchtet und das Vaterland
ausschlachtet. Sie wird überall mit offenen
Armen empfangen und auf Michels Kosten standesgemäß
unterhalten. — Mitunter werden schneidige
Reden im Reichstage gehalten, wegen der Wiederwahl.
Folgen haben diese Reden weiter keine, als daß
sich die Sorte, die nie alle wird, hinter dem Schoppen
daran erquickt. — Unter der Protektion des Reichstages
haben wir endlich auch den Platz an der Sonne
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