Phrasen
Das die Freunde .. v. diesem Feste alle herkömmlichen
Verzterungs-Ph-n abgelehnt. G. 22, 306 ꝛc. Als
Bstw., z. B.: Schönrerner u. Ph—-n-Drechsler.
Holiei Ch. 1, 230; Ph—n-Helrden. Oppenheim Verm.
152; Das war ihr als Ph—n-Koncert nur verächtlich.
Uat.. 21, 247; Pb—n- Labrinth (s. L.);-Macher:
Ein abgetragener Ph—-n--Mantel schlingt sich um die
Armuth des Gerüstes. Hillebrand Nat. Lit. 3, 418; Von
rer ph— radikalen sin Ph—n r-en] „Newvorker
Tribune"“. Uat3. 20, 113; Ph—nl Schwall. Thomas
Fallm. 35; Nun hat eine Gewalttbat .. Deutschland
aus seiner Ph—n. Seltgkeit aufgerüttelt. Lewald Genf
57 (vgl. Rerseligk.); Pb—n-Wesen 2c. Sen, intr.
(kaben): sich in Phrasen ergehen 2c.: Er [Platen]
wird vom hohen Pferd herab gräfl. vornehm über mich
.. herabe#hh. Heine Ens. 197 12c.; Einen beerb. [mit
Phrasen anreden . Scherr Stud. 2, 224 2c. -enhaft,
a.: phrasenartig; sich in Phrasen bewegend 2c.:
Ein langweiliger, ph-er Mensch. Gutzkom R. 8, 359;
3. 4, 109; Sch. Stund. 224; 232; Ual . 20, 578
2c.; Ph-lgkeit. Herrig 28, 312 2c. Zenthum, n.,
—(e)s; 0: Phrasenwesen: Mit all seinem hohlen Pb.
Gartenl. 17, 225a; Grenzb. 25, 4, 150; 26, 2, 199;
Aag. d. Ausld. 36, 453b; Nat## 22, 338; Dolksz.
16, 26 ꝛc. rologik, f.; —e)n: eigenthümliche
Redeweise, Redensart 2c.: Ph., die im Kopf mir blieb
aus einem Tragörlenrübrei. Platen 4, 30 2c. — U. :
Sammlung v. Redensarten, Redewendungen.
ologièren, intr. (haben): phrasen: Deste mehr
pbraseologierte Herr Z. Raumer Frankf. 1, 116. = rold
gisch, a.: auf Phraseologie bezügl.: Ph-e Haarsraltereien.
Uat3. 19, 411. cologismus, m., uv.;
ismen: das Sich-Ergehn in Phrasen u. die Neigung
dazu. eur (frz. —ör), m., —; —8, e:
Phrasenmacher: Wie ihre Ph—s renommierten. Gtenzb.
25, 2, 284. — Dhrät-er; or (gr.), m., -6;
kren, -ören [8 24, 3, -eris, -oris!): Jemand als
Angehöriger einer Phratrie. ria, f.; zriai: Phratrie.
-riäch, m., —en, —##;#-en: Vorsieher einer
Phratrie. -riäst, m., (-), -—en; -en: Phrator.
„rĩt, ri, f.; —: Unterabtheilung einer Phyle
(sj. d., vgl. Obe; Kurie; Serile). rion, n., —;
rken, -ria: das Heiligthum der Phratrien.
Uhré, m., —#;; 0: s. Ra. — Phren-erik (gr.),
f.; +eyn: Wuth —, sowohl v. wirkl. Wahnsinn
als auch v. leidenschaftl. Erregung 2c.: Mit derselben
„Frenesie"“ den Cancan tanzen, wie ihn der junge
Ouvrier tanzt. Wachenhulen Ev. 46 2c.; Das zweite
Star#um der vorfährigen Ausgleichs-Pb. Uot3. 21,
149 1. tisch, a.: wüthend 2c.: „Frenetischen“
Beifall. Gutzxow Schön. St. 327 (s. Fenilletenißiik);
Hat. 20, 455 2c. icus, a.: das Zwerchfell betreffend:
Pärles (s. d.) ph.; Plsüra (s. d.) phrénica.
it, m., —en; —en: ein Mineral: Einen echten
Ph-en vom Kap v. größter Schönheit u. senstige Minerallen.
G. 27, 181. -ĩtis, f. [824, 3, uv. 1:
Phrenefsie; Gehirnentzündung 2c. stisch, a.:
rhrenetisch. -ogästrisch, a.: Zwerchfell u. Magen
betreffend. -olög, m., -en, (-—#; -en: Einer, der
sich mit Phrenologie beschäftigt. üohl Engl. 2, 109.
ologie, f.; —(e)n: Ein englischer Arzt gab der
Sanders, Fremdwörterbuch. II.
Phtharticum 257
[Gall'schen) Lehre den Namen Ph. Dieses Wert ist
deutsch Geisteslehre, ganz wie Psochologie (Seelenlehre].
.. Das Wort Schärellehre od. Kranioskople
ls. d.] hat Gall selbst v. Anfang an verworfen rc.
Schere Katech. d. Pbren. (3te Aufl.) 33; Burdach Anthr.
362 2c. -olögisch, a.: zur Phrenologie gehörig,
darauf bezügl. 2c. opathik, f.; —(ehn: Gehirn-,
Geistesleiden. -opäthisch, a.: gehirnleidend.
osplenisch, a.: Zwerchfell u. Milz betreffend.
Phrik-(ihsmus (gr.); -ödes, m., uv.; 0:
Frostschauder, Gänsehaut (wobei es Einen kalt
überläuft). — Phrir-os, us (gr. Myth.), m.,
uv.; 0: Bruder der Helle (s. d.), v. einem goldsließigen
Wirder vor den Verfolgungen seiner
Stiefmutter Juo übers Meer getragen.
Phrön-sis (gr.), f. [824, 3, uv.): Verstand,
Einsicht, Klugheit ꝛe. -tis, f. [8 24, 3. tidis!:
das Ergebnis des Denkens, der Uberlegung, Gedanke:
Drüterai phröntides sophöterai, die 2ten
Gedanken sind die weiseren. tifl, m., en, (—9);
—en: Pheen: übertriebne subtile u. pedantische Grübler
ꝛc. W. 24, 325 (vgl. Att. Mus. 2, 2, 35 ff.); Sorhisten
ls. d.] od. Ph-en (wenn tu ihnen lieber einen
aristopbanischen Namen gieksft). 22, 378; 379; 397;
23, 222 (vgl. Meteoroleschie). tiflerion, n., 8;
len: Lehriaal, Schule eines Phrontisten.
Uhrür-a (gr.), f. [8 24, 11: Wache, Wachposten,
Wach= u. Arrestlokal. -rch, m., —s, -en;
—en: Befehlshaber der wachbabenden Soldaten rc.
Phrugan-ea (gr.), k. [8 24, 11; z, k.;
—eon: Frühlings= od. Maistiege, Hülsenwurm,
Sprocke. Oken 5, 1459 ff.; Die Gehäuse der Phryganeenlarven
od. Sproken. Burmeiser Gsch. 516. —
Phrög-ia (gr.), f. (n.), -s; 0 8 24, 11; -ĩen,
n., —#;; 0: eine Landschaft in Kleinasken, bestehnd
aus Groeß= u. Klein. Ph. er, m., —; uv.: 1)
Bewohner Phrygkens. — 2) s. Montan 2. e-isch,
a.: aus Phrygien stammend, darauf bezügl. .:
Die ph—e Kunst, des Stickens 2c., vgl.: Die Kunst,
Tapisserie-Arbeit zu sticken (drtem Pürgiam). W. 36,
86 2c.; Ph—-e Mütze (s. Miras u. z. B. Weifs Kost. 1,
413 f.), auch — in der ersten frz. Revolution —
Jakobinermütze; Pb-er Siein (läpis phrFgius), Art
Bimsstein, der gebrannt zum Kleiderfärben diente;
Ph-e Tonart, s. Sulzer 3, 689b c. ium I§ 24, 2,
Mn. ): Art Mitra (s. d.) nach Form der phrygischen
Mütze. eius, a.: f. pbregisch. — Phrõne, k.;
s, -ns; —-n: eine berühmte Hetäre des Alterthums;
danach = Hetäre: Mit den weichen Rosenarmen
eurer Ph-u. Sch. Göd. 1, 341 2c.; [Die Rosel
beut] sich rh-n = mäßig an, doch voll Bescheirenheit
harrt dle Viol’ 2c. Alringer D. 187.
Phthä (Ggyrt. Myth.), m., —#; 0: Temrel des
Pb. (Vulkan). Grube Ch. 2, 218 2c., auch Phihas. —
Pbtlhlakr, n., —; —: (in Tunis 2c.) Die Ph—/,
Butterschnitten mit Honig bestrichen. 202. — Phthal:
(Chem.) Darstellung der Ph.-Säure aus dem Naphtbalin
u. die Abscheidung der Benzolnsäure aus der
Ph.-Säure durch Entfernung v. Kohlensäure aus derselben.
UaiZ. 19, 133 2c. — Phthärki-kon (gr.),
cum, n., —#; zca I§ 24, 2, u.]: zersiörendes,
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