Willen Metternichs vertrat, erschien ihm wie ein moralischer
heit zu gewähren empfahl, um auf Grund der daraufhin gethanen
offeneren Aeußerungen nachher um so strenger einzuschreiten.
Friedrich v. Gentz aber pries den König als den
Retter von Deutschland und Europa und bewunderte die un-Jahren
gemacht: wenn es nun noch katholisch würde, würde
es die kräftigste Stütze der Welt sein.
Wohl nahmen sich die Professoren mit Freimut und Entschlossenheit
ihrer außerhalb alles Rechts gestellten Studierenden
an, und ganz vereinzelt blieb Herbart, damals auf Kants Lehrstuhl,
mit seinem entsetzten Glauben an die buchstäbliche Wahrheit
der gegen die Burschenschaft vorgebrachten Anschuldigungen
und mit dem knechtischen Wunsche, der Regierung für die Entdanken.
Deshalb wurde das System kleinlicher Beausfsichtigung
und chikanöser Bevormundung allmählich auch auf sie und den
akademischen Unterricht ausgedehnt. Die Vorlesungsverzeichnisse
unterlagen einer schulmeisterlichen Kritik, um daraufhin an die
Dozenten Lob und Tadel zu verteilen. Völlig veraltete und
längst nicht mehr befolgte Statutenparagraphen sollten mit
einemmal wieder buchstäblich erfüllt werden; die sich Weigernden
wurden mit Gehaltssperre bedroht. Von Lehr= und Lernfreiheit
blieb nichts übrig. Durch Strafmandate hielt man die Professoren
zu bestimmten Vorlesungen an und plante die Einsetzung
on Studienkommissionen, welche die Studierenden bei der Auswahl
der zu belegenden Kollegien überwachen sollten. Auch
die Zensurfreiheit der Universitäten wurde 1825 aufgehoben:
diplome, sollten vorher dem Regierungsbevollmächtigten vorgelegt
werden. In Königsberg dachte die philosophische Fakultät deshalb
daran, letztere nur noch schriftlich auszufertigen. Und