Nummer 223
der Kriegsfreiwillige einet Inf Geschubatt
rie Adolf Pielschmann, Sohn dis Betriebslei.
lers und Proluristen N. Nietscäkmann in Li:
sersfelden. . -
Oberbayer. Schuldienit. Virsetzt wurd:
die Schulverweserin Anna Sap,er von Sölier
sce nach Wiessee. Neu ernannt wurde die Volks—
jc. ulamtsbewerterin Berita Menhard in Minn.
den zur Hilsfslehrerin in Schlierree. Auf Ansn
chen entlassen wurde die Schulverweserin Klara
Fiedler von Pang. BA. Nosenheim.
Vortrag eines Feldgeisilichen. Es
u#cd nochmals elgens auf den heute abends
3 Uhr im „Deu:schen Kaiser"“ slattsindenden
Vortras eines Feldgeimlichen aufmerlsam ge
mackt, Mög niemand, der Liele zum Vaterlande
und Teünahme für unjere Krieger bal,
die debolene Gelegenheit versäumen, mand: in
lereisame Aufllärungen zu ersaleren.
„Was uns nodtut“. Die üarose General
oijseniire. von der sich unsere Feinde die end—
cüllige Niederiwingung Deutschlands und fer
ner Bumnder denofsen erossien. die uns aus der
Heiler der Graimise Lerausteihen und für im
mer iu Slliaven ###aaen jallte, i in der Hauptsad:
vorüber. Unermesliche Strome von
Blutl, nementlid v#n seindlicher Seite, mutten
al ermals ille , Um den Vierverband zu über
en. dai unere z fellentfeit lehl, daß lei
ne Mad: der Well imüand: il. Deutschland
mililär'sa nie der zuzginden. Aus wirtschaftlid
em Gebiete iĩ. unisere Lage gunitiger denn e.
nnĩere diesjabriege gute Erme sichert uns das
Durcktalien bis über die nächitjährige Ernte
I inaus. Unsere Neinde müssen erlennen. daß wir
nid: aus: « sicnukknnlskaun
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nähern-in si«.-f««t""!----’-Ysslijnscndcn
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treffliche Erläuterung iu den Ausführungen des
Vortragenden lilden Zu diesem Vortrag itt
jedermann freundlich eingeladen. Gerade jett,
wo die endnültigen Eutscheidungen heranreifen
und m) dem euisäen Volle der Lohn für sein
peireues Ausbarren u. dari erwartet werwerden.
daf aln und der Einladung zu
der dbalerländlicken Vere ustallung rcht zahlreich
letiten wird.
*
desn
WM#lsenluten uner:
de. uler und uUm
Uorden. deim
. .
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Folge
Siiberne Hochzeilt. Das F.u der s#lber.
nen Hochzeit seiern lie ure Herr Kaver Eeer thau.
seine Ehefrau Anna. geb. Maibeis, Leider lonn—
ten an dem Jubeli##n nicht alle Ginsenr- des Ju
Lelraares teilnei da drei TZoöhne cingerui
jind, von denen sich zwei in englücher wesan
genschaft und einer an der Front befindet.
Auch wir embieten unseren Glückonnich!)
Der Kaih. Arbeiterinne
Moniag abends zum 2. Male im Saale des
Hotls „Deunscher Kaiser“ das romische Stück
, Spra“. Bei vollbesetztem Hause ging dieses
berrliche Sriel flott über die Breiter; wie immer
bemühle sich ein jedes lölied der Gesellschaft
die Zuschauer bis zum Schluß zu feltein,
Von der Saunidarellerin „Syria“, welche ir
ihrer Bescheidenheit und Liele das Herz iren
großen Herrin Cabsoln in andere Bahnen zu
lenken vermochte. bis Berab zu den zwei lleinen
Regerstlavinnen, sie alle spiellen so erhaben und
würdevoll, alle sehten ißre ganen Kräfte ein.
Es sehlie aber euch dem an und für sich ftierliczen
Stuck die Würze nicht, die drollige Drulla.
dargestellt von Frl. Elise Meser, verdient besondere
Anerlennung, dem sie vermochte mit
ihren ungerwungenen heileren Szenen die Zuschauer
aus dem Erut des Tages heraus zurüttieln;
es sreute sich wohl ein jedes - wenn
die kleine Schwarze auf einmal zum Vorschein
kam und so snell wie sie kam, einige Lachsalve.#
binterlassend. wieder verichwand.
ernteten großen Beifall, mit herrlichen Blumen
wurden sie bedacht und das mit Recht,
denn sie verdienten volles Lob. Der Kathol.
Arbeiterinnenwerein kann mit Stolz auf den
nverein aab
zweiten „Syria“-Abend zurückblicken u. wün-Das
##inzentriene ##1#
Ele □ ###nze##s
schen wir der vonten Aussubiung melche zu
Gunsten des Kinderhortes am Dommerstagabend
flansindet., ein v#llesetztes Haus.
Beibilsen fur die Pensionisten. Ju
der vielsaa auigewo##een GKrage, ob den
im Nul- estande 1 Findlien Beamten und den
Hiuteri lie enen voen Veamien iatt der oder ne-In
der kekuv elv #en erstsützung sort.
laufende Veihzsen im VBedürftigleilsfalle geuält
werden lönnen, erllärte Finanzminiister
von Breunig in seiner Budg##irede, daß diese
Crage einent geprust werden soll.
Besib wechsel. Das Brauereianwesen zum
„Weiibräu Rasenheini“, Helligqeistitraße 12,
Vesitzer Joselrh Smid, ist von Albert Baumgariner
jun. jänflich erworlien worden.
Dilse beim Kartoffelversand. Die
Vermendung von Schülern höherer Unterrichts
amoalten zur Enlladung von Kartoffelwagen,
lesonders in gröseren Städten, wird vom Mini
sterium des Junern und vom Kriegsministerium
als selr wünschenswert erklärt. An die Relloraie
jind entsprechende Anweisungen ergangen,
um soldce freiwälliaa jugendliche Helser dem zu
siändigen Kriegzamt en benennen.
Nur ein Mantel. Die Münchener Haupibetleidung
nelle traf vor einiger Zeit mit Rückdie
llimatischen Verhällnisse Münchens
ic, daß entgeigen den Beflimmungen
Ulleidung##elle Personen, die nur
ommern lantel besitzen, auch einen WMantel
Diese Anordnung
lam #uur Kenmnunis der Reichsbelleidungs
stelle, die der Mündener Sielle eine Rüge erteille
und sie anwies, sich Urenpe an die? Vorschrif!
ten u lalien. Es ist also der Besin nur eines
Mantels geialtet. Pelmmäntel jeder Ar kommen
agegen bi der Vedarfsrrüfung ni#t in Annulng.
Fru hdruschprämir. Deimt Bundesratsrererdnung
vom 5. Juni 1917 eingeführten
Grö#l drusch prämien für Rol igelreide fanden mil
dem 30. September 1917 ihr Ende' Alles Brotgemeide,
das jekt von den Landwirten ub eliefert
wird, im nur noch mit dem Höch#preis von 280
Ml. für di: Lone Roggen und 300 Mf. für die
Tonne Wei:en zu bezallen. Dagegen bleibt ###
Drus# prämie von 60 Mk. für de Tonne Gersie
und Hafer nach der Verordum: ig des Krie Isernalrungsamtes
vronm 11. August 1917 bis auf
weiieres beitehen.
TDie Llürreise.
à wurde in der
*
einen —
für den Wüner erhalten sollen.
Hinsich tlich der Obfiver=Sitzung
des Ernährungsirates
vom 55. Sel#ember den Vorschlägen
der Landessielle für Olnt und Gemnie
fltimm, monach für gewiste Sorten von Arrf#:=und
Virnen die Preise nochmals eiwas #
werden und der bisller gewährte Sortietung:
uschlag in Wegfall lommen soll. Ueberein##m
mend wurde bierbei jelgestelit. daß bei einer
befriedigende bnversoraung Vanern die niedrianen
Preier im ganten Reiche hat.
(Gerücht. Es in zur
Fleischverforgung:
zuge
5„ O
Ein einfältiges
Kennmi- der Bayerischen
steile gelangt, daß cui der Strecke Nandliladi-Haag
sß Stiecke) ersjählt wird, „daß
den Vauein so viel iragende Küne weggenom
men werden, und iwar geschehe das deswegen,
weil das Fell der ungeborenen Kalber teuer
ins Ausland verlauft werde“. Dieses Gerücht
träg: den Stempel der reinen Erfindung so sehr
an sick, daß die Bayerische Fleischersorgungojielle
es nur öffentlich mitteill als neuen Bebeisd
es allen Sotzes, daß nicht# so dumm int,
das, es nicht bei Unvernünftigen Glauben und
Weiterrerbreitung findet. Wje sehr in Banyern
nid,t bloß die nagenden Kübe, sondern die
Küle ülerhaupxt geschont worden sind, beweist
das jüngie Zählungeergebnis vom 1. September
für Bayern, wonach die Külle und Farsen gegenüber
der Zählung vom 1. Juni 1916 trotz des
auscrordentsiken Bedarfes infolge der erhöhtlen
Fleischration nur um 0,9 Pros, abgenommen
haben.
Fahrraddiebstahl. Wie der Polizeibericht
meldet, wurde ein Damen-Fahrrad (Marke
Zie gfried“) entwendet. 2
* . 2½
Die Milckhfrage.
Im Ernährungsbeirat herrscht Uebereinitimmung
in der Ansch auung, daß die Erfassung von
Milck und Butter für die öffentliche Bewirtschaflung
weilt höhere Schwierigkeiten bereitet als
die anderer konduirichaffücher Erzeugnisse, da
die Erze uaung je nach den Verhältnissen im
Stalle, nach Futter und Jahresrcit außerordentlich
schwankt und der Eigenverbrauch in der Wirtschaft
der Erzenger nac) dem Personennand, den
Jahreszeiten und der Art der Kost in den jv
geinen Gegenden ganz verschieden ist. Zur
rechten und gleichmäßigen Heranziehung aler
Lieserungspflichtigen wurde es für notwendig erx-
llarl. die leeberwachung der einzelnen Betriebe
durck Beauftragte der Kammunalverbände und
der Landesfettüelle weiter auszugcstallen, um
I sonders mit Probemellungen die wirllichen
Verlällnisse in den einzelnen Stallungen besser
ermitleln zu lönnen. Zur Erhöhung des Juleresses
sollen weiler Gemeinden und Betriebe,
die über das Pflichtmaß hinaus liefern, Prä
mien erhalten. Es wird belont, daß der Rückgang
der Ablieserung an Vutier zum großen Teile
auf die unerklaubte Selbuversorgung zurückzuführen
ist. Himichtih der Preise für Mi#ch und
Butter wurde auerlannt, daß serwer zur Hint
anlaltung eines weiteren Rückganges in der
Milchversorgung den Milchle eierern auch ein den
gegenwärligen erhür en Durchschnittk Erzeut
Hungsloiten sich augeeichender Milchpreis bewilligt
werden müsse.
Reue Verteuerung der Brennüofsfe.
Die Befürchtung. daß es den Jechenbesitzern
gelingen wird, die Widerflände gegen eine abermalige
Preis eteigerung der Brennilosse zu überginden,
hat sich leider als nur zu begründet
erwiesen. Nachdem eine Versammlung der Ze
chenb#sitzer des Kobleumdikats über die Feit
seiung der Preise vom 21. Sext. aus den 27.
Sel veräch en worden war. i# die neue Ver
leuerung der Kohlen zur Tatsame heworeen.
Der Draht berichtet: Die Versanmlung der
Zechenlesitzer des Mheinisch Wesliälischen Lob
iensundilats beschloß auf Antrag de#s ##e
schäftsaueschusses, für das letzte Vierlel des lau
senden Jabres die Richtpreise einschl. der Koh
lenueuer für Kolle um 2.60 Marl, für NKoi-o
um 3.60 Mark und für Briletts unt 2.50
Marl zu erhölen. Das entsrricht einer Preis
er! öl Uund der PVrenntoffe selbit um 2 Marl
fur Kollle, 3 Marl fur Kols und 2.08 2.10
Marl für Brilett. Die Veteiligungsanteile für
das letzte Vierteljahr wurden in der bis herigen
Hôöhe von 100 Prozent sengesetzt. Die Ocber
lesi: aʒe KRalenlbnemion beschloß die Er
lul ung der Koölentreite um 2 Marl die Tondlse
imi. (ellun ab 1. Olldbber. Hieriu trimn
die Kohlenitener von 30 Prozent. Der Prei:
vernd der mitteldeurschen Vrauniellenwerle
beschlon, nach Einholung der Genehmigung des
Handelsminüters ab 1. Oktober eine Er
der Preiie für Braunkohlen Briketts
und Nasrrefe ine um je 1 Marl für cie Tonne
und für Rohlohle um 0.30 Mark fur oie
Tone vormuechmen. Wir sithen nach wie vor
auf dem Slandunmlt. daß man dem Koblen
arosigewerle leine unerträglichen Opfer in dieser
anfervollen zeit zugemutlet laite, wenn
eine neue Sreiserhölzung meiter hinausgeschohen
worden oder wenn wenigstens der Prisauf
scklag geringer ausgesallen wäre.
r*
—
*,
Hindenbmfeiern.
An Hindenburos Julellag hal dar Zane
l#nerisck Voll den hewflichsten Antell genom
men und atlerer's wurd: Deutsällands gröbter
und vallsint iich iter Hee rführer i#de Stadil und
Lund gefeieri. Wohl in keinem * der
laner. Presse feblle geirern der Glückwunschar.
lilel für den Besreier Osftrreutze Sie alle
mürdig en seine unvergänglichen Derdienste um
das Vaterland., Aus allen Gauen des Bayernlandes
lausen Verichte ein über vaterländische
Kundgebungen und Hinrenkurg Feiern. Wiele
Slädte ernannten ihn zum Ehrenbürger. andere
leschlossen zur dauernden Erinnerung die Schaf.
sung von Hindenkurg-Hainen, wieder andere
benanmen Straßen und Plätze nach dem Namen
des grosen Hcerführers. .
Die Residenzitadt München gab der Vereh—
rung und Liebe für den ge einlesgewaltigen Leu
ler unserer Armeen begeisterien Ausdruck. Seit
den frühen Morgenstunden prang:e die Stadt
in sestlichem Flaggenschmuck. In den Schulen
wurden der Zugend die uniterblichen Verdienste
Hindenburgs um das Deulsche Reich vor Augen
geführt und vaterländische Feiern mit patriotischen
Gesängen veranktaltet. Den Höhepunkt
der Veranstallungen bildete eine groß:
vaterländische Kundgebung, die abends auf dem
Königsrlatz veransfaltet wurde und ungezählte
Tausende der Münchener Bürgerschaft vereinigte.
Hoch und nieder, arm und reich, hatte sich
dort einegsunden, um Hindenburg zu huldigen-Dort
verweilte auch, mitten in der Menge,
der Sieger von Warschau und Niga, Generalseldmarschall
Prinz Leopold mit den Prinzen
Ludwig Ferdinand und Alfons und Prinzessinnen
des Kagl. Hauses. Von hohen Kandelabern
slammten mäcktige Feuer, die den weiten Platz
in helles Licht tauchten. Krachender Kanonendonner
und Trommelwirbel leiteten die Feier
ein, Fansaren erklangen vom Giebel der Glyptothek.
Beim Ordonnanzgebet, zum Andenken an
die Gesallenen, lentten sich die Fahnen,
Donnerstag, 4. Oltober 16017
ent-Llößten
sich die Häupter. Dann betrat Obrbürgermeister
Geh. Hofrat Dr. Ritter von
Vorsch“ die Freitreppe und gab der Ehrenpflicht
der Münckener Bürgerschaft. Hindenburg die unbegrenz'e
Danklarkein auszusprechen, in markigen
Worien Ausbdruck. Worte des Willkommens
widmeic er dem Prinzen Leopold für sein Erscrinen
bei diesem historischen Akt. Flammenden
Pwtte VArhol er gegen Wilsons Versuch,
Deutschlands Volk und Fürsten zu trennen. Sein
55 7 König Ludwig und Kaiser Wilhelm
sand #rausenden Widerhall. Feierlich llang die
Nationaihymne über den Platz.
Julelnd legrünt schritl hierauf Generalseldmarschall
Prinz Leopold die Freitreppe hinan
und richlete flammende Worte an die unkbersehbare
Menge. Der Gesang „Deutschland, Deutschland
über Alles- und das Nied rländische
Dangebet schlossen die Daukfeier, die Mün
ücheno Hevöllerung dem deutschen Nationalheros
darbracht
AuchZ beran in der Proinz draußen verkün:
deten wehende Fahnen, daß das Voll herzlichen,
freudigen au. eil an Hindenburgs Ehrentage
nalim, ein Ankeil, der in vielerorto patviotischen
Feiern seinen Ausllang fand.
Aus allen Gauen des Deutschen Reiches lie
gen Nachrichten vor, die feitsiellen lassen, daß
der Tag als nationalen Feitlag begangen wur
de Auf Befebl des Kaisers hatten in Berlin
und gaun Preuseen wie in den Reichslanden
alle staatlichen und öffemlichen Gebäude Flag
genschmuck angelegt.
Klechuche Nachrichten.
Laudeskircheusammüinnz. um ZJuecke
der Aufbrindung von Mitteln für die Deckung
der Koien eines Nenbaues der durch Brand zertonn
kait Pfarrlirc#in Berz wurde die Vernilaltunz
einer Sammsung in allen kath Kiren
des Kônigreichs genehmigl.
An den Herbst 1917.
Nachdruck mit Quellenangahbe n##statte
Schimmernde Herkilzeit, o willil Du nicht brin.
"
Qen,
Was längit uns der Frühling und Sommer versrrochen.
Endlich beschliessen das sinitere Ringen.
Teufel und Menschenhyänen verbrochen!
Das
Sind zu wenig ret noch Deine Frucht#
Richt schwer genug die Oxsergarben,
Und verfrüht die zeit zum Wellgerichte,
Inder die Völler toͤbrich darben
Du rotlicher Herbu, nimm fort 8
Und trete vernunftige Herrschaft an
*
Gütliche Herbitzeit, o millfl Du nicht schenken
Gelnechteten Brüdern ach lieblichen Frieden,
Himmissch erleuchtel, zur Fteiheit sie lenken
Tie Armen, an Körper und Seele Toomüden?
NRimm den Has und gib der Liebde Wafsen,.
ereckskell und Recht laß'’ walten.
Doch nicht Mammons Gift u. Geister schafsen,
Daß frei sich kann die Welt geitalten!
Du retgelber Herbtt, faler“ auf blitzschneller Bahn
Die Würger des Friedene zum Teufel hinan!
Wahn
Srendende Herbitzeit, ring- Gluc und schenk
Segen
Vetrogenen Bölkern in Liebe und Güte,
Friedsam und leuchtend auf ofsenen Wegen
Entspriese den Dornen die Völkerheil. Blüte!
Deinen Himmel ruf' und Deine (Hötter,
Daß), Löwenmut und Adlerstärle
Uns Erlöser sei und Menschbeitsretter
Im schweren, allerschwersten Werke:
Den VBölkern, den armen, gib Licht und Versland!
Und aoldener Herbit zieht al#.
ins Land! 4
Menschen gewidme:
an Tage des hl. Erzengels Micheel 1917.
rnhard Bader
(Garmisch).
Aus dem Gerichissanl.
Oberdayer. Schwurgerichk.
ünchen, 2. Oklober. Die Verhandlungen
der am Montag begonnenen Schwurgerichtssitzung
eröffnete der Vorsitzende, Oberlandesgerichtsrat
Wolf, mit einer Begrüßungsansprache
an die Geschworenen, als Mitarbeiter zur
Rechtspslege in schwerer Zeit, und wies sie auf
ihre Pflichten hin. Die Verhandlung gegen
Rosina Streicher Bauerstochter von Grobegl
see, beginnt am Dienstag, den 2. Oktober, nicht
nachmiltags, sondern vormittags. Die Verhandlung
gegen Ludwig Lerchl, Versicherng-M——1—
eue lpenm
5Jefullte Lmpen
S
*