Full text : Weltkrieg und Gottesreich.

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Der  archimedische  Punkt  für  unsre  Beweisführung
  ist  da.  Ein  Mann,  der  seine  Seele  der  Re—
vanche  geweiht  hat,  konnte  in  Frankreich  eine  so
überaus  glänzende  Nolle  spielen.  Baron  Greindl
hat  unterm  1.  Zuli  1907  geschrieben:  „Es  gibt  selbst
unter  den  vernünftigsten  und  friedfertigsten  Franzosen
  niemand,  der  nicht  im  Grunde  seines  Herzens
die  Hoffnung  darauf  (auf  Revanche)  bewahrte.“
(Belg.  Aktenstücke  S.  44.)  Delcassés  Karriere  spricht
dafür.
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Eine  zweite  weit  gewaltigere  Tatsache  zum
Beweie,  daß  der  Dreiverband  nicht  mit  rein  friedlichen
  Absichten,  den  Frieden  Europas  zu  wahren,
geschlossen  war,  ist  die  Hetzpresse  der  drei  Länder,
die  Jahre  hindurch  die  Leidenschaften  der  Engländer,
der  Franzosen,  der  Russen  (und  auch  andrer  Völker)
gegen  Deutschland  aufgestachelt  und  mobil  gemacht
at.  Ein  so  eminent  kluger  Mann  und  klarblickender
Beobachter  wie  Greindl,  der  Gesandte  Belgiens
in  Berlin,  redet  als  von  einer  notorischen  Tatsache
von  dem  Berleumdungsfeldzug,  den
man  seit  Jahren  in  der  Presse  von

aris,  London  und  Petersburg
führt  (a.  a.  O.  S.  27).  Die  Führung  in  diesem
Feldzug  hatte  die  englische  Presse  übernommen.
Graf  Laleing,  der  Gesandte  Belgiens  in  London,
schreibt  am  24.  Mai  1007:  Eine  gewisse  Kategorie
der  Presse,  hier  unter  dem  Namen  „Gelbe  Presse“
ekannt,  trägt  zum  großen  Teil  für  die  feindselige
timmung  zwischen  den  beiden  Nationen  die  Verantwortung.
  Was  kann  man  denn  auch  von  einem
burnalisten  wie  Herrn  Harmsworth,  heute  Lord