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aber ist beredter, als irgend eine publizistische Erklaͤrung seyn
koͤnnte.
So darf man hier nur die Grabschrift ansehen, die der
schönen Ursula nach zwanzigjähriger trautester Verbindung mit
Markgraf Ernst gesetzt worden ist.
Das Grabdenkmal ist schon, und der Ort selbst, wo sie
ruht, zeugt genug schon, wer sie war, — an der Seite ihres
Gemahls. Aber gerade auch an diesem Orte sollte nichts
zeugen, was sie gewesen war, ehe der Markgraf sie erhöhte.
Kein Familiennamen sicht auf dem Grabmal, kein Familien-Wappen
derselben ist angebracht. Auch nicht einmal eine
Rose, die man, ungewiß ob's ein Wappenbild, ob's ein-Symbol
sey, spielend hätte hinstreuen können, auch nicht einmal
eine Rose steht auf dem Denkmal. )
Es würde kein Beweis für das anerkannt Fürstenmäßige
dieser Ehe gewesen seyn, selbst wenn auch mit großen Elogien
Komoͤdie, und fragte ihn, warum sie so sehr falle. Unter andern
Ursachen, die Racine angab, schloß er denn endlich mit
dieser: „weil es an guten neuen Stücken fehlt, so geben die
Acteurs bloß alte, und unter andern die unnützen und aller
Welt widrigen Stücke von Scarron.“ Die arme Maintenon
wurde bei diesem Namen blutroth; der König verlegen;
es erfolgte einige Minuten lang die schrecklichste Stille —
kurze Zeit nachher aber schickte der König den armen Racine
hinweg, und es war das letzte Mal gewesen, daß man ihn rufen
ließ. Ludwig XIV. und die Frau von Maintenon sahen ihn
nie mehr. «
EIÄnnoMDXxXOOlILMensisPechkava0b.lll.Dna
URSULA Marchionissa in Baden et Hochb. IIlustris Princ.
Dni Ernesti March. in Baden et Hochb. Conjunx, cujus anima
requicscat in Pacc. Amen.
Daß kein Rosenfeldisches Wappen auf dem Epitaphium sey,
schließe ich bloß aus Herrn Sachs Stillschweigen, der es bei
seiner sonstigen Genauigkeik gewiß bemerkt haben würde.