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Stellungen wieder ein. Nur die Franzosen in den Häusern von St. Elond verteidigten sich noch tapfer; von
ihren Landsleuten vergessen, mußten sie sich am folgenden Morgen ergeben. Der Rückzug in der Dunkelheit
brachte vollständige Zerrüttung, ohne von den Slegern gestbrt zu werden. In ihrer Furcht vor nachsetzenden
„Ulanen“ schossen die Flüchtlinge blindlings auf Trochu und seinen Stab.
Außer drei Brigaden des 5. Korps war nur noch das 88. Regiment an dieser sogenannten Schlacht am
Mont Valkrien beteiligt, im ganzen mit den Reserven 25,000 Mann. Sie verloren, dank den festen Stellungen,
die gerade hier besonders stark waren, nur 600, die Franzosen ebensoviel an Gefangenen und 3200 Tote und
Verwundete. Der „Gießbach“ verrann in ein zweckloses Blutbad.
Außer den bereits thätigen Batterien eröffneten am 21. Januar 81 Geschütze auf der Nordseite ihr Feuer
gegen St. Denis und die dortigen Forts mit gleich gewaltiger Wirkung. Die Werke wurden zerstört; die Forts
Isw und Vanves lagen bereits als Trümmerhaufen da. Schon hatte ein Sturm die besten Aussichten.
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General Dinor in der Schlacht am Mont Dals#en#G
Trochu mußte am 22. nach heftigem Sträuben vor dem allgemeinen Unwillen die Stelle eines Gouverneurs
von Paris aufgeben und blieb nur Präsident der Republik. Den Oberbefehl übernahm Vinoy; auch Ducrot trat
zurück. Die Meuterer regten sich wieder lebhaft, schon schossen die Pariser selber aufeinander, doch die Regierung
siegte nochmals. Aber ein anderer und unbesiegbarer Feind hatte Paris erobert.
In den Monaten der Belagerung konnten die Pariser entbehren lernen, und die ganze äußere Erscheinung der
Stadt änderte sich. Da Steinkohlen nur spärlich vorhanden waren, erlosch die Gasbeleuchtung; der geringe Gasvorrat
wurde für die Luftballons und einige Theater gespart. Die 35,000 Petroleumlampen reichten nicht aus, und was
war das sonst lichtstrahlende Paris, in tote Finsternis gehüllt? Die Frauen gingen meist schwarz gekleidet, der
Wagenverkehr hörte auf, weil man die Pferde verzehrte oder für den Krieg verwandte; nur die Kanonen rasselten
durch die Straßen, während von draußen unaufhörlich Geschützdonner erschallte. über der ganzen Stadt lagen
Stille und Düster, immer lastender kam der furchtbare Ernst zum Bewußtsein. Auch Holz und anderes Brennmaterial
wurden knapp; in diesem kalten Winter vermochten nur die Reichen sich eine warme Stube zu verschaffen,
und ein Kochfeuer kostete so viel, wie sonst eine einfache Mahlzeit. Die Lebensmittel nahmen bedenklich