si
Lumster 79
scbifft werden.
Selbstentzundun
udapeit Augquĩt. Die Oitichest Pali
Ungarn) jill einer Brandlast trophe zum Opser
.Im ganien sind über 80 Vaulich eilen zeritört
und zahirciche · Vieh verbrann.
Petersburg. 5 Aucunt. Die auf der Hülbinsel
Krim liegende Siadr J ta, wo ietzt Groß;-sust
Michaelowitsch weilt, in durch einen Brand
vollständig zeistört worden.
Msnche###r Neusgteuer.
tünchen. 4. Augut. In einer Sitzung des
Schußverrands der Ob#st- und Gemusehänoler
teüne der Vorsitzende V. Hiindl mil, die HLausbeiier
planten eine Erhöhung der Mie len um
12 Pernen. Durch diese Erhößzung würden
nicht nur die Privatleule. sondern auck der
Hüudel schwer getroften.
ünchen. ö. Anguil. Ein Kant nenwirt in
Nomphenlung Länkigl einem im nur ven zelen
belannten Betriebesoldaten 570.: Mark Bargeld
au; mit der Weifung de# Geld bei ziner
Kalse einenzahlen. Der Seldat ging aber mit
dem Gelte flüch i: E hanee: sich um den Miülärbäier
Amon Maurer.
Bayersiche Kachnichten
Dorfen, 5.
Kuneivergistung
nim Kunltmadel
ö*§rir* nommen wind ul: Al#che
Augq#1 Einer elgenlumlichen
lheien heim Polholter Korbiin
Ruch a. B. vier Milchtüe
zum Onfer. zwei Kälper, die das gieiche Fuiter
erbiellen, blieben frisch und mumer. Der
Schaden leträg 501.9 Mar:. Kriegegesangene
dind im Hie nich!t keich Lattigt.
Füssen, 5. Augus Der Kausyiann Leinrich
Albrecht in Kumsen, Inbaber eines Stoff und
Aaschegescheste#, I in der ienzten Zeil jich
mit dem Lebenzmittelschleichl#ndei befaßt. Er
Int Fieilsch und Rutker in erlebiichen Mengen
den dem Mehgermeiiler Elseie und den Kälee i
befiizeertscrloinFaskssctunsiymHn.t»
preisennisbcjugiunsersripichmA«
Nerddemschland verichickl. Die cces ue
Elseie und des Eberle find bereils durch das zu
itandige Beziirloan peschlossen worden. Dan
steil. Generaltommando b#a## n#unhr auch dem
Albrecht den Handel untersagt und die Schließ
ung seines Geschäftes angeordnei.
VDom Untermain, 5. Ang. Im
fräntiichen Maintal und in der preuf
ichen Mainebene udertrifin die diesje
Aepfel- und Virnen Ernte die der letzien vier
gahne ganz bedeutend. Sie dürfte der reichen
Vollermie des Fayres 1912 g eichlommen. Auch
lie Nu#boume bringen durchweg eine reiche
Ernte. Besonders grob ist der Obstsegen auch
—
in den Tälern des Spasisarte und Odenwaldes.
Geemlande.
Kufstein, 5. Angust. Der bei einem Nerwandten
in Wörg! auf Pesuch ue lende dens. I.
. l. Hpfamtediener J. Scheiirerer unrite ki eiver
(bez irge#teur von der Wi lbschommmerura. e an
einer abschussigen Sielle in rine tife Schiucht.
wo er mil zerschmenertem Släd# l 101 auigesunden
wurde.
Salzburg. 5. Augun.
Unter-
—
—
Der 17 jährig: Sohn
des Gasteiner Badearztes und Chefarzies des
Münchener österr.ung. Vereinalozirettes Dr.
Gerle stür zte bei einer Hchlour auf dem Graulogel
tödlich ab. -
Wohnt-nd
Kiefer-selben,5.·YlngRo.kl)-.iis.stc:1D"cä--stahlcnaufdcnKartoffeln-nndGeckcidräIlcrn
in der Umgebung von Kuffiein wurde in den
letzten Nächten in Oberlangkampfen beim Kur-Vubauen
eingebrochen und alle Vorräte aus
der Speisekammer gesiohlen. Der Bruder des
. Bauein hörte elwas Unheimliches. macl se Licht
und jah zwei Serben aur miederreitenba die
inm aber entiamen und flüchtig gingei
Endorf, 6. Auguit er inerneeite#.
john Josepl. Sieber, der in einem Jus. Ers. Reg.
ileh:, wurde mit dein Eisernen Kreuz 2. Kl. aus-Ger
seichnet. Gleiche zeitig wurde er zum Unteroffi.
Sler befördert. Sieber war schon längi als ver
schollen gemeldet.
Hrien, 6. Augukl Am 7. August vereinigen
sich hier die 5.H. Geilllichen, welche ver 25 Jahlen
die hl. Pgg eslerweihe empfing: mn. us geneinsam
den Tag ihres 25 jährigen Prieste#- Aubiläum=
zu begehen. Unter den Fubilare n befnden
sich die Ö: Benefiziat Karl Mühlmanr
in Tuntenhausen, Pfarrer und Dsstrilisschulinsbettor
Nilolaus Frischhul in Prien, Pfarrer
Simon Giuber in Sachsenkam, Marerr Sebast.
Knabl in Götting, Stadtpfarrer Feseph Koller
in Mühldorf, Venef ziat Anton Niggl in Weibeminden,
Pfarrer Wilheim Reitmeier in Horlering,
Pfarrer Bartholomäus Schral: in
Glonn, Pfarrer Joseph Stulberger in Högl'ng
Seit der Priesterweihe am 8. Juni 1892 u
bereito acht Herren gestorben. Die Feier wird
heute abends mit einer feierlichen Kricegennoacht
in der Pfarrkirche eingeleitet, der sich im
„Bayer, Hif“ ein gerüsengaben auschlies
Am E“’e folgt der Festpredigt des H.
Redemptoristenpaters Alkert Dürr,. der eben
falls zu den Jubilaren zählt. ein feierl. Hochamt
und Seelenamt für die verstorbenen Mirgeistlishen.
LSehrer und Profesioren. Nach dem Mit-
Rosenhelmer Anzeiger
lag: muhl imn H’#tel, Kampenwo#nd“ begeben 1#h
i: Jublare auf die Fraueninsel, wo unter Dhem
Gesange der Kloiserfrauen ine lirchliche Andacht
agehalten wird.
olbermoor, 0. Aug. Dem Pionier Joseyh
Wagnme, Sehn des Schöfstermelsters Josch
Wagner dahier, wurde für bervoragende Tap
ferleit das uiserne Krenz 2. Kl. verliehen. Wag.
ner i#tl ein weilltin bekannter Bienenzüchter.
Miesbach, 5. Augul. Bezitlsamt u. Kommunalverband
haben mit Rüäsicht auf die jeit
der Feriente verhältnismäfig v#em nde te Abiieserung
von Mlch und Butier durch oie ZKutzhalter
des Ve;zirts an alle Gemeinden des letzteren
die Mitteilung ergehen lassen, daß Bauern
mit Sialloieh keine weiteren Fremden mehr
Wohnung nehmen dirsfen. Wen serner di:
Müich- und Butierablieferung weirer zurügelil.
werden auch die biel erigen Beherbergung: genel
wigung n aufgehoben.
stein, 5. Augut. VBon Montag, den
’i gan on wird die Persenenbeförderung bei
(uireng 2237 schon von Mien aus iugelassen:
Prien ab 1.23 nachm., Bernau 1. 35. Uebersee
2.13. Bergen 2 46, Traunktein an 3.10, Traun
itein al 2.58, Fre flassing an 5.29. Vom gleichen
Tage al wierd der Nebenbahnzug Maraquarkstein
llebersee zum Anschlusse um 20 Minuten ftüher
durchgeführ!: Marquartstein ab 1.35, Uebersee
anu um 2.05
Teisendorf. 6 Augun. Wieder int ein Angelôriger
unierer Gemeinde ausgezeichnet wor#
den. Der oppr. Vader Hans Ullrich, der jett seit
drei Zahren unmmierbrochen an der Front staht
wurde um Sanilätsfeldwelel befördert. nachdem
er sich das Eiserne Kreuz 2. Kl. schon 1917
und daur Militärve erdieniltreuz 1916 crworden
hatie. Ec iit ein Sohn des in Rosenheim lebenden
Maschineul ändler? Joh. Ulrich. Mit ihm
stehen noch zwei Brüder im Felde.
3ayerliche Ehroniajel.
Kr. A. Das schwere Artülerieieuer. unter
dem die Stellung der 3. Baterie eines Reserve-uj
arllerie Rogis. im S. Warde am Nachmitlage
bes 31. Juli 1916 lag halte durch
einen Volittesier die himer den Geschünen bereilgehaltene
Munition in Brand gellreckt. Schon
bplanten insolg: der Stze mehrere“ Granaten.
als Mizeseldwebe: der Landwmehr (Prorg Gatl
meier, Zimmermann von Oochheim, 8B.
Milldorf. und Kriegefreiwil iger Unteroffi; “
Keamad HOinle, (Gymnasialabsor#oent aus Herbertahnien,
B. A. Werlingen. unbekümmert um
alle einschlage aden Gesche 5sse und berumgeschleuerien
Sprengiüle eigner Granaien, hi inzueillen
und die auflodernde Munition auseinander
li#fsen. Mit Hilfe einiger beher#er Leute gelang
ecb den vereinten Kräften nach angenrengtester
Arbeit den Brand zu loschen, so daß gröherer
Schaden verbület blieb und die Bedienung ihr
Feuei olene Unterbrechung fortsetzen lonnte.
eire Juhaber des Eisernen Kreuzes. wurden
Kallmeier und Hente mit der Silbernen Medaille
au#geseichut: jener besas auch bereits des Mililr-
Verdienttrenz, Henle aber erhiert noch vie
Besörderung zum Vizeseldwehe und späterbin
zum Leuinam der Nrrserve.
Der Opkerlag.
Rosenheim, 6. Augurt.
Wie überall, so fi auch in Rosenheim der
Tag des Beginnes des groseen Weltlrieges els
Tag der Opferwilligkeit begangen worden,
Lleichzeitig alo Tag des Dankes für die großen
Taten, mil denen unsere DHrere im Felde den
Feind voen unseren heimischen Fluren sernhieilen.
Und die Opferfreudigleir ist nach drei schwrren
Kr iegojuhren nicht gest orben, sie lebt heute
noch ungesck wächt uriter; sie wird auch in der
lemmenden chweren Jeit unsere stete Begleterin
se n. Den der Dam der Heimat an die
Tapferen draußen in blutigem Felde darf nicht
ersterren. Der Kampf um Sein oder Nichtsein
tobt nich immer weiter und schwere Prüfung.n
jind der Mehrzahl unserer Vollsgenossen auferlegt.
Ein würd'ges Danlfeit bedeulete doer
der dritte Opfertag. der zugleich auch Bitt ig
in Bayern war. In den Kirchen überall im
Lande wurden infolge alerhöchster Entschließung
Dam- und Bitrgottesdienste abgehalren und
in den Predigten wurden die Gläubigen auf
die Bedeutung des Tages hingewiesen.
Eingele lei wurde der Tag durch eine Konzert-
u. Theaterveranstaltung, die am Sametag
im Saale zun „Deurschen Kaiser“ flult
fand. der Zeit der Ferien und
Urlaubes war die Zahl der Teilvehmer nicht
gering; aus allen Kreisen der Stadt hatle man
sich zum vat:rländ'schen Abend eingefunden. Eine
abwechslungsrei. he Vortragsfolge sorgte jür
angenehme Unterhaliung.
Unter den musikalischen Darbietungen stand
das Klavier Trio Op. 1 von Beethoven an erster
Stelle. In die Aufführung te i#ten sich rl.
Klothilde Wichmayr (Flügel), Hr. L. Koib
Geige) und Hr. W. Mertens (Cello). Der
Beorirag umfaßte alle vier Säßze u. zeigte uus
das Terzett in gewohnter Meisterschaft.
Bichlmayrs Klavierspie: brachte a#
wieder in jedem Ton und in jeder Phrasierung
den Ausdruck einer teefwurzelnden mufikalischen
Natur. f der Violine vermittelte Fr. Kotb
—EH die Stimmungen und Absichten, die dem
Werse i VGrunolan: det#n., wabrriuo Or. .
Merten# im Cellopart lunnsinnik zus
Voilen schöpfle.
Auf gltich lunitler sder Hol rewglen ich
ii. g sangl chen Da ertielungen ————l*!–
naliflenwit#e M. Veui, die sich Trums „Kebe#“
Wolf« „Verlborg:nhei.“ und de Arse Kommt
ein schlanter Burich g##blge au., „Sreisgu
gewähll Late. Ale drei N.mern iwaren tr
iLsnr gul ausgeloben: sie lief. hen cine iorgi
lig: Pilcge angede####en, und mure nuch den ier
liüchen (behalt gu hero #zeler vhre bot—
lrat vermi relte al de Stimmungen, d.: Tein
und Ton erfordern. In der Begieilung dii
harte Frl. Vichlmanr' eine seine Sid #un: ###
Wcsentlichen.
Mit lsonderer Aufmertsamte 1 taushte wan
den luiligen Vanuerngeschichtin“:, wie H. Acchiteti
Kornrerger se und ven Peter oĩeant
vermittelle. Derartige Norleiungen Laben sich
Lier nech selten vor die nhorerschaft gewagt
ĩie finden aber aufmerliam.n Rerchin. 1. 9 5%—
ner hat in On. Kornverret einen Ulürlichen
und liebev#Vorteser ###funden: sein ledengelallenne:
Ausdrudetermegen nimmi den umnhorer
g#fangn und ersch.ie bhi ir flie den
neirischen Humor Nosengers. Seitin war man
8 P beifalls, rendig wie für diese umeer.
Zum Schlurn des Abende vermiltellen mehhere
Herren unseres (Onnisonsbatafllon= ein’n
alermutigen Schwantk aus dem Zoldatenleben.
Die bziden OHerren Leutenans'“". Die Herren
W e#s in. Staudenme##n zocharias und L
teilien sich mil prack tool em (Gelingen in die
Ausjülmung. Ihr schon oft bewiesener heroder?
geudes Können haten fi: oeu neuem #ns dinte
Lich ##rüdtlô-Der we tere Nerlauf des
Mein
-
7 Abends
war von den Darbilmungen des Orcheßters umrahmi.
Der Sonntag brachte leider ausgiehigen R.-arn.
der ollne Unterbrechung li= in oden Rauami.
lag andauertt. Ole am stag ichon be
gonnene Hiussag mmunng. die am Saueteg joc.
gesenzt uünd auch auf die Strate ausgedeini
wurde. erlill dadurch eine unliebsame Beiinträchrigung
indesien legte sie der Orferwil i#=leit
feinerlei Schranten auf. Die Andenken .1
den Tag wurden allseils gern gelauft, vor ##-Y
lem die Plalette, die Karren und cie Krieg;-:eitungen
aus dem Felde. Als *. ch m Nach ni—
tag das Wener aufheile und Sonnenschein en-.
trat, waren die Vorräte bald abgesent.
Am Vormittag wurde der er# Sonntag im
vierten Krigsjahr in den Kirchen mit einem
feierlichen Danl- und Dinngottestienn cingelei
iei. zu dem die Güäuvdigen in groser Zall sich
einfanden. Im besonderen gedachte die Predig"
des Ernies des Lages und jeiner Bedem una.
In den prot:itanjischen Ki r* wurde eine sielsorgerliche
Aniprache des Oberiensi#oriums #n
die Gemeinde verlesen. Die Ansprache zebt in
die Ermahnung aus, das die Ge meinden di
Geii#t de glaubensarmen Mutlosigkeit, der wider
den Natschluß Goites murrenden Ungedulo,
den Gein der norgeluden Unzufriedenheit, der
Lämischen Tadeliuchkt und der seigher:iigen Muhigleit
von sich abschulteln und sich auf alle
die Kräfte besinnen, die unse noch gelaisen siad.
Ein Stüd des Opsertages waren auch die beiden
Wohllä#igleits-Konzerte, welche die aus dem
Felde in Urlaub gekommene Kape'le des 13.
Res.- Inf.-Regls. hier im Pernlohnerlel er am
Sonntag ötranttaltet:. Die Ungunft de: Witerung
schien die Verannallung in Frage in ilellen.
Als aber nachmitlags die Sonne am Himmel
erschien. Urömten ganze Scharen dem Kelier
zu, sodatz die großen Hallen dicht veient waren.
als das Konzert um 4 Uhr seinen Anjang
nahm. Trotz der lühlen Wineerung stel ##en ich
auch für das Abend-Konzert sehr vieie Besuche
ein. Was die Kapelle unter Musie#iter Rin
ge bot, war erüklassig und gut gewähli. Leichte
und schwere Muiit wechselten mileinander ##.
Ihren Dank stalleten die Zuhörer durch überaus
reichen Beisall ab, der manche Eimage zur
Folge hatie. Wir freuten uns, auch einen Rosenheimer,
Herrn Berr jun. in der Kapelle begruben
zu können. Heute und in den nächsten Tagen
veranstaltet sie zu Guniten von Hinterbliebenen
des Regiments auch in Reiczenyall, Aibling,
Tölz und München Konzerte. In Rosenheim hat
sie damit einen sehr guren Anfang gemacht.
ir itehen nun im vierten Kriegsjahre. Moge
der Geist der Opferwilligkeit, der am ersten Tage
des neuen Jabres sich so schön bewährte, auch
für die tommende Reit wach exhalten bleiben!
2
Bad Aibling, 6 .Augult. Der 4. und 5.
Augutt stand im Zeichen des Opfertages, um der
wackeren Soldaten zu gedenlen für all das
Große, welches sie dem Vaterlande in den drei
schweren Jahren geieisten haben. Auch Aibling
rüstete sch auf diesen Tag, um sein Scherflein
beutragen zu können. Schon der Samstag-Abend
vereinigle die hiesige Bevöllerung im prächtig
geschmückten Saale des Kurhauses zu einer
Wchtätigkeitsvoritellung, dem „deutschen Volksliede“,
welche sich eines guten Besuches erfreute.
Sonntags suchten bereitwillige Mägdelein ihre
Fäbuchen „an den Mann zu bringen“ und jeder
gab gerne, wie es ihm eben seine Kasse erlaubte,
sodaß auch Pier ein gutes Endergebnis zu verzeichnen
sein wird. Der Nachmittag brachte noch
moie das Liederspiel „Das deutsche Vokkslied“.
5 Spiel fand dankbare Aufnahme. au
öSurgesbel.c Ruf begann mit einem nren
aolnt
t
Dienstag, 7. August 1917
gen Prolon uber Eniitehung und Werdegang
des Vollsliedes den Reigen der Darbieungen.
In 0 Bildern bog es dabin, das denische Volls
lied mu all seinen fretlichen Weisen, bald als
Allgeselle uno Handwerlölursche vor dem Tore
und auf der Wanderschafl, baid weiß es zu singen
von der allen Zu richenkerrrit dieeinn un der
Siudenteiei: darn finden wir muich in der
frauten Spinnauube b.i Grohvater, Großmutter
und Entelin. Nicht weniger beliebt ist das Volk2-lied
beim Militar zuh uns. und wmie AUnno 1313
und 1370 wird es auch in diesem Krirge manch
einem uber schwere SEinnden gebolfen Baben.
Das deutsche Vollslied. uno en auch immer seine
Weisen erschallen läst, sinde: immer und immer
wieder freudige Aufnahme: er wi aucch in Onlunft
von ieiner Beliebiheil nichte einbußen. Den
Schiuß des Lsederspiel: beldele ein lebendes
Bild: „Abeno#immung auf dem Schlach'selde“
und endele mil eineim brauienden; „Deul'schiand.
Deu!:ichlano, uber alles Ten Leire: Ami:
gerichisrat Ami ad. urn
büllri bester Da
besonderer Dan
Lei.r: Lermantt geeuul
fur u1 re bi- rtrefliche Lelltung.
dem FSrauenberein dom Roten
Kreuz mit er uermudlichen Prokektorin.
Frau rafin von Arco nnneberg. fur all die
Miube und Arbeit, die er unseren z8 dietan zu.
liebe unternommen hat und deren Dans ium
wol!l! unvergessen bleihr. «
Rosenheim,-s.«.Il.1-».1n-I.
. Auszeichnun 6im FeldeD Unero2
v„ch und Öffi iersaipfran: Antkon deiold. K.
Bauammunn in Fmgoinadt (rul »rt Bauamts
ussessor beim K. -sasen und F.ußballamt in
Nosenneim), wurde für seine Täü#crlei: und ln
#icht mit dem Militär VerdienültenzN#.
der Krene und mit Schwerternzz#a#chne ##n
2um Vileseidweh börde. Dem Wisiten; arʒ
2*
Dr. Helmm Mener der Reserve „Note#nn,
wurde der Militärverdieustorden J. & mi
—
Schmertern verliehen. Der
hert in riner Maschit
mit dem Eisernen Kren:
Same Nescph Ko
gewelertolnn ewurde
2. Kl. und mit dem Mir.
lilärverdienntrenz ##. Kl mit der Kraue und mil.
Schwerlern ausqerichnet; er il em Zohn des
Vorarbester, Josepl Koder! in den Industrie
werlen Hamberger in Ziegelberg und shl sein:
1!1 o#naim Felde. Dem wackeren Nale#
landsverleidiger, der sich go schwell zwei hohe
Auszeichnungen erwarb, unier beit: Olucwunn ch
Dem Ini. Joachin Lererer wurde ot
Kreuz 2. Kl. verlieben. Er war #ang: J
Krir: ausbruch telilse in
Kunm landlung Vachinan mund
nin beim K. Poiflam Naenl,eim.
ein Stessoln des Amsassinzmen Karl LDaschber
vom Weklfahrtsami Noienlleim. Set Zuli
r. Irs. im Felde, nahm er an den Cemusen in
Prnaus en. Gal HPen und jent in Flander#„
der
2
mule 5 „ u-Lederer
im
Schuldien it. Neu ernamm: der Vollsichu#tamtsbewerber
Jos. Vier#er bn Sterlnuyt, zur—
ʒ il im Hrete. Oilflehrer in ic Verietzt:
der Bollschulehrer Merii Heial non
Holllirchen nach Erd#e#: der lleichn= Ihrer
Wolfgana Schreiner von Weick entied, BA.
Schiobenbausen, nuc Reit i. W. Befordert:
Schulverweser Kar. Sator von Fsen zum
der
Volleschul##ekrer in He##.
csannachrieten.
Tohß.
Diöz Arwei#ung cr ·
bielten der Koadiutor Priester Dr. Zofs. Ber—
hoier von Endorf als Koadjutor in Jar##
und der Kondiuter Triener Nudoli Kienie
von Jar als Koadjulor in Endorf.
Die Banerische Handelbank. hat
auch Leuer wieder dem Opfertag eine reiche
Spende zugewiesen. Wie im voriden Jahere lien
sie für ilrre samilichen meinanm'lien der Summ
lung den Betrag von 5.0 1u. M't zumenden.
Ein Luftballon
gere
V it heute vormilag län-Jeit
über der näheren Umgebung von Rosenheim
beolachtet werden. Er war zu einer
Uebungsfahrt aufgestiegen.
estorben: Postbotengaftin Elisabeth
Kaffi im Rosenkeim.
Lehie Nechniten
erneen Männer. “
Berlin. 6. Augun. Zu den Aemier Naubesetzungen
5 das „Berliner Tageblau““:
Die jetzige. fur die innere Entwicklung des
Reiches gänzlich belanglose Umformung des Regierungspersonais
deigt, daß Herr Michactis der
wirliichen demokratisierung od. Parlamentarisie
rung, der unvermeidlichen Neuteilung von Macht
und Verantwortung einitweilen fremd wic einem
exotischen Heerungehe ner gegenübersteht. Welt
geschichte ilt bei uns das alleinige Vorrecht der
rmee.
Die „Vofssische Jeitung“ erklärt: Der Charak.
ter der neuen Regierung wird dadurch nicht verändert,
daß inzwischen im aller Eile noch ein
paar Portefeuilles vergeben worden sind.
Will die Regierung, wie sie selun verkündet hat.
der neuen Jeit ihr-n Iibut zollen, so muß sie
selbtt beim Amtsantritt im Reichstag die Vertrauensfrage
stellen. Tut sie es Ticht. dann hat
der Reichstag die Pflicht, diese Frage aus eigener
Kraft zu beantworten. In jedem Falle
trägt der Reichstag für die Durchführung jeines
Programms die volle Veramworzung.