Full text : Fremdwörterbuch von Dr. Daniel Sanders; Band 2; Jahrgang 1891. (2)

Folpplpchon

630a  r:c.).  —  Dolhptpch-on  (gr.),  n.,  —#8;  2a
(ogl.  Diptychon  2c.):  ein  „viele  Blätter  enthaltendes“
Verzeichnis  2c.:  P.  ecclesiästicum,  Verzeichnis  der
Kirchengüter  e.  —  DPolppus,  m.  18  24,  21:
Polyp  (1;  2).  —  Polpgsarn-#e  (gr.),  f.;  —eyn;
Söse,  f.;  —n:  Fleischfülle  (s.  Korpulenz);  ugw.  —
Muskelstärke.  Heyse.  —  Polpschemästisch  (gr.),
a.:  vielgestaltig:  Pe  Verse,  v.  einem  viele  Versschemata
  verblndenden  Metrum.  —  Dolgpschidte
(gr.),  f.;  —(eyn:  das  Svalten  in  viele  Theile  2c.
(.  Polytomie).  —  YDolplialis,  f.;  —eyn:  abnorm
gesteigerte  Speichelabsondrung,  Speichelfluß  (l2
Ptbalismus).  —  Dolpfkhop  (gr.),  n.,  —(e)s;  -e:
s.  Polyopter.  —  Dolngsomatik  (gr.),  f.;  —ehn:
Wohlbeleibtheit,  s.  Korpulenz.  —  Polpfpäst  (gr.),
m.,  —(e)s;  -e:  Flaschenzug,  z.  B.  Trifrast,  aus
3  Kloben.  —  Polpsperm-atisch  (gr.),  a.:  samenreich,
  vielsamig.  so  f.;  0:  Samenfülle.  isch,
a.:  polyspermatisch.  —  Holpfphärit  (gr.),  m.,
—(e)5;  -e:  Braunbleierz  (s.  Polychrom)  in  kugliger
Gestalt  mit  koncentrischer  Farbenstreifung.  Oken
1,  378.  —  Holsst-oma  (gr.),  n.,  —  :  (—8)
[8  24,  3,  n.,  ömatis]:  s.  Pentastoma.  —  DHolfl-Hlisch,
  a.:  vielsäulig.  -plon,  n.,  —s;  Jyla:  vielsäuliges
  Gebäude.  —  Polpfüll-äbisch  (gr.),  a.:
vielfilbig  (vgl.  sesquireralisch).  -abon,  abum,
n.,  ;  zaba  [§  24,  2,  n.):  vielsilbiges  Wort.  —
Polpiönd-esik  (gr.),  —(eyn:  Häufung  der  Bindewörter,
  nam.  des  anknüpfenden  und.  -ktisch,  a.:
bindeworthäufend.  Aehrein  Schulgr.  316.  Zekon,
n.,  —#;;  zeta:  Satz,  worin  Polysyndesse  herrscht
(s.  Ggstz:  Asöndeton).  —  Dolpinodik  (gr.),
f.;  —-(ehn:  häusiges  Zusammenkommen.  —
Polpfonthsl-isch  (gr.),  a.:  viel  verbindend;  vielsach
  zusammengesetzt.  ismus,  m.,  uv.;  zismen:
die  Eigenheit  mancher  Sprachen  verschierne  Satztheile
  (Begriffe)  durch  Einverleibung  in  ein  einziges
Wort  zusammenzufassen:  Der  P.  findet  sich  nam.  in
den  Indianersprachen  2c.  —  Holptechn--ih  (gr.),  f.;
0:  die  Gesammtheit  der  zum  rationellen  Betrieb
der  Gewerbe  als  Grundlage  erforderlichen  Wissenschaften
  u.  Kenntnisse.  iker,  m.,  —s;  uv.;  ein
einem  Polytechnikum  Angehöriger,  bes.  ein  Zögling
  eines  solchen:  Die  „politechnische  Schule.
Als,  Poli#techniker  -.  Hortmann  Nat.  3,  114.  Zicum,
n.,  —6;  ziler  [§  24,  2,  n.  ]:  polytechnische  Anstalt,
Hochschule  für  Gewerbe-Betrieb  (zu  den  Realschulen
  etwa  in  dem  Vh.  stehnd,  wie  die  Univerfität
zu  den  Gymnasken):  Das  eirgenössische  P.  in  Zürich;
Drei  Scuöle  d’applicaziöne  per  gli  ingegneri  slji
ingenjeri,  Gewerbschulen  für  Ingenienre  2c.,  welche
in  beschränktem  Maße  unsre  Polhtechniken  ersetzen.
BMus.  17,  1,  401  2c.  isch,  a.:  zur  Polhytechnik
gehörig,  darauf  bezüglich  2c.:  P.e  Anstalten,  Institute,
  Schulen;  Gesellschaften,  Vereine;  Journale  2c.  —
Dolplekuie  (gr.),  1.;  —eyn:  s.  Polypärie;  Polytekie.
  —  Polpthaläm  (gr.),  a.:  vielkammrig:  In
rer  p-#n  Schale.  Burmeiser  Gsch.  381,  vgl.:  Ihre
Schale  ist  pWisch,  d.  h.  durch  Scheldewände  in  Kammern
getheilt.  454  c.  ia,  f.  I§  24,  1!;  -iĩe,  f.;  :
Acetabuliferen.  Ihre  Schale  ist  theils  vielkammerig
Sanders,  Fremdwörterbuch.,  II.

Domade  305

(daher  P#en),  theils  einkammerig  ohne  Scheirewände,
Monothalamfsen  Is.  d.  u.  Atbalamlen]  2c.  381;  470;
Eine  gekammerte  P-en-  Schale.  175  tc.;  Eine  kalkschalige
  P-ia.  Humdoldi  Kosm.  1,  310;  P#T#en  in  der
Kreide.  27  2c.  isch,  a.:  polythalam.  —  polptheismus
  (gr.),  m.,  uv.;  (-ksmen):  Vielgötterei
(l.  Ggstz  Monotheismus  re.).  ist,  m.,  -en,  (—8);
—en:  Anhänger  des  Polytheismus.  istisch,  a.:
darin  begründet  2c.  —  Polptheor  -ir  (gr.),  k.;
—(eyn:  überwiegende,  einseitige  Hingake  an  eine
Theorie  (s.  d.)  mit  Vernachlässigung  u.  Mißachtung
  der  Praris.  ist,  m.,  —en,  (—);  —en:
ein  der  Polytbeorie  Huldigender.  Dazu:  Plisch,
a.  —  Dolgtök-iK  (gr.),  f.;  —(ehn:  das  Vielgebären,
  die  Fruchtbark.  (vgl.  Pely--teknie;  pborte).
isch,  a.:  vielgebärend,  fruchtbar.  —  Polptöm-i
(gr.),  f.;  —(eyn:  die  Vieltheilung  (s.  Polyschiie).
Zisch,  a.:  vielgetheilt,  vielfach  zerschnitten  2c.  —
Polptöpisch  (gr.),  a.:  vielortig:  Pe  Uhr,  die
Zeit  für  mehrere  Orte  zeigend.  —  Dolßir-chisch
(gr.),  a.:  s.  polypilisch.  -ichum,  n.,  —#:  -icha
(§  24,  2.  n.):  „Haarmoos“,  Wiederthon.  O#en  3,
285.  —  Polptröph-ie  (gr.),  f.;  —(enn:  Hypertrophie
  (s.  d.).  isch,  a.  —  Polnptppke  (gr.),  f.;
—(eyn:  Druckvervielfältigung,  Druck  von  Vignetten
  2c.  —  Polpure-#  (gr.),  f.;  —ehn:  übermäßige
  Harnabsondrung.  4tisch,  a.:  daran
leidend,  darauf  wirkend  ze.  —  Polbr-en  (gr.),
n.,  -(e)s;  0:  Platina,  das  viele  Beimischungen
enthält  („  sehr  gastliches“).  n.,  f.  (—s,  nens);
—  I8  24,  1):  weibl.  Name,  bes.:  eine  Tochter  des
Priamus,  Verlobte  des  Achills,  welchen  ihr  Bruder
Paris  vor  der  Vermählung  erscheß:  Selig  preis'  ich
Polyrenen]  in  des  Herzens  trunknem  Wahn;  enn  den
Besten  der  Hellenenhofft  sie  bräutlich  zu  umfahn.  Sch.
6  ib  2.;  auch  ein  Schmetterling:  Papilio  aristolochis,
  Osterluceifalter.  Ohen  5,  140  4  2c.  knia,
f.  [8  24,  11:  Zipfelqualle.  231.  —  Polgpzel-is
(gr.),  f.;  —(ehn:  Eifersucht,  Neid.  -isch,  a.:
eifersüchtig,  neidisch  ꝛe.  —  Polpzetese  (gr.),  (.;
—  :  das  viele  Fragen,  Fraggier  2c.  —  Polpzön-al
(nlat.),  isch  (gr.),  a.:  vielzonig:  P-al-Linsen,
auf  Leuchtthürmen  2e.  —  Dolzevèra  (it.),  m.,
—s8;  O:  Sehr  schöne  Marmorsorten  finden  sich  in  der
Gegend  v.  Genua,  bes.  der  sog.  P.,  im  Französ.  Vert
d’Egypte  lwär  deshipt!  od.  Vert  de  mér  genannt.
Karmarsch  2,  623  rc.

VDöôm-a:  1)  (gr.)  n.,  -s;  -ta  l8  24,  3,  n.,
#Gis!:  a)  Deckel;  Kiemendeckel.  —  b)  Trankz;
Trinkgefäß.  —  2)  (lat.)  pl.  zu  pomum  (s..  d.).
Sacke,  f.;  —eyn:  apfelartige  Pflanze,  die  Zunft
der  Apfel.  Oken  3,  1960,  vgl.  Pomarla.  -äde
1)  (frz.  pommade,  vgl.  S-.  Orth.  1022)  f.;  -n:
a)  (Reitk.)  Sprung,  wobei  man  sich  mit  der  einen
Hand  am  (apfelförmigen)  Sattelknopf  hält.  —
b)  Salbe  für  das  Haar,  es  glänzend  u.  geschmeidig
zu  machen  (urspr.  aus  Apfeln  bereitet).  prechn  11,
1  ff.;  w.  Luc.  4,  126;  Ihm  folgt  ein  Schwelf  wohlriechender
  P.  Zachariä  1,  135  1e.;  P—-n=  Büchschen.
Böniger  Sab.  146;  „Töpschen.  75  1c.;  Haar-;
Bart.  P.  u.  nach  den  Bestanttheilen  z.  B.:

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