Full text : Reichs-Gesetzblatt. 1892. (26)

ses  munitions  sont  exclusivement
destinées  à  leur  defense  personnelle.

Toute  arme,  dans  les  cas  prévus
Par  le  paragraphe  précédent,  seraenregistrée
  et  marquée  par  Pautorité
préposée  au  controle,  dui  délivrera
aux  personnes  dont  il  sagit  des
permis  de  port  d’armes,  indiquant
Lle  nom  du  porteur  et  Testampille
de  laquelle  Tarme  est  marquée.  Ces
permis,  révocables  en  cas  d’abus
constaté,  ne  seront  delivres  due
Pour  cinq  ans,  mais  pourront  étre
rencduveles.

La  règle  ci-dessus  tablie  de  Tentrée
  en  entrepot  s'appliquera  6galement
  à  la  poudre.

Ne  pourront  étre  retirés  des  entre-Pôts
  pour  étre  mis  en  vente  que  les
fusils  à  siler  non  rayes  ainsi  qdue
les  poudres  communes  dites  de  traite.
A  chadque  sortie  d’armes  et  de  munitions
  de  cette  nature  destinées  à
la  vente,  les  autorités  locales  determineront
  les  régions  ou  ces  armes
et  munitions  pourront  étre  vendues.
Les  régions  atteintes  par  la  traite
seront  toujours  exclues.  Les  personnes
  autorisées  à  faire  sortir  des
armes  ou  de  la  poudre  des  entreöts
  Feobligeront  à  présenter  à  Tadministration,
  tous  les  six  mois,  des
listes  détaillées  indiquant  les  destinations
  du’ont  reçcues  les  dites  armes
àa  feu  et  les  poudres  deja  vendues,
ainsi  que  les  quantités  dui  restent
en  magasin.

619

Waffe  nebst  Munition  ausschließlich  zu
ihrer  persönlichen  Vertheidigung  bestimmt
  ist.

Jede  Waffe  soll  in  den  im  Vorstehenden
  vorgesehenen  Fällen  von  der
Aufsichtsbehörde  registrirt  und  gestempelt
werden;  die  letztere  hat  auch  den  in
Frage  kommenden  Personen  Erlaubnißscheine
  zum  Tragen  der  Waffen  auszustellen,
  mit  der  Angabe  des  Namens  der
zum  Tragen  der  Waffe  berechtigten
Person  und  des  Stempels,  mit  welchem
die  Waffe  versehen  ist.  Diese  im  Falle
erwiesenen  Mißbrauchs  widerruflichen
Erlaubnißscheine  sollen  nur  auf  fünf
Jahre  ausgestellt,  können  jedoch  wieder
erneuert  werden.

Die  vorstehende  Bestimmung  über
die  Deponirung  im  Lagerhause  ist  in
gleicher  Weise  auf  Schießpulver  anzuwenden.


Aus  den  Lagerhäusern  dürfen  für
den  Handel  nur  nichtgezogene  Feuersteingewehre
  und  gewöhnliches  Schießpulver,
sogenanntes  „Handelspulver“  herausgegeben
  werden.  Bei  jeder  Herausgabe
derartiger  Gewehre  und  Munition  zu
Handelszwecken  sollen  die  Ortsbehörden
die  Bezirke  bestimmen,  innerhalb  deren
diese  Waffen  und  Munition  verkauft
werden  können.  Die  vom  Sklavenhandel
  berührten  Distrikte  sollen  stets
ausgeschlossen  bleiben.  Diejenigen  Personen,
  welchen  die  Entnahme  von  Waffen

oder  Schießpulver  aus  den  Lagerhäusern

verstattet  worden  ist,  müssen  sich  verpflichten,
  der  Verwaltungsbehörde  alle
sechs  Monate  genaue  Listen  mit  der  Angabe
  der  Bestimmung  der  verkauften
Feuerwaffen  und  des  verkauften  Schießpulvers,
  sowie  des  noch  für  den  Verbrauch
  restirenden  Bestandes  einzureichen.