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sich besonders von den Werken des letztern angezogen
füblte. Kein Anderer bat die Natur so gründlich aufgefaßt,
Keiner alle Theile der Landschaft mit so viel Wahrbeit
und Sicherbeit darzustellen gewußt, und Wenige
baben ihn im geistvollen, kräftigen Vortrage übertroffen.
Dabei ist die schönste Poesie in seinen Erfindungen.
Unbekümmert um die politischen Stürme, die sich immer
furchtbarer gegen Italien beranzogen, besch#äftigte
sich Weinbrenner einzig mit der Kunst. Zwar mußten.
die Umstände ihm manchmal Besorgnisse erwecken, wie er
denn einmal, bei einem Volkstumult, genöthigt war, in
eine Kirche zu flüchten, und an dem Altar, eben als der
Priester Messe las, eine Freistätte zu suchen; aber es gebörte
zum Eigenthümlichen seines Charakters, daß er
nicht ängstlich den Eindrücken des Augenblicks nachgab,
sondern mit Ruhe und Besonnenbeit Lagen und Verhältnisse,
Ursachen und Wirkungen überschaute. Auch besaß
er manchen Freund unter den Römern selbst, und setzte
daber seinen Gang, wie bisher, fort.
Lange war es schon sein Vorhaben gewesen, Neapel
zu besuchen. Einige andere junge Künfller boten sich ibm
zu Gefährten an, und heitern Sinnes unternahmen sie
die Reise dahin; obgleich der Saame der Revolution
auch schon in den vulkanischen Boden jenes Landes gefallen
war, und dort schnell Wurzel zu fassen schien.
Noch in später Zeit sprach er mit freudiger Erinnerung
von den Eindräcken dieser Wanderung. Schönes
batte er schon in Italien gesehben, aber in dem von
Orangen und Myrten beschatteten Thale von Fondi, in
Mola, wo der Weinstock zwischen Rosen und Oliven
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