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Zeilen nichts anderes, als die Rechtfertigung der Freimaurerei in Deutschland,
zumal sie das Wörtchen „gegen“ vor „Kaiser und Reich“ wohl überlesen.
Der wissende Historiker aber wird dieses Beispiel als „Dokument“ bewerten,
wenn er die Tatsache kennt, daß es nur „eine Freimaurerei gibt“ und die freimaurerische
Geheimsprache versteht. Er wird vorstehende Veröffentlichung, die
wieder das Plazet der Kriegszensur erlebte, richtig entziffern und wissen:
Leitende Hochgradbrüder erörtern den Plan zum Sturze des Deutschen
Kaisers in Madrid, der bald darnach in Paris feste Gestalt gewinnen soll. Die
Beseitigung des Kaisers, die 1889 beschlossen war, wird jetzt nächstliegende
Aktion der gesamten Freimaurerei zur Besiegung Deutschlands und zur Erreichung
der jüdischen Ziele.
Die Freimaurerei in Deutschland erfährt, daß die Ausführung angeordnet
ist und leitende Kreise der Freimaurerei teilen mit, daß auch sie zu diesem Zwecke
eine Bewegung „gegen“ die Monarchie in dem Deutschen Volke „in der Stille“
hervorgerufen haben. Sie bekunden, daß sie dies mit heiligem Eifer ausführen:
„Die Deutsche Freimaurerei steht auf nationaler Basis und arbeitet auf
religiöser Grundlage in Treue gegen Kaiser und Reich.“
Denn d. h. nach der Hochgrad-Geheimsprache: Die Freimaurerei in Deutschland
steht auf jüdisch-nationaler Basis, wie sich das gehört, und „arbeitet“ aus
freimaurerischer Glaubensüberzeugung treu den Weisungen ihrer Oberen gegen
den Deutschen Kaiser und das Deutsche Reich.
Zynisch heißt es noch in der freimaurerischen Kundgebung, daß „nicht unbedeutende
Mittel“ für „die menschenfreundliche Aufgabe“, den Sturz des Kaisers
und des Reiches, dem sich „die Freimaurerei von Anfang an gewidmet hat“, angewendet
werden.
So haben eingeweihte Freimaurerbrr. Deutschlands nochmals ihre Bürgerpflicht
ans Herz gelegt erhalten, ohne daß dazu belastende „Dokumente“ nötig
wären, oder in die Loge belastende Befehle gegeben zu werden brauchten. Gleichzeitig
aber ist „harmlosen“ Freimaurern und den Profanen Deutschlands die
Möglichkeit eines Kaisersturzes an die Wand gemalt. Die Freimaurerei in
Deutschland aber hat sich für die profane Welt unter dem Plazet der Kriegszensur
weiß gewaschen und neu vertarnt.
Der Historiker kann außerdem aus diesem Beispiel die Zusammenarbeit von
Freimaurern und Jesuiten mit den Reichsbehörden (Kriegspresseamt) feststellen.
Nun soll an dem gleichen Beispiel dem Historiker noch gezeigt werden, wie
sehr die Freimaurerei der Erde in diesem Fall in engster Zusammenarbeit stand:
Einen Monat vor der Beratung in Madrid hatte die Freimaurerrevolution
in Rußland bereits einen Kaiserthron gestürzt. Anfang April bedrängt Br. v. Bethmann
Holweg den Kaiser, als König von Preußen, das preußische Wahlrecht zu
ändern, um damit die staatlichen Grundlagen Preußens, des Eckpfeilers des
deutschen Widerstandes, mitten im Kriege tief zu erschüttern. Graf Czernin ganz
in freimaurerisch-jesuitischen Händen, arbeitet ausgerechnet in diesen Tagen mit
erhöhtem Eifer an der Zertrümmerung und Niederlage der europäischen Kaisermächte,
also für die Voraussetzung des Madrider Beschlusses. Gegen Ende April
wird die „Aktion“ in politischen Streiks deutlich in Deutschland erkennbar. Dann
erfolgt die Presseveröffentlichung leitender freimaurerischer Kreise „gegen“ Kaiser
und Reich. Wenige Tage darauf setzt der Deutsche Reichstag einen Verfassungsausschuß
ein, der die Rechte des Kaisers beschneiden soll. Br. Scheidemann hält
im Reichstag seine erste Rede über die Revolution in Deutschland.