Philol.250—260 67
dass die hiesige Wendische, Laufsnitz- Poln- und Böhmische Sprache
warhafftig mit einander Beschwistert sind’. DB1l.83 "Namen Etlicher
Wendischer Städte im Oberlande, die solche Namen von den alten
Wendischen Einwohnern empfangen’. bBl.88 "Das H. Vater Unser,
Teutsch und Wendisch’. Bl1l.89 "Notandum’ über Stiernhelms Rüna
Svetica. Bl.91 Deutsch-Wendisches Wörterbuch. Bl.196 “Zahlwörter’.
Bl.197 "Namen etlicher Monate, Städte und Orter”.
Bl.198 Die Lobsprüche der sechs fürncehmsten Orter im Wendlande.
Uber andere Hss. dieses Wörterbuchs vgl. Slavische Bibliothek
hsg. von Miklosich und Fiedler II (1858) 8.115. 116. 127. Aug.
Schleicher, Laut- und Formenl. d. polab. Sprache (1871) 8.2.
Philol.258 125Bl. zu 21:17em. 18. Jahrh.
“Wendisches Lexicon‘.
Bl.2 Deutsch-Wendisches Wörterbuch. Bl.124 “Die sechs fürnehmsten
Ohrter in hiefsigem Wendland’ und “Ihr lob-Sprüch . .
Kürzere Fassung von Henning’s Wörterbuche (vgl. Philol.257);
gedruckt in E. Spangenberg’s N. vaterländ. Archiv Jahrg. 1832
I 8.319—350. II S.6—26 nach v. Plato’s Handschrift.
Die Hs. stammt aus der Auktion des Canzlei-Direktors v. Willich
in Celle (1870). Auf dem Titel hat sich A(?) Voigt als Besitzer
eingezeichnet.
Philol.259 XXIV und 394 8. zu 331/,:20Y, cm. 1809.
“Vollständiges Lüneburgisch-Wendisches Wörterbuch, aus drey
ungedruckten Handschriften und den wenigen bisher bekannten
Sammlungen zusammengetragen von Joh. Heinr. Jugler.. 1809”.
>. III Vorrede. S.1 Wörterbuch (wendisch-deutsch). 8.391
“Anhang. Das Wendische Vaterunser’” (nach Henning’s Hs.).
“Wendisches Trinklied, aus Eecard (hist. stud. etymol. p.269 ss.)”.
S.393 “Einige kleine Gespräche aus der Schultzischen Hs.’. “Einige
kleine Gebete aus Mithof’s Briefe (in Leibnitii eolleet. etymol. p.341 s.)".
Uber diese (einzige) Handschrift und die von Jugler benutzten
Quellen vgl. Aug. Schleicher, Laut- und Formenlehre der polabischen
Sprache, St.-Petersburg 1871 8.3 ff.
Philol.260 89Bl. zu 181), :11em. 18.Jahrh.
Bl.2 “Dietionarium Tureico-Latinum’. Bl.66 "Exereitia aliquot
lectionis et pronuneciationis Tureicae, in exemplis ejusdem linguae’.
Bl.72 °Oratio Dominica’, beginnt “Bisum babamus khi giuglerdeisin’.
"Symbolum apostolicum’. B1.75 “Decalogus’. "Septem
opera misericordiae”. Bl.73 "Psalmus LI’. Bl.75b "Duae
centuriae (220) proverbiorum et sententiarum, quae partim linguae
Tureicae sunt genuinae et peculiares, partim vero ex Latino sermone
in Tureicum conversae’,; die Übersetzung folgt lateinisch, deutsch
oder italienisch. Ausser auf 8.06—71 ist das Türkische mit
lateinischen Buchstaben geschrieben.
Die Handschrift wurde auf Schröder’s Auction 1793 zu Marburg
erkauft (S.77 N.613 des Auctionskatalogs); vgl. Philol.218. 256.
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