Contents : Handbuch der Verfassung und Verwaltung in Preußen und dem Deutschen Reiche.

Verlag  von  O.  Häring  in  Berlin.

Die  Verfassungs-Urkunde  für  den
Preußischen  Staat  vom  31.  Januar  1850.

Ein  Kommentar  für  Wissenschaft  und  Praxis.
Von  Dr.  Gerhard  Anschütz,

Geheimer  Justizrat,  ordentlicher  Professor  des  öffentlichen  Rechts  an  der  Untversität  Berlin.
Erster  Band:  Einleitung.  Die  Titel  Vom  Staatsgebiete  und

Von  den  Rechten  der  Preußen.
Preis  M.  15.—;  in  Halbleder  gebunden  M.  17,40.
Verwaltungsarchiv,  21.  Band:

..  Ein  großer,  breit  angelegter  Kommentar,  der  nach  einer  geschichtlichen  Einleitung
von  60  Seiten  zu  jedem  Artikel  die  Entstehungsgeschichte  und  eine  eingehende  Erläuterung
bringt.  Ein  Werk,  wie  wir  es  noch  nicht  haben,  und  auf  das  wir  stolz  sein  können
Deutsche  Juristenzeitung  1913,  Nr.  16/17:

..  Das  Werk  liefert  einen  erschöpfenden  Kommentar  zur  preußischen  Verfassungsurkunde.
  An  solchem  fehlte  es  bislang.  Die  Fülle  des  Stoffes  ließ  sich  in  Anmerkungen
nicht  wohl  unterbringen.  Der  Verf.  schließt  deshalb  an  jeden  einzelnen  Artikel  der
Verfassung  eine  zusammenhängende,  aber  übersichtliche  Darstellung  an,  die  die  Entstehung
  und  die  Auslegung  des  Artikels  ausführlich  behandelt  und  dabei  Wissenschaft
und  Rechtsprechung  eingehend  berücksichtigt...  Das  Werk  ist  um  so  willkommener,
als  in  der  sonst  überreichen  Rechtsliteratur  das  preußische  Staats=  und  Verwaltungsrecht
  nur  wenige  Bearbeiter  gefunden  hat.  Graf  Hue  de  Grais,  Berlin.

Das  Landesverwaltungsgesetz  v.  30.  Juli  1883

nebst  den  gesamten  Nebengesetzen.

Von  Dr.  Karl  Friedrichs,  Rechtsanwalt.
Preis  M.  16,—;  in  Leinwand  gebunden  M.  17,50.
Bildet  den  III.  Band  von:  Die  Gesetze  des  Königreichs  Preußen
in  kurzgefaßten  Kommentaren.
Preußisches  Verwaltungs-Blatt  XVIII.  Jahrgang  Nr.  25:

..  Das  Werk  zeugt  von  einer  wissenschaftlichen  Durchdringung  des  Stoffes  und  eignet
sich  zugleich  im  hohen  Grade  für  den  praktischen  Gebrauch.  Es  wird  künftig  in  keiner  Bibliothek
eines  Verwaltungsbeamten  fehlen  dürfen  .  Oberverwaltungsgerichtsrat  v.  Kamptz.
Deutsche  Juristen-Zeitung  1910,  Nr.  24:

Im  Jahre  1904  hatte  Verf.  uns  mit  einem  ausgezeichneten  Kommentar  zum
Zuständigkeitsgesetze  beschenkt.  Mit  Spannung  wurde  deshalb  obiges  Werk  erwartet.
Man  darf  mit  voller  Ueberzeugung  sagen,  daß  die  Erwartungen  noch  übertroffen  sind.
Der  Verfasser  hat  das  Verwaltungsstreitverfahren  und  Beschlußverfahren  zum  Hauptgegenstande
  seiner  Forschung  gemacht.  Und  nicht  etwa  ist  daraus  einer  der  gewöhnlichen
  trockenen  und  geistlosen  Kommentare  geworden,  die  ihre  Erläuterungen  lediglich
in  der  Wiedergabe  von  Entscheidungen  und  etwas  Literatur  erschöpfen.  Der  Verfasser
hat  vielmehr  aus  den  vielen  Entscheidungen  der  konkreten  Fälle  die  allgemeinen  Rechtsgrundsätze
  herausgeholt  und  entwickelt,  welche  für  die  Entscheidungen  maßgebend  waren.
Er  hat  aber  auch  da,  wo  die  Entscheidungen  nicht  ausreichten,  oder  wo  bei  der  Durcharbeitung
  Zweifel  auftauchten,  seine  eigenen  Ansichten  wohlbegründet  dargelegt.  So  ist  ein
System  des  Verwaltungsstreitverfahrens,  eine  systematische  Darstellung  des  Verwaltungsprozeßrechts
  entstanden,  in  der  eine  große  Summe  von  Arbeit  enthalten  ist,  die  sich  nicht
auf  das  Sammeln  und  Zusammenstellen  beschränkt,  sondern  bei  der  die  eigene  Gedankenentwicklung
  in  schöpferischer  Tätigkeit  uns  auf  Schritt  und  Tritt  in  der  hervorragendsten
Weise  und  Form  entgegenleuchtet.  Die  hervorragende  Arbeit  von  Friedrichs  ist  m.  E.
noch  viel  zu  wenig  gewürdigt.  Sie  ist  das  Beste,  was  auf  diesem  Gebiete  geleistet  ist.

Senatspräsident  D.  Dr.  Dr.  v.  Strauß  und  Torney,  Berlin.

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