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wegen einiger Schwyzer- Emigranten sogar wirklich zum
Kriege ausbrach, hinderte jede solche Vereinigung. Die 1655
sicherste Garantic des neuen Friedens war, daß simmt= 10%
liche sowohl protestantische als katholische Cantons und u-K.
gewandte derselben eine neue Allianz mit Frankreich 1663
schlossen; auch kam doch eine gemeine Kricgs-Verfas- 1008
sung zu Stande.
12. Fast alle Revolutionen aber, die seit dem letzten
Viertel des vorigen Jahrhunderts schneller als je vorher,
Idren, Sitten und National“-Charakter der Schweizer entsiunden,
sind aus den Verhältnissen mit Frankreich entsprungen.
Bald war's der Widerstand gegen den fühlbaren Französschen
Einfluß, der ein merkwürdiges Phänomen hervorbrachte,
und manches gerad eben so entstehen ließ., wic der
Heloctische Consensus entsiund. Bald war's Fran= 1624
zbsische Nachahmung, die oft nach langem hartem Kampf
mit alten Sitten und altem Recht endlich doch siegte; und
viel entsprang auch allein schon aus der Handelsverbindung.
Da überdies nach der Aufhebung des Edikts von Nantes
die Franzöfsschen Flüchtlinge, auch nach der Schweiz, Fabrika
mien- und Manufakturen- Fleiß milbrachten,
so bereitete sich in mehreren Cantons allmaͤhlig eine Veränderung,
die, sobald sie zu einiger Größe gedichen, nothwen,
dig schnell und stark auf den ganzen National-Charakter
wirken mußte.
13. Neuburgischer Erbfolge-Streit. Erst wied 1604
der Besitz des Landes von Ständen desselben, als rechtmässigen
Richtern eines solchen Streits, der Schwester des letzten
Grafen,gegen den Tesiaments-Erben zugesprochen. Wie
auch diese starb, dem Koͤniggwon Preussen. 10
14. Die Toggenburger-Händel veranlassen end-