Full text : Spittler’s sämmtliche Werke. Elfter Band. (11)

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Adeliche  und  hohe  Standespersonen  zugelassen  werden.“*)
Darauf  that  Graf  Trautmannsdorf  am  20sten  desselben  Monats
  folgenden  Vorschlag:  „Die  Patrizier  und  Doctores
sollten  in  die  Stifter  mit  eingenommen  werden,  in  welchen
  solches  Herkommen.““)  Der  Protestanten  Gegenerklärung
  war:  „Es  soll  auch  hinfüro  fleißig  darauf  gesehen
  werden,  damit  der  Adel,  Geschlechter  oder  graduirter
Stand,  wie  auch  sonst  qualificirte  Personen,  denen  Fundationen
  und  Herkommen  gemäß  in  denen  hohen  Stiftern
erhalten  und  davon  nicht  ausgeschlossen  werden.“

So  war  dieser  Punkt  in's  Reine  gebracht,  und  wurde
in  allen  folgenden  Berathschlagungen  als  einstimmig  ausgemacht
  übergangen.  Noch  am  27.  Februar  1647  hieß  es  in
dem  Ultimalum  der  Protestanten:  „Operaque  detur,  ne
Nobiles,  Patricii,  gradibus  academicis  insigniti  aliaeque
Personae  idoneac,  ubi  id  fundationibus  er  consuetudini
non  adversatur,  excludantur,  sed  ut  potius  in  iis  conservuenkur--“
  )  In  dem  Projekte  der  Kaiserlichen  vom  5.  März
befand  sich  noch  diese  Stelle  von  Wort  zu  Wort.  )  Eben
so  in  ihrem  Ultimatum,  an  dessen  Rande  die  Protestanten
ihre  Einwendungen  jedem  Artikel  beifügten,  aber  bei  diesem
nicht  das  Mindeste  bemerkten.  444)  Auf  einmal  blieb  ohne
die  geringste  Spur  irgend  einer  neuen  Forderung  oder  Negociation
  in  dem  abermaligen  Projekte  der  Kaiserlichen  vom
4.  April  das  er  consuetudini  weg,  ')  und  so  war  es  auf  immer
  verloren.

*)  Mejern  W.  F.  Handl.  III.  163.
**)  Ebend.  S.  187.
7%)  Ebend.  S.  353.

1)  Ebend.  IV.  91.

+4  I1.  c.  IV.  119.
tt)  1.  c.  IV.  135.

!)  1.  c.  IV.  187.