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Im Uebrigen gilt, was im Art. 165 Abs. 4, 6 hinsichtlich der Dolmetscher verordnet
ist, auch in Betreff der Sachverständigen.
Elster Nitel.
Bon der Vemehmnng des Beschuldigten.
Art. 197.
Die Vernehmung des Beschuldigten beginnt mit der Erkundigung nach seinen personlichen
Verhältnissen (vergl. Art. 151 Abs. 1) und, soweit es für die Zwecke der Untersuchung
erforderlich erscheint, nach seinem Lebenslauf, namentlich darnach, ob er
bereits in Untersuchung gewesen und bestraft worden sei. 4
Hiernächst ist derselbe aufzufordern, sich über die den Gegenstand der Beschuldigung
bildenden Thatsachen zusammenhängend auszulassen.
Sollten diese Aussagen der Vervollständigung oder der Erläuterung bedürfen oder
mit erhobenen Thatsachen in Widerspruch stehen, so sind geeignete Fragen zu stellen.
Es ist dem Untersuchungsrichter übrigens unbenommen, nach Befinden die Vernehmung
auch in anderer Ordnung einzuleiten.
Dem Beschuldigten müssen in der Vornntersuchung alle gegen ihn vorliegenden
Verdachtsgründe bald möglichst mitgetheilt und es muß ihm jederzeit vollständige Gelegenheit
zur Entfernung derselben und zu seiner Rechtfertigung gegeben werden.
Art. 198.
Die an den Beschuldigten zu stellenden Fragen sind bestimmt und deutlich, insbesondere
so zu fassen, daß derselbe einzusehen im Stande ist, was er mit seiner Antwort
bejahe oder verneine.
Es sind deßhalb auch Fragen ganz unstatthaft, in welchen von einer seitens des
Beschuldigten geläugneten oder doch nicht zugestandenen Thatsache als einer zugestandenen
oder nicht bestrittenen ausgegangen wird.
Fragen, welche dem Beschuldigten Thatumstände vorhalten, die erst durch seine
Antwort festgestellt werden sollen, sind erst zulässig, wenn er nicht in anderer Weise
auf diese Thatumstände geführt werden konnte.
Die Vorschrift in Art. 152 Abs. 4 ist auch hier zu befolgen.