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Das kleine Mädchen hörte sehr aufmerksam zu. „Der arme
Bach“, sagte es einmal ganz leise, „und die armen, armen Blumen!
Es war doch gut, daß ihr kamt, sonst wären sie sicher verdurstet.“
„Bist du uns denn nun nicht mehr böse?" fragten die Regentropfen.
„Wir sind doch daran schuld, daß du nicht spazierengehen
konntest .“
„Ach,“ sagte die Kleine und lachte, „das hatte ich ja ganz
vergessen!“ Dabei wischte sie mit der Hand über die Vacke; aber
siehe da, die Tränen waren weg.
Mit einem B im Schnee,
mit einem K im See,
mit einem Z im Mund:
du weißt es, gib es kund!
147. Was ich habe.
1. Zwei Augen hab'’ ich, klar und hell,
die drehn sich nach allen Seiten schnell,
die sehn alle Blümchen, Baum und Strauch
und den hohen blauen Himmel auch.
Die setzte der liebe Gott mir ein,
und was ich kann sehen, ist alles sein.
2. Zwei Ohren sind mir gewachsen an,
damit ich alles hören Rann,
wenn meine liebe Mlutter spricht:
„Kind, folge mir und tu das nicht!“
wenn der Vater ruft: „Komm her geschwind,
ich habe dich lieb, mein gutes Kind!"
3. Einen Mund, einen Mund hab' ich auch,
davon weiß ich gar guten Gebrauch:
kann nach so vielen Dingen fragen,
kann alle meine Gedanken sagen,
kann lachen und fingen, kann beten und loben
den lieben Gott im Himmel droben.
g8*