Alarl HLuber, Kaufmann aus Nosenhemm, Sol-Wat
in cinem Ins.Neg.
Auszeichnungen im Felde. Hans Bruummer
1256
Esfenge#e Anree–.
Samstas, 2. Junk 7917
Statt.
Wir wenden uns
An die Frauen und Mädchen Rosenheims!
Am Sonntag, den 2. und Montag, den 3. Juni findet zu Gunsten der
U-Boofssnende eine Strassen- und Haussammlung
an die Frauen und Mädchen hier, mit der herzlichen
Bitte, sich zu der Sammlung möglichst zahlreich zu melden, am
Samstag, 2. Juni, Nachmittag zwischen 5
16 Uhr Hotel „Oeutscher Kaiser“.
Dringende Wahnung, den Fleischgenun moglichit
einzuschranken. Die Einschranlann werlict
Hiene auf die bisherige Menge sollte in erter
Linic bei der Lanobevollerung PFilßruen.
der andere Lebenemttiel, wie Milch. Butter und
Cier, reichlider zur Versugung irhen. Die Ge
wahrung der wochentlichen Tergulung von 70
Mfg. oll leinen Anreiz bilden, sich einem erhoh-=ten
Fleischgenuß hinzugeben. Der Woceenbel#g
wird allen Personen zur Verbilligung der Le
benohallung herzlich gegonm, Personen aber.
ie die zmatzlarten verlamen. machen sich nicht
schen Holzarbeiterverbandes u. u. Spammfellner-Brudmuhl
an den Becrhandlungen teil. Der
chrilche Holzarbeiterverband in als Verhandlungsieilnemer
nicht genannt. Die neue Uer
einbarung teilt die Arreiter und Arbeilerinnen
der Sagewerse in Bapern in secho Sparten
mit je sunf Lohnklaisen ein. Die erite Sparte
umisatzt die Gatier, Bauholz-, Kreis und
Spaltiager mit 75 Pfg. in der erilen, 70 in
der zweilen, 65 in der drilten, 0) in der vier
lten und 55 UMlg. in der funsten Klaise. In der
zweiten Sparte lur alle ubrigen Eager uno Ma
bloß schwer rafbar, sondern veriunoigen i1h
auch an der Allgemeinheit. t
Waging. 31. Mai. Wenn einmal die Ge
schich #e dieser, großeen aller Kriege #n seinen Ein
zelheilen beschrielen werden sollte, dann “*
auch dazu die am 25. Mai 1917 u Lazarel
Hofjäger zu Braunschweig erfolgle Krie detrau
ung des Bauern zu Wohsberg Andreas Hausl
mil seiner Braut Maria Wagner. „ Ich und
jener Verg lommen zusammen“, hat einmal ei
ner gesagt. Geht der Verg uchi zu mir lor.
dann ich zu ihm.“ Konnte der Brauligam nicht
mehr in die Heimat kommen, so var (8 kus
cinsach 'le. die Braut fuhr zu dem Schwerver
munbeten ins Lazarett. Weich Freug# wekkte
die Kriegalranung eine: der Seinen im ganjen
Lazaret!! Allesr wollie dalei sein. Alles woll
1: mithellen, sich milfteuen! Verwundete und
Schwe#tern uberreichten alo Andenken eine Uhr
mil dem Wunsche, sie moge balo die Friedens
flnde zeigen und den ennermahlen viele
gluckliche Stunden schlagen.“ Stabsatzt lien
die besie Flasche Wein aus dem eit holen. Die
Pflegeschweiter trug nad der lirchlichen rau
ung noch ein sch lichtes 5(bedicht vor. Es war wirl.
lich eine sch one Feie. die Kriegelrauung Häuel
Wagner in Braunschwel (.
Secon, 31. Mai. Schwer bhrimgesuchi Dat
der Krieg die Schneiderqutlerin Monika Sin
zinger von Seilerberg. Ernt vor 14 Tagen hat sie
einen Bruder im Krieg verloren und nun wurde
ihr die Nachridt zuteil, daß auch der Mann den
Heldentod gesunden hat. Von dem Vernorbe
nen ilehen noch sect Bruder im Felo.
Ainring, 31. Mai. Dieser Tage wurde beim
Hacklgut in Feldrirchen. Ode. Ainring. von hös
williger Qand ein Vrand gelegl, der jedoch recht
zeitig entdeckt und unieroruckt werden lon#ie.
Es wird vermutet, dal Kriegegesangene den
Brand zu legen versuchten.
Cokualnachrichten.
Rosenheim, 1. Juni.
Auf dem Felde der Ehre gefallen:
stolini aus Kolbermoor hat sich neden der bronzenen
Tapferkeitsmedaille auch das Karl-Truppen-Kreuz
erworben; er nsieht in einem Tiroler
Kaiserjägerregiment un der Südfront.
In englischer Gefangenschaft. Der
Jiegeleibesitzerssohn Joseph Tiesenthaler #us
Jiegelberg stand seit Okiober 1915 in einem
Nel-Juf de im Felde. Seit dem D. April
1917 wurde er vermißt. Jeht haben seine Angehörigen
Nachrickt von ilm aus England erhalten,
wo er sich als Gesangener besindet. Tiesenthaler
ist Inhaber des Militärverdienstkreuzes
Z. Klasse.
Bahndienst. Versetzt wurde in etatomätiger
Weise auf Ansuchen Lokomotivführer Joh.
Hahn von München-Hbf. nach Watserburg-Stadt
und Schaffner Georg Mack von Würzburg-Hbf.
nach Rosenheim.
Eine Lohnvereinbarung im Sä
ngewerbe, die zwischen dem Kriegeministeriukn
dem Ministerium des Aeußern and den Arbeit.
gebern und Arbeitnehmern des Sägegewerbes
getrossen wurde, verossenicht die „Bameriiche
Staatszeitung“ (Nr. 125 vom .JuniBamt.
lich. Von seiten der Arbeitgeber unn u. a. Dr.
betragen die Lohne 70, 60 ve, 5,
In die dritte Sparte sino die
Hiesrarbeiter im Werle und auf dem Plag mit
6# 00, 55. 577 und 10 Pig. eingereihl. Die
vierte Sparte nimmt die Arbeiterinnen uber 13
Jahrre auf mit 50, 15, 40, 40 und 25 Pfg. In
der sunften Sparte flehen die Arbeiter von 15
bis 13 Jahren mil 45 Pfg. in der eriten, 10
in der zu.eiten, 35 in der urtuen und vierlen u.
*70 in der funften Klasse. Die sechtte Sparte end
lich erureckt jich auf die Nee von 16
bis 15 Jahren mit 10 Pig. in der ersten. 35
in der zweilen, 30 in der drittlen und vierlen
und 25 Psg. in der funften Kla'se. Bon Ober
bayern wurde Munchen in die erie Klarse
eingereihl. Hie Orte Micobach, Tegermer und
Tolz und 535 Bezmisam Berchlesgaden itchen
in der zweiten Klaise. Die drite Klatze üll fur
die Bezirlsamter Aibling. Eler#ber 3 Lausen.
Mierbach. Muhldort. doreulleim, Traumiiein
und Tolz sentgesetzt. In der vierten Klasse iteht
dac Bezirlamt Wasierbucg. Am la. Zepiem
ber finden neue Beralungen Nail, um elwaig:
Umimmigleiten ausingleichen. Dann joll auch,
die Arbeitreit geregelt werden, fur di in der
ersien Klasse 50 Stunden, in der zweilen 7. in
der dritien 534, in der vierten 59 und in der
funften Klasse 60 Zunden in der Woche vor
gesehen sind. Die BVereinbarung hat Gültiqien!
vom 1. April 191 bis drei Monate nach Frideneschlus,
mindenenz aber bir 1. April 1912.
Diese Vereinbarungen werden vom Krie
allen Arbeitgelern mitgeteilt und deren Einba
tung empfohlen.
Nachidienst in den Apoliheken. Wir
machen uniere Leser darauf aufmertsam, daß
im Monat Juni die Marienapotheke am Mar
Josephsplatz den Nachtdienit zu verfelen hat.
In diesem Monat in von 8 Uhr abende bis
AUlhr morgens nur die oben angegerene Apo
thele zugänglich.
Zum Ausbau der lanerischen Wa#
serkräfte. Da in nach'ter zeit bezüglich r
Auchaues des Walchenseewerles somiie hesbnen
der Vergebung wichtiger Wasierkraftlonzessionen
seiteno der bunerischen Slaalemininerien eno
Kuliige Beschlüsse gesaset werden jollen, oürfie
es interessieren. daß nach sachmännischen Milteilungen
in Frankreich während des Krieges
rund 7007000 Pferdestärten an Wasserkräften
ausgebaut wurden und daß auch in Ztalien
rerschiedene mäcktige Wasierlraftanlagem zwes
Crsparnis an Kohlen in den letzten Jahren auszWhr
worden sino.
und 50 Pig.
Das Gewitter. das am Donnerstagnachmittag
über unsere Gegend niederging, kam hier
nicht voll zur Entladung. Es war zwar von Hagel
begleitet, der aber erfrenlichermeise hier
Schaden nicht anrichtete. Schlimmer lauten die
Nach richten, die aus dem Chiemseegebiet kommen.
Dort sind am Donnertag schwere Weiter
niedergegangen, die gleick zeitig ilarken Hagelschlag
bradi'ten. Am Saatenstand und an den
Obstbäumen wurde empfinolicher Schaden augerichtet.
Auch die Gegend von Trauntein soll
verhagelt worden sein.
Zur Bierversorgung sind neue Anordnungen
des stellv. Generalkommandos ergangen.
Darnach haben die Diüriltspolizeibe-Uörden
nack drücklichtt darauf hinzuwirken, daß
die Brauereien durchwegs die vorgeschriedene
Hälfte ihres Kontingents zu Dünnbier verarbeilen,
und ihre Abnelmer ohne Unterschied im
gleichen Verhältnis mit Bollbier und Dunnbier
Steinbeis in Bad Ailling, von seiten des deutbeliefern.
Es darf nickt vorkommen, oab die sog.
lesseren Lokale voriugeweiie mit Vollb. ser beliesert
werden. Auch fur das Bier fur die Erntearbeiter
ist Vorsorge getroffen. Das fur das
Erntebier freigegelene Malz mus, Qu:rschl. zur
Lerstellung von D unnbier verwendet verden.
Die Wirte sind verpilichtet, Bier uus diesem
Malz nur füur die Erntearbeiter al zugeben. Auserdem
i#elen fur die Lanowirtschaft großere
Mengen von sog. Kaufbier zur Verfügung. Al#r-Kautbier
wird das Bier bezeick net, das die Kadl.
Gro# brauereien durch die Einschränlung der Liejerung
an ihre Wirte einiparen und daes sie der
Tierorrreilune elle zum Kaufe anzubieten haben.
Die Versorgung der Landwirtscaft #ut
Vier auf diesem Wege wird dadurch erichwert,
daf trtot iedene Landbrauereien sich weigern.
fremdes Bier ihren Wirten zu lieiern.
#
Die Eihötzuurg der Fleischration.
An Sielle der seit Mime April verkurzuen
Vrotration ist durch Versugung des Kriege Ernahrungsamies
fur alle Kleuchversorgungebe
rechliglien eine Erhohnna der eleischration auf
5# Mramm jur den Kopf und die Woche ge
treten biw. füur Kinder bie zum 6. Lebenvjahte
auf 250) Gramm. Um sedermann den Erwerb
der Fleischiulane zu ermogliden. wurde aus
Mitteln des Reiches uno des Slaates eiin zu
schus. ( Pig. gegeben. Diese Verbilligung des
FSleiicher soilie alien „Minderbemittellen zu
auter iommen. Dic Auolegqung. mer alier under
diesen VBegriff der „Miderbemittelten" flel.
wurde den einzelnen Kommunaiverbändn über
lasen. Nun zeinie es sich, daj. in einzelnen Kommunalverbanden
die Grenzen etwas renger g#:
zugen wurden, mahrend manr in andere 1. Of#
zirmlich benag#arien Kommunalverbanden, viel
meiter in der Auslegung der Begriffes ging.
Die minilkerietie Neuregelung, auf die wir be
reite turz hingewiesen haben, hal in Rucksict
am die im Wege flehenden Schwierigkeiten for
meil gleichheitliche Grenzen nicht gemgen. son
dern uberlaßt er wieder den einzelnen Komam
nalverbanden, ol und welche ürenzen lie ##
wollen. Doch soll, soweit als irgend nioalich, der
Kreis der Empfanger der V. roihttne a egen
m ir Wrh. habenden zur Auegleichung ie zialer Iu
. esen abgegrenzt werden. Wo eine n rot
meile Abgrenzung nicht durchzuiuhren i't. soll
den Wohlhabenden nachdrucklid nahegeleql wer
den, auf die Verbilligungz zu verzichten: auck sie
erhalten aber naiurlich die erllohle Fleischratton
in 500 Gramm in der Woche, aber zum gleichen
Preise wie das Fleisch nack der Reichileichlar!.
In dan Belielen der Kommunalverande in
auch die 7 der Zusc usser gestell:: er laun
hoter als der Normallan (von 70 Pig. sein.
menn z. B. N- vom Kommunalverbano gesoge
ne Kreis der „Minderbemitielten“ enger 11#.
sodaß sich aus den vom Reicke, dur nunmenr
allein fur die Kosien der verbilliglen Fieisch zulage
aufkommt. zu diesem Zurcke zur Vers#e
gung genellten Mitteln Einsparungen zu Gun
sten der Mineerbemittelten erzielen lassen.
ausjahlungen an Sielle oder neben der Fleisch,
zusankarte sollen an die Verbraucher nichl ge
macht werden; doch lann die Verbilligung auch
für andere Nahrungemitiel, wie :. B. fur Fi
sche. gewährt werden, die von einzelnen Kom
munalverbanden als Ersatz fur die verringerte
Brot und Mehlralion abgegeben werden; dabei
soll aber der Zusammemang zwiichen der
Zuschußgemahrung und der Verteuerung der
Ernährung durch die Kurzung der Brotrarion
nicht verioren gehen. Gegen ein solches Vor
gehen iit woh- um so weniger etwas einmwenden,
als dadurch die Viehbeflände gesciont wer
den lönnen.
Die Jzuian Fueischmarten (mit dem Aufpruch
auf verbilligtes Fleisch: sind vorberechligt: die
Bestimmung. das mit dem Bezug des verbillig
ten Fleisches gleid##eitig auch der Kauf nich!
verbilligten Fleisches verbunden sein muf##. il un
zulässig; wer also nur das verbilligte Fleisch
flatt des ihm entgebenden Brotes lansen will.
kann seine Reichosleischkarte vruhig verfallen lafsen.
Fleischlarten anderen Perionen taußflich
Bu
u berlalien. 1 „
EIII
Vollielbiueriorner ethaiter weber nie Fleusch
oder uneigeltlich zu
4 mie
vor unier Urenge
zmiahlarte, noch haben ite An#pruck auf #er
bUiliigeng. ic cn c2lis un Gen rue einer
Wochenverbiauckemenge, die bem Veriotgung:
bete.htigien erit durch die ulange zuteil witdeu.
es erubrigt ich #hhe: auc nach eingelrete
nner Kurzunn der ra: ung Mehltatien eine
Zulage in FSleuch und 5.
billigunq die r
te Hucii.
!1 auk der zur Nier
Oulage und nur #nmeleum
On aber volifsell #berrorgern.
die um Sune bon Jl. laümm talso nach
wie derholter Schlactung ver -b
te! merden, ihre keler schverta:
Saue boön at:„
chen, al: den Verforgungeerce:
liie Klehrn ven
wird.
Teilell #ueger. d. one ZTelbitversor
gder. die das durch H#uich lachin::# gewoen:
Fleisch aus einer gro cren Jieitzam verieilen.
ale sbei c#tm Wiac-n ver-rauch ron „%%
him. 11 (ramm ergirt 1. allo! êodb% ehene.
Ileisch auf Fleüsch Verten lezichen. lonnen fur die
Dauer der gerenwärlt gen 1 Erhöhung der Fleisch
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Sldbl. Arbeilsams Nofenkeim
Ossene Stellen. Hier: 2 Heuarbeiter, 7
auhrinea 1 S#einmesk r- er, 3 Schloi
serbelser. Brauer. 1 jkung. Bader. 2 Schu
mucher, 2 Schreiner. 1 Anmteicher, 1 Magazin
arbeiter. 3 Hauemeister. 1 Lagerarbiter. 1
Pensio nals ochin, 5 Priv#llo innen. 1 Kuchen
magd. 6 Hausmägade. 7 Madchen neben der
Fran. Madchen fur aller 3 junge Kellnerin
nen. 4 Ingeberinnen. 1 Taglölnerinnen.
Aurwarts: 2 EStallschweizer. 2 Fuhrlneck c 15
Feldlnechte. 2 Dimbulen 5 Stinmenze. 1
Ousschmicd. 1 Spengler. 2 Waqikr. Schloss
ser. 1 Santer. 1 Menger. 2 Brauer: 1 Land
schneider. 2 S reiner. 5 Gang und 2 Kreissa
ger. 5 Maurer, 1 Zimmermann. 6 Monteur
belser. 6 Balmarbdeiler. 15 Belonarb#ler, 10
Bauarbeiter, 30 Erdarbeiter. 7 Stall und
Jeldmägde. 20 Hausmagde, 3 Kuchenmägde, 2
Herdmädchen. 5 Ganhausköckinnen. 6 Privat
löchinnen. Mädchen für a#ler, Mäüdchen
neben der Frau, J Priraizimmermdchen, □J#
Kellnerinnen. 2 Spulerinnen, 3 Mäscherin.
nen, 5 Qeuarbeiterinnen. .