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1125 enkel Heurich V. ausstarb, wollte Graf Reinold. von Chalons,
dem damals die Gr. Hochburgund zugefallen, das alte
unabhängige Burgundische Reich wieder aufrichten. Konrad
von Jähringen aber überwand ihn, das Land zwischen
der Rüeß und dem Fura blieb bei Deutschland, und
der Sieger erhielt von Reichs wegen die Verwaltung desselben.
Ueber die Geschichte des Zähringischen Hauses ist noch immr
weit das beste, was Schöpflin im ersten Theil seiner-bisloria
Zaringo Badensis hat. Der ältesie des Stamms, den man
bis jetzt kennt, ist Graf Berthold im Breisgau (999 - 1004).
Den herzoglichen Ditel erhielten sie, da Kais. Henrich IV. Bertholden
I. das Herz. Schwaben versprochen. Auch das Herz.
Kärnth'"n, das er wirklich bekam, gieng schon 1073 so wie die
Landgr. Breisgau 1077 verloren. Berthold III. nannte sich
zuerst Herzog von Zährinnen.
6. Die Zähringer, bald Feinde bald Freunde der
Staufen, wuchsen in Helvetien mit und neben diesen,
unter fünf ruhmvollen Fürsten nach einander, zu immer grösserer
Macht empor, und die mächtigsten der übrigen Großen
und Grafen des Landes, Savopen, Kyburg und Habsburg,
kamen ihnen nicht gleich. Sie ließen viele Orte bemauren,
und banten viele freie Städte. So gewann das
Landvolk an Schutz und Sicherheit; der Adel gewöhnte sich
au poligeimäßigeres Zusammenleben; Gewerbe und Industrie
entstunden; es schien almählig ein neues Menschengeschlecht
essich zu bilden. Freiburg im Uechtlande und Bern auf
einer schönen Halbinsel an der Aar gedeihten endlich vor
allen uͤbrigen; neben ihnen blühten Genf und Lausanne
im Lande, wo man Romanisch sprach, Zürich und Basel
im Lande Deutscher Zunge,
1218 7. Große Krise durch den Tod Herz. Bertholds V.,
des letzten vom Zähringischen Mannssiamme. Was er von