thumbs : Gesetzsammlung für das Fürstenthum Schwarzburg-Rudolstadt. Sechsundvierzigster Jahrgang. 1885. (46)

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und  hat  als  solche  den  Zweck  und  die  Aufgabe,  den  Hinterbliebenen  der  gedachten
Geistlichen  nach  Maßgabe  der  näheren  Bestimmungen  des  Statuts  vom  16.  September
  1880  einmalige  und  sländige  Unterstützung  zu  gewähren.

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8.  2.

Die  Hälfte  des  Vermögensbestandes  der  unterherrschaftlichen  Kasse  wird  der
gemeinsamen  Kasse  überwiesen.  Diese  übernimmt  dagegen  auch  die  Forkzahlung  der
Pensionen  an  die  bereits  vorhandenen  Witwen  und  Waisen  von  unterherrschaft
lichen  Geistlichen  in  der  bisherigen  Höhe.

3.

8.  3.

Die  bei  der  Vereinigung  beider  Kassen  vorhandenen  unterhersschaftlichen  Mit.
glieder  zahlen  die  in  §.  4  des  Statuts  vorgesehenen  Jahresbeiträge,  jedoch  ohne
das  dort  vorgesehene  Eintrittegeld  von  36  Mark.  Die  später  beitreteuden  Geisllichen
  haben  auch  dieses  zu  entrichten.  Dagegen  erhalten  die  Willwen  und  Waisen
der  nach  der  Vereinigung  versterbenden  Geistlichen  aus  der  Fürstlichen  Unterberrschaft
  die  in  §.  6  unter  b  und  c  des  Statuts  vorgesehenen  Zuwendungen.  Das
in  F.  6  unter  u  gedachte  Begräbnißgeld  wird  nur  in  dem  Falle  gewährt,  wenn  der
betreffende  Geistliche  das  in  §.  4  des  Statuts  bestimmte  Eintrittsgeld  nachgezahlt  hat.

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Durch  die  Versetzung  aus  der  Oberhersschast  in  die  Unterherrschaft  (S.  35  des
Statuts)  geht  die  Mitgliedschaft  der  Kasse  uncht  mehr  verloren.

Die  Bernfung  der  Generalversannmiung  der  Mitglieder  der  Anslalt  (F.  14  des
Statuts)  hat  künftig  mittelst  einmaliger  Bekanntmachung  in  den  amtlichen  Nachrichtsblättern
  der  beiden  Landestheile  zu  Fllafgen

F.  u
Das  Curatorium  der  Anstalt  besteht  serten  aus
1)  dem  Generalsuperintendenten.
2)  drei  Superintendenten,  von  denen  einer  der  Ephorus  der  Fürsllichen  Unter
herrschaft  ist,
3)  drei  Geistlichen,  von  denen  einer  seinen  Sit  in  Rudolstadt  haben,  der  zweite
aber  den  Geistlichen  der  Fürstlichen  Unterhemschaft  angehören  muß.
Im  Uebrigen  finden  die  Bestimmungen  des  Statuts  vom  16.  September  1880
unveränderte  Anwendung  auf  die  enveiterte  Pensionskasse,  und  es  sind  dieselben  für
alle  Geistlichen  der  beiden  Landestheile  maßgebend.