Volltext : Rosenheimer Anzeiger. 60. Jahrngang (60)

###  Jahrsa#s

 

Rosenh

Nr.  279

 

 

Der  Aesendeimer
Kofenh
60  Pf.,  sowohl  fur  blesige
frei  tns  Haus  gellefert.

Anzeiger“  mit  dem  testlich  und  Uustrand  relch  ausgesia##eren  chtiettger.

eimer  Seunkagsblatt“  erscheln  täglich  nachmlitagund

  Felertage).  —  Der  Abonnementspreis  beträgt  olerteljöhrlich  1  Mark  80  fg.,  monotltch

als  auch  für  auswärtige  Abonnenten.  —  Pol'zuftellgebühr,
14  Pig.  monatlich.  —  Telegramm-Adresse:  Anzeiger  Rolenhehn  —

|  Telephon-Ancchlülse:  Redaktion  und  Berlan:  Nr.  72;  Znseraten-  Ubtellung:  265.  1

7

4  Uhr  (mit  Ausnahme  der  Som- 



 

 

 

Mittwoch,  2.  Dezember  1914

nzeiger

 

brelte  Petttzeile  oder  deren  Raum

 

Das#  U#ome  d  für  Nosenheim  In  der  r.  21
ben  lechs  F##llc.-  Expeditionen  der  Stad:  emgegengenommen;  außerd
gtößeren  Preschallen  der  Umgebumg  errichtete#n  Sere  sowie  alle  Postanstallen  und  W—
liche  Posthnten  die  h  fur  den  „Rosenhelmer  Anz

30  Plennig;  bek  Iuederholungen  i6  Zellenabschifsen  Rabatt  nach  aufllegendem  Tarif.

Buchdruccerei  lowie-  3
em  nehmen  bie  in  ca.
elger  an.  —  Dilie  einspaltige  60  mn
ostet  10  Pfennig.  75  mm  breite  Zeile  im  Neklametr##

 

eimer  Tagblatt

Amtliches  PublfKtafions-Orgen

 

 

Anmahen#s  von  Inseraten,  —  —  durch  bla  Huinoncen  ·  Ert  etlllon  —  4  Bo#l#n  M.-G.  Nosendeim,  —  Nürnberg,  Berln,  Bern,  C###  —  Erfurt.  Vr.

Schint  ver  Inseraten  nnahme  1  Uhr  mitengs.  Nach  diesem  Zettpungt  kann

—
A###bruck,  Nartaru#,  ##  u

anffurt  a.  M,  Hamburg,  #e#
kor  Aufnahms  in  die  lansende  Tagernummer  nicht  mehr  goranl#e##t  werden.  For  schlechtqeschrlebene#n  Memusem  w#d  teine  Ber######tung  erns###en.

Eine  schwere  Niederlage  der  Franzosen  in  Marokko.

diec  stanzosen  und  Engiänder  in  Erwartung  eines  uruen  deutischen  vorstoß:s  auf  dlals.  —  HLErge  Grfechte  bei  belfo:t.  —  belgien  vor

ciner  Flnanzkrisc.  —  Schwere  Verluric  der  Kufren  in  der  Schlacht  in  Rugrisch,Polch.

—  Unaurhaltlämcs  vorrucdten  der  0Herrteicher  in  Serbicn.

die  Rusdehnung  des  Deiligen  Kriches.  —  Der  Kufffand  gegen  England  in  Nryypten.  —  RAngriff  der  marokkaner  auf  Fes.

Friedeusbedürfais?

Zeilungen  des  seindlichen  und  auch  einige  des
neutralen  Auskandes  beihaftigen  sich  bereits
mit  den  Bedingungen,  unter  denen  uns  der
Friede  gewahri  merden  lonnie,  um  den  zu  birlin
  wir  baid  genöligl  sein  wmurden.  Man  in
uber  die  Beringungen  noch  nicht  einis,  aber  die,
die  genannt  werden,  jind  hart.  Auflösung  oes
Reichsverbannes,  mel#r  oder  weniger  große
Landaltretungen  in  Lu  und  Weit.  Preisgabe
unseres  Kolonielbesitzes,
gung  bid  zur
lieferung  unlerer
zichtleistung  auf

Kriegsloftenenlschädi:
Aus-*



Höhe  von  25  Milliaür#en,
Wotle  unr.r  vor  allem:
den  teifiiichen  Militar

das  iit  dor  Nahmen,  in  dem  si.b  die  *—*
sprüche  Dewegn.  leunen  nur  Lemte  reden
und  schreiben,  die.  irregreitel  durch  das  Lugengewebe
  unierer  Cenn:er,  leine  Abrung  von  der
wahren  Kriegelage  halen.

 

So

siert,  anrer  an  einigen  Puniten

auf  deutichem  Boden.
Kleine  Teite  der  entiernien  Prorin  Os.oußen
lialen  wir  rorübergebend  dem  Feinoe  uberlaisen
munsen,  gegenwartin  sind  auch  fi:  von  ihm  srei
und  werden  es  nach  menschlichem  Ermessen  blei-K#%

  in  Feind
.*-–.7  oge  onlummer  «

 
  

  

 

   
 

licis.iqctnscsc1«Kei::c.i,cniisgcncitsiolcnien
  find  eine  heicke-  Beute  der  Feinde  geworden,
  die  großtrtu.  ORaftila  und  Sudweslafril..

beiinden  üich  nach  wie  vor  in  unserem  seren
Moiig.  Unser  Bundergenof  je.  enerreich-Un
garn,  hat  cinen  Tei  hon  Gaaliien  seitweie  den
Nuien  nscila  in  aler  Herr  jeines  dgamen

greszien  Teiles  don

nrigen  (Vei  seice  und  .
erroth-izjclsk.x:·.,snl).11.

;rl.».1,descstkllkacIIt
sinW.51«1l«:!-c.-k7c·;«cnIrichizxicnWILL
rsiuinmcku  fouunnm

nahme  weniger  Qur
ico  (Tien  geliet  Aremoeiche  von  unge  Fäähr  der

 

  

eleu  rene  ue  Belgien.  Vergeblich  bemah
it  wei  Monaten  die  fran:  he  Armse

 

  

durch
die
Engiond  iamt
von  hort  zu
Kämpfe,  die  dort  b#r-  ideriei
leit  gefuhrt  werden,  die  Verlust:  auf  briden  Seilen
  schwer.  Aber  die  Deutschen  hallen  nicht
nur  unerich  üttierlich  allen  Angriffen  stand,  sondern
  lähmen  auck  die  Kräfte  des  Keindes  durch
unerinüdlicke  Angriffe.  die  ihn  mit  Durchbrechung
  seiner  Linie  bedrohen.  Daß  wir  in  diesem
  blutigen  Ringen  zuerst  eriahmen  lönnten.
ist  ausgesch!  ossen.  Unsere  Truppen  weichen  nicht
urück,  und  die  Verluste,  die  sie  erleiden,  lönnen
wir  länger  ersetzen,  als  die  Gegner  die  ihrigen.
Deutschland  versügt  noch  über  Millionen  kräfliger
  Männer  und  über  alle  Mittel,  die  erforderlich
  jind,  um  aus  ihnen  kriegstüchtige  Trupbhen
  zu  bilden.

In  Frankreich  ist  dagegen  der  Heer:sersatz  bereiss
  erschöpft.  Und  was  England  bekrifft.  so
l'aben  sid;  zwar  die  nach  Franle  eich  geschickten
Truprpen  seines  siehenden  Heeres  ebenso  wie
ihre  fran'efischen  Kampfgenossen  als  achtbare
Cegner  erwiesen.  Aber  nur  aus  geworbenen
Mannschaften  mit  sieben:  ähriger  akliver  Dienstmeit
  und  fünfjähriger  Reiervepflicht  gebildet,
waren  sir  vonhause  aus  nicht  zahlreich  und
werden  insolge  der  schweren  Veruücter  die  sie  erlitten
  haben,  ihre  geschulten  Reserven  bereits
Lexbraucht  haben.  Nun  macht  England,  leine

Koloniarteuppen

die  eigenen
über  die

ge  esjamte  Landmacht,
seinen  Kor  onien  versügt,  und
verdrängen.  S  sind  erbitterte
iil  gloßer  Tapfer- 



 
  

 

 

Flotie  tro  *  glammender  Einszlerjolhe
  denlcher  Sehisse  noch  immer  zurüdhallend,
  war  peunnelts  An#rengungen,  ein  2allreicke:
  neues  Heer  u  lilden.  Aufänglich  war
detsen  Stärie  aufe  eine  Million  Kopce  sest  geseht.
neuerdig  it.,  bi  sii,  sieigernder  c  Bes  Ocants  vor

iner  Inrssion,  ir  sten  worden,  daß  zi:  ewei
Müllichen  erreinen  soll.  Aber  2  dem  Werbefritem
  hat  man  trog  aller  Mälc  die  ersie  Million
  Relruten  noch  nicht  msammenbringen  lönnen.
  Und  wenn  dir?  auch  vielleicht  gelingl.  so
sehlen  doch  in  Englano  nauein  alle  Vorbedin= 

   

 

    

Cungen,  ui  aus  einer  Million  von  ltuieger
ungrin  ser  1  Zel  lingen  leiegstüchrige  Trupoen
in  ar  el  barer  Deit  en  bii  fden.  Mil  Jal  len  lafsen

  95  un?  nicht  blenden!

uch  eie  Nackricht  vom  Vorrüden
adt  von  mehr  als  ciner
Wohl  uillere  ueit

Daher  l  at
einer  ru'i
Miition  *1

 

1  Herrrei#n

reitkaren  auf  das

      
 

 

 

it  b,  egner  jegt  große  Hosfaungen  bauen,  i
rutuh  *m  «-  esciurige  beun  im  der
Frer:  nicht  die  geri:  igita  zeumuhimn!
rugen  verm.  ott.  Man  weit,  das.  bewähr
deut'er  Sireiliraste  in  irener  Waffenbri  mn

schaft  mi:  der  Hammma.t  unferer  ünerreichi
ungarischen  Verbundelen  dem  Feinde  eneschlossen
über  di:  Greute  einnegengegange'n  find  und
wartet  verlreuensdveli  bar  Ergebnis  der  Kämpie
al,  die  sich  dort  seil  einigen  Tagen  enlsponnen
halen.  Di:  Nalion  wird  sich  in  diesem  Ver
trauen  nicht  lüänichen.

 

s  arniu,:  die  einmütige,  opier
und  Elolte  wie  in  nunserim
#!  cende  Hingelung  an  die
aletlautes,  die  uns  den  Sie:  in

Schlieplich  i#nt
freudiag,  in  Oe#er
olle  l#er
rPrrn

Sackhe
dim  uns  ausgenctig:  en  Miege  verburgt.

In  +r
nim  in  eiser  Linie  u  die.  er  Geilt,  aun  d#
ti  Hoisnnngen  unerer  Feinde,  uns  obtte  Luftrich
  Ineeln  zn  innn,  Namich  scheiler

Nein,  ibr  jalschen  Frieten#opeten.  #b⅜%
eiti;  nihi  euere  Köpfe  über  die  Be  edingung:  u.
die  uns  beim  Friedensschluß  auferiegt  werden
sollen.  Tren  aurharrend  an  der  Seite  seinr
bisher  alleinigen  Bundesgenossen,  eu  dem  ich
ncuerdingo,  sreug  begrüßt,  die  Türkei  gejellt
hat,  wird  das  Deutsafe  Reich  gemeinsam  mit
ihnen  zu  geeigneter  Zeit  bestimmen,  unter  we
chen  Bedingungen  der  Friede  gewahrt  werden
ann.

Allgemeines  vom  brieg.

Landesverräter.

WII.  Straßluurg,  30.  Nov.  Das  Kriegsgericht
  in  Rentreisach  halte  in  einer  in  vn
haujen  algehaltenen  Sitzung  wieder  über

Fälie  schweren  Landesverrats  z  befinden.
#Kteiln  wurde  zunächst  der  Handelsverlreler  Alsons
  Becheln  aus  Steinkach  be#  Mulhausen,  dem
nachgewiesen  wurde,  daß  er  den  Fran-  osen  die
dentschen  S  sellungen  #und  Truppenbewegungen
verrict,  u  12  Jahren  Zuchtllaus.  zwei  weilere
Mitangellagte  mußten  mangels  auoreichender
Jeweise  freigesprochen  werden.  Ebensalis  wurde

12  Jahren  Zuchthaus  und  10  Jahren  Ehrberluft
  der  Kelller  Ebele  aus  Mülhausen  verurteilt.
  Er  wurde  überführt,  zwei  utzleute
an  Franzosen  verraten  und  ihre  erhaftung
peranlaßt  zu  haben.

6  Fr- 



 

Ein  von  den  Russen  freigelassener
unktn  kor-Wi##

  Zweidnit,  35.  N.#.  Der  Schmied

Adolf  Naner,  ein  roun  den  Russen  in  Insterlurg

  aus  dem  Zud  InnTsb  freigelassener  Verrreger,

  wurde  heute  in  Schmeidnit  festgenomimen,

  nack  dem  e  eine  Neihe  schwerer  Einbrüche

in  Ganwirtichaften  in  Sch#  kctunin  und  anderen
Slädten  Schlesiens  verübt  hatte

Finan:ielle  Krisis  in  Velgien.
Berlin,  20.  Nov.  Aus  Brussel,  29.  Nov.,
riencd.  tet  di:  „Deutsche  Tages#eitung":  Wie  die
Jeilung  „De  Brurelles“  meldel,  sieht  eine  allgemeine
  fmaniielle  Kalastrophe  in  Belgien  bevor,
  weil  die  Direktlozen  der  Nationalbank  sich
weigern,  mit  dem  Banwermögen  aus  Havr#
nach  Veüst  zurüdzulehren,  wodurch  auch  die
aalliche  Stariclie  in  Gelder#egenheit  gekommen
  in.  aklriche  der  Nationalbanl
fi  :d  unterbunden,  wei.  die  Bank  politischen  ar
Iifreunden  der  egielnng  Kredite  in  ungeb#hr
#rItle  lewinigte,  Mort.###  sich  jetzt  sehr
chmere  Verise  ergeben.  Die  Sireltoren  wollen
nidi,t  udlehren,  wein  sie  die  Aufdeckung  ihrer
langsahrigen  Milwirtvrait  urch  die  deutschen
Verwaitungen  befurd#zen.  Die  Enthüllungen  des
Rlaties  marken  richier  Aufsenen.  (Z.)

herte

  

 

 

 

     

 

 

die  Minen.
Ein
Thil  bei  l  elw.  oo  auf
5  dame  ser  „or““
neutrade-  Alann:

WII  #  □  riniar  Nanp.
eisbem  englichen  Ki  22
nur  branter  nor#gscer
ler  behudiel  mird,  unier

terdlich  ron  Jrlapd  denune  Minen  ausgelegt
l  hab#,  ist  Figent  ini  eiler  U###negisenen  Reederei.
  eiren  Ka.  ita!  aber  #um  grozen  Teil  in
naliscen  Han#en  i.  Der  Dampier  war  von
der  Firma  Nart  1  (Grimehn  gechartert.  Injsolgedesien
  laun  ni.#  die  Rede  davon  sein,  daß

er  Minen  für  Deutschland  aurlegte.

von

  

 

    

1

Ungaru  und  der  Kricg.

WT.  Budapest,  30.  Nov.  Im  ungarischen
  Abg.-Daus  fuhrte  bei  der  Beratung  des
Berichtes  brir.  die  Verwendung  der  Honveds,
und  des  Landsturmo  außerhalb  des  Slaalsgelieteo
  Ministerpräsident  Graf  Ti-za  aus:
Man  lann  jetzt  auf  Grund  der  Erfahtrungen
der  lehlen  Monaie  sagen,  daß  der  Krieg  absolut
  unvermeidlich  war.  Einzeine  Staaten  neideten
  Deutschland  seine  große  wirtschaftliche
Entmialung,  anderersei#s  wurde  unsere  Friedensliebe
  als  Ichwäche  gedentet  und  darauf  zu
ruckgesührt,  daß  die  Monarckir  unsähig  und
sckwach  sei,  während  latsächlich  unsere  Polilik
  von  der  Friedensliebe  aller  leitenden  Fakkoden
  der  Monarchie,  zumal  von  dem  friedliebendsten

  unter  allen  Monarchen  diltriert  war.
(Zustimmung.)  Der  Krieg  ist  heute  mehr  als

jemals  nicht  bloß  ein  Ringen  der  Armeen,
sondern  der  Völker  und  Rationen.  In  diesem
  Ringen  leileten  die  ungarischen  Truppen

und  die  ungarische  Nation  Auhererdenblicke,
wie  dies  auch  der  Höchstlommandierende,  Erzherzog
  Friedrich,  ausdrucklich  bezeugte.  Der  Mi.
anlenr  stdent  sagte  darauf,  er  sei  glücklich,
auf  Grund  unmittelbarer  Eindrücke  sügen  zu
können,  daß  auch  die  leitenden  Faktoren  der

 

 

Lreßen  deulschen  Naiion  von  der  Anerkennung
und  denm  Vertrauen  für  die  ungarische  Armee
erfellt  seien.  (Lebhaffle  zunimmung.)  Der
jenige  Krieg  sei  auch  derb  ecite  unter  dem  dualiaer
  ine.  D#  Dualiemus  bestand  nunzr

  die  Fenerprob  nud  es  sei  durch  Wahre

  daz  nur  eine  folche  (Oenaltung  der
mrt  rarchie  imt'tande  sei.  höchsie  Leiftungsfähigleit
  zu  bewähren,  weich:  Ungarns  berechtigten
Sclndn.  diglelrsbenebungen  Rechnung  trage  u.
dennock  die  Einheit  der  Gejuhle  in  den  Bestrebungen
  vecbarge.  Graf  Tisza  erklärte  schließ-  



 

lickh,  er  glaube.  den  Gesuhlen  aller  Ausdruck
i#sn  geben,  iun  er  sage,  dar  in  S#römen  vergoissene
  Blut  werde  fur  die  ungarische  Nation

  

Früchte  tragen.  Der  Kampf  werde  ohne  Ermatten
  und  ohne  Kieinmutigleit  fortgesetzt  werden
  muüsten,  bi:  Vedingungen  einer  lünfii

gen  Sicherhei:  für  Ungarn  geschaffen  sind.
r

*

Bom  westlichen  Krlegsschanpluß.

Der
VT  n.0
b

·  stspt

nächstedeutsche-Angriff.
«I:i:if:crr..7m.Zins-TonTc5,,Hanmeldet
  aus  Lendon  unter  dem  23.
Di:  „Tin  läßt  sich  aus  Boubrrich
  ten:  Es  Poem  daß  die  Deutschen
Ausriff  in  der  Gegend  von  Arras
sollen  dort  700.000
.  .«.....a-.ei.1snvwo«lenoss
Untat  einen  neuen  narke:

  

Novembder:

onne  i

 

  
  

rm#en.  Sie

  

  
 

er'nd;  machen,  um

reun  der  Lmie  Arras  *  d'e  Kune  zu  erreichen.
vondon,  .  .  Titnes  und  „Evening
Newoe'  ver  fienitiden  darabes  nachiehende  In—
formallosen:  Taglick  lonmen  rie'ige  Militär—

ge  aus  gilen  Stadten  und  bringen  ungeheuere
Trurdennigisen  in  di:  vorderiten  Reihen  der
S  ubengrären.  10  %Wer  Düge  Baben  Gent,
Vrunge.  30  Wens.  “Maubge.  60  Brüf.
sei  U#la#ssen,  alle  in  der  Aiütung  nach  Nordmeiten.
  Cant  srid:  Truppen  sind  in  Diemuiden,
lei  Drern  und  Lei  Ostende  angelangt,  große
Mengen  aus  Braunschweig  sind  darunter.  Die
Deutscken  haben  mit  dem  Bombardement  von
Ramolapelte  begonnen.  Deutsche  Aviaiiker  versuckten
  wiederhollt,  das  englische  Hauptquartier
in  Pogeringhe  zu  zerstoren,  diese  Absicht  wurde
nicht  erreicht,  jedoch  löteten  die  Bomben  eine
großere  Amall  von  Personen.  20)  neue  32.5.
Jentimeler-GVechuße  sind  nach  Flandern  abgegangen;
  außerdem  50  Panzerautomobile,  von
Krupn-Ingenieuren  begleitet.  In  Zeebrügge  ist
cine  Reihe  neuartig  konstruierter  Untersecboote
aus  Kiel  eingetroffen,  sowie  eine  Anzahl  sehr
ichnelle  geran:erte  und  mit  Schnellfeuergeschützen
aurgerüsiete  Motorboote.  Die  Presse  begleitet
diese  ihre  Telegramme  mit  äußerst  gedrückten
Kommentaren.  Es  ist  sehr  bezeichnend,  daß  kein
Blatt  sich  zu  der  Annahme  ausschwingt,  daß  die
Verbündeten  eine  Gegenofsensive  wagen.  Ihre
einnige  Hoffnung  ist,  daß,  wie  die  „Times“
schreibt,  die  Verbündeten  so  stark  sein  werden,
um  auch  diesen  furchtbaren  Ansturm  der  deut-