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Buttertöpfen; dabei wurde einer von ihnen so unglüchklich getroffen,
daß er sofort tot hinstürzte. Zur Erinnerung an diese Begebenheit
benannte man den an dem Tatorte stehenden Fels „Buttertöpfchen“.
1016. Die Entstehung der Halsbrücke bei Freiberg.
Gräße, Bd. J, Ar. 294.
In der Aähe der Dörfer Rothenfurth und Halsbrücke bei
Freiberg führt eine Brücke über die Mulde, welche man die Hals—
brücke nennt. Die Sage erzählt, sie habe ihren Aamen davon erhalten,
daß der Bote, welcher Kunz von Kauffungens Begnadigung
vom Kurfürsten überbringen sollte, hier, weil die Brüche von den
Fluten der sehr angeschwollenen Mulde weggerissen worden war,
aufgehalten ward, also nicht zu rechter Zeit eintreffen konnte
und so Kunz seinen Hals hergeben mußte. Dagegen spricht
jedoch der Umstand, daß das Vorwerk Hals, von dem das
Dorf den Namen hat, früher da war, als jenes Ereignis fällt, und
ein Bote, der von Altenburg Ram, schwerlich diesen Weg genommen
haben würde.
1017. Die Stiftung des Klosters Altenzelle.
Gräße, Bd. I, Nr. 357; gewisse und approbierte Historie von S. Bennonis
Leben, München, 1604, 40, S. 8S; Knauth, Ge%ogr. histor. Vorstellung des
Stiftsklosters Altenzelle usw., Dresden und Leipzig, 1720, Teil I, S. 4.
Einst ist der heilige Benno über Land gereist, und da er
an einem öden Orte viele Tauben sitzen sah, prophezeite er, es
werde in Rkurzem ein neuer Orden dorthin kommen, durch dessen
Gebet viele könnten selig werden. Darnach hat Otto, ein Mlarkgraf
zu Meißen, dem Zisterzienserorden hier ein Kloster, Zelle genannt,
bauen lassen, herrlich begabt und ihnen eingegeben.