Full text : Weltkrieg und Gottesreich.

—  löl  —

nicht  sachgemäß  und  redlich  geurteilt.  Immerhin
habe  ich  mich  aufgemacht,  ein  größeres  Tatsachen--material
  zusammenzustellen,  damit  sie  auf
Stein  beißen  sollten.
Aus  dem  Tatsachenmaterial  ergibt  sich,  daß
nglands  Schuld  weitaus  die  größte  ist:  Es  ist
menschlich,  daß  Rußland  mit  seinem  mächtigen
eburtenüberschuß  immer  wieder  zu  neuen  Unternehmungen
  und  Eroberungen  gedrängt  wird,  —
menschlich,  daß  es  nach  der  im  Osten  erlittenen
Niederlage  nach  dem  sühnenden  Lorbeer  und  einer
Auffrischung  seines  Ansehens  strebte,  —  menschich
  vollends,  daß  es,  vom  Ostmeere  abgedrängt,
  im  Westen  einen  immer  eisfreien  Hafen
suchte  und  das  seit  Jahrhunderten  ersehnte  herrliche
onstantinopel  heißer  als  je  begehrte.  Es  ist  ebenso
menschlich,  daß  eine  stolze  und  ehrliebende
Nation  wie  die  Franzosen  die  1870/71  erlittene
Niederlage  nicht  vergessen,  das  verlorene  Elsaßotbringen
  nicht  verschmerzen  konnte  und  darum  der
chronischen  Revanchestimmung  verfiel.  Aber  es
ist  vom  radikalen  Bösen,  daß  England  die
eiden  mit  seiner  Schlauheit  umgarnte  und  sie  für
einen  Zweck  d.  i.  zum  Dienst  seiner  unersättlichen
Habsucht  präparierte.  Es  ist  vom  radikalen  Bösen,
daß  das  offizielle  England  den  höllischen  Gedanken
egte,  mit  Hilfe  von  genügenden  Helferehelfern  den
unbequem  gewordenen  Rivalen  Deutschland  zu  vernichten.
  Das,  gerade  das  haben  meine  Tatsachen
bewiesen.  Es  ist  völlig  evident  geworden,  was

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nicht  nur  von  den  Weibern  sondern  auch  von  ungefähr  99  Pro—
zent  der  Männer  gilt.

Bolliger!,  Weltkrieg  und  Gottesreich.  11