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alten Ehrfurcht, und der einheimische Regierungston gewann
eine Festigkeir, die manchem guten plattdeutschen Niebersachsen
fast despotische Energie schien.
Bald war's nicht mehr Sitte, daß der Fürst! seinen
Räth nur auf einige Jahre bestellite Bald fast nur historische
Antiquität, daß der Bestallungsbrief wie ein Vertwag
lautete, den wechsekweiser Vortheil eschloisen, und' deu der
Landesherr selbst so pänctlichgenau schreiben lieh, um wenigt
stens einige Jahre lang, des Mannes, den er so hoch hielt,
vdllig gesichert zu bleiben. Der alte Nath ward allmalig
zum Diener. Der alte unentbehrliche Diener zum guaͤdigbeibehaltenen
Manne; und wie sich niit jedem Jahrzehende
nach dem Frieden die Menge des gelihrten Standes vergtöt
serte, wie Kurus und abhängigsert der Menschen si ileg, wie
endlich das ganze Regiment zur ordenilchen cingericheeten
Maschine wurde, die doch noch fortläufe, wenn sie auch keine
Künsilershand treibt, so verlor sich auch endlich alle urdeutschẽ
Freimuͤthigkeit der Raͤthe. Und Dank sch'e allein nur dem
te, konnte alleln schon manchen Edelmann oder manchen ques
rulirenden Stadtmagistrat abschrecken. Eine der letzten, Gelegenheiten,
wo ich elne solche rüstige Appellation fand, ist in
einem Schreiben der Stadt Hannover, 18. Nov. 1862, da man
die grossen Städte zwingen wollte, an den Hamelschen Gemneralfestungs-Baugeldern
zu bezahlen. Die Appellation wurde
anch im Namen von Göttingen, Hannover und Hameln 10.
Jan. 166s den sürstl. Räthen wirklich insinuirt, von ihnen
selbst aber wieder aufgegeben, weil man unterdeß doch die
Gelder milirärlsch elntreiben wollte. Da Herz. Johann Friederich
1171 das Branntweinbrennen zum Cammermonppol
machte, so war man auf einigen Landtagen der folgenden
Jahre schon so fast entschlossen, an ein#höchstes Reichsgerscht
zu gehen; allein man besann sich doch drei, vier Jahre hindurch
so lange, daß endlich elne Aenderung der Sache kam.