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oder kleineren Staͤdie die allgemeine Musterung der fuͤrstlichen
Truppen nebst den fuͤrstlichen Generals mithalten duͤrfe,
und jener hatte fuͤr sich schon in der Stille ausgerechnet, wie
viel man ersparen koͤnnte, wenn man jedem Officier nur ein
Drittheil seines jährlichen Gehalts abzdge ?). Die Rittmeister
stünden wie die vornehmsien Minister, kaum habe ein
kaiserlicher Officier so viel als ein Hannsverscher, und noch
sey es aͤrgerlich genug, daß sich fast jeder Officier sogar uͤber
einen Vurgermeister. hinwegdünke, der doch ihn betreffend auf
dem Landtage voi#re. Bald spottete und klagte man über
das ruhige Leben der Soldaten. Bald stritt man, wer die
Lunten anzuschaffen habe, ob sie unter den Contributionsgeldern
begriffen seyen, ob sie von den Ständen besonders
verwilligt werden müßten, und stritt denn so lange über die
Lunten, daß der langfortgesetzte Landtag so viel kostete, als die
Lunten nie gekostet haben würden. Es wäre lustig gewesen
*) Fast auf jedem Convente unter Georg Wilhelm wurde diese
Materie durahetritten: besonders weitläuftig aber auf dem
Landtage Mon. Nov. 1656. Die Stände bestunden damals
hartnäckig darauf, daß man den Offieiers und den Gemeinen,
wenn man sie etwa auch noch bis zum nächsten Mal beibehalten
wollte, nur die Hälfte ihres bisherigen Tractaments zu
geben Ursache habe. Es scheine ihnen übrig genng, wenn
der Reiter monatlich 4 Thlr. Gage und 11 Th. Servis habe,
dem Infanteristen sollte man wenigstens ½ seines Geldsoldes
nebmen, und statt des Brods monatlich 1 Himten geben. Ein
Rittmeister bei Herz. August von Wolfenbüttel habe zwar
jährlich nur 500 Rthlr., sie wollten ihm aber doch 756 Rthlr.
geben, dies sen mehr als ein Schwedischer Rittmeisier im
Felde habe. Eine Geschichte der Soldatenlöhnung und der
Osfsiciersbesoldungen könnte ein sehr interessantes Stück werden;
wenn hier der Ort zu manchen Bemerkungen über den
Hannöverschen Theil dieser Geschichte wäre; Materlalien hätte
ich reichlich.