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fürwahr nicht, wo über oder unter der Erde eine so ungebeure
Menge von Menschen in Wirtemberg sich bergen mag.
Und noch banger wäre mir für ihre Viktualien, auch
wenn sie nur den zehnten Theil einer Wiener Portion essen
wollten. Zur See ist bekanntlich keine Zufuhr; zu Lande aus
den benachbarten Provinzen ist der Zufahr nur wenig; und
oft doch ißt noch der Schweizer mit.
Im Lande selbst, und wenn auch das sogenannte Unterland
nebst einem großen Theile des Oberlandes noch ein zwiefach
schönerer Garten wäre, als es selbst gegenwärtig ist, im
Lande selbst kann die Erde nicht so viel hervorbringen, als
8945 Menschen auf eine Quadratmeile nèthig haben. Und
doch gibt's in diesem Lande mehr als holländischer Bevölkerung
und weit noch nicht allgemeingenutzter holländischer
Kultur, sogar noch mehrere hundert tausend Morgen Waldung.
Man sollte doch lieber frieren, als hungern. Man
sollte die Waldungen ausrotten, um Brod zu verschaffen; alle
Wildfuhr sollte abgethan, alle Seen trocken gelegt werden.
Gewiß hätte Herzog Karl längst Veranstaltungen dieser Art
gemacht, wenn sie nothwendig wären. Und daß sie nicht
nothwendig sind, scheint viel gegen die Summe — 8945
Menschen auf eine Quadratmeile — zu beweisen, wenn nicht
diese Summe, wie wir oben gesehen haben, bis zur ruhigen
Vergleichung mit der höchst bevölkerten östreichischen Lombardie
und mit dem höchst bevölkerten Mailand gewiß wäre.
Der Mann, der die Nachricht schrieb, hat's gut gemeint;
er hat das Land loben wollen, er hat den Regenen des Landes
loben wollen. Aber wenn er einmal am Loben war,
wenn er einmal das schöne Herzogthum in Schwaben um
ein Siebentheil bevölkerter werden ließ, als die Provinz Holland
bevölkert ist, so hätte er auch für holländischen Handel
und Manufakturen sorgen müssen; die ersten Schwierigkeiten
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