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selben kaiserlichen ediet und mandat gehorsamlich, wie sie sich
schuldig erkennen, sovil muglich zu "geleben gemels zu halten und
nachzukomen, nit gemaint noch gelegen gewesen zuzusehen und zu
gestaten, daz in sachen unsern heiligen eristenlichen glauben und
religion belangend durch dieselben reichsstende und Teutsch nacion
etwas neuerung und erclärung furgenomen wurde: defshalben ir
kai. Mt. bemelten tag, also das, sovil jetzo gemelten glauben und
religion belangt, kain neuerung oder determination beschehen solt,
abgeschriben hat. dabei ist aber irer kai. Mt. mainung nit gewesen
und noch nit, daz von andern des hailigen reichs und Teutscher
nacion obligenden beschwerden milspreuchen und andern ehehaften
und notdurften, wie dieselben durch zimliche pilliche mittel in
pesseruug gestelt, auch das von') widerstand des graufsamen
wutrichs des Turkhen, phlanzung fridens rechtens guter pollicei
und orduung im reich und dero hanthabung und volziehung zu
handlen underlassen oder angestelt worden sein sollt.2)
ı) D do ein; M von.
2) B giebt die Motivierung und Interpretation des kaiserlichen Verbots
in fast denselben Worten wie die Proposition,; dagegen weicht die Einleitung
ab, indem in D der Verhandlungen mit Luther zu Worms näher gedacht
wird: als wir auf dem reichstag anno etc. im ain und zwanzigisten in....
Wormbs gehalten Martin Luthern ... mit sicherer verglaitung berufft ..
und befragen lassen, ob er deren bucher und leren unter seinem titl und
namen ausgangen, dorinnen vil und mancherlai verworfen irrungen zuwider
unserm hailigen glauben und christlicher gemainen kirchen ordnung vermischt,
und defshalb von... bapst Leone dem zehenden inhalt der bullen daruber
ausgangen verdampt, bekantlich und bestendig sei, und er derselben aller,
das die von ime gemacht und ausgangen, offentlich bekannt und bestendig
gewesen: haben wir, nachdem er uber mancherlai gnediger und guetlicher
underrichtung und handlung durch etlich unser und des reichs churfursten
fursten ersam und gelert personen mit ime aus unserm aus uberflus zugeben
gehalten, auf seinem irrigen frevelen furnemen behart, uns mit inen den
stenden ains kaiserlichen ediets entslofsen, das auch meniglichen von stenden
verkundt worden. und als demselben unserm edict von etwa vilen stenden
nit gelebt, des uns von inen nit zu klainem mifsfallen gewesen, und deren
und anderen des heiligen reichs obligenden ehaften halben aus unserm bevelh
etlich mehr reichsteg in .... Normberg gehalten, und auf jungstem reichstag
daselbst mit unserm bruder und stathalter im reich und oratorn beslossen
haben, das si sich gemeltem unserm edict gehorsamlich nachzukumen schuldig
erkennen, auch desselben handhaben und execution unserm kaiserlichen stathalter
und regiment ... bevolhen und sich dabei eins andern tags gen Speyr
verglichen, darauf neben andern handlungen solt nach furbringen ir jedes
von stenden irer uberverfalsten berathslagung in Lutherischen schriften das
boe(s von dem guten gesundert und wie es damit bifs zu kunftigem coneilio