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Gebäude heraus und lief, so schnell ihn seine Füße tragen
konnten, nach Hause.
Als er dort ankam und unter Tränen sein Erlebnis erzählte,
sagte sein Vater: „Siehst du, Artur, was ich dir schon
oft gesagt habe, ist nun eingetroffen. Wer überall dabeisein
will und sich um alles kümmert, was in der Welt vorgeht,
dem geht es so, wie es dir ergangen ist. Da heißt es: Mitgefangen
— mitgehangen!“
157. Wer nicht hören will, muß fühlen.
Von Franz Wiedemann.
oris,“ sagte eine Mutter zu ihrem Töchterchen, „geh doch ein-„
mal zum Kaufmann und hol mir ein Pfund Salz. Hier hast
du Geld!“
Doris aber sagte: „Ach, Mutter, es ist draußen so windig,
und ich spiele auch gerade mit meiner Puppe. Schick doch lieber
die Sophie, die ist größer als ich.“
Die Mutter sagte kein Wort. Gleich darauf aber rief sie ihre
Tochter Sophie und sagte zu ihr: „Da Doris keine Lust hat, so
hol du mir ein Pfund Salz.“
„Ja, gleich, liebe Mutter“, sagte Sophie und eilte fort. Kaum
waren fünf Minuten vergangen, war sie auch schon wieder da mit
dem Salz. « ·
Nach Tisch sagte die Mutter zu Sophie: „Zieh dich an,
Sophie! Wir wollen einen Besuch machen.“
„Wen wollen wir denn besuchen?“ fragte Sophie.
„Wir wollen den Onkel Franz besuchen“, sagte die Mutter.
„Onkel Franz hat viel Erdbeeren in seinem Garten, da kannst du
dich satt essen.“
Als Doris das hörte, kam sie eilig zur Mutter und bat:
„Mutter, darf ich auch mitgehen? Nimm mich doch auch mit!“
„Nein, Doris,“ sagte die Mutter, „du kannst nicht mitgehen.“
„Warum denn nicht?“ fragte Doris.
„Weißt du nicht mehr,“ erwiderte die Mutter, „was du sagtest,
als du mir vor einer Stunde Salz holen solltest? Da sagtest du,
es wäre zu windig draußen. Jetzt aber ist es noch gerade so
windig draußen, und deshalb mußt du zu Hause bleiben.“
Da schämte sich Doris und schlug die Augen nieder. Mit—
gehen aber durfte sie nicht. Als die Mutter und Sophie gingen,
stand Doris am Fenster und weinte.