thumbs : Rosenheimer Anzeiger. 61. Jahrngang (61)

M.  44

Rosenheimer  Anzeiger

 

Der  „Rose#heimer  An#e#em
—  me  erscheint  #ollch  n

 

dern  textlich  umnd  W

umd  Feierta  gerAbonnementspreis  beträgt  h  .  Mark  80  Pfa-60

  3  —  dic  als  auch  für  auswärtige  Abonnen

krei  ins  Haus  gellefert,  14  Pfg.  monatlich.  —  Telegrumm  Mdresse:  kon7.  Rosenheim.  —
Wn  ie  n  Redaktion  und  Berlag:  Nr.  72;  Inseraten-Abteilung:  238.

teich  ausgestatteten  achtseltigen
Uhr  (mit  Ausnahme  de  Sonnmonauich


—  Vostzustellgedühr,

 

 

———
#####s  von  Inseruten,  Neklamen  und  Bellagen  durch  die  Amoncen-Erpedelon  Haasenstein  &  Bogler  A-G.  Nosenhetm.  München.  Nüruderg,  Verün,
Schück  der  Inserutn-Annahme  1  Uhr  mittags.  Nach  diesem  Zeitpunkt  lunn  für  use  in  die  se-  Totesmmmer  nicht  mehr  garantlert  werden.  GS#r  schlechtgeschried

 

Genstan  20.  Pebruar  1915

 

—II
liche  Postbote#n  die  ——  fur  den
breite  Petitzelle  oder  deren  Raum

 

Das  Abonnement  wird  für  Nosenheim  in  der  M.  —  Buchdruckerei  sowie  in
den  sechs  Fillal-Expeditionen  der  Stadt  ent  au

chaften  der  Umgebung  errichteten  #eenturen  —  alle  Postanstalten  und  sämt-„Rosenhelmer
  Anzeiger“  an.  —  Die  einspaltige  50  mm
kastet  10  Pfennig,  dle  75  mm  breite  deal  im  Rellametell
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entgegengen  erdem  nehmen  dle  im  ca.  40

 

 

Rosenheimer  Tagblakt

Amsliches  Publikafions--Orgon

7—''''“
en  #ntg.  Brencbn  a.  M.  Hamburg,  Darmover,  ##
wenes  Manrusfript  wird  keine  Berumntwortung  #llnmmen.

Nach  dem  Sieg  über  die  Rufsen  in  der  Winterschlacht  in  Masuren.

ÖGroße  berlulpte  der  franzofen  im  Oberellab.  —  neuc  ollensive  der  verbündeten  auf  der  Westflrom?  —  der  bandelsuricg  gegen  engiand
und  die  Maßnahmen  der  ncutralcn.  —  Die  engiulche  Amwortnotc  an  Rmerika.  —  Der  Kal#cr  über  dic  Winterschlacht  in  drn  Maluren.  —
Rullengreuck  in  onpreuben.  —  Foridauer  des  rufrrischrn  Kückzuges.  —  verzweifeitc  Lage  in  Warschau.  —  Czcrnow  von  den  oisterciera
belscht.  —  Ucuc  Kämpic  bei  Kolomca.  —  Kiesige  verlursc  der  Kullen  in  den  Karpatben.  —  neuc  Opcratloncn  im  Rankalus.  —
hochfpannung  zulschen  Ccbina  und  Japan.

NMallen  vor  der  Enlscheidurg.

Am  Donnerstag  kam  die  italienische  De-Futiertenkammer
  zusammen  und  dabei  soll,  vielen
  Anzeichen  nach,  die  weitere  Haltung  Jtaliens
  entschieden  werden.  In  welcher  Richtung
dies  geschehen  wiro,  darüber  enthält  der  Berner
„Bund“  Mitteilungen  von  einem  Mitarbeiter
in  Rom.  Dieser  deutet  an,  daß  es  sich  um  die
Abtretung  des  Trentinos  handelt.  Im  einzelnen
  schreibt  er

„Es  ist  kein  Geheinmis,  daß  unter  Billigung
Deutschlands  hierüber  zwischen  Rom  und  Wien
verhandelt  wird.  Und  kommt  es  endlich  (längeres
  Zögern  müßte  die  Sache  nur  verschärfen),
kommt  es  endlich  zu  einem  Einvernehmen,  so
wird  damit  für  die  beiden  Kaisermächte  ein
großer  Stein  des  Anstoßes  beseitigt  sein.  Denn,
wir  hier  Lebenden  sind  durchaus  in  der  Lage,
ein  Urteil  zu  sällen:  Kommt  über  Trient  nicht
in  Bälde  eine  Einigung  zustande,  so  ist  die  fernere
  Entwicklung  der  Ereignisse  hierzulande  gar
nicht  abzusehen.  Wer  von  „Bluff“  sprickt,  kennt
die  Stimmung  der  Italiener  nicht  und  hat  lein
Recht  mitzureden.  Ja.  es  wird  selbjt  bei  einer
Grenzkorreltur  in  Trentino  großer  Geschicklichkeit
seitene  der  Regierung  bedurfen,  um  jenc  stürmischen
  Elemente  unschadlich  zu  machen,  fur  die
der  Besitz  von  Trient  eben  nur  ein  fast  verächtlicher
  Koithappen  ist.  Gibt  es  dock  unter  den
heutzutage  Italien  mit  ihrem  Geschrei  beherrschenden
  Natienalisten  (die  Anfang  August  mit
Deutschland  Oeiterreich  gehen  wollten!!)  Leute
geuug,  die  nicht  nur  Triest,  sondern  auch  Isirien
und  Dalmatien  wollen.  Sollte  die  Regierung
imstande  sein,  der  Kammer  direkt  oder  indirekt,
durch  die  Blumc.  über  Trient  beruhigende  Versicherungen
  abzugeben.  so  wäre  sehr  viel,  wärc
vielleicht  alles  gewonnen  und  die  Kriegsgesahr
möglicherweise  beseitigt.  Wie  denn  Giolitti  in
seinem  bekannten  Briefe  an  den  Abgeordneten
Piano  die  Ansicht  duherte.  daß  Ztalien  auch
ohne  Krieg  „manches“  („Darecchio“,  was  zauch
„viel“  heißen  kann  zzu  erreichen  vermöge.“

Nach  weiteren  Meldungen  aus  Rom  ist  aus
verschiedenen  Anzeichen  zu  schließen,  daß  die
Eröôffnung  der  Kammer  eine  Klärung  der  Haltung
  Jtaliens  dringend  nahelegt.  Politisch  ernster
  aĩs  der  Alarmruf,  der  kürzlich  im  „Giornale
  d'Italia“  erschien  u.  großes  Aufsehen  erregte,
  ist  die  Auveinandersetzung  der  „Tribuna“
mit  der  Wiener  „Neuen  Freien  Presse“  aufzufassen.
  Das  Wiener  Blait  hat  den  österreichischen
Standpunkt  vertreten  mit  der  Grundnote,  daß
Italiens  Interessen  gewahrt  werden  könnten,
ohne  daß  Oesterreich  Teile  seines  Gebietes
opfere.  Darauf  erwiderte,  die  „Tribuna“  in
einem  Leitartikel,  der  in  seiner  Zusammenfassung
  folgendes  sagt;  Niemand  denkt  daran,
Oestlerreich  die  ganze  Küste  wegzunehmen  und  es
vom  Meere  abzuschneiden.  Wenn  man  aber
in  Wien  aus  der  allgemeinen  Lage  heraus  diese
Gesahr  als  bestehend  erkennt,  so  sollte  man
meinen,  es  sei  dieses  ein  Grund,  um  mit  einer
weisen  Politik  zu  einem  angemessenen  Zugeständ.
nis  zu  kommen.

.

#

 

Rom,  138.  Febr.  Die  Kammer  nahm  ihre
Arbeiten  wieder  auf.  Die  Abgeordneten  erschienen
  sehr  zahlreich.  Die  Galerien  sind  überfüllt.
  Auf  der  Ministerbank  befanden  sich  Salandra,
  Sonnino  und  alle  übrigen  Minister.
Der  Vorsitzende  Marcora  gedachte  in  bewegten
Worten  der  Opfer  des  Erdbebens  und  sprach
den  Wunsch  aus,  die  verwüsteten  Gegenden  möchten
  wieder  aufblühen.  Unter  den  lebhaftesten
Beifallskundgebungen  entbot  er  Grüße  der
Kammer  an  den  König,  der  immer  als  erster
an  die  Unglücksstätten  eile,  sowie  an  die  Armce
und  die  Presse.  Ministerpräsident  Salandra
gab  seiner  Teilnahme  fur  die  Opfer  Au#druch,
besprach  die  weitreichenden  Maßnahmen  der  Re
gierung  zugunsten  der  Verunglückten  und  brachte
eine  Gesetzesvorlage  über  diesen  Gegenstand
ein.  (J.)

I

Isomänegoomäeleq

Ein  Setalmn  aus  den  Karpathen.

München,  Febr.  Im  hiesigen  Bahnhof
  ist  in  der  16.  ebr  Nacht  der  oflerrei
chisch-  ungarische  Spitalzug  Nr.  3#  aus  Oesterleich
  eingelausen.  Er  brachte  141  verwundele
und  kranke  deutsche  Soldaten.  Die  Aerwundeten
kommen  aud  den  Karpathenkämpfen.  (3))

Die  neue  Kriegoanleihe.

Berlin,  13.  Febr.  Die  „Deutsche  Tagece-r
zeitung“"  meldet  zur  Ausgade  der  neuen  Kriegs

anleihe:  Die  Bedingungen  für  die  neue  Anleine
werden  sich  durch  einen  höheren  Ausgal  #ureis
und  durch  eine  langere  eich  nungefrift  von  den
bei  der  Begebung  der  erien  Anleihe  getroff:
nen  Bedingungen  unterscheiden,  also  ill  die  Wic
derkehr  des  fünfprofentigen  Tups  alr  sicher
anzusehen  und  damit  in  in  der  neuen  Anleile  die
gleich  vorteilhafte  Geldanlage  dargeboten,  wie
in  der  eriten  Anleihe,  von  deren  Bewertung
durch  das  Publilum  die  sichere  Unterbringung
in  feiten  Handen,  der  um  21:  vom  Hundert
den  Emissionspreis  übersleigenden  Kursstand
und  die  dauernd  lebhafte  Nachfrage  Zeugnio
ablegen.  (.)
Weitere  NKrastigung
der  Neichsbank.

Berlin,  18.  Febr.  Der  Reichsbank  flossen
in  der  Woche  vom  7.  bis  15.  Februar  um
33.5  Millionen  Marl  Gold  zu.  In  solcher  Hohe
ist,  wie  von  zuständiger  Seite  hervorgelben
wird,  der  Bank  seit  Ende  November  in  einer
Woche  gelbes  Metall  nicht  zugeführt  worden.
Der  Gesamtbestand  an  Gold  stellt  sich  jetzt  auf
2228.06  Mill.  Marl.  Der  Ausweis  vom  15.
Februar  ist  daher  außergewöhnlich  günstig.  Seit
Beginn  des  Krieges  hat  sich  der  Goldbestand
der  Reichsbank  um  975  Millionen  Mark  erhöht,
  wovon  205  Millionen  aus  der  Kriegsschatzreseroe
  stammen.

Große  Auszahlungen  in  Tirol.

Innsbruck,  18.  Febr.  Bis  zum  Jahresschlusse
  wurden  in  Tirol  und  Vorarlberg  für
Pferde  und  Transportmittel  13  782  Anweisun- 



gen  im  Betrage  von  12  349  119.34  Kronen
ausgesertigt.  An  Unterhaltsbeilträgen  wurden
bis  zum  gleichen  Zeitpunkte  12  614  888  Kronen
zur  Auszahlung  gebracht.

Frankreich  und  der  Londoner
Sozialistenkongreß.

Paric,  18.  Febr.  Die  Beschlüsse  des  Londoner
  Sozialistenkongresses  erregen  in  der  ganzen
  Presse,  mit  Ausnahme  der  sozialistischen.
einen  wahren  Entrüstungssturm.  Schon  die
Aeußerungen  Sembats  und  Guesdes,  daß  die
Völker  frei  über  sich  verfügen  müßten  und  daß
die  franzosischen  Sozialisten  nack  dem  Kriege
den  deutschen  Sozialiften  die  Hand  reichen  wollen,
  merden  cchar,  angegriffen  mit  dem  Hinweis,
  das  Elsaß  Lothringen  ein  integrierender
Bestandteil  Frankreichs  sei  und  nicht  zu  wählen
habe.  Besonders  werden  Sembat  und  Guesde
angegriffen,  weil  sie  als  Vertreter  der  französi.
schen  Regierung  gegen  das  russische  Regime
zu  proteitieren  wagten.  Am  schärfiten  äußert
sich  die  „Liberte“.  welche  bereits  gesiern.  angedeutet
  haite.  daß  Semlat  und  Gucodc  im  Miluinerinm
  nicht  am  reckien  Platze  seien.  „Liberte“
  schreibt,  daß  zmei  franzosische  Minitter
an  dem  Kongreß  teilnahmen  und  dadurch  die
franzosische  Regierung  und  das  Land  verpflick.
leten,  werde  die  difentliche  Meinung  nicht  zulassen
  und  deswegen  soforlige  Remedur  fordern.
Sollten  zmei  frantosüche  Minister  ungeitraft
eine  derartige  unerborte  Haliung  einnehmen
lonnen:  Wenn  die  NRegierung  und  das  Ztaats#
erkaurt  sich  von  ilhnen  nicht  treunen  wurden,

bedente  dier.  daß  #sie  ihre  Hallung  gut  hei-Heen.
  Der  „Fi  arc  schreibt,  man  musse  an.
aniehmen,  daßt  die  Regierung  die  Abenteuer  der
leiden  sozialislischen  Minister  bedaucre.  Frank
reich  lede  in  einer  Ncil,  in  der  man  dic  offentliche
Meinung  nicht  verwirren  durfe,  eine  Erllärung
von  holer  Stelle  gegen  diese  gefäh  rliche  Irrfahrt
  scheine  nicht  uberfluisig  zu  sein.  Repu
klique  Francaise“  schreibt,  es  sei  unertraglich,
daß  zwei  Minister  sich  den  Protesten  gegen  die
Unterdruckung  der  Finländer  und  der  russischen
Juden  in  Polen  anichlossen.  Die  fran  zosische
Regierung  durfe  jeßt  die  russische  Regierung
nicht  zenfurieren.  Sembat  und  Gueode  betrugen
  sich  vielleicht  ale  gute  Sozialisten,  auf  jeden
  Fall  zeigten  sie  aber,  daß  sie  mittelmäßige
Patrioten  und  unerttägliche  Minister  seien,  eine
Demission  sei  eine  kaum  hinreichende  Genug
tuung.  „Libre  Parole“  richtet  die  Anfrage  an
die  Regierung,  ob  sic  nicht  das  Beduürfnis  fühle.
lundzugeben,  daß  das  Ministerium  der  heiligen
Einigkeit  mit  Sembat  und  Guesde  nicht  solidarisch
  sei.  Die  sozialistische  Presse  nimmt  Sem.
bat  und  Gucede  in  Schutz.  „Humanite“  schreibt.
die  sozialistischen  Minister  erfüllten  nur  ihre

slicht,  wenn  sie  auf  die  Gefahr  aufmerksam
machten,  welchke  ein  verbundetes  Land  laufe.
indem  co  eine  Politik  durchführe,  welche  moralische
  Wassen  in  die  Hände  des  Feindes  gebe.
Man  musse  sich  beglückwünschen,  daß  die  Londoner
  Konferenz  einstimmig  erklärte.  daß  der
Krieg  bis  zum  endlichen  Siege  durchgeführt
werden  müsse.  Das  sei  die  Tatsache,  auf  die
das  Hauptgewicht  zu  legen  sei.  „Lanterne“  erklärt,
  nur  den  Gegnern  der  Sozialisten  sei  es
eingefallen,  daß  Sembat  und  Guesde  auf  dem

 

Kongreß  etwos  anderes  vertraten,  als  die  polisiche
  Partei  in  einer  Parteiversammlung.  Daß
der  Sozialismus  durch  den  Krieg  nicht  vernichtet
  würde,  sei  für  die  Reaktionäre  und  die
Nationalisten  ein  Grund  der  höchsten  Verblüfsung.
  (3.)

Explosion  in  einer  Sprengmittel-Fabrik.



Paris,  18.  Febr.  In  der  Sprengstoffmittelfabrik
  von  Chedde  fand  bei  Versuchen  mit  einer
  Pulvermischung  eine  Eplosion  statt.  Das
Gebäude  wurde  ziemlich  schwer  beschädigt  und
mehrere  Personen  getötet.  (3.)

Der  Kapitän  des  „Blücher“.

London,  17.  Febr.  Nach  der  „Daily  Mail“
erlag  der  Kapitan  des  Schlachtkreuzers  „Blücher"

  in  Edinburg  einer  Lungenentzündung.
Russische  Straffreiheitl.
Moskau,  18.  Frbr.  Die  Teilhaber  an  den

Zernorungen  der  deutschen  Laden  in  Moskau
sind  freigesprochen  worden.  1  3.)

Die  Teucrung  in  Rußland.

Peteredurg.  13.  Febr.  Nach  den  Fest.
Lellungen  der  stadtischen  Untersuchungskommission
  sind  seit  Beginn  des  Krieges  in  Petersbura
  die  Warenoreise  wie  solat  gestiegen:  Salz
um  s57,  Roggenniehl  18.  Hirse  21.  Buchweizengrutze
  51,  Butier  36,  Fleisch  dritter  Sorte  26,
Milch  25,  Zucker  13,  Heu  und  Hafer  12—  23
Prozent.  In  Moskan  itt  die  Preissteigerung.
eine  noch  diel  scharfere.  (.3.)

Die  euglische  Aukwort  an  Ameriko.

London,  18.  Febr.  Die  Antwo#rt  Sir  Edmard
  Greys  auf  die  amerikanische  Note  zitiert
die  amerikanische  amtliche  Handelsstatistik,  um
zu  zeigen,  daß  von  Baumwolle  abgesehen

der  Krieg  den  Rückgang  der  amerikanischen
Auefuhr,  der  sich  in  der  ersten  Hälfte  1914
entwickelte,  nicht  gesteigert,  sondern  tatsachlich
aufgehalten  Labe.  Tagegen  sei  die  amerikanische
Ausfuhr  in  Baumwolle  nach  Großbritannien
ehenso  siark  wie  nach  anderen  Landern  gefallen.
Die  Antwort  wein  ferner  darauf  hin,  daß  die
amerilanische  Ausfuhr  von  August  bis  Dezem.
ber  1913  von  110  auf  246  Millionen  Dollar
und  seither  noch  ne#iter  gefstiegen  sei.

Die  allgemeine  Beschwerde  der  amerikanischen
Noe  sei  geweien,  daß  Englands  Maßregeln  den
amerikanischen  Handel  mit  neutralen  Ländern
ungunftig  keeinflußt  hätten.  Die  britischen  Operationen
  zur  Sec  hatten  jedensalls  den  amerilanischen
  Handel  mit  Großdritannien  und  den
Verbundeten  nicht  beeintrachtigt.  Aber  die  amtliche
  amcrikanische  Statistik  zeige,  daß  die  Ausfuhr
  nach  England  und  den  verbündeten  Staaten
  in  den  ersten  vier  Monaten  des  Kli  es
um  mehr  als  28  Millionen  gesunken  sei,  wäh.
rend  die  Auofuhr  nach  den  neutralen  Ländern
und  Oesterreich-Ungarn  um  über  20  Millionen
stieg.  Man  dürfe  wohl  daraus  den  Schlutz
ziehen,  daß  ein  wesentlicher  Teil  den  Handels