Metadata : Regierungsblatt für das Königreich Württemberg vom Jahr 1849. (26)

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Seine  Königliche  Majestät  haben  vermäöge  höchsten  Dekrets  von  demselben  Tage
den  Justiz-Referendär  erster  Classe,  Moses  Raphael  Bernheim  von  Kappel,  in  die  Zahl
der  Rechts-Consulenten  aufzunehmen  geruht.  Derselbe  bat  Münsingen  zu  seinem  Wohnsitze
  gewählt.

Die  von  dem  Freiherrn  v.  Raßler  dem  Parrverweser  Franz  Jutz  in  Unterthalheim,
Dekanats  Horb,  ertheilte  Ernennung  auf  die  Pfarrstelle  daselbst  ist  den  8.  d.  M.,  und

die  von  dem  Fürsten  v.  Hohenlohe-Oebringen  dem  Pfarrverweser  Schlegel  in
Dörrenzimmern  ertheilte  patronatische  Nomination  auf  die  dortige  Pfarrstelle  am  12.  d.  M.
landesherrlich  bestätigt  worden.

Seine  Königliche  Majestät  haben  vurch  höchste  Entschließung  vom  9.  d.  M  die
Wahl  des  Schulmeister  Dinkelacker  in  Tuttlingen  zum  Befehlshaber  der  dortigen  Bürgerwehr,
  und

vermöge  böchster  Entschließung  vom  11.  d.  M.  die  Wahl  des  Kaufmanns  Friedrich
Hausch  von  Ludwigsburg  zum  Befehlshaber  der  dortigen  Bürgerwehr  bestätigt.

II.  Verfügungen  der  Departements.
A)  Des  Departements  des  Innern.
1.  Des  Ministerium  des  Innern.
a)  Bekanntmachung,  betreffend  das  Erlöschen  des  dem  Schlosser  Johannes  Keinatb  zu
Winterlingen,  Oberamts  Balingen,  ertheilten  Ersindungs-Patents.

Da  das  dem  Schlosser  Johannes  Keinath  in  Winterlingen,  Oberamts  Balingen,
vurch  höchste  Entschließung  vom  11.  Juli  1846  ertheilte  zebenjährige  Erfindungs-Patent  auf
eine  zum  Abschneiden  stärkerer  Baumzweige  und  Gesträuche  bestimmte  Scheere  (Reg.  Blatt
S.  335)  durch  Verzicht  des  Berechtigten  erloschen  ist;  so  wird  solches  zur  öffentlichen

Kenntniß  gebracht.
Stuttgart  den  11.  Juni  1840.  Duvernoy.

b)  Bekanntmachung,  betreffend  das  Erlöschen  des  dem  Oberamts-Thierarzt  Dorn  in  Nürtmgen
ertheilten  Erfindungs-Patents.
Da  das  dem  Oberamts-Thierarzt  Dorn  in  Nürtingen  durch  höchste  Entschließung  vom
16.  Juli  1845  (Reg.  Blatt  S.  250)  verliehene  fünfjährige  Erfindungs-Patent  auf  einen