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daß Gott mir den Derstand dazu gibt, ist Seine Sache.
Und wiederum muß und darf er der ungeduldigen Gattin
schreiben 10): „Wir sind nicht in diesem Leben zur Behaglichkeit,
sondern schulden uns und unsere Kräfte dem Dienste
Gottes, des Königs und des Landes."“
Bedeutender als diese gelegentlichen Feugnisse ist,
was er in den „Gedanken und Erinnerungen“ 11) ausführt:
„Ich habe natürlich während der bewegten und gelegentlich
stürmischen Entwicklung unserer Holitik nicht immer mit
Sicherheit voraussehen können, ob der Weg, den ich einschlug,
der richtige war, und doch war ich gezwungen, so
zu handeln, als ob ich die kommenden Ereignisse und die
Wirkung der eigenen Entschließungen auf dieselben mit
voller Nlarheit voraussehe. Die Srage, ob das eigene
lugenmaß, der politische Instinkt, ihn richtig leitet, ist ziemlich
gleichgültig für einen Minister, dem alle Jweifel gelöst
sind, sobald er durch die RKönigliche Unterschrift oder durch
eine parlamentarische Mehrheit sich gedeckt fühlt, man könnte
sagen, einen Minister katholischer Holitik, der im Besitz der
bsolution ist und den die mehr protestantische Srage, ob
er seine eigene Hbsolution hat, nicht kümmert. Jür einen
Minister aber, der seine Ehre mit der des Landes vollständig
identifiziert, ist die Ungewißheit des Erfolges einer jeden
politischen Entschließung von aufreibender Wirkung."
Es kam dem Derfasser der „Gedanken’ und Erinnerungen“
offenbar sehr viel darauf an, seinem Dolke das Bild
des „für die Schlußergebnisse verantwortlichen Reichskanzlers“
12) tief einzuprägen. Uicht genug warnen kann
er vor den unverantwortlichen Ratgebern, die er schon in