und sagte folgendes: „Herr General, es gibt
nichts Schöneres, als vor Gott und den Kameraden
zu erllären, ich bin bereit, für me#mn Vaterland
zu sterben. Ich teile voltommen jenen
Teil Ihrer Rede, in dem Sie mit wunderbar
schönen Worten die Bedeutung des Eides darlegten.
Ich schwöre daher vor Ihnen und vor
meinen Gefährten, daß ich meinem Zar und meinem
Vaterlande treu und ehrenhaft dienem
merde. Unser aller Zar, die wir von Ihnen hierher
geführt wurden, ist Zar Ferdinand. Wir
sind echte Bulgaren und unser Vaterland ist das
schöne Bulgarien. Unehrenhaft wäre es, wen
ich einem andern Jaren Treue schmören würde,
noch mehr, wenn ich einem andern fremden
Staate Treue schmören würde, der mein Vaterland,
meine Heimat knechtet und quält.“ Auf
den Hinweis des Generals, daß man ihn erschieben
werde, antwortete er: „Ich bin bereit dazu."
Mit verbissenem Zorn fragte der serbische General
jetzt, ob es noch mehr Gesinnungsgenossen
dieses Mannes im Regiment gäbe. Es meldeten
sich sofort noch elf junge Menschen. Auf die
abermalige Frage des Generals antwortete das
ganze Regimem dieser 4000 Bulgaren wie ein
Mann: „Wir alle baben dem bulgarischen Zaren
den Eid der Treue geleistet.“ Als
schreckungsmittel wurden die ersten zwölf, die sich
gemeldet hatten, sofort vor den Augen ihrer Kameraden
erschossen.
Am nachsten Tage, so schließt der Bericht,
glückte es mehr als 2500 Mann des Negiments,
unter ihnen dem Erzähler, nach Ablegung des
Eides aus Kragujewatz zu entweichen und nach
mancherlei Irrfahrten glücklich auf bulgarischen
Boden zu gelangen, wo sie jetzt dem bulgarischen
Heere eingereihtl sind.
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Griecheuland.
Griechenlano im Epirus.
Athen, 23. März. Die der Regierung nahestehenden
Blätter melden: Griechische Streitträfte
sind im nördlichen Epirus lonzentriert,
um ein etwaiges Eindringen der Italiener abzuwehren.
Griechenland wisse zwar, daß es gegen
die Entente mit Waffengewalt nicht aufkommen
könnc, es sei aber trotzdem leineswegs
verpflichtet, italienische Eroderungegelüste im
Epirus zu dulden. (ZI.). Durch die neuerliche
Regierungserllärung, daß der Nordepirus nun
endgültig als zu Griechenland gehörig angesehen
werden muß, ist das Verhältnis zu Italien noch
empfindlicher geworden, da die Grenze des
Nordepirus unweit südlich von Valona verläuft,
wo die Italiener siehen. Würden diese aber
gezwungen, Valona zu verlassen und überhaupt
zu weichen, so bliebe ihnen, da im Osten die
Bulgaren stehen, als einzige Richtung nur der
Süden übrig, wo sie in griechisches Gebiet
kämen.
Griechenlands Geldnot.
Bern, 22. März. Der „Corriere della Sera“
meldet aus Athen: MWährend der gestrigen
Kammersigung verlangte Finanzminister Dragumis,
daß die finanziellen Pläne in der Tagesordnung
als dringend erklärt würden, da
die dringenden Bedürsnisse des Slaatshaushaltes
keine weitere Verzögerung zuließen. Dragumis
erllärte: „Wir tönnen Hilfsquellen weder
im Inlande noch im Auslande finden. Man
muß wissen, daß wir von der Hand in den Mund
leben. Eine Abstimmung über die finanziellen
Mahnahmen, die beweisen, daß Griechenland
Fehlbeträge, die . erdrücken, allein decken kann,
ist notmendig.“ Diese Erllärungen bestätigen,
bemerkt das Blatt, die seit einigen Tagen in
diplomatischen und finan ziellen Kreisen Athens
umgehenden Gerüchte, daß die Unterhandlungen
mit den NRegierungen Frantkreichs und Englands
über eine Anleihe von 150 Millionen schei-
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terten und daß die griechische Regierung nicht
beabsichtige, sich an die Mittelmächte oder die
Vereinigten Staaten zu wenden. In ministeriellen
Kreisen glaubt man, daß die Regierung
die Ermächtigung zu neuen Steuern erhalken
werde, während die venizelistische Partei annimmt,
daß die Regierung die Finanzlrise nicht
1 berstehen könne, wenn die Entente das Anleihegesuch
abschlägt.
· 4
Sie Tüici im Neilteg
Eine türkische Gegenoffensive vor
Erzerum.
Die Berichte des russischen Gencralstab= über
das „Vordringen“ der russischen Truppen westlich
von Erzerum werden von Tag zu Tag dünner
und erschöpfen sich in der breiten Ausmalung
belangloser und völlig nebensächlicher Kleinigkeiten.
Man kann daraus erlkennen, daß die
Kraft zu weiteren großzügigen Vorstößen fehlt,
und daß der jüngste türkische Generalstabsberichi
über die gesamten Vorgänge bei erum das
Richtige mitteilt, wenn er erklärt, daß die Russen
seit der Näumung. von Erzerum seitens der
Türken seinerlei Bewegung von Belang und
irgendwelcher Tragweile haben ausführen können.
Nach der Aufgabe von Erzerum sind die
Türken in vorher vorbereitete Stellungen zurückgegangen,
die der Weiterführung des Krieges
günstig sind. Hierher folgten ihnen die
Russen, zum größten Teil ohne einen einzigen
Schuß abgeben zu müssen. Dieser Vorgang gab
nun bisher Veraniassung zu den gewaltigen Siegesmeldungen
der Russen, die ja in derartigen
Leistungen auch schon zur Zeit unferer großen
Ossensive im Sommer vorigen Jahres sich ganz
ungewöhnlich ausgezeichnet haben.
Der türlische Bericht erklärt zugleich, daß sich
die Lage des türlischen Heeres von Tag zu Tag
bessere, und daß demgemäß Aussicht auf die
Aufnahme einer Gegenoffensive gegen Erzerum
vorhanden ist. In Kleinasien reisen die Dinge
langsamer als in Mitteleuropa, da die Eisen-Vahnen
und guten Heerstraßen, die Vorbedingungen
schneller Kriegsuntemehmungen, sehlen.
So war es auch nicht möglich, rechtzeitig gegen
die qgroße russische Uebermacht die notwendigen
Verstärlungen heranzuholen. Es war aber von
vornherein Uar, daß die türkische Heeresleitung
den Verlust von Erzerum nur als vorüber-
Der Sohn des Willionärs.
Roman von Florence Warden.
(Nachdruck verdo#
Herta zögerte mit der Antwort, wie wenn
sie in Verlegenheit wäre bezüglich dessen, was
sie erwidern sollte. Es hatte in der Tat keiner
unangemessenen Neugier und keiner allzu seinen
Beobachtungsaabe bedurft, um sie während der
kurzen Zeit ihres Verweilens im Romingerschen
Hause über die Verhältnisse der Familie zu
unterrichten und ihr die Erkenntnis zu erschließen,
daß die Harmonie zwischen den
einzelnen Gliedern des auf dem vornehmsten
Fuße geführten Haushalts manches zu wünschen
Vorigbasse
Der Freiherr Johannes von Rominger
hatte nicht, wie der aristokratische Klang seiges
Namens vermuten lassen konnte, unter dem
Toche egenbeine alten seudalen Edelsitzes das
Licht der Welt erblickt, sondern seine Wiege
hatte in einem gar armseligen Hause gestanden,
und es war ihm an dieser Wiege gewiß nicht
esungen worden, daß er dermaleinst als vlel-Scher
Millionär in einer fürstlichen Villa an
der Tiergartenstraße wohnen und seine Brilefbogen
mit einer Freiherrntrone schmücken
würde. Er war als junger Mensch nach Amerika
ausgewandert und hatte sich dort aus den
allerbescheidensten Anfängen emporgearbeltet.
Er wa ch ein armer Teusel gewesen, als
er sich zum ersten Male verheiratet haite, und
seine Frau, eine Anglo-Amierikanerin, hatte slch,
seinen eigenen Verhältnissen entsprechend, ebenfalls
nur elner sehr bescheidenen Herkunft und
einer noch bescheideneren ildung gühmen
dürfen Sie hatte ihm ein einslaes Kin
n#inssss
schenkt, eine Tochter, die auf den Namen Mabel
getauft wurde und mit deren erster Erziehung
es nicht eben zum allerbesten bestellt war.
Denn Johannes Rominger verwendete seine
Zeit und seine Gedanken einzig an
nach dem Dollar, der sich kroß seiner angestrengten
Bemühungen noch immer nicht recht erwischen
lassen wollte; Mabels Mutter aber war eine
kränkliche. gallige. erig verdrießliche Frau, die
lischkeit an gihe mmit körperlichen
adele # Tocher ver-.Sie
starb uͤhn; !1 früh, um
sich noch an dem plötzlichen Undhung in den
ner#öenmswerhöttuussen ihres Gatten erfreuen
zu können. Denn so schwer 16% ihm gefallen
war, die ersten — der zu Reichtum und
Ansehen führenden Leiter 34 erklimmen, so
rasch legte der mit gesundem natürlichen Verstand
und einem nicht gewöhnlichen Maße von
Energie begabte Rominger die zweite Hälfte
seines Weges zurück. Alle seine Unternehmungen
waren vom Glück begünstigt, und a ich zu
einer zweiten Helrat entschloß, war er selbst
für awerifanische Verhälinisse schon ein wohl.
habender Man
Diesmal war seine Wahl auf eine deutsche
Landsmännin, auf ochter einer nach
Amerika ausgewanderten verarmten Adelsfamilie,
gefallen. Und er hatte keinen Anlaß
gehabt, diese Wahl zu bereuen, denn was an
warmem Sonnenschein in das ria dem Erewidmete
Leben d wenig empfindannes
gefallen war, das 1 er auschteßich
dem stlllen, sanseen- und tmigen Wesen
einer gwoelten attin zu danken. Sle hatte id
im zweiten Jahre der Ehe ein Töchterchen
boren, eln ilberaus zartes, schwäch zug Mest
das vom ersten Lebensioge. an ein Genenltand
gehende Erscheinung ansehen würde, die eine
von den unvorhersehbaren Wechselfällen des
*3 es darstellt. Bei der hervorragenden Bechaffenheit
des türkischen Heeres mußte man
1 in den Tagen, da Erzerum von den Russen
besetzt worden war, damit rechnen, daß
über kurz oder lang der türlische Gegenstoß einsethen
werde, wenn die Vorbereitungen zu einem
günstigen Ergebnis gediehen sein würden.
Nun bestätigt der türlische Generalstab, daß
diese Auffassung richtig sei. Es soll nicht untersucht
werden, wann dieser Gegenstoß einsetzen
tann und wird. Sicher ist das eine, daß er
kommen wird. (3.)
Sollrische Kunoschem.
Die Vorgänge in China.
Die Associated Preß meldet aus Peking, daß
durch Kabinettsbeschluß die Monarchie wieder
ausgehoben und die Republik wieder hergestellt
wurde. Die Potersburger Telegraphenagentur
meldet aus Urumtsi (Wina in der Provinz
Sintschaug: Eine Port Offiziere in der Provinz
Julhan schmiedete ein Komplott, das darauf
hinzielte, den Generalgouverneur von
Urumtsi umzubringen und die Unabhängigkeit
der Provinz Sintschang zu proklamieren. Der
Gouverneur entdeckte das mplott und ließ
die Verschwörer enthaupten.
Reiegstagung des Reichstages.
Berlin, 23. März. Der Reichstag führte
in seiner heutigen Sitzung die erste Lesung des
Elats und der Steuervorlagen zu Ende. Fa
alle Redner gedachten mit voller Befriedigung
unserer auogezeichneten militärischen Lage, der
herrlichen Leistungen des Heeres und der Flotte
und vor allem des aus dem Dienste geschiedenen
Großadmirals Tirpitz, des Schöpfers der deutschen
Flotle.
Besonders scharse Töne schlugen der konservalive
Redner und der Redner der Deutschen
Fraktion wegen des Unterseebootskrieges an.
Ersterer, es war Graf Westarp, erllärte, es
handle sich bei dem jetzigen Beschlusse nicht um
einen Verzicht, sondern lediglich um einen Aufchub
der Erörterung der Frage im Plenum.
Letzterer, der Abgeordnete Mertin, erklärte ausdrücklich,
der Antrag zum Unterseebootskrieg
unaushyörlicher Sorge fur die Eltern gewesen
war. Darch die Geburt dieses Kindes aber war
das Ver der jungen Mutter zu ihrer
schon sestcimi #eren Stiestochter Meber ein
für die erstere roedig runerträgliches geworden.
Denn kaun r mochte eine Stiefmutter
ein Gegenstand gieigg glühenden Hasses gewesen
ein wie in diesem Fall. Umsonst chteed die junge
8 der Tücke und Bosbeit des Mädchen
v0 almuer gleiche Güte und Sanfstmut 2
ggen Es schien, als ob dle bösen Instinkte in
habels Herzen dadurch nur immer heftiger geschürt
würden. Und für Johannes Roningers
häuslichen Frleden bedeutete es darum ein nicht
och genug zu schätzendes Glück, als sich fü
seiu- unschöne Tochter erster Ehe über Erwarten
rühzeltig ein Bewerber einstellte, den freilich
viel mehr dle Aussicht auf eine anständige Mitgift
als der Liebreiz der Erkorenen angezogen
baben mochte. Es war ein kleiner, in Kolomialwaren
arbeitender Kaufmann namens Her
##n aeler. Ws leinen d es hüten Supeehenet
age an willig unter
die hn selnes Fhed jungen Weibes
tellte, der es aber koß ihres unablässigen Anpornens
niemals zu dem Relchtum und dem
gesellschaftischen Ansehen bringen konnte, von
vem Mabel bel ihrer Verhelratung geträumt
haben mochte.
Zwei Jahre nach Magdalenens Geburt
hatte im Nomingerschen H
Söhnchen das Licht
alles, — seiner Schwester an Lebenskraft und
Fülle Gesunddert vom Schicksal versagt
Ss,e e schlen dem kleinen Eberhar
gune . zutell geworden zu sein. 4½ war, als
ätte dle junge Mutter, während sie es unter
dem Herzen irun, ibrem ibrem awelten 5 alles
überale
die
Samstag, 256. März 1910
richtete sich nicht gegen die Kommandogecwalt
2 Sasfersln sondern beziehe sich auf diplomotische
abnahm
Der Hauptteil der Erörterungen wurde namuder.
den Steuervorlägen gewidmet. Hier
fand besonders der erste Redner, der national-Persoobnel
Stresemann, kräftige
Worte, wenn er die Kleinlichleit des Vorgehens
bei den früheren Steuervorlagen geißelte, bei
denen man vor lauter Rücksichtnahme zu keinem
Erträgnis gekommen sei. Die Helfferlschchen
Vorlagen erschienen ihm im allgemeinen nicht
unannehmbar. Größere Bedenken nette er nur
gegen die geplanten hohen Postaufschläge. Im
übrigen erk#ärte er, die Nationalliberalen seien
bereit, die Frage des abermaligen Wehrbeitrages
zu prüfen. In erster Linie empfahl er aber
usdehnung der Erbschaftssteuern auf die
direkten Abkommen und regte an, für die Eingesttanten
die Schaffung von Monopolen zu erwägen.
Mit diesen Vorschlägen fand er bei den Konservativen
keine Gegenliebe, deren Redner, Graf
Westarp, sowohl die Ausdehnung der Erbschaftesteuer
wie die Wiedereinführung des Wehrbeitrages
rundweg ablehnte, aber gegen die Verlehrssteuern,
besonders die Postabgaben, nichts
einzuwenden hatte, da sich auf diesem Gebiele
vielfach ein Verkehrslurus herausgebildet habe.
Auch der Redner der Deutschen Fraktion, Mertin,
stimmte mit den Vorschlägen im allgemeinen
überein.
Mit dem Abg. Hoch kam als zweiter Sozialdemokrat
ein Vertreter der radikalen NRichtung
um Wort, der sich in so unangenehme Gehäsigleiten
verlor, daß er nicht nur der Rüge des
Posibonten verfiel, sondern auch eine sehr starle
Entgegnung des Reichsschatzselretärs Dr. Helfferich
hervorrief, der es sich verbat, daß man der
Neßierung unterstelle, sie habe mit Absicht die
Reichen geschont und die Armen belastet. Abg.
Hoch lenkte ein und ärte, es möge nicht die
Absicht der Negierungsvorlagen, es werde aber
ihre Wirkung sein. Der Reichsschatzselretär halte
auch darauf verwiesen, daß das deutsche Volk
in seiner Masse nicht auf dem Standpunk, des
Abg. Hoch slehe.
Nach diesem Zusammenstoß schnitt ein Schlum
antrag die weitere Debatte und damit auch
Pine noch drohende Rede des Abg. Lieblecht
ab. Der Etat und die Kriegsgewinnsteuervorlage
wurden an den Hauptausschuß, die übrigen
Steuervorlagen an einen besonderen Steucrausschuhß
verwiesen. Die erste Lesung ist damit zu
Ende. Alle politischen Auseinandersetzungen sind
bis auf weiteres in die Kommsssion verlegt,
nicht nur die Fragen des Unterseekrieges und
der auswärtigen Poaiter sondern auch die der
Volksernährung und der Zensur. Man rechnet
mit der Wahrscheinlichleit, daß der Reichskanzler
am nächsten Dienstag im Hauptauscchuß
ersch einen wird, um sich dort über den Unterseekrieg
zu qußern.
Der Reichstag wird heute Freitag noch eine
Sitzung abhalten, um außer kurzen Aunfragen
vor allem den Notetat fertigzustellen, der dadurch
nötig wird, daß der eigentliche Elat nicht
bis zum gesetzlichen Zeitpunkt, dem 1. April,
serliggestellt werden kann. Dam dürfte das
Plenum auf längere Zeit den Kommissionen das
Feld räumen.
— Lachechter
Beuthen (Kberschl. ), 23. März. Gestern ereignete
sich auf der Preußen-Grube bei Miechowitz
ein Grubenunglück, das durch Wassereinbruch
verursacht wurde. 42 Mann wurden ab-9eschuitten.
Wie von der Leitung der Grube
man uhn unmter diesenigen rechnete, denen alles
zu Gol ird, was ihre Finger berühren. Um
die ldet seiner beiden jüngsten Kinder
konnte er sich dabel freilich ebensowenig lümmern,
als er sich einst um Mabels Erziehung hattie
kümmern können. Aber sie hatten weniger
darunter zu leiden als jene. Denn seine Mittel
gestatteten ihm ja jetzt, ihnen die besten Gouoernanten
und die tüchtigsten Lehrer zu halten,
die sich für Geld auftreiben ließen. Und alo
ie in ein Lebensalter gekommen waren, wo es
ie nach feinerer geistiger Anregung und umfassenderer
Ausbildung verlangen mochte, als
das materialistische Amerika sie seiner Jugend
zu bieten hat, da hatte es Johannes Rominger
eben welt genug gebracht, um den Bieblingstraum
seines Lebens verwirklichen und als ein
gemachter Mann nach Deutschland zurückkehren
zu können.
Er ga b eine Neuyorker Geschäfte darum
noch nicht a sondern er setzte einen als
verlässig erpobotkn Menschen ein, der sie für
leine Rechnung weiterführte, von der zuversichtchen
Hoffnung. erfüllt, daß in nicht ferner Zeit
Liite Sohn Eberhard an seine Stelle treten und
die Zahl der bis dahin angesammelten Millionen
mit der selschen Instlative der Jugend ins Unemessene
vermebren würde.
n, was sie selbst an diesen köstlichen
ölury besaß, denn seit dem Tage, da sie ihm
das Leben geschent#- fing be: aioss an zu
kränkeln, und scho 1 Jahre spater Anute
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