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bes und Lebensgefahr geskanden, aber von der Guͤte des
Herrn sammt dem meinigen ohne Schaden, conlerviret worden.
In iden: Heil. Ostern bin ich zu Wien angelangt und in
Steyren Hofe, dem fürnehmsten Wirthshäuser, einem eingekehrt,
und sofort HE. Ludwig Jiegenmeier an mich erfordert,
ihm meinen obhabenden befehl eröfnet, und mich des Zustands
des Orts erkundiget
Nun konte der gute ehrliche Mann nicht Worte genug
finden, darinnen er mir den Jammer und erschrecklichen Zustand
unsers damahligem gnädigsten Landesfürsten und Herrn
und des. gantzen Vaterlandes fürstellete. Dessen allen ungeachtet,
wic. billig und recht, habe ich meine credenliales an
die Römisch Kaiserl. Mojestät durch den Braunschwoig-Lü,
neburgischen Agenten Herrn Johann Steinberg übergeben
lassen, und bin berauf den andern Tag vom Herrn Graf
Kiesel, damabligen Kahteil. Oberhofmarschallen zur Audienz
gefordert auch hora dicia in Persohn erschienen, und nachdem
sich vreimahl meine allerunterthänigste Reverehz gegen
Ihro Kayferl. Mafeflär“ so an einem Tisch stunden und Ihren
Huth auf dem Haupt gehabt, abgelegt, gnädigst gehöret,
auch mein schriftliches memorial, darin meine propositio
erfthalren, von ineinen Händen gnädigst empfangen.
Die Antwort war post brevem gralierum actionem wegen
der abgestätreten curjalien hauptsächlich dicse, daß Ihro
Majestät die Sache reiflich erwägen und mich mir Eiklärung
wollten versehen laßen. Nahm also mit gleicher, Ehrerbietung
wie ich hereingetreten, meinen Zurücktritt und fügte mich dait
in meine Herberge.
Den folgenden Tag vilitirte ich die vornehmsten Herrn
Spiutter fünwul. Werie· VI. Pi. 1 26.