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bei einem Aufange, balo bei einem Münsche zum Anfang, und in
Kirchen= und Schulkeformatsongeschah nurdas wenige, was endlich
noch D. Gesenius absfbrte.= Manhatte schon 1639 auf
eine große Rébision der Juliusischen Kirchtnordnung angetragen,
im Landtagsabschiede zu Hannober #) wurde sie versprochen,
Herzog August machte für seine Wolfenbättelsche Lande einen
schdiien Anfang derselben ###). Aber ini Hanüverschen blieb
die alte schon vor zachtzig Jahren abgefäßte Ordnung, die
vielleichr schon 'bör zachtzig Jahren manchem Mißbrauche
nachdrücklicher bärte begegnen, manche bessere neue Einrichkung“
treffen können. Doch vielleicht war's damals der aufgetlärteste
Wunsch aller kundigen Kirchen, und Schulpatrioten,
daß in Zeiten einer erst werdenden Dämmerung,
da Licht und Finsterniß in der höheren Region erst zu scheiden
anfiengen, an eine bleibende neus Ordnung, die man leicht
als hundertjährige Befriedigung jeder unbefriedigten weisen
Wünsche hätte ansehen müssen, gar nicht gedacht werden
moͤchte. Man hatte wohl im Landtagsabschiede von 1639
die neue Ramistische Philosophie aus allen Schulen des
Landes exilirt, den guten Aristoteles gerettet 7#8); aber
kein Versuch einer tiefergehenden Reformation wurde gewagt,
überall verrieth sich noch der theologischkatholische Ursprung
des ganzen Schulwesens, und nicht das einzige noch kennbare
Merkmal dieses Ursprungs war, daß man endlich noch
*) Pfeffinger. III. Th. S. 327.
**) s. Herz. Augusts Agenda. 7. Jun. 1657. 4. unt den in
der Praun. Bibl. S. 411 angeführten Norizen.
###) Daß dieses die Meinung der im 22. Absch. befohlenen
Conformität der Landesschulen und Landes-Universitär war,
davon s. der Fürstl. Julius-Univ. zu Helmstädr
Schutßrede wider dero höchst unbillige Verläumbdere,
ins. D. Aeg. Strauchen, Prof. zu
Wittenberg. Helmst. 1668. 4. S. 8.
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