ummer 30
Rosenhelmen Anzelgen
Freitag, # 6. Februar 1914
en zu sich zu t Hostafel gela-Die
Tasel, die im Hofballsaale stattfand,
Hie 150 Gedecke. Die Tasel selbst war
eic mit Aussätzen und Blumen geschmückt. Rechts
e links von dem König saßen der Präsidene
Abgeordnetenkammer fr. v. Orterer und
"5rn Vizepräsident von Fuchs. Weiter schlos-;äsich
nach rechts bezw. linko an die Staatseiuster,
die übrigen Mitglieder des Direktoums
der Kammer, die Vorsiczenden des Austüsse
und die Fraktionevorstände, sowie dieAbrordneten
der einzelnen Fraktionen. Mit Ausahme
der ZSozialdemokraten. Außerdem wan
noch geladen der Bureauvorstand der Kam-„
der Abgroroneten, Oberregierungerat Will,
der Vorstand des Stenographischen Insti-6
beim Landtage, Regierungsrat Geistlicher
r Aesen Alteneder.
Sozlale Runoschau.
4. Kebr. Der Geburtenrückin
der Budgetlommission des
zeuktischen Abgeordnetenhauseo vom Dienstag
u wgenstand einer längeren Erêrterung.
er er Negierungsvertreter ertlärte, daß des unrine
Nthältnie zwischen Geburten= und
slerbezahl rapid zunehme. Es gebe schon
vric. uo die Slerbezahl größer sei als die Getcnzabl.
Ein Nückgang der Eeburtenzahl
ge lich lefonders in den größeren Slädten
1d in den Industriebezirken und namentlich unr
der handarbeitenden Bevölkerung. Der
rgang der Geburtenzahl trete in allen Kultländern
hervor, in Europa. wie in Amerilka.
ieier Nuckgang sei nicht auf die # Daahme der
#ollstrait zurückmführen. In dieser Benieng
sei vielmehr ein Fortschrilt zu tonanieren,
bei dem Aushebung: geschäft zutage tret
zeige sich. daßß die Körperlänge Maiehmeeiner
Mrelendung der Massen lönne keine
1. Die durchschnillliche Lebens haltung
esier * früher und niemal: seien so Wonig
eur aus Deutschland ausgewandort mit jetzt.
arfache iei. daß der Durchschnitt der Bevölkern
beserebt sei, die Zahl dec Kinoer zu verindern.
Eine solche Volkskrankheit sei durch
lelizeimasnahmen nicht zu beieitigen, wohl aber
be es andere Mittel und Wege, ihr entgegen-’nclen.
In der Bevêllerung wisse man gar
#. eine mir große Anzahl junger Mädchen
nd Frauen zugrunde gingen oder schwer erl#t aul.
: infolge der Mittel zur Besfeitigung der
angersckest. Der Handel mit Milcin
zur Verhütung der Empfängnis müsse
: Auge gesaßt werden. In dieser Beziehung
allen die Nachforschungen zu ganz unglaubchen
Ergebnissen geführt. Die Händler schick-:
bei'pieleweise an ganze Beamtenlategerien
lurzlich an die Postbeamten — diese Mitund
versprächen denjenigen, die größere
Tüchungen alautrierten, größere Prozentsaye.
ie umfangreichen Erhebungen, die über den
ackgang der Geburtenzahl angeordnet worden
ien, jind in ihren Ergebnissen gesammelt
orden und sollen zu einer Denkschrift
tatbeitet rerden. Außerdem ist in Aussicht
znommen, die Vereine zur Vekämpfung der
äuglingesierblichkeit zur Aufklärung heranzu-Perschiedene
Nachrichken.
Verlin, 4. Febr. Berlin hat auch im
ayre 1013. wie in den vorhergegangenen
a#ten, nach den vorliegenden sialistiscken Erüleiungen
einen großen Verlust an sleuerajiigen
Zensiten, besonders an Millfonären,
buchen. Es zogen im vergangenen Jahre
i 60 977 Steuerzahler zu, dagegen 61 374
b. gezen 66 453 bezw. 82 198 fm Jahre 1912.
Verlin,
aug bildele
vl#%
Schloß Hiederstein.
Die Besitzer des Schlosses Biederstein, die
Hetrzoge Siegfried, Chrisioph und Luitpolo in
Bayern, beabsichtigen, ihr Besitztum in absehbarer
Zeit zu veräußern. Wie bekannt, baut
sich zurzeit der jüngste der Söhne des verstorbenen
Herzogs Mat Emanuel, Herzog CLrit
Gäte am Ringberg bei Tegernsee ein gigenes
Schlos, das im Sommer fertiggestellt sein
wird; der b% wird dann seine gant Haus-
baltung in das neue Schloß verlegen. Mit
dem Schloß Biederstein bei München ist ein
Erundbesitz von 52 Taguerk verbunden, der
teils aus dem herrlichen Park, teils aus Parlen,
Wiesen und Geldern besieht. Dos althisterische
Schloß mit semen großen Parkanlagen
wurde von König Marimilian l. als Landoaufenthalt
benützt und nach seinem Tode häutig
von der Königin Karoline bewohnt.
Jahre wie folgt: Es zogen 16 Personen mit
mehr als 50 000 Mk. jährlichem Einlommen
lort und nur 26 zu. In der nächmen Steuersiufe
ist der Verlust noch bedeutend größer.
Von Steuerzahlern mit einem jährlichen Einlommen
von 25 500 bis 50 000 Ml. zogen nur
6 nach Berlin, dagegen 105 fort. Verlust 69.
der nächsten Steuerstuse ist ein Verlust
von 62 Zensilen, in der dann solgenden Stufe
von 72 Zensiten vermerlt. Er sieigt von
Stuse zu Stufe.
Wiesbaden, 3. Febr. Der bei der hiesigen
Inlagsabeel der Chemischen Fabrit Kalle
u. Co. in Biebrich angestellte Kassenbote Helserich
isl einem Raubmorde zum Opfer gefallen.
Lelferich wurde, wie sich jetzt herausstellt, am
Samstag abend von drei maskierten Räubern,
die davon Kenntnis erhalten hatten,
daß er eine größere Summe für die Lohnauezahlungen
holen mußte, auf dem Rückueg
von der Bank überfallen und getötet. Die
Räuber entrissen ihm seine Geldtasche; doch
fanden sie kein Geld, da Helferich den abgehobenen
Betrag von der Bank dem Kassierer bereit?
übergeben hatte.
Heilbronn, 4. Febr. Hauptlehrer Wagner,
der 16sache= Mörder von Mühlhaufen und
Degerloch. ist infolge Beschlusses der Straflammer
im Einverständnie mit der K. Stoatsanwaltschaft
außer Verfolgung geset und für
dauernd in eine Irrenanstalt überführt worden.
Petersburg, 4. Febr. In Semiplatinsk
(Süöhsibirien) lieserten sich Bauern und Kirgisen
eine förmliche Volksschlacht. 300 Mann nahmen
mit Keulen, Heugabeln und Knüppeln bewaffnet
on dem Kampfe teil. Personen
wurden getötet, 60 mehr oder minder schwer
verletzt. «
London, 4 . Febr. Der Streik der Volksschullehrer
in der Grasschaft Hereford hat gestern
noch eine weitere Verschörfung erfahren.
Auch die Schüler meigern sich nun, ihren Arbeiten
nachzukommen. Die Regierung wollte
die streilenden Lehrer durch Hiliskräfte ersetzen.
aber die Schüler weigerten sich, oiese anzuerlennen.
In verschiedenen Schulen sino die
HSensteischeiben eingeworsen worden. Die Schuler
weigern sich, die Schule zu besuchen, bis die
alten ehrer wieder zurütgelehrt sino.
Münchener Neuigkeilen.
München. 4. Febr. Frau Prinzessin-Wiln#:
Arnulf von Bayern hat die Inhaber der Münchner
Koch berd- und Ofenfabrik F. Wamosler, die
Diplom-Ingenieure Dr. Frin und Karl Wamsler,
d Hojlieferanten ernannt.
hen, 4. Febr. In jeiner Wohnung an
der Sce hat sich heute Nachmitlag
ein Chamseur erschossen. Das Motiv zur
Tat inunbelannt. Heute gegen Mittag en:stand
in einer chemischen Fabril an der Hochstraße
durch lleberlaufen eines gejüllten Kessels ein
Brand. Dabei war ein 15jähriger Lehrling,
der beim Ausbruch des Brandes hinter dem
Kessel gestanden hatte, gezwungen, durch die
brennende leerige Masse hindurchzuwaten, um
sich in Sicherheit zu bringen. Er erlin dabei so
schwere Verbrennungen, auch im Gesicht und an
den Handen, daß er in das Krankenhaus verbracht
werden mußte.
Bayerische Nachrichten.
ürnberg, 4. Febr. Heute früh 1:7 Uhr
wurde Ecke der Raab= und Fürtherstraße der
Eisendreher Aoolf Beyer von einem Automobil
nderfahren und so schwer verleyt, daß er auf
dem Tran'vort ins Krankenhaus starb. Eig:-nes
Verschulden scheint vorzuliegen.
Schwabach, 4. Sebr. In dem Dorfe Winkelhaid
überfiel der 26 Jahre eall#e, erst seilt
einem halben Jahr verheiralete Bauer Georg
Hirschmann seine Dienstmagd Heidinacjelter in
der Scheune, warf ihr einen Strick umn den
Hals und wmollte 6 auf dem Heuboden aufhängen.
Dabei wurde er blönlich von einer
Ohnmacht vrfellen, so daß er sein Vorkaben
nicht ausführen konnte. Die Magd die sich verzmeiselt
gewehrt hatte, lief sofort zum Bürgermeister
und erstattete Anzeige. Hirschmann
war inzwischen, wahrscheinlich durch die
Aufregung, so schmer erlrankt, daß von seiner
Nerhaftung vorläusig Abstand genommen werden
mußte. Er,. sowie die Dienstmagd hatten
lei dem Kompfe Kratzwunden das bongrtkoen.
Wie man hört, soll das Dienstmäochen, das
jer Tage seinen Dienn verlassen wollte, lich u
anderen Umständen befinden. Ob die Tat
des ascmäller damit in Verbindung stehk.
ist noch unaufgeklärt. Die chwister des
Hirschmann sind geislesbeschränkt und in Heilanstalten
untergebracht
Zarburg i. R., 4. Febr. Ende Januar
siellte sich bei der Genoarmerie in Harburg
der Feilenhauer Max Lommel von Remschcio
mit der Beschuldigung, er habe einen Mord begangen.
Lommel gab an, daß er im Februar
1913 bei Höchst mit zwei Hellern einen Arbeiter
ausgeraubt und den Mann dann in den Main
geworsen habe. Lommel wurde dem Amtsgericht
Donauwörth vorgeführt und es kind
Erhebungen im Gange, inwieweit die Angaben
des Verhafteten der Wahrheit entsprechen.
Stockstadt (Main), 4. Febr. Der seit acht
Tagen veimißte Landwirt Josef Gerlach ist
heute zwischen Stockstadt uno Mainflingen am
Fluß erfroten aufgefunden worden. Die Leiche
lag am User mit dem Gesicht auf dem Eise.
Anscheinend wollte Gerlach Selbstmord bege
hen. Was den wohlhabenden Mann zu diesem
Entschluß getrieben hat, ist noch nicht bekannt.
das schützenfest in Neubenern.
Neubeuern, 4. Febr.
Begünptigt durch die prächtigen Wintertuge
sand unter zahlreicher Beteiligung hie'ger fsowie
auswärtiger Schützen, 120 an der Zahl,
das auf 1., 2. und 3. Februar senngesegte Königs=
und Jubiläumsschießen siatt. Der grobße
Theatersaal im Gasthaus zum Schloß wurde in
eine großzügige Schießstätte verwandelt, geschmackvoll
dekoriert und praktisch eingeleilt,
U#rüber von sämtlichen Schützen volles Lob
ausgesprochen wurde. er von Herrn Schloßgärtner
Müller in sachmännischer Weise zusambrngestellie
Ehrengabentempel war mit 42 werl.
vollen Preisen versehen. Sie machten auf iedes
Schützenblut den Eindruc, sich mit Fleitz an
dem Schießen zu beteiligen. Jortung sorgle
fur eine zufriedenstellende Verteilung der
Freiie. Vor Beginn der Preisverteilung hielt
Schutzenmeisier Mar von Egloffstein eine
unies Ansprache, wobei er das feste Zusammenhalten
der hiesigen Schühengeseilschaften herhob;
er sprach den Dantk aus für die hahlreiche
Beteiligung, sowie den Spendern der Ehrengaben.
as von ihm auf König Ludwig ausgebrachte
Hoch wurde begeistert ausgenommen.
Folgende Herren Schlen haben lich nacksiehende
Preise erwor
Königs= und Jaubilcumestenteè 1. Meier
Hans, Neubeuern: 2. Manyer Stefan, Raubling;
Z. Fellner Franz; 1. Hofhammer And., Ro'enheim;
5. Maier Taver; 6. Buchauer Mick.,
Oberaudorf; 7. Schmid Jeieb Fischbeach: 8.
Scherer Peler, Reischenhart:; Adamer Woklfhang,
Nußdor'; 10. n uer N.; 11. Heiß
Jos. Neubeuern: 12. Danner Ggq.; 13. Thänklin
Ludwig; 14. Weiler Ferdinand; 15. Hollinger
Joh., Altenbeuern; 16. Berger Ferd.,
Prien; 17. Bender Erich, Neubeuern; 18. Thaller
Ludwig, Rosenheim:; 19. Maier Jos.; 20.
Nägele Konrad; 21. Lobendank Jos., Aibling:
22. Piginger Franz: 23. Kaiser G., Aschau;
24. Wolf Johann: 25. Kleinmeier Jolz Oberaudorf;
26. Robeus Jol., Nofenheim; 2 27. Poul
B., Neubeuern; 23. Oberndorfer Ludwig: 29.
Reiter Pantalcon, Brannenburg; 30. Paul
Franz, Altenbeuern; 31. Dr. Rilter, Oberaudorf;
32. von Egloffüein, Neubeuern; 33. Kloo
Peler, Rosenheim; 3 1. Liegl Konrad. Neubeu.
ern; 35. Krammer Georg: 36. Feicht Joh.,
Fischbach: 37. Weidinger Karl, Haimhausen;
38. Eberle Karl; 39. Gschwendtner J.. Oberaudorf;
10. Heiß Franz, Altenbeuern; 11. Ja
nosff Gabriel; 32. Jakob Hans, Neubeuern.
wer Verlust Beclins#beziffert sich im vorigen
. h k« m) mich lieber meines Anteils an
Schatze,“ antwortete er mit warmem Tonc,
* von den Augen, die halb bittend, halbd
auf ihn blickten. „Wenn Wade aber
zuuheu gesprochen hat, so stellen die Steine
eucrmen Reichium dar; und das Vlut locht
im Leibe. wenn man bedenkt, daß das
jo alaltblütig entrissen werden soll von
lch einem Schurlen.“
„Aber denlen Sie nur an das Unheil, daß
SEleine sast uber jeden gebracht baben, der mit
nen in Verüindung war, sagte sie traurig.
der arme Wade, der Matrose, beide musten
abten und auch Papa war in großer Geshr.
n jind so alucllich, daß wir wieder beisammen
Uapa und ich. Sind die Steine wirklich
daeß man um ihretwillen so viel we- agi?“
Er wollte gerade autworten, als Charters
eiten Stück Papier in der Hand eiligst
irder eintrat.
e
t
B
„Lesen Sie das dal“ rief
unerenk.
Auson nahm das Papier und las:
Colombo.
Wenn Sie llug sind, fahren Sie mit dem
ichsten Schisse nachhause. Es geht heute ab.
h hale die Opale und Sie werden sie nie von
elangen lonnen. Sie sind mein, weil ich sie
auemem 2 Besitz habe. Sie können mir nicht benien,
daß ich sie nicht mit Recht besitze; der
6#ô Weg, durch den Sie je hoffen G#mnen, sie
„erlangen — ist Gewalt! Muß ich Sie daran
innern. daß man Gewalt wier mit Gewalt
gegnen lann? Sie h'ben eine Tochter. Ich
P*rP A#nz allein in der Welt da. Sie setzen mehr
Erpiel als ich und ihr Risiko ist größer als
mneine; das Ihrer Tecbiirr aber ist noch
einr als mein und Ihr Risiko.=
Anion ba
ru allte die F Wi. als — dieses Schreiben zur
las. Ir diesem Momeme würde er seinen Mr
an den Opalen mit Freuden dafür eingelauscht
haben, wenn er DTurand nur fünf Minuten Lng
unter vier Augen hälle sprechen löonnen. Das
war ja um Verrücktwerden, daß er nun gar
Csielle bedrohle. Anson schaute Charters an.
dessen Augen ihm mit zornentflummien Blicken
antworteten. Gefahr hin, Gefahr her, sie duriten
und klonnten sich nicht wie lleine Kinder einschüchtern
lassen. Sie waren ja zwei genen einen.
Aber auf Eslelle mußte man gut achten. Sie
durfte das Hotel nicht verlassen, da war sie
wenisstens sicher,
Estelle wollte nicht zugeben, daß Anson ihren
Vater allein zum Schisse gehen lasse, da
Ausdruck ihrer Gesichter sie erraten lieh, daß die
beiden Männer Nachricht von Durand erhalten
baben mußten. So wurde sien denn unter der
Obhut einer jreundlichen alten Dame, drren Belanntschaft
Anson auf dem Schife gem. icht hatte
und die entzückt war, solch ein liebliches junges
Geschöpf behüten zu können, zurückgelussen und
Auson und Charters! machten sich auf den Weg.
Sie hatten die Straße noch kaum erreicht,
als Charters plötzlich inen Sprung machte. „Was
für cin ungeheurer Narr bin ich doch!“ schrie er
und schlug sich an die Stirn. „Ich verdiene ja
nicht einmal solch ein i Glück!“ und er begann zu
Anson, der ausgeregt um sich blickle, um die
Ursache dieser plötzlichen Bewegung zu suchen,
konnte jedoch nichts ungewöhunliches bemerlen und
solgte Charters neugierig nach.
Allmählich wurde Caner Lauf wieder lang,
samer, er zog eine Zigarette beran und sucht
in allen Taschen nach einem Streichholz.
zm ein Haar wäre er mir bole, menl--sließ
er noch atemlos Pror.
„Was.
Durand?
.Durond? Neim!“ antwortete Charters und
versolgte jeinen Weg. diermal aber wieder langsam.
„Nein: Aber seinen Boten“ und er zeigte
auf emen Mala henknaben von nenn oder zehn
dabren der vor ihnen durch die Gassen schleuerte.
Der Buriche schien er nicht eilig zu haben,
zu seinem Auftraggeber zurückintehren und wanderte
sorglos aumher. Vald büeb er sichen, um
mit weitanfgerissenen Augen eine Englanderin an,
ingaffen, die eben vorbeig ng, bald wieder schwätze
er mit Freunden in semem Alter und seiner Rasse:
aun begann er in ingendlichem Uebermm zu
tanzen und zu springen und ein ige Schritte weit
zu laufen, so daß den Beobachtern das Herz he s#ig.
pochte, vor Angst, ihn in der Menge aus den
Augen zu verlieren.
„Um Got#es zwillen“ sagte Charters. „halten
Sie ihm nur feit im Auge, denn, wenn wir ihn
haben, haben wir auch Turand.“
Anson war nicht davon überzeugt. Es kam
ihm vor, daß nach alledem, was sic von Durandn
Schlauheit bisher ersabren mußten, dies zu leicht
und schön war, als das es wahr sein konnte;
und sein Gedankengang wurde beslätigt, als der
Kleine schließlich in einen kleinen Bozar eintrat
und seinen Plag hinter einem Verkaufspult nahm,
as mit Haufen von dünner Seide, Birmingham-Schmuck
und anderem unechten „orientalischen-Krimslams
bedeckt war, der für solche Reisende
bestimmt war, die von der Sammelwut behaftet
waren
Einen Augenblick warteten sic draußen und
hofften entgegen aller Wahrscheinlichkeit: nachdem
der Knabe einer enthusiatischen jungen Dame, die
mit dem lebten Schiff angelommen war, einen
haben Eu, . esebe fragle Anson.
Wo ist er?
zindischen“ Shawl verkauft halie, ir
den Laden ein.
.„Vor einer Weile hast Du in das Hotel
Cccidendal eme Botsch ait gebracht?“ iaate Gharters
und hielt verleckend einen Schilling zwischen den
Fingern in die Hohe.
„Ja.“ sagle der Knabe
Müm ze erwart igsvoll an.
nan Tu sie
Chariers ernit
Kuli — Malavisch Mann mir geben. wenn
Bazar auigemacht,“ antwortete der Junge ruhig,
zueehien mir zu bringen in das Cecidental=„Kennst
Du nicht den Mann!--Chariers
weiter. „Wo wohnt er2“
machte ein langes Gesicht.
„Nein.= sagte der Knabe offen, „nie geschen
Mann fruber.=Es
war llar. daß der Junge die Wahrbeit
ien nie in
und schaute die
belommen?“ fragte
fragte
Charters
sprach: sie gaben rhm die Munie und gingen
hinaus. Al- sie wieder auf der Straße linaus.
traten. blicb Aufon sieben, denn cs war ihm ein
guter Gedanke gelommen. Turand mußte die
schriftliche Mitteilung für wichtig gehalten haben,
oder er hatte sie nicht geschickt. Wahrscheinlich
hatte er gemeint, sic mit seinen Trohungen einschüchtern
zu können, oder er haite vielleicht
gedackht, sie damu aus ihrer Reserve zu locken und
so einen Einblick in ihre Planc zu gewinnen.
In diesem Falle würde er gewiß Nachricht
abwarlen, wie seine Bolschaft aufgenommen
wurde und wie die Antwort auosiel, wenn eine
erteilt wurde.
(C##t##ch## lolail