Aummer x
Rolenletltex
Anzenen
Mittwoch, 6. Januar 1017
zeigt, als ob sie die Herren Frankreichs seien
und die Franzofen ni. yts zu sagen hätten. In
diesen Städten fungieren englische Briefzensoren,
englische Polizisten halten die Ordnung
in den Straßen aufrecht. die Kommunalverwaltung
greifen englische Beisitzer ein. All
diese Tatsachen haben verursacht, daß die Franzosen
sich in ihrem eigenen Lande nicht mehr
wohlfühlen. Niemand kam helfen, selbst die
französische Regierung ist ratsos und kann nichts
tun, um abzuhelfen. (3.)
Der Schaden in Antwerpen.
Rotterdam, 4. Jan. Der „Nieuwe Notterdamsche
Courrant“ schreibt: Nach dem Bombardement
waren in der Stadt Antwerpen 174
Häuser verbrannt und 525 Häuser mehr oder
weniger schwer beschädigt worden. In der Vorstadt
Borgerhont wurden 26 Häuser beschädigt
und 5 sind verbrannt. In Gerchen sind 50
Häuser verbrannt und 70 Häuser beschädigt.
Im ganzen sind also in Antwerpen und Umgebung
229 Häuser verbrannt und 621 Häuser
beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf ungefähr
7 Millionen Franken geschätzt. (3.)
Die Kriegsschäden.
WTB. Zürich, 4. Jan. Die Londoner „Financial
News“ schätzt die von Deutschland den
Alliierten bis zum Jahresende für Kriegsschäden
zu bobleide Entschädigung auf 112 Mililiarden
Pfund A) — Einstweilen möch ten wir noch
atwarten, wer diese Summe zahlen wird.
Steigende Brotpreise in London.
WVTB. London, 4. Jan. Der Brotypreis in
London betrug vor Kriegsausbruch 512 d.,
später 612: 0. und wird diese Woche auf
7 d steigen. (3.)
Ein schweizerischer Protest.
TB. Zürich, 4. Jan. Die „Neue Züricher
Zeitung“ bringt unter der Aufschrift „Wohin
sreuern wir?" einen geharnischten Protestartikel
gegen die wirtschaftliche Sch ädigung der
Schweiz durch die englische Willkür, welche die
Einfuhr der für die Schweiz bestimmten Konsumartilel
verhindert.
Rußland braucht Soldaten.
Wien, 4. Jan. Nack einer Meldung aus
Petersburg hat die russische Regierung die 7
Millionen Kirgisen, Sarten, Burjaten und Tungusen,
die Jämtich nicht nur militärfrei sind,
sondern auch ihre Pferde nicht zur Verfügung
der russischen Regierung zu halten brauchen,
aufgefordert, sich der Gesiellung 3u unterziehen.
Rußland hofft dadurck, eine neue Armec po#neiner
halben Million Streitern zu erhalten.
Die Bearbeitung der Neutralen.
Berlin, 34. Jan. Die Diplomatie unserer
Feinde zeigt wieder ein: erhöhte Tätigkeit in
denjenigen neutralen Staaten, die sie für ihre
Sache zu gewinnen suchen, in Italien, wie besonders
in Rumänien. An beiden Stellen müssen
wir uns vor Vertrauensseligteit hüten und
siets auf dem Posten sein. Bisher können wir
allerdings erneut mit Befriedigung fesistellen,
daß am Tiber wie an der Denau die Regierungen
sich allen Verloungen des Dreiver-
bandes gegenüber unzugänglich gezeigt haben.
Dagegen sind in Rumänien zweisellos diejenigen
Polititer, die ohnebin inr Heil in einer Anlehnung
an #icz Feinde suchen und befonders
für Frankr. # ##e Sympathien La#en, sehr
Iufüllen.
beran am Werke, um der uns feindlichen Diplomatie
in die Hände zu arbeiten. Wenn wir
also allen Grund zur Wachsamkeit haben, so
konn uns doch auf der anderen Seite die erneute
diplomatische Kraftanstrengung unserer
Feinde als ein Beweis dafür gelten, daß sie es
offenbar sehr nötig haben. Wahrscheinlich werden
die Regierungen der so beiß umworbenen
neutralen Mächte die gleichen Folgerungen
ziehen und dadurch zu einem erhöhten Mißtrauen
gegenüber Folchen Versuchen und Versuchungen
veranlaßt werden. (H.)
III
Jommesitichenärleggschaapsah.
Die Erlahmung der französischen
Stoßkraft.
Genf, 4. Jan. Das schon in der Vorwoche
in den Joffre'schen Berichten von der
Militärpresse vermerite Nachkassen der franösischen
Stoßkraft tritt heute noch deutlicher
in die Erscheinung. Josste seibs gesteht die
Erschlaffung der französischen Borstoßfähigkeit
en, wenngleich mit einem Hinweis auf die Ungunst
des Wetters. Die Minderwertigleit der
französischen Verteidigung wurde deutscherseits
besonders nachdrücklich in der Craonnegegend
sowic bei Albert ausgenutzt. Die deutsche Ueberlegenheit
bekundet sich auch in dem deutschen
Fortschreiten im Gruriegehölz in den Argonnen.
Die von den Verbündeten geplanten Land= und
Seeangriffe gegen Westende sind wegen unzureichender
Vorbereilung unterblieben. Die franösische
Artillerie begegnet hier erbeblichen
Schwierigkeiten. (53.)
Die Kämpfe in Flandern.
Rom, 4. Jan. Aus der belgischen Front
trefsen in D „Alrcken Nachrichten ein, daß der
Zustand der belgischen T Truppen dußerst unist.
Di: Berluste find seit dem Sturmangriff
auf die Position St. Voric bedeutend
gestiegen. Die Verstärkungen südlich Tirmuiden
lnnen nicht schnell genug berange:ogen wer
um die sortwährend entstehenden Lüden aus
Bejonders start sind die Berluste an
Oijji; ieren. Drei Söhne beigischer Minister sind
bei den letzten Kämnten gefallen. Rach S Blättermeldungen
müssen dic ersr vor 14 Tagen Ausgebildeten
zur Front, wo sie unter die regulären
Regimenter gemischt werden. (3.)
Der Kampf in Nordfrankreich.
Rotterdam, 4. Jan. Wie aus Le Haore
gemeldet wird, ist die Stadt Bethune augenblickti
stark bedrogt. Sie leidet sehr unter
den jertwährenden Angriffen deutscher Flieger.
30/() verwundete Engländer sind in Bethune
untergebrackt worden, wurden aber nach zwei
Tagen nach Festubert weitertransportiert. Der
Wack dienst in der Stadt wird von farbigen
Truppen versehen. Am 27. De#ember gingen
die Territorials an die Front ab. Arbeit gibt
es jast nicht mehr, nur eine Tuchfabrik arbeitet
nock. Die Lebensmittelpreise werden unerschui
ngiich. In Amiens herrscht große Furcht
vor einer zweiten deutscken Besetzung. Man
berichter. über den erschöpften Zustand der
jungen Leute und der großen Amaahl der flüchtenden
Enaländer in Hazgbrouk. Hier fand eine
Unterredung wischen Jofftre und French statt.
Unter den Einwe obnern verbreitete sich das Gerücht
von eruen Unstimmigkeiten unter den
Berbündeten. (J.)
Die Schleusen von Zeebrügge
wieder hergestellt.
Kopenhagen, 4. Jan. Nach hierher gelangten
Meldungen haben die deutschen
Truppen die von den Belgiern zerstörten
Schleusen von Zeebrügge soweit wieder hergestellt,
daß deutsche Unterseebooten mit größter
Veichtigkeit ein= und auslaufen können. (3.)
Der Kampf zur see.
Die Vernicktung der „Formidable“.
WITB. Berlin, 4. Jon. Der Untergang
des englischen Linienschiffes „Formidable“ hat
in Frankreich einen starlen Eindruck gemacht. Die
Blätter trösten sich jedoch damit, daß das Schiff
veraltet gewesen sei. „Echo de Paris“ schreibt:
Nach und zugegangenen Nachrichten ist die „Formidalle“
von einem deutschen Unterseeboot angeschossen
worden. Die Vergeltung wird nicht
auf sich warten lassen. Der „Temps“ schreibt:
Wenn wirklich ein deutsches Unterseeboot den
Untergang der „Formidable“ verursacht hat,
so hat die deutsche Unterseeschiffahrt eine neue
kübne Tat vollbracht. Es darf aber an Churchills
Worte erinnert werden, daß England jeden
Monat ein Ueberdreadnought verlieren lönne,
ohne daß eine Vorherrschaft eur See erschüttert
werde. „Liberte“ 77 Die englische Flotte
sei mächtig genug, das Meer von dem Schwarm
von Unterscebooten zu säubern, die mit einer
Kühnkeit vorgingen, welche unbedingt gebändigt
werden müsse. „Lyon Republicain“ erllärt:
Deutlschland gleiche die Unterlegenheit seiner
Hochseeflotte durch seine hervorragende Ausrüstung
für den Unterwasserkrieg aus. Dic englische
Admiralität werde wahrscheinlich andere
Maßregeln anwenden, um den plötllichen mörderischen
Angriffen entgegenzutreten, welche 3#
ernsten Fällen in ihren Berechnungen führen
könnten, wenn ihnen nicht Einbalt getan würde.
Der Nest der Besatzung der „Emoent“.
WTB. Basel, 4. Jan Den „Baselser Nachrichten“
zufolge ist in Maitand die Meldung
anu: Schanghai eingetroffen, daß der Hafentapitän
von Rangun in Britisck-Burma die
die benachbarten Gewässer befahrenden Schiffse
vor dem Dreimaster „Agelhe“ warnte, welcher
mit deutschen Matrosen, dem Resic der
Besatzung der „Emden“, und nier Maschinengewehren
an Bord die Operationen gejen Di
Handeleschiffahrt somnsetzte und bereits viele
Lüseenjahrenge versentte. Auch der Kohlendampfer
„Orford“ sei ron den Deutschen genommen
und in einen Hilfslreuzer umgewandelt
worden. Diese Schiffe seien der Verfolgung
durch die Flotte der Verbündeien biesher immer
entronnen.
Vom ösllhen Erlegsschaupla.
Die Kämpfe in Polen.
Mailand, 1. Jan. „Secolo“ erfährt aur
Peterslurg: Die Schlacht in Polen auf dem
linren Weickseluser dauert fort. Sie hat abe.
ihren Schützengräbeniä myfen den Sharalter
We eiflander:
nommen wie die Ki. uite in
und Frankreich. Man kann dahet leine schnellen
Entscheidungen erwarten. Der Ausschlag wird
davon abhängen, wer von den Parteien die
größeren Truppenmassen zur Verfügung hat.
Nach einer anderen Meldung dauern die Artillerieduelle
am linken Welchselufer an, ebenso
die Kämpfe um die Schützengräben, die oft
crobert und wieder verloren werden. Dabei
kommt es zu den hestigsten Bajonelllämpfen.
Auf der Front Socchatschew-Rawa trachten die
Deutschen mit allen Miteln darnach, die russische
Front zu durchbrechen, um nach Warschau
zu gelangen.“ 3#
"r 6 "
Von den östert. sirlegsschanplaͤhen.
Die Kämpfe in Galizien und in den
Karpathen.
WaWien, 4. Jan. Amtlich wird verlaut-In
den hartnäckigen Kämpfen im Raume
bart:
südlich Gorlice, die sich unter den schwicrigsten
Witterungsverhältnissen abspielten, sicherten
sich unsere brauen Trunpen durch Besitznahme
einer wichtigen Höhenlinie eine günftige Vasis
für die weiteren Ereignisse. In den Karpatheu
keine Veränderung. Im oberen Ungtale
nur Ueine Gefechte. Während der Kämssfe
in der Weilmnachtszeit wurden am nerdlichen
riegsmcamage SSe Ws
gesangen genommen.
Berlin, 4. Jan. Aus dem österr. Kricgspressequartier
meldet der Korrespondent rer
„Nationalzeitung“": Die Kämpfe in Westgalizien
haben den Charakter einc stehenden
Kampfes angenommen. Verschiedene Vorfloße
wurden unternommmen, aber von unferen Tüu## —
pcnoerutcltueNuquhabnneuesekstärkungen
erhalten. (3.)
VrB. Wien, 4. Jan. Der Kriegsbercchterstaltter
der „Soun- md Montagszeitung“ ltelegraphierte
gestern abends seinem Blate: Dis
russische Offensive in Weitgalizien sezen ursprünglich
eine Umfassung unserer Krafie über
Neusande gegen Krakau zu bezwecken, was eine
ähnliche Situation geschaffen hätte wie in der
Schlacht bei Limanowa. Nunmehr sielt sett. das
die Russen auf unsere Karpathenkäfte drüt
ken, um ungehindert frontal von Durajetz uder
Bochnia gegen Krakan vorzustos en. Diese #
sicht scheitert an zunferen günstigen Stellungen
am.Dunajetz, wo wiederholte Angriffe der Rulsen
unter furchtbaren Verlusten Jgusemmenbrachen.
Der Vorstoß der Russen gesen den 1|3=soterpaß
is ebenso wie die Kämufs in den Ou-Ka-pathen
von untirgcordneter Bedcutung-Ungariscfen
Blättern zufolge janden in den jüng-Tagen
beftige Kämufe in den Karpalien
sien
natt, wobei die rusflisue Arm ec, Insbesonderc
bei Oeler Sejoe und im Latorgatal schwere
Verläßte erlitt.
WiZz. Budapett. 2. er „Pester
Jan
Lloyd“ schreibt: Lant Berichten, an hiesigen
amtlichen Stellen einliefen, ge##tet sich, die
miiärische Lage in den Karpatmm andauernd
günftig. Die russischen Truppen n nirgends
Naum gewonnen. Ihrem Vortzugen wurde
TCeile jenseit?
Wo sie unharl
un der
von unseren Kräflen um größter
des Grenzlammes Eimhalt gebot
garisches Geliet beiraten, wurdent
Grenze zum Slithen gebracht.
MWien, 4. Jan. Nach der rif
lage bei Uszol haben unsere Tu
folgung des Feinde: die Orenz
4
schen Niederneu
bei Verüaberichritten.
Tandesuerrat.
Raman von E. Pb Oprenbeim.
Nachdruck verboten.
„Nein,“ erwiderte meine Stieimutter an
Stelle meines Vaters. „Die Botschait war für
mich bestimmt, und der Fürst lich mich Pieken,
ihn beme nachmittag in seinem Hause zu besuchen
gzör steht Ihnen frei, sich durch den
Augenschein von der Wahrheit meiner Worte
überzeugen. Denn innerhalb weniger
Minuten werde ich mich aufmaechen, um der
Einladung Folge zu leisten, und ich werde mich
nicht weigern, Ihre Begleitung anzunebmen,
wenn Sie ga! kant genug sein sollen, sie mir
an zurieten.“
„Wenn diese abenteuerliche Beh- uptung
der Wahrheit entsprechen solite.“ sagte der Sr#rsthart,
„und wenn der ücst wirklich nach Ihnen
geschictt hat, weil er Shnen eiwas über
seinen Sohn zu s hoftt. “ ist er ein
noch grögerer Narr, als ich es für möglich gehalten
höätte. Mich aber kümmert es nicht
lweiter. Mich interessiert in ungleich höherem
Maße zu erfabren, was für Papiere das dort
sein möge
Wieder streckte mein Bater seine zitternde
Hand se den Blättern aus
„Diele Papiere gehen S Sie nichts an, Oberst
Sutzioi Sie haben kein Recht, sich darum zu
kümmern, wenn ich mit meinem Sohne eine
Familienangelegenheit ins reine bringe. Die
apiere gehoren mir, und wehe dem, der es
wagen wollte, sie onzurühren!“
Der Oberst wandie sich gegen mich. Und
in seinem Blick war etwas, das mich für den
Moment gerade zu mit * gegen ihn erfüllte.
„Was für Papiere sind das?“" fragte er
in einem Ton, der offenbar bestimmt war, mich
einzusen achtern. Ich aber konnte ihm gelassen
erwidern
Aiu bmen Sie sie doch, Herr Oberst, und
überzeungen Sie sich selbst! Was ich Ihnen
darüber sagen könnte, würden Sie mir ja wanen
scheinlich nichl glauben.“
Er tul einen Schritt vorwärts, wie um
meiner Ausserber Folge zu leisten; ; aber er
mußsite erkennen, daß es da einen verzweifelten
Menichen gab, der entschlossen war, ihn unter
allen Umständen daran zu hindern. Mein
Bater haute sich ihm zugekehrt, und der Lauf
eines kleinen Nevolvers blinkte in seiner
Rechten
Su#ko!“ rief er mit plötzlich erwachtem
Mute. „Was Sie da tun wollen, tun Sie auf
Ihre Gejahr=Cin
Angenblick atemloser Suiue folgte dieser
Drohung. Dann Ceschah etwas Unerwartetes.
Meine eersgeschah trat zwischen
meinen Vater und den Obersten, und ruhig,
als handle sich's um die einfachste und harmloseste
Sache von der Welt, beugte sie sich
herab, um das Päcchen ovon Scheschränen auf.
zuheben. Einen langen Blick warf sie auf ihren
Gatten, und es war, als ob diejer Vlick hinreichend
sei, das. leidenschaftliche Feuer wieder
# ersticken, da 6% 4 jäh in ihm ausgelodert war.
nn er ließ d halb erhobenen Arm mit
der Waffe bepftlern sinken un
gering ten Versuch, ihre Hanti
r!“ sagte sle, indem
„Nebmen
d machte nicht den
werung zu hindern.
ie mir das Bündel
Sie Ihr Cigentum
entgsgt Sbiecl
zurück, Georg!“
—————— —
„Geben Sie
mir diese Papiere. —.
La aza ar!
e ein Wort 3. iprechen, gehorchte ich
seinem Besehl. Pol. und siel in diesem Augenblick
der Revrolver am. der Hand meines Katers
. Crx lies, seine schwere Geitaln in
einen Stuhl finken und stütyzte den Kopf in
beide Häme
n ist die Schulà *“ stöhnte er. „Mein
allein t 7 Schul
e Stieih- vrer aber stand mit flammenden
Augen ror 1.. 1
„Sind Sic n Sinnen, Georg, daß Sie
diesem Menschen gehorchen wie rin ummündiger
Knabe? Diesem Menschen, der nur tat#ser und
gu Ust, wenn er Wehrlose vor sich
hat! Diesem brutalen Henkerslnecht, dem es
sein Leben lang ein Vergnügen war, die
Schwachen und Hilflosen zu verfolgen und Zu
peinigen! Die Papiere gehören Ihnen. Ich
weiß so wenig, was sie enthalten, als Ihr Vater
es weiß. Aber dieser Mann hat kein Nechtc sie
dvon Ihnen zu fordern. Lassen Sie sich nicht
von ihm einschüchtern, Georg! ie kennen
ihn nicht, wie ich ihn kenne. Er würde sie
vielleicht benutzen, um auch Sie zu verderben,
wie er uns verderben wird. Aber Sie brauchen
ihm nicht zu Willen zu sein. Denn Sie haben
ja nichts mit uns zu schaffen — dem Himmel
ei Dank dafür, daß Sie nichts mit uns zu
chaffen haben!“
G keiner von uns sich rührte, unterbrach
se plönlich den Strom ihrer Rede, um mit
einer blitzschnellen Bewegung den, K .
dermeinemBaterenumlenwar,iB
aufzurassen und seine Mundung Wi“ die Vrst
des Obersten zu richter
„Geben Sie Heirn- Lagar seine Paplere
Die Angriffsversu##e der Russerttrurden abge-—
1 züruckl“ besah ne. und eine furspare Drohn uig
wie in dem
rgnis ae o.
ment iccieß ;
war in dem Plang ihrer Stimge
Blick ihrer Angen. Von der 14
daß sie wirllich im nächsten
könnte, warf ich mich vor den P#r#ten, un ern
mit meinem einenen Leibe zuccken.
„Ith gab sie ihm freiwillig-agte ich, und
rhalten. Cyist
ich wünsche gar nicht, sie zurüc#
einer meiner Borgesedien. in
Recht, diese Jorderung an mis ·
Hei-Tonindemschaun-wemnntlncfic
wohlulserzeu«lnden,dcme-ntoollekusnt
iunntdentisunii qute o»«s-Ictkuch drin-eh
IlllkclllcmlllJesthjnIktzsu Blick, dann
zuckte- 4e die Achseln und w#f die Waffe auf
das
Iur wohl, Sie müssen sa wissen, was
Sie kun. Und vielleicht ist Me ganze Sache so
viel Aufregung gar nicht ## t. Wollen Sie
warten, bis ich mich zum ude angetleidet
habe, Georg? Und wollen Sie mich dann zu
dem K#rizen. bagleitensn u dejahen. aber der
Oberst kam meiner Erwiderung zuvor.
avon kann nicht die Nede sein. Sie
„müssen mir sogleich in meise Wohnung jolgen,
err Lazar! — Diese — diese Dame wird den
Fulten, auch ohne Ihre bührung zu finden
wi
d er haite ein
zu stellen.“
Aber ebenso bestimmt, vie W Befehl gewesen
war, klang meine #weisun
edauere, Ihrem asche. nicht ent.
sprechen zu können, Herr Oberst! Ich habe
mich augenblicklich vorallem als in den Diensten
des Fürsten stehend zu ben achten, und mein.
Auflrag lautet dahin, die gche zu ihm zu
führen. Sofern sie bereit ## meine Begleitung
anzunehmen, habe ich mick du ihrer Versugung
n.
au
r!
S
Z