Full text : Rosenheimer Anzeiger. 61. Jahrngang (61)

61.  Jahraamil

 

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Gefert,  14  Psg.  monatlich.  —
—  —  Redaktion  un

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nachmittags  4  Uhr

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OR.  looodl  di  als  auch  für  auswärtige  abennenn.  —  Postzustellgebühr,

egramm  -·  :  Unzeiger
d  Beriag:  Nr.  72;  Inseratem-Kobellemon  238.

reich  ensgestaucten  achtteiiloen
(mu  Ausnahme  der  Sonn-Rosenhelmn.

  —

 

 

 

1.  Heb##  1915

Rosenheimer  Anzeiger

 

 

Rosenhehn  in  der  M.  Nledermso####chen  Buchdruckeret  sowie  in

¾  erdem  nehmen  die  in  ca.  40

en  Ortschaften  der  Umgebung  teten  Agenturen,  sowie  alle  Postanstalten  und  sämtliche

  Postboten  —  fur  den  „Nosen  ger“  cn.  —  Dle  einspaltige  50  mm
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breite  Nautet  10  WW  mm  breite  Zelle  im  Reklameteil
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Rabatt  nach  aufliegendem

 

 

Rosenheimer  Tagblakt

Amtliches  PBublikaslons-Organ

 

###  s#  Mfl  und  Bellagen  durch  die

4  Bodigler  M  .

 

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Arnoncen·  Expedition  Resenheim,  Mn  Chemnit,  Dresden,  Ersurt.  Iranssuri  a.
Schins  ber  Aneraten-Annahme  1  Uht  mittags.  Nach  diesem  Zeitpunk  kann  für  Uufnahme  in  die  lanfende  Tagesmummer  nicht  mehr  gaxantiert  werden.  Für  schlechtgeschrichenes  M#rnustript  wird  keine  Verunkrkung  Alernmmen.

Die  Vernichtung  der  10.  rufischen  Armee  in  der  mafurischen  Winterschlacht.

Ueder  100  Ooo  Gefangenc,  mebr  als  300  Geschütge  und  rlesigt  Kriegsbeme.  —  Weiterc  sechs  engiisiche  Dampfer  durch  Uu-Bootc  und  den
hufskrruzer  „Kronprinz  wupckm“  verfenkt.  —  Die  Slockadc  gegen  engiand  und  ihrc  wirkung.  —  Unterbrechung  des  Verkehres  zlschen
51
Faris  und  london.  —  Slooo  Ruflen  mit  64  Oflzuercn  in  den  Karpatben  gefangen.  —  die  volusulmmung  in  Tilick.

Die  Winkerschlacht  in  Mosuren.
Die  Vernichtung  ber  russischen  10.  Armee.

Mit  Frohlocken  vernahmen  wir  am  Montagnachmittag
  die  Kunde  von  dem  prächtigen  Siegeskranz,
  den  Generalfeldmarschalk  v.  Hindenburg
  mit  seiner  tapferen  Armee  dem  deutschen
Vaterlande  gewunden  hat.  Der  Sieg  Hindenburgs
  ist  nach  den  Mitteilungen,  die  als  Endresultat
  jetzt  darüber  vorliegen,  so  gewaltig
und  so  weitgreifend,  daß  niemand  in  der  Ferne
imstande  ist,  eine  richtige  Abwägung  davon  zu
geben.  Wir  wußten  schon,  daß  noch  Verschiedenes
  als  Ergebnis  der  neuntägigen  gewaltigen
Winterschlacht  in  Masuren  in  Aussicht  stand.
Tag  für  Tag  wartete  das  deutsche  Volk,  in  der
festen  Zuversicht,  daß  die  noch  ausstehende  Gesamtübersicht
  nach  dem  Umfang  und  dem  sicheren
  durchschlagenden  Gelingen  der  Kämpfe  einen
Sieg  von  gewaltiger  Größe  ergeben  werde.
Dieses  zuversichtliche  Harren  hat  abermals  reichen
  Lohn  erfahren.

Die  mafurische  Winterschlacht  ist  mit  einem
glänzenden  Erfolg  beendet.  Man  könnte  ihn
beispiellos  nennen,  wenn  nicht  die  Schlocht  bei
Tannenberg  ihm  ebenbürtig  zur  Seite  träte.
Die  10.  russische  Armee  ist  vernichtet.  Ihre
Stärke  belief  sich  auf  etwa  300  000  Mann  und
rund  5/(1)  Geschütze.  Etwa  die  Hälfte  ist  gefangen.
  Die  blutigen  Verluste  sind  nach  der
mehrtägigen  Versolgung  ebenso  hoch  anzunehmen.
  Nur  Trümmer  konnten  noch  die  Narew-Bobre--Linic
  erreicht  haben.  Die  größten  Verluste
  erlitt  die  Artillerie  durch  Zertrümmerung
ihres  Materiols.  Sie  sind  noch  erhöht  durch  die
freiwillige  Vernichtung  ihrer  schweren  Geschünc.

In  dem  neuen  großen  Sieg  sehen  wir  ein
vollendetes  Abbild  der  Schlacht  bei  Tannenberg.
Diese  Schlackt,  in  der  die  russische  Narewarme
vernichtet  wurde,  fand  vom  26.  28.  Aug.  statt.
Der  erste  Bericht  über  den  glücklichen  Ausgang
der  Kämpfe  gab  damals  30  000  Gesfangene  an;
ober  schon  am  31.  August  wurden  60  000  gemeldet,
  am  J.  September  90000.  Genau  so
stiegen  die  Zahlen  auch  diesmal:  Am  12.  Februar
  erfuhren  wir,  daß  26.000  Gesangenc  in
unsere  Hände  gefallen  seien,  am  16.  Februar
war  die  Zahl  schon  auf  50  000  gestiegen,  am
18.  Februar  auf  64000,  und  nun,  da  die  Verfolgung
  abgeschlossen  ist,  sind  es  über  100  000
geworden.  Und  wie  nach  der  Schlacht  bei  Tannenberg
  ein  Grohteil  der  Beute  aus  den  Wäldern
  und  Sümpfen  Mosurens  herausgezogen
wurde,  so  war  es  auch  diesmal.  40000  Mann.
darunter  7  Generäle,  75  Geschütze  und  eine
vorerst  noch  unabsehbare  Menge  von  sonstigem
Kriegsgerät  ist  bei  der  nachträglichen  Razzia
zutage  gefördert  worden.  Die  Wirkung  des  Sieges
  ist  womöglich  noch  größer  als  die  der
Schlacht  von  Tannenberg

 

Noch  zu  einem  anderen  Vergleich  drängt  das

Ergebnis  der  Winterschlacht  in  Masuren.  Um
ihre  Ergebnisse  in  ihrer  ganzen  Größe  zu  würdigen,
  genügt  ein  Vergleich  mit  der  Siegesbeute
  bei  Sedan.  Die  Zahl  der  Franzosen,  die
sich  während  der  Kämpfe  am  1.  September  1870
ergaben,  betrug  21000  Mann.  Durch  die  Kapitulation

  fielen  noch  83000  Mann  in  deutsche

Gefangenschaft.  Das  sind  im  Ganzen  annähernd
soviele  Gefangene,  wie  jetzt  in  der  masurischen
Schlacht.  Während  aber  die  Schlacht  bei  Sedan
den  Franzosen  an  Toten  etwa  17000  Mann
kostete,  dürfte  das  Opfer  der  Russen  cin  Mehrsaches
  dieser  Zahl  sein.

Von  großter  Bedeutung  ist  die  Wirkung  des
Sieges  Hindenburgs  auf  Rußland.  Nach  der
Schlackt  von  Tannenberg  vermochte  Rußland
dank  seiner  großen  Ersatzmittel  verhältnismäßig
mit  Leichtigkeit  seine  Verluste  zu  ersetzen  und
eine  neue  Armec  an  die  Stelle  der  vernichteten
zu  setzen.  Inzwischen  aber  haben  sich  die  Verhältnisse
  sehr  zu  seinen  Unguniten  veranderl.
Man  greift  kaum  zu  hoch,  wenn  man  die  bies
herigen  Abgänge  Rußlands  auf  Millionen  ein
schant.  Und  nock  viel  schmerwiegender  sind  seine
Verluste  an  Kriegemalerial.  Allein  an  Geschützen
  haben  die  Russen  sicher  weit  über  11
verloren.  Ein  solcher  Verlust  wäre  aber  auch
für  einen  anderen  Staat  als  Rußland  schlechter
dings  unersetzlich.  Rußland  wird  daran  zugrunde
gehen.

Wieder  sind  wir  einen  gewaltigen  Schritt
weiter  gekommen  zur  Cnlicheidung  und  jum
Frieden.  Ehre  gebult  der  Fuhrung,  Nuhm
dem  siegreichen  Heere:  Unsd  alle  beseelt  die  iu
versichtliche  Hoffnung,  daß  die  Osfensive  der
deutschen  Armec,  die  auf  den  glanzenden  Sieg
gefolgt  üt  und  unsere  Truppen  bereils  vor
Grodno,  O  ssomier  und  Lomza  gesuhrt  hat,  einen
  günstigen  Fortgang  nimmt!

2  2  ·#
Die  masurischen  Scen.

Die  masnrischen  Seen  sind  in  letzter  Zeit  in
aller  Mund.  Der  großte  der  masurischen  Zeen
ist  der  Spirdingsee,  der  größer  ist  ale  unser
banerischer  Chiemsee  und  nahezu  doppell  so
groh  wic  nnser  Starnbergersee.  Allerdings  wirkt
er  nicht  so  mie  uniere  oberbayerischen  Seen,
da  er  verschiedene  Buchten  aufweist.  Auch  isi  er
lange  nicht  so  lief  wie  unsere  Voralpenseen.
nämlich  nur  27  Meter,  während  der  Starnbergersee
  beinahe  200  Meter  tief  ist.  Der  Spirdingsee
  ist  Preiter  ald  der  Stambergersee,  aber
nicht  so  lang.  Abgesehen  vom  Bodensee,  der
ja  teilweise  der  Schweiz  angehört,  ist  der  Spirdingsee
  der  zweitgrößte  See  des  Deutschen  Reiches;
  die  Reihenfolge  der  größten  reich-sdeutschen
Seen  ist  in  Guadratkilometer:  Müritzsee  (Mecklenburg)
  208,  Spirdingsee  118,  Mauersec  107,
Chiemsee  96,  Schwerinersee  64.  Starnbergersee
61.  Auch  der  Mauersee  gehört  zu  den  masuri—
schen  Seen  und  ist  ebenfalls  größer  als  der
TChiemsee.  Er  zerfällt  noch  mehr  wie  der  Spirdingsee
  in  einzelne  st  een,  von  denen  jede
ihren  eigenen  Namen

 

Allgemeines  vom  kKrieg.

Frankreich  drängte  England  zum
Kriege.

WIE.  London,  22.  Febr.  Hier  wurde
ein  Weißbuch  veroffentick4  demzufolge  der  Präsident
  der  französischen  Republik,  Poincare,  am
31.  Juli  1914  einen  persönlichen  Appell  an  König
  Veorg  von  England  richtete.  Poincare  erklärte,
  wenn  Deutschland  und  Oesterreich-Ungarn
  auf  ein  Fernbleiben  Englands  vom  Kriege
rechnen  könnten,  so  würde  Oesterreich-Ungarn
unbeugsam  und  ein  Ausgleich  mit  Nußland  unmöglich
  sein.  Wenn  aber  anderseits  Deunschland
  uberzeugt  wäre,  daß  England  sich  im  Notfalle
  auf  die  Seite  Frankreichs  stellen  würdc,
so  Uleibe  die  beste  Aussicht  auf  die  Erhaltung
des  Friedens.  Die  letzte  Auesicht  auf  eine  friedliche
  Regelung  hänge  von  der  Sprache  und  dem
Vorgehen  Englands  ab.  Der  Konig  antworteie
mit  dem  Brief,  in  dem  er  seine  Sumpathien  mit
dem  Bentreben  Frankreichr.  den  Frieden  zu  erhallen,
  auesprach  und  id  ließlich  sagte,  er  gäbe
sich  noch  immer  die  großte  Mühe  mit  dem
russischen  und  dem  Denischen  Kaiser.  Was  Englande
  Haltung  betreffe,  wechselten  die  Ereignisie
  so  schnell.  daß  er  sahwer  sef.  die  Entwicklung
  vorau##iusehen,  aber  seine  Regierung  werde
meiterlin  mit  dem  Boischafter  Cambon  offen
jeden  Punkt  besprechen,  der  fur  beide  Nationen
von  Interesse  sei.

Das  Willl.  bemerli  dazu:  Der  Schrilt  Poincares
  bei  dem  englischen  Konig  liefert  die  beste
Illumtration  dafur.,  daß  Frankreich  damit  den
letzten  Helel  in  Bemegung  senzte,  um  Deunchland
  durch  die  Kriegedrohung  Englands  diplomatisch
  auf  die  Knie  zu  zwingen.  Es  iist  vor
allem  bezeich  nend.  daiz  Frankreicd,  nicht  etwa
Schritte  in  Petersburg  tat,  um  den  Zaren  von
der  allgemeinen  WMeobilmachung  abzuhasten.  die
in  der  Nacht  zum  sellen  Tage  erfolgle,  sondern
daß  man  England  unter  allen  Um'iänden  zum
Kriege  gegen  Demichhland  feslzumacken  ver
suchle.  Vio  zum  #1.  Juli  gab  Sir  Edward
(rey  dem  franzosüchen  Volschafter  Cambon
gegenüber  noch  leine  die  Megierung  bindende
endgullige  Jusicherung  uber  Englands  Eingreifen,
  soweit  der  Minier  auch  dem  deutschen
Votschafier  gegenuber  in  seinen  versteckten  Dro
hungen  schon  gegangen  war.  Poincares  Brief
war  der  letzte  Trumpf  im  franzölischen  Karten
piel.

—

Sohaltman  bei  uns  die  Gesangenen.

London.  22.  Febr.  Die  „Times“  veroffent
lichen  einen  Brief  von  den  Eltern  eines  eng.
lischen  (befangenen  in  Ruhleben,  in  dem  gesagt
  wird,  sie  hatten  direkte  Beweise  dafür,
daß  die  Gefangenen  von  den  deutschen  Behörden
  rücksichtovoll  und  freundlich  behandelt  wurden.
  (3.)

Wien,  22.  Febr.  Die  zurzeit  in  Meran
weilenden  russischen  Untertanen  rich  teten  an  die
Bezirlshauptmannschaft  von  Mieran  eine  Zu—
schrift,  in  der  sie  erklärten.  daß  sie  es  für  e
Pflicht  halten,  der  osterreickisch-ungarischen  Negierung
  fur  die  bei  aller  Strenge  stels  humane
Behandlung,  die  ihnen  zuteil  wird  und  die  csihnen
  ermöglicht,  ihre  Kur  durchzumachen,  oder
ihren  Beschäftigungen  nachzugehen  und  ihren
Lebensunterhalt  zu  verdienen,  ihren  tiefemp- 



fundenen  aufrichtigsten  Dank  auszusprechen.  Sie
sordern  ihre  Landsleute  in  anderen  Orten  der
Monarchie  und  im  Deutschen  Reiche  auf,  dasselbe
  zu  lun  zur  Ehre  der  Wahrheit  und  zur
Abwehr  der  öfter  auftauchenden  verleumderischen
  Behauptung,  daß  die  beiden  verbündeten
Reiche  die  Menschenrechte  verletzen  und  dadurch
ethische  Werte  vernichteten.  (J.)  Aus  dem
hintersten  Sibirien  und  dem  tiefsten  Ural  werden
  Pohl  keine  Danksagungen  kommen!

Dasneutrale  Holland.

Groningen,  22.  Febr.  Ein  Angestellter
eines  hiesigen  Handelshauses,  der  den  in  Groningen
  internierten  englischen  Offizieren  Harmsworth
  und  Lockwood  behilflich  war,  aus  dem
Internierungslager  zu  flüchten,  wurde  zu  drei
Monaten  Gefängnie  verurteilt.  Die  Strafe  fiel
so  mild  aus,  weil  die  Offiziere  bei  ihrem  Fluchtversuch
  verhaftet  werden  konten,  weshalb  das
Gericht  nur  Beihilse  zum  Fluchwersuch  annahm.

König  Albert.

Rom,  22.  Fehr.  Die  „Tribung“  berichtet
in  einem  Pariser  Brief:  Die  Wahl  des  Königs
Albert  von  Belgien  zum  Konig  von  Frankreich
werde  in  weiten  Kreisen  Frankreichs  eifrig  befürwortei.
  Es  haben  bereils  mebrere  geheime  Versammlungen
  üattgefunden.  Konig  Albert  genicht
  heute  in  Frankreich  eine  Volkstümlichleit.
  die  leine  der  Thronpratendenten  besigzt.
(J.)  Von  Volkltumlichkeit  bis  zur  Thronbesteigung
  ist  noch  ein  meiter  Schritt,  namentlich
in  Frankreich.

Die  Juden  in  Rußland.

Peter#burg.  21.  Febr.  In  einer  Konferenz,
  die  vor  Eroffnung  der  Dumo  zwischen  der
Regierung  und  Algeordneten  abgehalten  wurde,
erklarte  der  Minister  des  Innern  nach  der

Zgeitschrift  Nowi  Woid.od“  bezuglich  der  Judenfrage.
  daß  die  Regierung  unter  den  obwal.
tenden  Verhaltnissen  zur  Besserung  der  Lage

der  Juden  nichts  tun  konne.  (Z.)  Daneben
zalte  man  die  Versprechungen,  welche  der  Zar
bei  Ausbruch  des  nußqltn  den  Juden  machte
n  n
WIE  Großes  Hauptquartier,  den
22.  Febr.,  vormittags.  Amtlich.

Westlicher  Kriegsschauplatz.

Oestlich  Avern  wurden  gestern  einige  feindliche
  Schugnengralen  genommen.  Feindliche  Gegenangriffe
  auf  die  gewonnenen  Stellungen  blieben
  erfolglos.

In  der  Champagne  berrichte  auck  gestern
verhaliniomäßig  Ruhe.  Die  JZahl  der  von  uns
in  den  letzten  der  dortigen  Kämpfe  gefangenen
Franzosen  hat  sich  auf  15  Offiziere  und  über
I  Mamn  erhöht.  Die  blutigen  Verluste  des
Feindes  haben  sich  als  außerst  hoch  herausgesiellt.


Gegen  unsere  Stellungen  nordlich  Verdun  hat
der  Gegner  gestern  und  heute  nacht  ohne  jeden
Erfolg  angegriffen.