Full text : Bei den Fahnen des III. Armeekorps von Metz bis le Mans.

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übersät  mit  Kochgeschirren,  Patrontaschen,  Patronen,  den  be—
kannten  roten  Epauletten  und  allen  möglichen  andern  Gegen—
ständen,  unter  denen  besonders  Spielkarten  vertreten  waren.
Ebenso  sah  es  in  dem  am  Hause  befindlichen  Garten  aus,  in
dem  außerdem  noch,  lang  dahingestreckt  und  steif  gefroren,  zwei
tote  Zuaven  lagen,  ein  schwarzbärtiger  Korporal  und  ein  blut—
junges  Bürschchen,  die  ich  von  meinen  Leuten  begraben  ließ.
Das  gleiche  Geschäft  wurde,  wie  ich  von  meiner  Stellung  aus
sah,  an  den  im  Felde  herumliegenden  Toten  von  einer  Kom—
panie  meines  Regiments  besorgt.

Um  2  Uhr  wurde  ich  abgelöst  und  marschierte  nach  dem
Windmühlenberge  zurück,  froh,  von  einem  der  unerquicklichsten
Aufträge  erlöst  zu  sein.  Bis  gegen  Abend  blieben  wir  dort
liegen  und  erhielten  dann  den  Befehl,  nach  Beaune  hereinzurücken,
  wo  ich  in  einem  etwas  weniger  mitgenommenen  Hause
mit  vieler  Wonne  die  ermüdeten  Glieder  etwas  ruhen  lassen  und
auch  endlich,  seit  Marcilly,  wieder  etwas  Warmes,  eine  ordentliche
  Rindfleischsuppe,  die  mein  Bursche  mit  vieler  Meisterschaft
fabrizierte,  genießen  konnte.

Am  Abend  ging  dem  Regiments-Kommandeur  noch  ein
Divisionsbefehl  zu,  mit  dem  ganzen  Regiment,  der  2ten  leichten
Batterie  und  einer  Eskadron  Dragoner  am  andern  Morgen
gegen  Bellegarde  zu  rekognoszieren.  Maizières  hatte  der  Feind
noch  am  1.  Dezember  geräumt  und  war  in  der  Richtung  auf
Bellegarde  zurückgegangen.  Es  kam  also  darauf  an,  festzustellen,
  wie  weit  nördlich  von  Bellegarde  er  neue  Stellungen
eingenommen  hatte.

Nach  einer  erquickenden  Nachtruhe  standen  wir  früh  ½8  Uhr
wieder  marschfertig  und  rückten  beim  herrlichsten  klaren  Winterwetter,
  Freund  v.  W.  und  ich  an  der  Téte  der  Kolonne  auf  Bellegarde
  vor.  Am  Kreuzpunkt  der  Straßen  Beaumont-Bellegarde
und  Beaune-Ladon  fanden  wir  unsere  inzwischen  vorgeschobene  Vorpostenlinie,
  das  Detachement  machte  Halt,  und  v.  W.  ging  gegen
das  links  der  Chaussee  nach  Bellegarde  gelegene  Montigny,  ich  gegen
das  rechts  gelegene  Fréville  vor,  mit  dem  Auftrage,  zu  ermitteln,
ob  diese  Orte  vom  Feinde  besetzt  seien.  Auf  den  Höhen  vor  Montigny
  bemerkte  man  bald  ansehnliche  feindliche  Truppenmengen
aller  Waffen,  ebenso,  aber  weiter  entfernt,  auf  der  Chaussee  nach