Nummer 1183 —
—l
Sonntag, 10. Mai 1015
mochte von ihrem gas: izen Bestande nur mehr
4 Geschütze zu relten. Cine kaulasische oision
Ubrachte von 36 Kanonen noch 9 zurüd. Dazu
waren die russischen Verbände völlig durcheinander
geraten, da die Besehlsführung und
die Aufrechterhaltung der Verbindung der Truppenteile
untereinander gänzlich versagt hatte.
Das rechte Flügelkorps der Armee des Erzherzogs
Joseph Ferdinand stellte an einem einzigen
Verfolgungstage Gefangene von 51 verschiedenen
russischen Regimentern fest.
Am Abend des 10. Mai war die Gesamtzahl
der Gefangenen, die die verbündeten Heere
in Westgalizien gemacht hatten, auf über
100 000 gestiegen; die Zahl der genommenen
Geschütze betrug etwa 80, die der erbeuteten
Maschinengewehre über 250.
Die Deulscheuhebe in Eupland.
Kopenhagen, 14. Maoi.
London steht unter dem Zeichen der Herrschaft
des Pöbels. Die Plünderungen der Läden,
an denen Männer, Frauen und Kinder
teilnahmen, nehmen einen erusten Charokter an.
Die Polizei ist machtlos oder verweigert das
Einschreiten. In der Gegend der Wlitean
Docks mußten sich die Deutschen bewaffnen
und sammeln, um ihr Eigentum zu schützen. 64
deutsche Läden und Wirtshäuser dieser Gegend
wurden völlig zerstört, die Waren und das Inventar
auf die Straße geworfen. Viele Polizisten
und HJivilpersonen wurden verwundet.
An verschiedenen Stellen versuchten Geistliche,
dem nsten Treiben der Menge Einhalt zu
tun. Die Regierung ist ganz machtlos oder verhält
sich passiv.
Trotz heftigen Regens versammelten Sich
Tausende ron Cityleuten auf der Towerhal
um den Antrag zu unterstützen, daß alle Ausländer
aus den feindlichen Staaten interniert
werden sollen. Die Redner erklärten, da die
Deutschen den Krieg nicht ehrlich führten, die
Sache selbitl in die Hand nehmen zu wollen,
bis die Regierung zwischen beide träte. In
einer Resolution wmurde dagegen protestiert,
daß die Angehörigen der Deutschen, die ihre
Feinde verstümmelten (1) und vergiften (1I),
Frauen und Kinder morden (!), in England
ihre Freiheit genießen. Im Unterhause teilte
Asquith mit, daß noch 40000 Ausländer, darunter
24. 000 Männer aus den feindlichen Ländern,
sich in England frei bewegen. Die Regierung
beantrage, alle erwachsenen mämrlichen
Personen wegen der Sicherheit des Landes zu
internieren oder, wenn sie das militärische Alter
überschritten haben, nach der Heimat zurückzuschicken.
Frauen und Kinder würden, wenn es
die Umsiände gellatten, nach Hause geschickt werden.
In vielen Fällen würde es das Gebot
der Monschlichleit und Gerechtigkeit sein, ihnen
zu gestatten, im Lande zu bieiben. Es werde
eine be sonder: Kommission gebildet, um die Ansprüche
auf Befreiung von der Repatrilrung
zu erledigen. Man denke nidt daran. die Naturalisierten,
die etwa 8000 Mamn zählen, zu
internieren. Ausnahmefälle würden besonders
behandelt und die Möglichkeit geschaffen werden
müssen, sie in Fällen von Notwendigkeit
und Gefahr zu internirren.
Der NRotterdamsche Courani meldet aus London:
Die Unruhen in Liverpool hörten auf.
Der in London angerichteie Schaden wird auf
20 000 Pfund Slerling g## schäß. Das Gerücht,
daß kanadische Offizier: von Deutschen gelreuzigt
worden seien (11,), erregte die Leute mehr
als der Untergang der „Lusitenia“.
In Johann'berg in Südafrile führten die
hefligen deull. seindlichen Kundgebungen zur
Verwüstung deas Eigentums der Deutschen und
zur Schließung vieler deutscher Läden und Bureaus.
Die Menge wandte sich auch gegen die
Wohnungen der Deutschen. Die dem Feinde
gehörigen Kinos wurden zum Schließen gezwungen.
Gegen Abend verlor man die Kontrolle
gegen den Mob volllländig. Die Leute
liesen wie loll durch die Straßen und verwüsleten
alles, wo: seindlichen Untertenen gehörte.
Die Pokiz##i bildste einen Kordon in der Forstreei,
um die Menge von den vornehmsten
Bureaus und den Bergwerlsunternehmungen
abzuhalten. Sie war zu schwach. Der Kordon
wurde durchbrechen. Gegen halb 9 Uhr sah
man an verschiedenen Punkten der Stadt Feuer
aufsteigen. Um 9 Uhr war das Zentrum der
Stadt hellerleuck tet durch große Freudenfeuer,
welche mit d n Inhalt der verwüsteten Häuser
genährt wurden. Ein deutscher Juwelierladen
wurde geplündert und zerftört. Der Justizminister
erließ einen Aufruf an di: Bürger, in
dem er erklärte, er verstehe die Ursachen für
den Ausbruch der Unruhen vollständig: er ergus
aber die Bevölkerung, eine vernünftige
Selbstblhertsckung an den Tag zu legen und
die Regierung bei der Wiederherstellung der
Ordnung zu unterstützen. Auch in Kapftadt kem
½es zu deulschfseindlichen Kundgebungen. Sechs
deutsche Läden wurden angegriffen und angezündet.
Die Polizei wur dem Mob gegenüber
machtlos.
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die sitise in Italien.
Rom, 14. Mai.
Die „Agenzia Stesani“ meldel: Im Laufe
des Vormittags empfing der König der Reihe
nach den Senatspräsidenten Manfredi, den
Kammerpräsidenten Marcora und Giolitli. Am
Nachmittag wurden nacheinander Salandra und
der Kammerpräsident Martora empfangen. In
Besprechung der Krise fordert die „Tribuna“
jedermann auf, das edle Opfer der Mäßigung
zu bringen und alles Hestige und Maßlose
im Ausdruck der Meinungen zurückzudrängen,
damit eine vernünflige Erwägung der Lage
ermöglicht und die moralische Einheit des Landes
nicht gestört werden, die auch im heftigsten
Streite der Meinungen um der Sicherheit, der
Größste und der Zukunft des Vaterlandes willen
aufrechterlalten bleiben müssen.
Heute vormittag versammelten sich einige
Hundert interventionistisch gesinnte Sindenten
in der Universität, begaben sich nach der Piazza
di Monte Vittori, drangen in den Vorsaal der
Kammer ein und zertrümmerten die Schiiben
der Eingangstüren und die Fenster der Vorderseite.
Den anwesenden Abgcordneten und
Dienern der Kammern gelang es, den
der Kammer von den Demonstranten zu säubern,
worauf diese sich entfernten. Infolge dieses
Vorfalles wurde der Polizeilommissar, dem die
Bewachung des Palastes der Kammer obliegt,
auf Wi
Amtes enthoben. Sein Dienst wird vom
Qnästor persönlich übernommen werden.
Die „Neue Züricher Zeitung“ meldet aus
Mailand: Nach den letzten Mitteilungen aus
Italien ist die Aussicht einer friedlichen Lösung
der politischen Probleme ungemein gefestigt worden.
Man rechnet damit, daß sich im Parlament
eine Mehrlieit finden werde, die, gestützt auf
das weitgehende Entgegenkommen Oesterreichs,
für die Erhaltung des Friedene eintrilt. Tatsächlich
ist das Angebot Oesterreichs so generös,
wie man es im Ernste wohl kaum erbofft hat.
Oesterreich wird sich jedenfalls dazu veritehen,
auch die im letzten Passus der Offerte in Aussicht
gestellte Abtretung von Görz und einiger
dalmatinischer Inseln zu prczisieren, sowie es
sich mit Jtalien über die Gegenleistungen verständigt
hal.
Erkämpftes Glück.
7 Roman von A. Beilo
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nach dem was zwisch en Ibrem ! Gemahl
und Mmir vorgesallen. Sie werden ja Bescheid
wist zens
„Leider, leider, aber jetzt haben Sie mich
bewahm vor VBeranbung, und, wer weiß, ob nicht
vor schlimmerem — much überläust es lalt, wenn
ich mir die ganze Gesahr vergegenwärtige — mein
Giemahl muß und wird Ihnen die Hand zur
Versöhnung bieten. Scien auch Sie großmütig,
Velner, und kommen Sie, das Geschehene vergessend,
mit nach Schloß, Kuyphausen.“
Mit inniger Bitte blickten die großen, ausdruckvollen
Augen der Gräsin den Jugling
an, schwerlich aber wohl hälte der Enkel Sophie
Charlottens eingewilligt, seinen Fuß über die
Schwelle seines erbitterten Gegners zu senen, allein
eine höhere Macht griff ein. Ter Blutverlust
aus der Nmwmache war doch zu starl gewesen,
Vorsaal
fung des Ministers des Innern seines:
—
Der Mailänder „Secolo“ beziffert für das
am 20. Mai zusammentretende Parlament die
Gegnerschaft der Kriegspolitik mit 40 Stimmen
über die Mehrheit. Die „Stampa“ berechnet,
daß drei Viertel der Kammer für Giolitli
sei. Mittlerweile ventilieren die Sozialisten
die Absicht, beim König eine Audienz
zu erbitten, um den König persönlich über das
Friedensbegehren des Volles aufzuklären. Der
Sozialist Ferro war bereits beim König in
Rom. Bigher sind 350 Deputierte in Rom
eingetrossen. Gehr ime Kräfte, deren Identität
ür den Kenner der Verhältnisse aber nichts
weniger als ein Geheimnis ijt, waren inzwischen
im ganzen Lande in fieberhaftester Bewegung,
um eine Volksstimmung zu schaffen, die der
Regierung eine scheinbare Basis für exlreme
Entschlüsse im Kriegssinne bieten soll. Der
englische Botschafter brachte den ganzen Tag
auf der Konsulta zu. Er hielt Sonnino förmlich
unter Sequester, während die Entente-Agenten
die Presse mit verzweifelter Energie bearbeiten.
Die Ententeleute und ihre Freunde wissen,
daß es, nachdem gegen alles Erwarten im letzten
Augenllick eine starle neutralistische Bewegung
erwad,t ist, von den allernächsten Tagen
abhängt, ob Ztalien in den nächsten Tagen
gegen Oeslerreich marschieren wird. Um Italien
mitzureißen, bedarf es aber eines förmlichen
Bürgerkrieges. Die Interventionisten würden
sich leinen Augenblick scheuen, des Krieges wegen
den Bürgerkrifg zu entfesseln, vorausgesetzt.
daß Giolitti ihnen leinen Strich durch die Rechnung
mad t. Ihre Wut ist aufs höchste gesliegen.
Die „dea nacionale“ verlangt die
Verhängung des Belagerungszustandes uno
summarische Aburteilung Giolittis als Spion
und Verräter, weil er angeblich dem Fürsten
Bülow versichert habe, daß das Parlament die
österreichischen Zugeständnisse annehmen werde.
Sonninv hat, wie die „Köln. Ztg.“ berichtet,
im Ministerrat vom 7. Mai die Entscheidung
üler den endgültigen Abbruch der Verhandlungen
mit Wien und den förmlichen Abschlaß
mit dem Dreiverbande gefordert. ist aber nach
einer Meldung des „Avanti“ in der Minderheit
geblieben. Die Folge war der Beschluß,
das Parlament zu vertagen und Giolitti nach
Rom zu berufen. „Avanti“ meint, die Diktatur
der kriegslustigen Minderheit räumt das
Feld vor dem Rechte und den Befugnissen der
Mehrheit des Parlaments. Die letzten italieuischen
Meldungen befestigen die Meinung,
die Neutralität Italiens könne erhallen bleiben.
Man scheint damit zu rechnen, daß die Mehrheit
des Parlaments für die Annahme der
weitgehenden österreichischen Zugeständnisse sei.
Die italienische Krise hat auch Paris in Aufregung
versetzt. Eine durch die italienische Kabinett-krise
einberufene französische Ministerratssitzung
nahm einen so bewegten Verlauf,
daß abends die Pariser Blätter zahlreiche
Anfragen erhielten, ob eine Umgestaltung des
französischen Kabinett= bevorstehe. So weit
sind indessen die Dinge nicht gediehen.
Der „Berliner dennl. zae schreibt: Welchen
Lauf auch immer die Dinge in Jtalien
nehmen werden, die Verantwortung, übernimmt
das italienische Volk durch seine gesetzlichen Vertreier
in Kammer und Senat. Wir sehen den
kommenden Ereignissen in Italien mit größtem
Interesse, aber mit Ruhe und Festigkeil ent.
gegen. Italiens Schicksal liegt in seines Volles
Hand, und es wäre müßiges Bemühen, in diesem
Augenblick den Propheten spielen zu wollen.
Wir sollten aber meinen, daß ein Krieg ums
Dasein, von welchem Volk auch immer, nur
dann mit Aussicht auf Erfolg geführt werden
m un, wenn gefährdete Lebensinteressen gestatten,
alle Bürger ohne Untlerschied der Partei
—.
in patriotischer Begeisterung zu einem einheitlichen
Ganzen zusammenzufassen, wenn ein Gedaute,
ein Gefühl alle und alle beherrscht. Hat
aber erst der nagende Zweifel von der Nolwendigkeit
eines solchen Kampfes ums Dasein:
weite, anerkannt patriotische Kreise des Volkes
erfaßt, dann fehlt eben die elementarste
Vorbedingung für einen Volkskrieg im edlen
Sinn des Wortes.
da hii „M. N. N.“ wird aus Berlin berichtet:
Nücttritt des italienischen Kabinetts, der
#or- höchst bedeutsam ist, darf uns nicht in
den Glauben versetzen, als sei jetzt der Friede
und die italienische Neutralität schon gesichert.
Im Gegenteil, jetzt beginnt erst der Kamof zwischen
den Anhängern einer friedlichen und denen
einer kriegerischen Lösung. Es genügt, auf diese
Tatsache hinzuweisen, um damit zugleich die
Notwendigleit begründen, daß wir auch serner
auf jede ndung gefaßt und für sie gerüstet
den inneren Kampf der beiden Strömungen
in Jtalien mit schweigender Aufmertsanleit
verfolgen.
Zur Beurteilung der Lage schreibt die, Munchener
Post“: Was die Forderungen an Heslerreich-Ungarn
betrifft, so ist man in Wien in
ihrer Bewilligung bis an die alleräußerste
Grenze des Möglichen gegangen. Man hat sich
sogar neuerdings zu weiteren Zugeständnissen,
als in dem ursprünglichen Marimum vorgesehen
waren, entschlossen. In Wahrheit streitet man
sich heute nur noch um nebensächlichere Fragen,
die bei einigermaßen gutem Willen Italiens
gar keine Schwierigkeiten mehr bereiten lönnen.
Der Fall liegt eben so: Die Zügel scheinen den
Herren Salandra und Sonnino entgleiten zu
wollen, die lärmende Minderheik will ben- Krieg
erzwingen. Wenn einmal wieder Frieden imn,
dann wird es Zeit sein, die sehr interessanten
Konferenzen der italienischen und französischen
Grohlogen, deren Geheimnis aus dem Duntel
des Temps zu uns gelangt ist, in aller Oeffentlichlkeit
zu besprechen und diesen Kriegstreibern
die humane Maske vom Antlit zu
reißen, und man wird erstaunen, was man
hinter ihr findet! Kommt es zum Krieg, so
wird er beginnen gegen den Willen der Mehrheit
des italienischen Volkes, gegen seine Ehre
und sein Gewissen, durch Schwäche der Regierung
und gewerbsmäßige Hetzereien sehr geschickter
und gewissenloser Macher. Es braucht
aber nicht zu ihm zu kommen, wenn entweder
die Herren Salandra und Sonnino Energie
beweisen oder, falls sie dies nicht tun, der König
ein Ministerium Giolitti= Bertolini bildet.
Giolitti hat die Autorilät und die Kraft,
den Kriegstreibern ein donnerndes „Quos ego!“
entgegenzuschleudern, das sie gebieterisch zur
Ruhe weist, und er hat auch den Willen dazu,
wosern man ihn beruft. An König Viktor
Emanuel ist es also, diesen rechten Mann der
Stunde an den rechten Platz zu stellen - und
der Krieg ist vermieden.
Ueber die Auffassung in Wien schreibt das
„N. W. Abendblatt“: Das Ministerium habe
die Konsequenzen aus der selbst geschaffenen
Zwangslage gezogen. Der Rücktritt scheint die
Möglichkeit einer freundschaftlichen Auseinandersetzung
mit Jtalien auf dem Wege von Zugeständnissen
zu verstärken. Die öffentliche Viei—
nung „Oesterreich- Ungarns bringt dem Werte
der Friedenserhaltung und den Notwendig
leiten der Lage volles Berständnis entgegen.
Die „Neue Freie Presse“ sagt: Die Demission
darf als ein Zeich chen für die Erstarlung der
Friedenskräfte in Italien gelten. Die Entente
wird iedoch alle Hebel in Bewegung setzen, um
Italien in ihr Lager hinüberzuziehen. Wir
hoffen jedoch, daß dies nicht gelingen und daß
äußerst wichtige Entscheidungen der nächsten
Tage den Glauben an eine friedliche Lösung
nicht erschüttern werden.
Gras, in welches sich auch die siolze Grasin uie#der
ließ, damit der Kopf Lide#ig Günuhers in h#em
Schoße ruhen könnte.
Das Blut halte a##sgehört, aus der Wunde
zu fließen, dafür aber #e#woll der Arm sichtlich
an. Mit seinem Laickun esser schnitt daher
Ficher den Rockärmel sein. Herrn auf, mit einem
ick und einer B.hutsamkeit, die man dem
breil grobknochigen B irschen kaum hätte zutrauen
sollen. Dabei sehalt er in einer Tour
halblaut vor sich bin: issek Suaphahms, de
Dunner schall se slan! Oh Zi insame Keerls, i
will wiesen, wor Abrahem Nusteun mahlt! De
Düvel
Taob- und erschrocken jedoch schrie er auf, als
die Wunde schließlich zum Vorschein kam, die
sreilich auch schlimm geung aussah. aIndesen
beruhigle Gräfin Ottoline, welche sich darauj verstand
und vielfach, wenn Erkrankungen vorkamen,
bei ihren Leuten als Arzt sungierte, den Getrenen.
Ein edlerer Teil scheine nicht verletzt und sein
junger Herr werde rascher wieder gesund werden,
als Philipp hoffe. — Wunderliche Gedanken und
Empfindungen sinteten durch die Se ver seile
Frau, als sie so regungslos dasaß. bleiche,
unbewegte #uld mit den edlen Hruches vor sich
in ihrem Schobße; sie hätte sich niederbeugen
Tragbahre war ebenfalls mitgenommen worden,
da jedoch die Beschaffenheit des Weges es zu gestalten
schien, sollte der Verwundete aus den Wagen
gebettet werden. Terselbe war viel zu krafllor,
um noch irgend einen Widerspruch zu erheben.
Nur auf Momente kehrte ihm die Besinnung zurück.
DTieser Zustand begann die Reich##gräfin allmahlien
besorgt zu machen, so siart konnie der Blutverlust
doch unmöglich gewesen sein, und Ludwig Günther
war außergewöhnlich kräfug und lerugesund. War
war das nur?
orgsam man den wunden Junler auch
auf die mitgebrachten Tecken und 2 ücher gebettet.
hallte, und so G— w der ein.
geschlagene Weg a war, er wurde doch der
öfteren unsanft P 4 was den Schmerz der
Wunde bestig steigern mußte: denn jedesuial entrang
sich dabei ein leises Stöhnen dem Munde
des Leidenden. Leonore Sophies Augen schwammen
in Träuen; sie fühlte das innigste Mitleid und
hätte wer weiß was darum gegeben, die Rein
ihres Retters zu lindern. Der Weg bis zum Schlosse
dntte ihr eine Cwigleit. Endlich aber war dieses
doch erreicht. Sorgsam bettete man den jungen
Grote auf ein bereit sichendes Lager, nachdem
Philipp ihn enlkleidet hatte. Der Schmerz, den
der Treue dabei bei aller Behntsaner seinem
r den Warlenden. (un jezt, uahmen die beiden selb für die lraftige Konstilunion des jungen Mögen einen Kuß auf die blassen Lippen zu drücken,
5½ Frauen die Verwundung ihres Retters wahr, Grasen. Tollich erblaßt schloß er die Augen, elche vor Schmerz hin und wieder leise zuckten. Ses bei L diesem zum erstenmale wicher
,« stnatbunnstmuunbuIunthwlnckzu cnntukJuoustlonakutnntnatbtctciuncunnc Da aber regte sich der Verwundete und un vo fün 1 sle ic unu zurück. „Das breunt
4 l vrren ite: „Ter Wurf war gut gemenn, aber Es bedurfte leiner zweiten Aufsorderung der matt die Augen auf, um sie freilich gleich dara wien 8 denn 42 ür, agte 8 zund vrlfetre und
* 1#r le: es ist nur eine elwas licse Schramme Gräfin an Leonore Sophie, ein Blick genügte zur wieder zu schließen. Furr mis wunchodie Ader m# 9 % J usüaer
» aus » Ltn · VerstandtmtngnndnmunPsukogdusttgutd- Aus der Ferne wurde das Rollen eines ihm aufs neue die Sinne zu sahwinden. schienen
4 de Lunn, 42 der s. Shilibte liche Augzone davon, um Leute nebst eeuer Bahre Wagens vernehmbar, das rasch näher lam. Mit *
7. a ag man. wienn e nech mal to saten zum Transport des Veronndelen herbetzuholen einer Umsicht, die ihrem guten n wie ihrem [h n
1 ie ick wull fje Mores lele." Min arme lewe nzwis betteten die Gräfin und der itreue Verstande gleiche Ehre machte, Leonore
21 Herr Wir *ꕽ # 4 · Phtltpw dem die dicken Tränen in den Augen ophie alles angeordnet, was zum Transport H s»
-«t.. ir müssen „ogleich heim,“ bemerkte die be- standen, den ohnmächtiaen Junker sacht in das des Zunkers erforderlich und nün#lich schien. Eine —4
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