ringischen Staaten und in den Hanseslädten vornenommen.
Insolge der Kriegszuschläge sind die Staisel
*“ den staatlichen Eintommeniteuer bis auf
(Bapern. Baden), 7. v. H. (Sack-Mar
7.5 r. H. (Schwarzburg- Son.
bheis cbausen! und 8. u. O. (Preußen) erhöbt
morden. In den Sanensd hal der voch
an sogar eine Steigerung von 3 auf 12 v. H.
Ale reu.
Was die Kommunaluschläge amlangt, so hat
Staatssetrelär des Reiät,sch atzamtes am
März 1916 im Reichstag einige Rahien.
gemacht und mitgeteilt, daß brreite
er dem RKriege, im Jabre 1511, in Preube:
allein 12 266 Slädte und Landgemeinden. 9
ulein zwei Drittel der Gesamtzall, gezwunvau
gewesen feien. über 200 r. H. Kommunaiuschläge
zu erbeben, daron 296 Slädte
*':) 57F1 Landgeineinden mwischen 200 und 55i1
S. 85 Städte und 3762 Landgemeinden
250 bis 30½ r. H., 20 wläde und
1 Landgemein den menr als 300r.
isielretär ĩügte hinen, daß die in rn lenen
Jalren nicht unerheich gesteigerten Komkuinal’ush
läge für das Sleuerjahr 1916 eine
Erl#rung erfahren würden. #
B. geworden. daß
Der
krr-B.
belaunnt
kerlin ihren ron 1000 auf 122 v.
nichlan weiterrin auf 160 r. H. erköhl hut.
# allicken. zum Teil sagar noch höheren
Zaben ialen iich die Berliner Vor= und Naclarorie
reranlastt. Auch ind aus anderen Tei-Preuse
und aus anderen Bundesstaalen
eitt- fir Steigerungen bekamt geworden.
.i Durchichnitt der pren#ischen Monarchie und
Woll aud im Durchschnitt des Deutschen Reiduriten
jetzt die Kommiuncherleg zur
alu mmenstener den Sag ron 200 Prozen:
criscblik übernt#eigen.
Banerische Nachrichten.
Muhldorf, 1. Mai. Wieder soll eine Männerwalltahrt
Altotting stattfinden. Jalbllreich
ind ieileme des Veteranen= und Kriegerereins
Mubldori, der die Sache wieder in die
Dend nenommen, Einladungen Linausgegangen
½d.
i die Velerürte . Krieger. Jugend, Vauern.=Wören.
Cielten und Arbeiterrereine zur Be-
mit i#en Falnen. Als Tag il Sonn-Mai
lestimmt, mit fjolgender Ta-Sa
umlung Lor dem Kriegerdenl-Abgans
31: Uhr. 11 Uhr
Einegieilung, 111= Uhr bl. A#ut,
z nack mitlags Predigtl, Ll. Segen und
wian en 1 . Uhr Ausbegieitung zum Bahn-Uof.
Der Erxira: ug trifft in Mühldorf so rechtcilig
. dab der Ayschlur nach allen Richlungen
bin gesichert in
des vorrr iung:
male in Müil ldorf,
ei eierlide
Ingolitadt, 4 Mai. Der Haushaltplan der
tadigemeinde für 1916 iglieht in Einnahmen
Saten ar mil 2739 932 Mk. Der duech
decende ger ibedarf leträgt
i einem Stenersoll ron 225 1100
nlagensatz auf 151 Prozem
e#er 130 Proz. seilgesenzt
werren.
Bayerisches Oberland.
Vad ZMibling, 5. Mais. Der In#abe######
I eiigen Sammelstelle der leichlagnahmten Mezalls.
Kunierich niedsmeiner Penlienrieder, Uüüt
is jent fur das bei ihm abgelieferte Metali
lnn Ml. a all. Es find noch rerick.e
d " thxlckcauhnudl
Metalle abliesern
Glen: indig,
Mee
werden.
BVad Uibling, 4. Mai. Unter zahtreicher
Beteiiiqu g wurde an Dienstagnachmittag det
Eiadtsekretar Wiil elm Wüt ree rdiqk. Am 55.
Mai wWürre er sein C.). Lebensjahr rollendei
Uen Längere Bheit war er an lerschiedene“-Orten
im Poil= und Telegraphendienue tälig;
ulent ⅝8 er im Dienste der Stadtgemeinde
Muncden. Sein Gesundheitszustand nötigte inn,
sä on im Ja#re 1801 in den dauernden Rulemand
en treten. Die letzten Jahre seines Leüs
#bradle er in Aibling. Er war ein opserneiliges
Miiglied der altlatholischen Gemeinde.
Da# Begräunis wurde ron dem Geistl. Rut
Piarrer Gagenmeler-Mündeen vorgenommen.
westerllam, 4. Mai. Cräfin Marie Wilding
di Nadali, Schiobherrin auf Altenkurn.
in Oberbayern, die ror einigen Wochen von
einem Sch lagansall heungesuckt wurde, in hrute
rormittag janit entschlafen. Mit ihr islt eine
Zuie Grau, eine große Wohltäterin der Armen,
rerchieden. Besonders die Cemeinden Altenlurg,
Aschbach, Westerham und Felolirchen u.
a. werden ihren Heimgang tief betrauern. Sie
iit wenige Tage ror ihrem 60. Geburtstag ver-Korben.
Irschenberg, 4. Mai. Ter 17ähr. Dicnstlnecht
Georg Loidl beim Meßuerbauern in
Schlachtham rerunglückre, als er mit der Ackerwalze
einen Gelreideader. walzte. Das Pferd
wurde scheu und ging durch; der junge Knecht
geriet unter die Walze, welche über ihn binmegging.
Der Bursche buen bewußtlos, dußerlich
und innerlich verletzt, siegen. 4
Cokalnachrichlen.
Rosenheim, 5. Mai.
Auf dem Felde der Ehre gefallen:
Geschättsführer Georg Hechenleitner aus Rosenheim,
Sohn des Sudgehilfen Milipp Hechenleilner
in Rosenheim, Gefreiter im 1. Res. Inf.=Rgt..
Inhaber des Eisernen Krenuzes.
Auszeichnungen im Felde. Dem
Kri egssreiwilligen Bizefeldwebel Barth. Stött--
Prien wurde das Eiserne Kreuz
zen; sein Vater sieht als Offizierstellverireter
im Feide und wurde schon im vorigen
TSahre mil dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet.
Der Freiherrl. v. Tramer= Klettsche Oekonomiererwalter
Andreas Münzhuber in Hohenaschau
wurde zum Vizefeldwebel befördert und erhielt
das Verdienstireuz 2. Klasje mit der Krone
und mit Schwertern.
Das Königserner
verliehen an:
Nachtigall in Eversberg, *
Friedrich Bub in Mühldorf, zirksamtaasses.
sor Dr Otto Barbarino in Ne im, Bezi
Zojsef Echter in T#useein
Ba
udwig-Kreuz wurde
Bezirksamtsassessor Karl
irksamtsassessor
erisa nisaiieis
W’* selretär Konrad Gruber in
Ai Ulng. Bezrirlsami
Mieskach Bezirlslmtssekrekär Johann Lingl
in Mühldorf. Vezirtsamtfsselretär Andreas Lebner
in Tölz, VGesangenenanstaltsarzt Dr. Clemens
Lechner in Lanfen, Bauamtmann Karl
Kroll in Traunftein, Bouamtmann Ludwig Voll
in Rosenheim, Bezirkstierarzt Anton Nochzer
1 Micobach, re####. Bürgermeister Friedrich
Söliker in Bad Reichenhall, Bürgermeister
Joiei El zu : Agataried, Bürgermeiner Hermann
Schröck in Mieslach. Bürgermeister Franz
Einmayer in Neumarkt a. R., Bürgermeister
und Landtagsabgeordneter Josef Schmid in
Sonderbam, erechlst. Magistratsrat Franz Kür-Kunftmühlbesitzer
Johann
Kinerueider. in Notenteim. Magistrale sselrcOD
tär Josef Stürminger in Nosenheim. Schneidermeiner
Losef Haider in Traunstein, Magistratsfelretär
Ir: ledrich T dorn in Traunstein. Hofrad
Dr. Georg Filsck. er in Traunstein, Kgl. Geiñl.
Aen und Pfarrer F 5 . X. dieberl in lirchen,
Oelonomierat Josef Holzapfel in Kleinhadern,
Oelonomierat Zalb# Grabmair in Schenerhof,
Kaufmann Slefan Barbarino in Burghausen,
Oelonom Frig Kriechb#aumer in Ellmosen. Gutsleiner
Wilbelm Mert auf Grundnerhos bei
Miesbach, Lagerhauererwalter Joham Waldhier
in Mülhldorf, Hauptlehrer Julius Losch
in Schioßterg (Rosenhbeim), Volleschullehrer
August Bolz in Bayersoien, Landmirtschaftslelrer
Kilian Brux in Trannstein, Kanfmann-ewitwe
Therese Gerner in Traunilein, flädt.
Oberwachtmeister Friedrich Windisch in Rosenlleim,
Tierzuchlinspeltor Or. MWillelm Nillas
in Traunstein, Tierzuchlinspellor Paul Süskind
in München, Prir atmann und Reichstagsargeerdneter
Simon Angerpointner in Taching,
Gendarmeriewack tmeister Michael Fruth in
Reit i. W., Gendarmeriemachtmeister Johann
Wiesnelb in nzell, Benesiziat und Landtagsargeordneter
Simon Eisen mann in Rosenheim,
#Kgl. Geistl. Ral und Pfarrer Joses Ragl in
Meubeuern. Fabriidireltor Dr. # Ehrensberger
in Trannskein, Bahrerwalter. Friedrich
Herrie in Rosenheim.
Diöreiannadrick t.
der Kooß erator in Lengdorf,
C, ariner, al„: Kooz eralor in
Anmei#ung erhielt
Pr. Franz Tarer
Irichenberg.
Derfüäädi. Berkaufron Erbsenmehbl
oder Gries millel': Karle beginnt am Samslür.
lag, den Mai ron 3 12 und 3—7
Von Erbseumellommen 6½ dhemner, ron 6
dagegen hnur Zn Tieniner zur Abgabe. Das Erbjenmei
eignel ich zur Jubereitung ron Zuppe
und Eemuüse. Da hieron HBinreichende Mengen
vorbanden sind, ist der Bezug auch an bäeren
Verlaufs tagen sicher, worauf besonders hinge
wiesen jei, weil beianmich der Andrang um
1. und 2. Verlausslage immer sehr groß ilfl.
Der Ö olaus schu „Oilfse für kriegsgefangene
Deutsche“ teilt mit, daß neue
Bestimmungen über den Poitrertehr mit den
Militärgefangenen in Rußland erschienen sind.
Diese Bestimmungen lönnen in der Geschäftssielle
(Sedanit. 91) eingesehen werden.
In der Ortssürsorgeneile Sedanĩt
ras. ·e mus die Allgabe non Kleidern und
Wasde an Kriegersrauen lis zum 15. Mai unterbleiben
wegen der dortigen Nagelung den
Cisernen Nose durd. die Volleschlen.
lleber die Zuwueageu beim Fleischk besieben
beim Pul lilum und in Interessententreiien
rielsach irrtüniliche Aufsassangen. Demigegenüber
ist, sestinstellen, daß in dem bisherigen
Vertauf ron Fleisch mit Zuwage keine Aeudeltung
einzutreten braucht. Nur ausgelöste Knochen
dürsen künmig niät mehr als Zuwage gegeben
werden, weil diese nicht unter die auf
vie Fleischkarte anzurechnenden Fleischmengen
sallen. Selbstrerständlich besteht lein Zwang,
-wocken überhaupt auszulösen, wenn es die
bandwerlomäßige Zerlegung nicht erfordert In
solchem Fall werden eben die Knochen als eingewachsen
mit dem Fleisch rerkauft und entsprechend
bewertet, d. h. für 100 Gramm Fleisch
lind 100 Gramm Marlen abzuliesern.
Die Wate und. HKlauenseuche in Untersaurain,
a. J., und damit im
Amtsbezirk S#ieeot, ——— 4
heit
sjetretär Franz Lehner in
Lehie Telegramme.
Deutschland Amerika.
Die deutsche Ankwort an Amerila.
VB. Berlin 5. Mai. In der deutschen
Antwortnote an Amerika heißt es: Entsprechend
den wiederholl abgegebenen Erllärungen
lann die deulst
der Unterseekootswasse auch im Handelskrieg
nicht verzichten. Wenn sie sich trotzdem zu einein
äußeriten Augeständuis entschliett, so ist für
sie entscheidend einmal die mehr als hunderljahlrige
Freundschaft zwischen den beiden großen
sodann aber der Gedaule an das
Reglerung auf den Gebrauch,
Böllern, sodan ,-ErfindercVerhängnigLInitdontcinchnrsdclznnng
nnchrldinqmnndicseögkaniamennndHni
—-«-J-—--—--ligcnKriegcsdicgciinntcziniliiicklcMensch-I
M
Bedroht.EisiftWeis-nnmedick-einschen-—
— — —
Scefereitkräfte ergangen, in Beobachtung der
–. —— —
allgeꝛneinen rölblerrechtliäen Grundjätze über
Andaltung, Tutchsuchung und Jeriterung ron
Haubelsjchiffen auc innerbagib des Teelriegs—
–.
geiie#ner Kaufsubrieischiise nid, ohhnne Warnung
ind Retlung der Menschenlelen zu versenten,
es sei denn, daß iie füüchen oder Widerstand
ieinen. Die deutsche Regierung ge eht ron der ron der
Erwariung aus, daß die Regierung der Vereinigten
Staaren nunmelr bei der grob#britanniicken
Regierung die alslaldige Beobachtung derjenigen
rölkerrechtlichen Normen mit ailem
Nachdruck Uerlangen und durchsetzen wird, wie
sie ror dem
die
einigten Staaten nicht zu dem gewünschten. Ersolge
führen, so wurde die deut'sche Regierung
sich die rolle Freiheit der Entschließung vor-Kriege
allgemein anerkannt warcu)
Sollten Schritie der Regierung der Ver-
behalten.
*# r* 1.
Zürich, 5. Mai. Von einem herrorragenden
Neutralen wird der „Zürcher Post“ geichrieben:
Die welitbistorische Aufgabe Amerilas
scheint zu sein: Es erkläre nicht nur.
daß es sich mit aller Entichiedenheit gegen den
deulichen Tauä boollrieg wende, fondern mit
der gleichen En#ichiedeul eit erktläre es England,
das Amerika seine Hand zu einem Auskbungerungs
eirieg gegen Deutschland nicht biete und
auf seinem Recht rescte. die Einfulr nicht gehannter
Waren nach Deutichlano obne englische
Benad leiligung durd zuführen. Erilärt sich
Deulichland zur Beendigung des Tauchko#
lrieges unter der erwalten Beoingung bereis
und ist Amerila gewmillt, auf dem Rechie der
Aus uhrnict gelamer Waren zu beilehen.
so in der Krieg leendet und den Kriegfun rouden
llicbe nur eines, auf das die Völier lange
warlen: daß jie sich reiannen, wie endiich der
unselige Krieg beendet werden lonne.
Die Antwortan Amerila.
Verlin, 5. Mai. Zur tieberreichung der deutschen
Miole uird in der „Fianliuriet Zenung“ geibbrichen:
Au? der ganzen Art der sorgialtigen Durchberatung und
Vorb erein. nà unserer Animornote in Berlin und im
Larlier leß sich erlnnen, daß alle Erwägungen
I
nnditsaiztll«-«1-asitrdie-n-·;-.1den.i1c1snglkn;ta..tkninqenackstlas
atrgcnelllaxordcniind.?ieicytnbemichleRole
schcsthkts
;-..!.
men,
i#t das Ergebnis aller dieser Ernägungen, deren Zweck
es jedenfalls nar, unsere Berichungen zu den Uereinigten
Staaten so zu gestallen, daß sie für unkere bislier
ci folgreiche Durchfuhrung des Krieges nicht neue
JHemmnisse schusen. Es sind realpolitische Errägungen
des Siegers, der den Sieg seizuhallen und zu
sichern gewillt ist.
Berlin, 5. Mai. Der „Lokal-Anzeiger“ schreibt:
Nachdem, mas wir über den Geift der deutschen Antnortnote
an Amerika in Erfahrung bringen lonnten,
geben wir der Erwartung Raum, daß der in der amertilanischen
Rote betonte Gerechtigkeit#einn des amerikanischen
Volles auf seine Rechnung lommen wird. Das
deutscherseits damit verknüpfte Entgegenlommen ist, najürlich
nuie es nur der Würde des Reiches entspricht,
lediglich aus dem Beuußtsein der deutichen Stärke,
des deultschen Ersolges und der Gerechtigkeit unserer
Sache geboren. An dem deutschen Slandpunkt wird
gerechter Weise um so weniger Kritil zu üben sein, als
er unseres Wissens auf der von Amerila wiederholt
betonten Basis des - Völlerrechtes und der
Menschlichkeit berubl. (3
Köln, 5. Mai. 5rn„ „Kölnischen Zeitung“ wird
dus Berlin gedrahtet: Man muß den Mämern, die
daran gearbeitet haben, den Politikern, Soldaten, Seeleuten
und Diplomaten, zutrauen, daß sie die Gründe
für die Ablehnung und für das Suchen eines Weges