nummer 100
ssl —.
die Elerversorgung Rosenheims
Rosenbeim, den 12. Juli.
In der ersten Juliwoche (2. bis 8. Juli)
wurden am hiesigen Viktualienmarkt 6550 Eler
verkauft. Ganz unerwartet hat am Sonntag,
den 9. Juli die Eierzufuhr weientlich nachgelas.
sen und die Familien waren bei weitem nicht
in der Lage, ihren Eierbedarf zu oecken.
Die Lebensmittelkommission hat sich am 10.
(Juli mit der Frage der Eierversorgung unserer
Stadt befaßt; auch mehrere Händler waren
zu den Beratungen zugezogen. Die Händler
weisen übereinstimmend auf die steigende
Schwierigkeit in der Eierbeschaffung hin. Die
Hühnerbestände sind in den Aufkaufsgebieten
wesentlich zurückgegangen. Sehr viele Hühner
Früten zur Jeit. legen insolgedessen Eier überlaupxt
nicht. Der auffallende Rückgang der
Fierproduttion uird enolich auf den fast gänz--licken
Mangel an Körnerfutter in manchen
#L#gemeinden zurückgeführt. Mit dem Ein-G4reffen
der neuen Getreideernte wird eine allmähliche
Besserung erwartet.
Die Eiernot hat aber nicht nur ihren Grund
in der geminderten Produktion, sondern namentlich
auch in der Erschwerung des Eierauflanfs.
Die Auflaufsbewilligung wird nicht
von der Stadtgemeinde, sondern von den Bezirlsämtern
erteilt, in deren Bezirk Eier aufgelauft
werden. Der Stadtmagistrat Rosenheim
kanm selb'stverständlich nicht den Eieraufkauf
in einem fremden Bezirk genehmigen. Der
Stadtmagistrat kann nur einwirken auf die
Geflügelhalter der Stadt, die er auch zur Eierlieferung
anhält, aber seine Befugnisse und
Rechte enden an den Grenzen der fremden
Gelielte. Der Stadtgemeinde siehen keine „anderen
Wege offen, als durch die Händler die
Eier in den zeberschußbeisrten auskaufen zu
lassen. Denn die Landbevöllerung bringt leine
Eier mehr auf die Wochenmärkte der Sladt.
Die Geflügelhalter müssen darum auf ihren Gehöften
dura) die Händler ausgesucht werden.
(Was bei der Landbevölkerung der eingeführte
Handel nicht fertig bringt, das darf von Fremden
oder Kommunalverbänden, die in fremden
(Bezirken keinen Einfluß und keine Nechte halen,
nicht erwartet werden.
. Die Händler, die ohnehin unter der vorminderten
Eierproduktion zu leiden haben, Uagen
endlich darüber, daß die Eierrersorgung der
Stadt Rosenheim namentlich auch durch den
steigenden Eierbedarf in den Sommerfrischorten
und durch die Eieraufläufe der Sommerfrischler,
sowie namentlich auch durch die Konlurrenz
der Münchner Händler erschwert wird.
(Rosenlleim liegt in der Mitie zwischen dem
Jnntal, dem TChiemgau und dem Samerberg,
also in der Mitte von Gebieten, die infolge
einer gerade heuer entwikelten Fremdenindusirie
cinen sehr großen Selbstverbrauch haben
und darum nur wenig an unsere Stadt abgeen
lönnen. Auch wird geklagt, daß Sommerfrischler
Eier zusammentaufen, die Höchsl=Ppreise
überzahlen und dadurch den Händlern
das Geschäft verderken. Ganz wesentlich wird
d- Gcschäft verdelben. Ganz we entlich erschwer:
wird der Aufkauf namentlich in den zwischußbezirken
durch Aufkäufer, welche ihhbre War:
eu, Preisen absetzen, welche die Nosenheimer
Preise bisher überschritten haben. Es wird
von Händlern behauptet, daß sogar Rosenheimer
Aufläufer die Eier in München verkauft
haben.
Die Häundler bringen mit Ueberzeugung vor.
daß sie mit den Münchener Aufläufern nur
daun konlurrieren lönnen, wenn die Münchener
Eierpreise zugeflanden werden. Nach einachender
Veratung hat sich die Lebenemiltelkommission
auch dazu entschließen müssen, namentlich
in der Erwägung, daß in der näheren
Umgebung von Rosenheim infolge des
Fremdenverkehrs eine Versorgung der Stadt
mit Eiern unmöglich u. die Rosenheimer Händler
auf die Auftaufsgebiete zwischen München
und Rosenheim angewiesen sind.
— I Sahettr.
Rosenheim, bun Gelststraße 11/1. erbran
## llehll sich für 4963 * herr
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Elise Stũtz, Gartnerefrau.
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Frühliuns##robe 28/0.
«- Rosenheim, 12. Juli.
Auf dem Felde der Ehre gefallen:
Anton Beilhack, Schlosser aus Rosenheim, zuletzt
in der Betriebswerkstätte in Freilassing, Sohn
des Maschinisten Martin Beilhack im „Bräu am
Anger“. Gefreiter im Z. Jägerbataillon; Ludwig
Wildenauer, Fischergütler in VBanleh, Zumüller
in der Weiglmühle, Soldat im 21. Juf.-Neg.;
Andreas Schlechter, Motorfahrer in
Hausham, Zugführer im 4. Tiroler Kaiser-Jägerregiment,
Inhaber der silbernen Tapferkcits.
medaille.
Auszeichmungen! im Felde. Der Bahngehilfe
To Brandneer aus Rosenheim, Unteroffifier
d. R. im 1. IJuf.-Reg., wurde mit dem
Militärverdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern
ausgczeichhet: er liegt zurzeit verwundet in
einem Reseroelazarett. Sein Vater, Bahnwärter
d. R., Georg Brandner. in Nosenheim. hat
den Feldzug von 1870·71 ebenfalls im 1. Juf.
Reg. mitgemacht. Der Landwehrmann Jos.
Irl, der im vorigen Jahre mit dem Miliüär
verdiensttreuz 3. Klasse mit Schwertern auegezeichuct
wurde, wurde jetzt zum Sanitätsunteroffizier
befördert: Irl steht seit Kriegsbeginn
im Feld. Der Soldat Josef Aschl im 2. Juf.=(Reg.,
Sohn des verst. Bäckereibesichers Ahi
in Rosenheim, wurde jüngit mil dem Eisernen
Kreuz ausgezeichnet; die Auszeichnung wurde
ihm vom Deutschen Kronprinten überreicht.
Sommerferien. Das Schuljahr 1915=1916
endigt leuer an sämtlichen höheren Lehranstalten
Bayerns am Samstg, den 15. Juli.
das neue Schulsahr 1916 ·17 beginnt mit Sams.
tag, den 16. September.
Städt. Hülsenfrüchteverkauf- NV#
Frcitag und Samstag, den 14. und 15. Juli.
sinden die nächstfolgenden beiden Verkaufe tage
von Grieß und Poienta mittels Karte in dem
Laden des Herrn Lederermeisters Stechl, Innstraße,
statt. Drr Verkauf ist von 8 bis 12 Uhr
und von 2 bir,
Einmach zu 5 Anmeldungen zum Bezug
von Einmaducker durch die Hauchaltungen.
Gastwirte. Anstalten. Kondiloreien usw. haben
am Donnerstag und Freitag an der Brot= und
Mel lverteilungsstelle zu erfolgen. Wir verweisen
auf die Belanntmachung des Magistrats in
dieser Nummer.
* Flachs und Haufstroh. Am 12. Juli
1916 ist eine neue Bekanntmachung betr. Beschlagnahme
und Bestandserh bung von Flacsund
Hanfstroh Nr. W. III. 300 6. 16 K. R. A.
erschienen. Durch diese werden die gesamten
Mengen des im Reiche angebauten Flachses
und Hauses des Jahres 1916 mit der Trennung
vom Boden, sowie alle vorhandenen
alten Bestände und etwa noch zur Einfuhr nach
Deutschland gelangendes Flachs und Haufstroh
beschlagnahmt. Es bleibt jedoch das Rösten des
Strohes und das Ausarbeiten der Fasern im
eigenen Betriebe gestattet. Der Wortlaut der
Bekanntmachung ist an der Amtstafel im Rathaus
und Mittertor angeschlagen.
Höchstpreise für Benzin. Esr besteht
(Veranlassung, darauf hinzuweisen, daß durch
eine Verordnung des Bundesrats vom 27. Mai
1916 die Höchipreise für Ben#zin (Gasolin) und
sog. Testbenzin (Terpentinölersat) neu geregelt
worden sind. Nähere Bestimmungen über die
nunmehr geltenden Höchstpreise, die Lieferungsbedingungen
und die zulässigen Zuschläge für
Verpackung und Zustellung sind im Rei chsgesetzblatt.
Jahrgang 1916 Nr. 109, Seite 426 u. ff.
ubgedruckt. Den beteiligten Kreisen wird dringend
empfohlen, diese Verordnungen einzusehen.
Das Reichsgesetzblatt kann auch in einzelnen
Nummern bei allen Postanstalten 1. und 2.
Klasse bezogen werden.
Das Kollegium der Gemeindebevollmächtigten
hielt heute eine Sitzung
ab,. deren eigenlliche Tagesordnung fast debattelos
erledigt wurde. Größeres Inleresse bot
erst das, was außerhalb der Tagesordnung
beraten und besprochen wurde. Zunächsi wurde
G.-B. Gradl an Stelle des versiortenen (6.-B.
ihr. 1
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Bäckersdie
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fistiert.
Gerichtwollzieherei des
U/#- Awsgerichte Nosenheim ee
znkihetter. in sein Amt eingeführt; auch waren
für G.-B. Schustekter mehrere Kommisstonsmitglieder
neu zu wählen. Ferner wurde im
Ginblick auf die Errichtung des militärischen
Heustapelamtes auf Antrag der Bahninspeksion
beschlossen, das Industriegeleis zum
#Schlachthof letzt schon zu erneuern; die dafür
ersorderlichen Mittel in Höhe von 6500 M.
wurden daher statt auf 1917 schon auf 1916
übernommen. Auch der Einbau cines elektrischen
Regulators in Turbine 1 des städt.
Flektrizitätewerkes um den Betrag von 3000
Mark wurde keschlossen, nachdem sich die Kommission
des Werkes bei einer unlängst ausgeführten
Besichtigung von deren Notwendigkeit
überzeugt hatte. Dem Vertrag, laut welchem
Frau Hotelbesitzer Reuter einen Grundstückstrei:
fen in der Münchner Straße unentgeltlich abtritt,
und dem Vertrag, in welchem die Genehmigung
zur Verlegung der Wasserleitung durch
städt. Grundstücke von seiten der Sanierungsamtalt
ausgesprochen wird, wurde zugestimmt.
(Schließlick wurden noch die Rechnungen der
Rflasterzolllasse, der Huberschen Wohltätigkeitestiftung,
der Waisenhausstistung und der Diftriktssparkasse
für 1914 genehmigt; auch die
Vortanschläge dieser Kassen für 1916. mit Ausnahme
der Distriktssparkaise, wurden kleraten
und genehmigt. Die zwei in geheime Sißung
rerwiesenen Punkie wurden nach den Beschlüsen
des Stadtmagistrat es erledigt. Dann
wurde noch die Frage der Versorgung der
Stadt mit Eiern, Bulter und Fleisch ausführ:
licz erörtert. Eine Anregung des G. B. Slegmeier
hierzu wurde der Lebenemittellommission
überwiesen. Weiter wurde von G.-B.
Schmidt die Frage des Pensionspreises in den
jtädt. Pensionaten und deren Abänderung ohne
vrorherige Einrernahme mit dem Kollegium der
Gemeindelevolimächtigten angeschnitten. Ein
Abvtrag des G. B. Schmidt, in welchem dem
Erstaunen Auedruk gegeben wird., daß oie
Aenderung rorgenommen wurde, ohne das Kollegum
zu befragen, wurde einstimmig angewommen.
Weiter regte (6. B. Schmidt an,
lleim Magistrat amufragen, wann die niue
städl. Eismaschine in Betrieb genommen werde:
gleich zeilig wurde leantagt. die Eispreise zunor
sestmiellen. Auxs der Debatie erfuhr man,
daß die neue Maschine in nächer Woche lereils
in Tätigleit sein soll. Dem Amtrag
Schmidt wurde zugestimmt. Ein weiterer Antrag
des G.-B. Schmidt galt der Einhebung
der Gemeindeumlagen und der Vorlegung des
Voranschlags für 1916. Der Vor itzende teille
mit, daß in der am Freilag siallsindenden
Sibung des Stadtmagistrates ein Beschluß uber
dee Einhebung der Umlagen für das erste
Halbsahr 1916 auf Grund des bisherigen Umlagenfußes
von 1500 Prozent herbeigeführt werden
soll. Die Vorlegung des Etats werde
nach den Mitteilungen des Magistratsvorslander
nach Möglichkeit beschleunigt werden. Daranshin
og# . B. Schmidt seinen Antrag zurück.
Wie der Vorsitzende noch mitteilte, sind
ssowohl der Magistratsvorstand als auch der
Finanzreferent der Ansicht, daß eine Erhöhung
der Untlagen nicht notwendig werden dürfie,
da das Eleltrizitätswerk einen wesentlich höheren
Zuschuß zur Gemeindelasse abwersen werde. Auf
die Einerlheiten der Berajungen werden wir
in einem weileren Bericht noch zurücktommen.
Kicchüche Bachrichten.
Kinderkommunion. Durch Dekret des
Heiligen BNaters vom 26. Juni wird sämtlichen
Bischöfen in Europa zur Pflicht gemacht,
Sonntag den 30. Juli, am zweilen Jahrestage
des Ausbruchs des Weltkrieges, eine möglichst
feierliche Generalkommunion der Kinder,
aufgeopfert nach der Meinung des Heiligen
Vaters, in allen Kirchen zu veranstalten.
Wetterbericht für Donnerslag, den 13. Juli.
Aufleilerung, längerer Befland jedoch nicht
gesicher rt.
Iea Camera.
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Ocle#ten um. M. 5 vr.
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* Das Kirchenkonzert zu Gunsten der
kiieniser Nosenheim findet morgen Donnerstag,
abends, in der Klosterkirche statt. Der
Vorverkauf für die Eintrittkarten läßt schon
jetzt erkennen, daß das Konzert gut besucht
werden wird. Das Programm ist bereits bekannt,
doch ist nicht ausgeschlossen, daß bei
der einen oder anderen Nummer noch eine
[Aenderung wird eintreten müssen.
Der Weltkrieg.
Die Schlacht an der Somme.
Berlin, 12. Juli. Der Berichterstatter der
„VBoss. Ztg.“, Dr. Osborn, meldet unterm 10.
Juli: Wie zu erwarten war, hat die seindliche
Offenfive nach lurtem Atemholen mit neuen
Kräften eingesetzt. Die Wucht und Erbitterung
der Angriffe, die jetzt an der Somme sich abspielen,
wachsen über alles Maß hinaus und
finden nur in dem Schrecken vor Verdun ein
Gegenstück. Bei den Franzosen ist es die wütende
Leidenschaft des Kampfes um das eigene
Land, bei den Engländern die ungeheure Zahl,
denen unsere Truppen siandzuhalten haben.
Sie erfüllen das blutige Amt mit beispiellosem
Mut. Uns anderen bleibt nichts übrig, als
zu bewundern und zu danlen, denn wir wissen,
daß cs Uier nicht nur gilt, eroberte Gebiete zu
lehaupten, sondern die Unbesiegbarkeit Deutschlands
zu beweisen, uund den Rhein an der Somme
zu verteidigen. Die Engländer brauchen diesmal
den Vorwurf, fie- segten keine Menschen
ein, nicht zu fürchten. Tatsächlich haben sie gestern
und vorgestern unübersehbare Massen in
immer neuen hersiutenden Wellen zum Sturm
vorgetrieben. Die Deutschen haben hier nord.
lich der Somme gegen eine lolossale Uebermacht
zu fechten.
Derneue deutsche Unterwasfserdam—
pfer.
Berlin, 12. Juli. Die „Vossische Zeitung“
meldet noch zur Fahrt der „Deutschland“
nach Amerika: Die Reise vom Heimathafen nach
Amerika dauert acht bis zehn Tage. Das
Schif kam aber auch einen Monat auf hoher
See bleiben. Es Datte 2000 Zentner Farb.
stoffe im Wert von 60 Millionen Marl und
außerdem, was das wichtigste ist, die seit langem
aufgestapelte diplomatische und Bankpost
nach Amerika an Bord.
Kopenhagen, 12. Imi. Die Kriegsschiffe
des Vierverbandes haben seit längerer
Zeil einen scharfen Ueberwachungsdieni längs
der amerilanischen Küste eingerichtet, um deutschen
Unterseebooten die Einfahrt in amerikanische
Häfen zu verlegen. Nach der „Newyork
World“ lreut ein aus zwei Schlachtschiffen
und drei Kreuzern bestehendes französisches Geschwader
zwischen Rewyork und Baltimore mit
der Aufgabe, auf deutsche Tauchboote Jagd
zu machen.
Lord Derbyo Ansicht über die Offensive.
Haag, 12. Juli. Lord Derby äußerte zu
einem Korrespondenten des „Brolklin Cagle“,
#n könne den jetzigen Stoß der englischen
und französischen Armeen unmöglich als eine
entscheidende Offensive bezeichnen. Die Aufgabe,
die Deutschen zu besiegen, sei so groß um
schwierig, daß das Ziel nicht durch militärische
Kraftanftrengungen allein zu erreichen ist. Ein
Zusammenbruch der Deutschen ist nach Lord
Derbys Meinung völlig ausgeschlossen.
In Fla mmen aufgegangen.
Amsterdam. 12. Juli. Nach dem „Nouvellist"
ging in Baltimore ein (Getreidespeicher,
der 300 000 Heltoliter dem Viewerband ge-Köriges
Korn enthielt, in Flammen auf. Er
wurde vollsländig vernichtet. Mehrere Per-
Mähl. Wahnug I
%% 3 Simer, 6K. Wohn · u
3 Sunchte in Nähe den Waldes,
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Neue Stoffe, Wäsche,
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