münchen, 23. Februar.
der Erbrierung der wirtse
een nahm am Freftag der Abg. Auer (Sozg.)
En unerterueene ve e
". *
1. Hoi einer Erhöhung der Brothrrsee,
ng
ri engegen rde, und
alo — Talgeih-Hel gue
Minstterialdirckt v. Meinel wies die Anchauung
zurück, ols ob das Ministerium des
eußern mit der deponierun der Gesder aus
n Malzschiebungen eine sti chweigende Dukzn
der Schiebungen gen wollte,
denn a gen über die Kriegsgesellschaften
beständen, 9 ausue, doch festgestellt werden,
daß sie zum Durchhalten wefentlich mit beigetragen
haben. Die Bestrebungen auf Neuansiedelung
von Industtie in Bayern würden von
der Regierung möglichst gefördert.
Abg. Gebhardt (Bund der Landwirte) verangte
Herabsetzung des Bierpreises und rückicktsloses
Vorgehen gegen die Malzschieber.
Die Bestrafungen der Landwirte bei geringen
Födstpreisüberschreitungen seien entschieden zu
tod-. Es würden enorme Strafen verhängt,
mährend grobe Vergehen leer
Schuld an den Höchstpreisüberschreilungen 1½
vor allem die Hamsterei der Städter, die den
Landwirten oft unglaubliche Preise bieten.
Diese Art der Hansterei sollte mit Gefängnis
bestraft werden. Zu ledauern sei, daß die
staatlichen Behörden se bst die Höchstpreise nicht
rinhalten. Für hohe Sreise in der Landwirtschaft
könne diese ni“: verantwortlich gemacht
werden, sondern die verfehlte Höchstpreispo-=litik.
«
Schließlich kam in der oormittagesihung
noch der Abg. Eisuerger (Bbd.) zu Wort, der
als Hauptforderung die Anspannung aller
Kräfte zur lürenlosen Feldbestellung bezeichnete.
Weiter wan' er sich en die ichtung
neuer Fiderl nisse und die Aufforstung von
Grundstücken, ie von den Militärbehörden im
Interesse der Volksernährung verboten werden
sollte. In den Saatkartoffeln darf keine
Spekulation getrieben werden, es darf nicht
vorkommen, daß die Bauern ihre Kartoffeln
um 4 Mark abgeben und dam von Norddeutschland
Saatkartoffeln um 20 und 22 Mark
beziehen müssen.
In der Bachmitagesigung kam Minister von
Brettreich zum erörterte namentlich
den derzeitigen et knk Ernährungsfrage.
Man dürfe leider keinen Zweifel mehr haben,
daß der anfängliche Optimismus über den Ausfall
der Ernte 46 herabgesetzt werden musse.
Für das Brotgetreide seien wir auf einen Zuschuß
der Reichstetreidestelle angewiesen. Andererseits
dürfe man in den nächsten Monaten
einen reichlicheren Anfall von Fett, Eiern und
Milch erwarten. Unsere Vorräte seien entschieden
knapper wie in vorigen Jahre. Wenn alle
sich der schweren Verantwortung bewuht seien,
würden wir Mttten, und keinen Hungerfrieden
zu befürchten ha Die Milchwirtschaft
sei zurzeit unrentabel vrnn eine angemessen#,
in gewissen Grenzen bleibende Erzeugung des
Milchpreises werde sich nicht umgehen lassen,
wenn nicht eine gioße Gefährdung der Städte
eintreten solle. Nachhaltige Förderung der
landwirtschaftlichen Erzeugung sei eine der vorden
lichsten Aufgaben der Regierung. Bezüglich
riegsgesellschaften werde die Regierung die
u Bayems vertreten. Ueber den Ersatz
der Lebensmittel für Fremde seien die Verhandlungen
ch nicht erledigt, wenn kein Erlatz
käme, mühzte dem Fremdenverkehr ein
Nügel vorgeschoben werden. Die
W- der Birrfrage befriedigt nicht; um
die Einführung der Bierkarte werde man trotz
aller Bedenken nict herumkommen. Außerordentlich
hohes Lob zollte der Minister der visherigen
Tätigkeit der Landwirtschaft, deren Berufsfreudigkeit
erhalten werden müsse.
moglich, wird unberechtigten reiesteigerungen.
im Interesse der zonsumenten. entgegengetre.
ten. Für die kommende Versor cunsperiode
müssen die Getreidepreise so bemessen sein, daß
die Brotgetreidepwduktion keine Beeinträchtigung
erfährt, doh or auch der Konsum nicht
mehr belastet wird, als zur Erreichung dieses
7 notwendig sst.
Weiterberanung folgt in der Sitzung
am de Dienstag.
——.. Rachriclen.
Berlin, . SFr###Q Eine Familien##-gödie,
bei — vernichtet
werden, but 4% "8 N
Hau
½ e W*7 und E—
*n —— veltien#ten sie sich mit E
zenmachen. Die Frau wurde
aber das Leiden verschlimmerte sich Ei
Ml# ane
mehr. Der Mam, der aus dem Felde n
lanh gekommen
r—— in den
miliemmitglieder tot vor. Sämflich: (Hashähne
waren gedffnet
Mülchen, 23. Februar. Einen namhaften
Gold#wachs hot das Münchener Hoftheater
„durch die Gewährung einer Freikarte bei Anleeserung
eines Goldstückes der Reichsbank zuweisen
können. Mit dem gestrigen Tag sind
WobvhdI Mark in Gold an jene Stelle abgegan-Das
Gärtnertheater hat bekanntlich im
ber seine Sammtung beendet und über
25 Mark abliefern können, die übrigen
8. eb- rsn namhaste Beträge dem
50 zuge ur * birupel aus von
Gabri hat 8 ·..-40000
Mar —m— c% gen allr: üuch
heute m# 2. von oldstücken FIrei
larten. wird mit dieser
Uebung forrfahren.
München, 23. Februar. In
Freitag verletzte der 27 Jgazte alte Kaufmann
Hermann Lezgue aus Eifersucht geine e Ehefean
5 1 Margarethe uur drei Stichwun
: Hals und in die . Brustt schwer. Er mrachte
hierauf einen Stich in die Herzgegend bei,
stürzte sich vom Fenster auf die Straße hinab
und war sofort tot.
Baberche LSachnch'er
Berharting,
ler Kaspar Hotning iit im 80. Lebensjahre
gestorben. Während 45 Jahren war er Gemeindediener
und als Mesner und Krankenwärter
im hiesigen Krankenhause wirkte er
27 Jahre. Seine Brust schmückt das Luitpoldlreuz
und das enzeichen der Feuerwehr
für 25jährige Mitanedschaf.
Bersches öberlend
Bad AUibling, 23. Februar. Im „ANiblinger
Wochenblatt“ wendet sich ein Triebwerksbesitzer
wegen der Wasser-Akkumulierung gegen das
Leitzachwerk. #P Schluß des —— lautet:
Seitens des Leigachwerle mußte zugegeben
werden, daß das
kumulierung viel zu klein sei und nur eine
Tages-Akkumulierung möglich
ges Akkumulierung hat die natürliche Folge, daß
bei Eintritt Meiner Wasserstände die Wassermengen
der Leigtzaach periodisch zurückgehalten
werden, was sowohl gegen die wassergesetzlichen
Bestimmungen, als gegen die Rechte der
Triebwerksbesi verstõ Der fũ
biese „Festellung wird 8 die Pege des
K. Hydrotechnischen Büros, welche bei Eintritt
tleiner Wasserstände regelmäßig
Wasserschwankungen aufweisen. vollständig erbracht.
Da das Le il sich seiner Zeit wer-Hu
ten mußte, für jeden einzelnen Falk einer
Wasserschwankung on. die Triebswerksbesttzer
eine Entschädigung von 1000 Moark zu zahlen,
können aus ungeczählten Fällen die Beträge
rl
ohne weiteres angefordert werden. Seitens eines
Interessenten ist der ren gestellt worden,
daß das i k Leitzacschliehung
ist eine Untersuchung in der Angelegenheit
angcordnet. nach deren Abschluß gegen
das Unternehmen vorgegangen wird.
Bad Aibling, 23. Februar. Die Bräugehilfenskinder
He und Maria Falter brachen auf
dem Eis des Ludwigbad-Weihers ein. Obernen
Geiger sprang den Kleinen nach
und rettete sie unter großer Gefahr für sein
eigenes Leben. Um die Rettungsarbeiten durchführen
zu kömen, mußte er " zur Brust im
Wasser stehen. Ein Fu gegling un * 6
vor einigen Tagen als iu
lersfrau Seidl in Thalhäusl wreeret
Wenige Stunden später stahl er 1 Paar Herrenstiefel
und eine Taschenuhr und entlief. In
Aibling wurde er festgenommen und in die
Anstalt. zurückgebracht.
Zum 85. Gebutislag Mariaillien
Schldts
25. Febriat 1917.
Mit einer ** und G*x*’• Frische,
um die F ihn ehm
am 5. ge der ue
N * He#n- 21 feinem
Münchener Heim seinen
Ueberall in sie
und melstgelesensten
d mun die Wohnung gewaltsam
geöffnet wurde, fand man sämtliche Fa.
nagenen Jahren
der Nacht zum!
23. Februar. Der ehem. Güt-
becen für eine Jate
#n geworden, Vem er in den 50 Jahren seines
Schaffens eine rund atprächtiger
getbemt. Seine
mütvollen, literarssch und walturell Aeich
wertvollen Erzählungen aus seiner K2
Waldheimat, dem bayerisch böhmischen 2 —
birge, und aus dem baynerischen
d ge keit Jahrzehnten Gemeingut aller end,
schichten geworden und mit Recht: denn aus
ihnen strömt nicht nur die Persönlick keit eines
wahrhaft edlen und veredelnden Dichters uns
entgegen, sondern sie sind auch das Spiegelbild
deutscher Art und Gesinnung, der Ausdruck der
Liebe zur deutschen Heimat, zu König und (Baterland.
In ihnen wurzelt der Kern kraftvollen
Deutschtume und national-völkischen Bewuhtseins,
die Wiedergabe bajuwarischen Sinnes
und treuer Stammesbrüderschast. Wie sie
hinüberspielen auf den Boden des deutschen
Böhmerlandes, auf das böhmische Waldgebirge
an der bayerischen Grenze, so greifen sie auch
im Suüden uber die weißblauen Grenzpfähle,
wo ein blutsverwaondter Stamm, das Tiroler
Volk, nach urdeutscher Sitt und Art friedlich in
seinen Bergen und Tälern haust.
Dieses Bergvolk an den Grenzen zwischen
Bayern und Tirol hat Marimilian D## —
mit Vorliebe in seiner Erzählungen mettu
nicht salommäßig und übertüncht, sondern 3
und wahr, mit allen Vorzügen und Schwã
mit allen Grundzũgen und Eigenarten. Die 2
gend des Ursprung-Tales zwischen Bayerischzell
u. Landl, das Gebiet des Wendelsteins, Brünnsteins
und Tatzelwurms, das bayerische Inntal
von Rosenheim bis Kufstein, der Samerberg
bei Neubeuern, die Aschauer Berge und
der Chiemgau bies herunter nach Sachrang,
Walchsee und Kössen und zum Kaisergebirge,
bilden neben den Landschaftsgebieten von Mittenwald,
Garmisch, Oberammergau, Walchensee,
Schliersee, Tegernsee und dem Berchtesgadener
Landl in kie Fülle von köstlichen
Gesch bichten den S. der Handlung, welch
letztere jelbst so spep und erzieherisch ist,
daß die Ascchalfung, der „Waldschmidt-Bücher"
für zahllose Volksbi bliotheten seit vielen Jah-*
ministeriell 3 ist.
Zahllose Ehrungen und Ausgeichmumen sind
#em vil#feierten Dichter zuteil geworden.
Die sck önste aeerher ist ihm aber diejenige
a us dem Volke selbst, ist ihm die Liebe,
die man ihm in Ost und West, in Nord und
Süd allseits entgegenbringt. Der Weltkrieg
hat dies schlagend bewiesen. In fast allen deh
zaretten an und hinter der Front werden die
Bücher Maximilians Schmidts verlangt und gelelenn
u rührende Briefe von den Soldaten
sei. Diese Ta- lau dem Verfasser
daß der tan. P, Lichstrahl am Abend
ein. Dies ist ihm
seines erfolgreichen
Lei
Er selbst, der ehrwürdig Jubelgreis im
Silberhaar * während des Weltkkrienicht
unt geblieben; f Anzahl in-—
ler o die zum Teil auch
und von unseren Soldaten
gerne und ubetall gesungen werden, e
seiner nimmermuden Feder; mehrere Werke von
ihm wurden verfilmt. Sein Sohn sowohl alauch
sein Enkel stehen an der Front: letzterer
ist Inha. Uernen Kreuzes 1. Klasse.
Zu dem seltenen Ehrentag senden auch wir
dem 35jährigen Jubilar bergfrischen Gxuß und
herzlichen, treudeutschen Glückwunsch. Möge er
sich woch lange freuen an dem Glück der ert
und Verehrung, mit dem das deutsche Vo
besonders aber die Bewohner des rim
tirolischen Grenzgebirges, in Dankbarkeit und
Treue zu ihm emporblicken.
Kusstein. August Sieghardt.
kelcluschrio#en
Rosenheim, 24. Februar.
Auf dem Felde der Ehre gefallen:
deerh Straßer, Säger aus Nosenheim, Sohn
itwe Kathi Straßer, Soldat in einem In-Whß
Auogeichnungen im Felde. Dem Trompeter-
Unteroffizier Wolfgang Böhm, Sohn des
pens. Stationsmeistere Johann Böhm, wurde
das Militärverdienstere 3. Klasse mit der
Krone und mit Schwertern verliehen. Sein
Bruder wurde frũher schon mit dem Militärverdienstkreuz
und mit dem Eisernen Kreuz
gausrichmet, e stehen seit Kriegsbeginn
im . Gefreite Hubert Gürtler, Sohn
des hucutschers — Gürtler in
Ross dem jetzt das Millitärverdienstkreuz
3. Klasse mit Schwertern verliehen wurde, wurde
früher schon mit dem Essernen Krenz aus
gezeichnet; sein Zwillingsbruder, dem er in in-60
Liede jugstn war, ist bereits gefallen.
Der Infanterist Rupert Braun aus Hühemnoowurde
mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgoprigeea
n Zmder deled Braun steht
* a.
Weeder
. nur u.
Sonntas, 26. Februar 1917
eine Aller öchste Anerkennung zuteil. Es iist
der 1 Ant. Hildebrand einer Pionier-Park-
ie, welcker für hervorragesde
Tapferkeit mit dem Mi: lärverdienstkreuz mit
der Krone und mit Schwertern au#gezeichnet
wurde. Möge er in unferem /4 ôönen Kaiser
bad, in der Obhut des Rotcin Kreuzer, völlige
Genesung finden!
Diözesannachricht. Die lalh. Pforrrei
Kirchdorf. BA. Aibling, wurde den Kuraten
und Benefiziaten Georg Stuhlreiter in Frauenried,
BA. Miesbach, ubertragen.
Militärdienn. Zum S terepothecker. in
der Reserve wurde der lünterapotheker
Merkl (Wosserburg) ernannt.
Staatsbaudienst. Der Bauamtaassessor
bei dem K. Landbauamte Rosenheim, Antkon
Findel, wurde zum Regierungs= und Bau-Assessor
bei der K. Regierung von Unterfranken
und Aschaffenburg befördert. An das
K. Landbauamt Rosenheim wurde der Bauamtsassessor
bei dem K. Landbauamte Weiden,
Veit Bub, auf sein Ansuchen in gleicher
Diensteseigenschaft versezt. Der Regierungs-Bammeister
bei dem K. Landesamte für Wasserversorgung,
Heinrich Seidl, zurzeit im Heeresdienst.
wurde m Bauamtsassessor bei der
K. Sektion für Wildbochverbauungen in Rosenheim
ernannt.
Kaiserlicher 8.
Kischen Hesandtichaft in Munchen ist dem Turnverein
Rosenhein von 186“7 solgendes Schreiben
zugegangen: „Mittels Throngesuchs vom
29. v. M. hat der Turnrerein Rosenheim won
1860 Seiner Majestät dem Kaiser und König
zu Allerhöckt seinem Geburtstag die besten Wünsche
übersandt. Erhaltenem Auftrag gemäß soreche
ich dem Verein im Ramen Seiner (Mojeftat
für diese Aufmerksamkeit und die dadurch zum
Ausdruck gebrachte vaterländssche Gesinmung
den verbindlichsten Dank aus. Der Koönigliche
Gesandte: gez. v. Treutler.“
Neue Licklederer-Bilder. Seit einigen
Tagen hat Herr Kunsrmaler Licklederer im
Schaufenster der Firmva Gietl eine neue Folge
Bilder ausgestellt, welche sich der ersten würdig
ameiht. Besonders prächtig sind die beiden
größeren Landschaften „Ausfluß des Simsser“
und der „Simssee“. Leyteres ist vom Kahne
aus aufgenommen und wirkt durch die Spiegelung
und die lebenden Scchilspartien im Vordergrund
besonders gut. Diese, sowie die füngst
ausgestellten Bilder kommen demnächst in die
Kunstausitellung in München. R.
Neues (Held. Ein Zweieinhalbofemmigstuck
wird demnächst zur Einführung gelangen. Erforderlich
wird es, wie der Reichssch## Se
kretär am Freitag im Reichstag mitteilte, wegen
der Abrundungen der Bahnen infolge der
neuen Verkehrsiteuer. Als Zwischenstück Fwischen
2 und 5 Pfemigen wird dann das 21½-Pfennigstück
eingeführt werden.
ank. Von der Kgl. Preu-
„’“v 5b F 1
ne
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Rupp. Elektrotechalsche# gurile t.
Samersir recher Nr. 105, J. Schmitz
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Fernspre recher
Elektrntechulschen
ia Degern doct bei Bran usbuns Tukuben ver.
Andrens Mohr. kernk
13.