Lbrig bleiben 10 340 7000 - 3340 Pfunð!!
Das ist etwa 1n der gesamten Sleischmenge,
also noch ein Fleischgewicht, das für d
“slD des festgesetzten Bedarfs von feled
0000 Personen ausreichen würde.
Nicht nur bleibt dem entgegen von der verfügbaren
Fleischmenge nichts übrig, sondern es
kann sogar die der Beoölkerung gemäß den Ver.
ordnungen zustehender Fleischmenge nicht einmal
regelmäb,ig zugeteilt werden.
Es fragt sich nun, wohin verschwindet dieses
Fleisch? Die Bevölleru rung hat ein Anrecht
dmauf daß diese Frage durch die zuständige
Stelle brantwortet wird.
Also lantel eine an uns gerichtete Zusckrift.
Zu berücksicktigen ist hiebei noch, daß Fieisch
nelen den Metgern auch einer Reihe von Gastwirten
zugen iesen wird. 1
Ha#del, Judusteie und Gew erb
Erhöhung des Preises für
Zeitungspapier? Die „Münchner Post“
hatie gemeldet, daß man sich bei der Kriegswirtschaftsstelle
in Berlin mit einer neuen ganz
bedeutenden Erhöhung des Preises für Zeilungedrudopapier
beschäftige, mit der eine neue
Einschränkung des Umfanges der Zeitungen
gleichgeitig erfolgen soll. Wie die „M. A. A.“
erfährt, ist im Reichsamt des Innern, wo man
davon Kenntnis haben müßte, von einer derartigen
Absicht nichts bekamm; die Meldung der
„M. P.“ scheint also unzutreffend zu sern.
Akt.Ges. für Maschinenparier-Fabrikation
in Aschaffenburg. Der Aufsichterat
har in seiner Situng am 23. März beschlossen,
der auf den 19. April nach Aschaffenhurg
einzuberusenden Generalversammlung die
Verteilung einer Dividende von 8 Vrozent in
Vorschlag zu bringen. Außerdem soll der Ge.
neralversammiung die Erhöhung des Aktien.
lapitals um 6 Mill. Mart ab 1. Januar 1917
dividendenberecktigter Aklien vorgeschlagen wer.
den. Bekanntlich muite im Jahre 1915 die
A.-G. für Maschine: parierfabrit alion in Aschaoffenburg
einer durchgreisenden Sanierung unterzogen
werden. mobdei das Aktienkapital von
12 Mill. auf die Hälfte herabgesetzt wurde. Aus
dem Buchgewinn wurde die Unterbilanz aus
1911 von 6 504 741 Mk., nachdem davon
2 765 135 Mk. durch die vorhandenen Reser.
ven gedeckt waren, vollständig gelilgt und
darüber hinaus noch ein Kriegesreservefonds von
2250 297 Mk. geschaffen. Das Geschäftsjahr
1915 hatte mit einem Verlust von 747022 Mk.
atgeschlossen, der auf neue Rechnung vorgetragen
worden war. Dieser Verlustvortrag konnte
in 1916 nicht nur getilgt werden. sondern die
Verwaltung ist auch noch in der Lage, eine Di.
vidende von 8 Prozent vorzuschlagen, d. -h. zu
dem Saß zurückzukehren, der vor der Sanie.
rung lange Zeit hindurch regelmäßig zur Ausschutmung
gebrackt worden war. Außerdem soll
das Kapizal wieder auf 12 Mill. Mark erhöht
werden. Es ist zu erwarten, daß neben der Dividende,
die 380½.0 Mk. erfordert, auch noch
reichliche NReserveslellungen vorgenommen wur.
den, umsomehr a.ls aufer der erwahnien Kriegsreserve
die Gesell schaft zurzeit über keine andren
n“nBeeer# een verfugt, andetieits in
versch denen ihrer Engagements ein betradiilt.
de# Risiko liegt.
Aus dem Gerschtssaol.
Scmmuggel mit Lebensmittekn.
würzburg, 25. März:z. Einen lebhaften Ledenemiteischmuggel
trieb die Avothekersganin
Luise Baper von bier nach Berlin, bis ihr. die
VPolizei das Handwerk im Januar legie. Vor
dem Wür#turger (LTericht wurde feungeitellt, daß
— Iertens einen Jentner Schinken.
das u zu 5.50 Mark. ferner Eier, das Stück
zu 30 Pfg. und Kafe das Pfund zu 3Z# Mk. nach
Berlin verkaufte. Wegen verbotener Ausfuhr
und Hôd Koreisüberschreitung erhielt sie ein Modia’
(Hefängnis und 1401 Mk. Geldftrafe.
Der Hauptmann von Köpenick.
Köin, 25. März. Der Hauptmann von Körenick
hat mir vorgeschwebt, ertlärte der Schuhmader
Johann Kirtz vor der Kolner Staf.
tammer, ich wollte eme groe Sacle machen. Der
Angeklaqie batte sich eine alte Zollrewifor- Uniform
besckafft, sich mit Hirschfänger und Revol
ver bmaffnet u. zur holland. OGrenze begeben,
wo er scenuggelnde Frauen abfing und ihnen die
ebeeninel abnahm. Ms Gehilfen hatte er sei-Sohn
mitgenommen. Mit den „reschlagvohmen
Waren betrieben beide einen um.
fangreichen Handel. Kirz wurde zu 2 Jahren,
sein Sohn zu 3 Mona#en Gefängnis verurileilt.
11 0Cverrdorbene Schinken.
Hannover, 23. Maerz. Der Kaufmann
Klümper aues Schuttorf harte 1915 etma 11 00
Schinken auf Lager, die zum größten Teil ver.
dorben waren. Er sie ins Kohlenre.
roVermhnih na ch Bochum, u. ließ sie dort
* von 2— Stück durch einen Gerichsdolhieher
verheigern. Die Leute kamen
zu ife von 11 —i10 MF. zu einem Schinden
und glaubten. ein guse (###schift gemucht zu
tal — — ——— Enltauschung,
· -chnqd--f-hleltessthE-Ida3
die Wien tot-I verdorben waren. Kark
— — Aleilch mat gtau, pollig minbe
#77•# 1 1.
und durch und durch von Würmern durchsetzt
und in hohem Grade gesundheitsschädlich. Das
Erict erkannte auf eine Geldstrafe von 1500
ark.
Der We likrieg
¶Drahtberichl.
Die Lage im Westen.
Genf, 27. März. Die vom Kaiser an
Hindenburg gerichteten anerkennenden Worte
reranlaßten den Fachkritiker Russet zu bemerken,
daß Hindenburg und Ludendorff in der
Tat wegen der geschickten, rechtzeitigen Ausführung
der Frontveränderung das Lob ihres
olersten Kriegsherrn verdient haben. — Aller.
dings hätten beide, so fügt Herve in seiner
„Victoire“ hinzu, nicht so leichtes Sptel gehabt.
wenn die englischen und französischen Hrerführer
vor einer Woche den rechten Wagemut gezeigt
häuten. Vielleicht wären damals die deutschen
Vewegungen empfindlich gestört worden. Heute,
nachdem die Deutschen ihre vorbereiteten Stellungen
ungestört bezogen haben, ü#t Vorsicht sei.
tens der Entente-Leitung am Platze.
Aenderung der französischen
Verfassung?
Bern, 27. März. Der „Nappel“ fordert
die Veräuorrung der französischen Verfassung
nach amerikanischem Muster. Es müsse ein aus
Mitgliedern, die auf Lebenszeit gewählt sind,
le#tehender Oberhof geschaffen werden, der
über dem Parlament steht, damit die parlamen.
tarischen Strömungen nicht Treibereien unterworfen
seien. Jetzt seien zahlreiche Interessen
der Banken und Syndikate, sowie der Presse im.
stande, die Regierung zu beeinflussen. Durch Er.
richtung eines Oberhofes würden nur die höck.
sten Interessen des Landes zur Geltung kommen.
* "
Frlebensangebel und russesche
Revolullon.
Berlin. 27. März. Zu einem Artikel der
„Neuen Politisaen Korrespondenz“, worin die
efchtung ausgesprocken wird, daß der Kanz.
ler die russische Revolution zu einem Friedens
angebot an die Eieme benützen würde, schreibt
die „Berl. Morgenpost“: Es müssen ja sehr erklusive
Kreise sein, in denen Befürchtungen für
einen baldigen Frieden dem Vrrfasser dieser
Notiz zu Ohren gekommen sind. Die von ihm
gebrauchten Einschränkungen konnen- an der Tat.
sache nichts ändern, was hier dem Reich-skanzler
unterschoben wird. Den gewaltigen Krieg fortiusetzen
bP#5 zu einem alie weitschweisenden Er.
oberrungexlan# gewisser Kreise erfüllenden Fric.
densschlus, dazu wird sich Herr von Bethmam
Hollmweg ja am Freitag ohnehin im Reichstag
aui ern. Und wir werden nach seiner ganzen
Denkungsart wohl annehmen dürfen, in einem
Sinne, der dem Verfasser dieses, zu einem
durdsichtigen Zwecke ausgestreckten Fühlers
nickt gesallen dürfe. Im übrigen ist das Ein
zige. was wir von der russischen Revolution si
cker wissen, die Unsicherheit ihres weiteren
Verlaufes und Ausgauges
P##she in hur Wr.
Terpedo-Boote.
W Tn. Berlin, 27. März. Amtlich. Einer
unserer Torpedobootverbände hat in der Nacht
vom 25. zum 26. März die Anlagen des
Kriegshafens von Dünkirchen auf nahe Err#fernung
mit erwa 20/ Schuß beschosien. Feindliche
Seeitreitträfte wurden nirgends angetroffen.
Unsere Boote ünd untehelligt wieder einge
rückt.
Der Chef des Admiralitabes der Manrine.
Der — an Anerm.
Schweizerische Vermittlung?
Bern, 27. März. Die Agencia Radio erfährt
aus Neuyork: Cerüuchte über verschiedene
Versuche, zwischen Deutschland und den Vereinig-1en
St#aten zu vermitteln, waren am 22. Masz
im Umlauf und erhiekten sich mit großer Hartnäckigkeit.
Der Vertreter der Agentur Radio
bemerkt daju, daß die genannte neutrale Macht
wahrschemlich die Schweiz sei. Sie fei tatsächlich
in Begriffe, ein Wermilllungsangebat zu machen-
Angesichts dessen muß ernent betont
werden, daß es fur Deutschland ein Zurück nicht
———————
Amerikas Kriegsstimmung.
Ge uf, 27. März. Eine vom Wrrein Lieder.
klranz in Neuyork veranstaltete Versammlung,
in welcher der Deutsch-Amerikaner Dr. von Mach
namens der Kriegsgegner das Wort nahm, bietet
den Organen Wilsons Anlaß zu neuen hef.
tigen Angriffen gegen die Friedensfreunde. Der
„Matin“ hebt aus der Rede v. Machs hervor,
dah er auf unvermeidliche innere Wirren in den
Vereinigten Staaten als Folge einer übereilten
Kriegepolitik hingewiesen habe.
1 r
das rusfische Duitcheinander.
Rücktritt des russischen Generals
Everth.
Genf, 27. März. Nach Meldungen aus Rußland
hat General Everth, Kommandierender an
der Weslfront, der provisorischen Regierung seiine
Entlassung eingereicht. Von Everths Nachfolger,
General Lestschinsly, erwartet man einen
entscheidenden Einfluß auf das Offizierkorps der
vormals Everthschen Armee-Gruppe.
Dierussische Nahrungsmittelnot.
Stockholm, 27. März. In der Nahrungs.
mittelfrage spielt die neue Regierung tatsächlich
va banquc. Die russischen amtlichen Meldungen
über gewaltige Mehltransporte nach Petersburg
und Moskau sind lügnerisch; denn trotz
aller Anstrengungen haben die Essenbahnen in
der allerfüngsten Zeit täglich mur durchschnittlich
60 Waggons Getreide und Mehl nach Peterskurg
und etwa 40 Waggons nach Moskau
transportieren können. Um nicht neue Brotkra.
walle hervorzurufen, hat sich die Regierung ge.
nötigt gesehen, die in Petersburg und Moskau
befindlichen Intendantur- und Reservemagazine
völlig zu leeren und die Beftände der Zivilbevollerung
zur Verfügung zu sielien: geradezu
ein Verzweiflungsalt; denn wenn der Eisenbahn.
verkehr aus irgend welchen Gründen für einige
Tage versagt, ist Petersburg völlig dem Hunger
ausgesetzt.
——
Ein Prophezeiungsschwindel. In
Müncen geht ein Schriftnüc von Hand zu
Hand, das angeblich die Absrchrift einer beim
Umbau der Hl.-Krenz Kirche in Wesmar ausgesundenen
Prophezeiung eines Mönches aus dem
Jahre 1701 ist, die unter Glas u. Rahmen
im Rathause zu Wismar hängen soll. Die „Prophezeiung“,
die von einer Kriegsdauer von 3
Jahren 5 Monaten, selbitsahrenden Wagen,
seurigen Luftdrachen u. a. spricht und bei aufmerlsamem
Durchlesen als Fälschung zu erkennen
ist. ist auch in einer Reihe von anderen
Orten bekannt geworden und hat so viele Rückfragen
an den Magütrat von Wismar veran.
laßt, daß dieser die Anwort gleich auf Vorrat
drucken ließ: Die Wahrsageschrift ist in Wismar
unbekannt; es handelt sich um einen
Schwindel, den auch schon gewissenlose Kolrorteure
ausbeuten.
Eine wenig belannte Tat des Gra
fe n Zeppelin berichtet Friedrich Regensberg
in seiner Geschichte des Mainfeldzuges. Es war
wärend des Gefed.ts von Aschaffenburg am 14.
Juli 1866. Die Preußen hatten die Schlacht be.
reits gewonnen, als im Laufe des Vormittags
die Brigade Baumbach der 1. württembergischen
Division über Algenau nach Aschaffenburg marschierle,
um den Oesterreichern noch Unterstützung
zu bringen. Bei Algenau vernahm man Kanonendonner
und beschleunigte den Marsch, allein
über Dettingen, 11 Kilometer nördlich von
Aschaffenburg hinaus, kamen den Truppen bereits
Versorengte entgegen, und als kurz darauf
der Wefechtslärm verstummte, wurde der Marsch
unterbrochen. Bald darauf sah man auf dem an.
veren Ufer die Hessen nach Seligenstadt zurück.
iluten. Was war geschehen? Rasch entschlossen
schwamm der dama##ge Generalst abshauptmann
und Flügeladjutant Graf Zeppelin in voller
Ausrüstung über den reißenden Strom und
brachte die Kunde von dem üblen Stande der
Dinge bei Aschaffenburg zurück. General von
Baumbach führte sen Brigade schleunigst nach
Hanau zurück, wo sie auf einer Pontonbrücke das
schutzende südliche Mainufer erreichte. Ohne die
entschlossene kühne Tat des Erafen Zeppelin
wäre die ganze Brigade unvorbereitet bei
Aschaffenburg in die Hände der Preußen uno
wahrscheinlich in Gefangenschaft geraten.
Rücksichtsvoll. Gast: Jeyt soll ich auf
eimmal acht Glas Bier getrunken haben; warum
sagten Sie denn eben vier, als ich Sie fragle?
Kellnetin: Wissen —“, weil die Dam' mit dem
bösen Gesicht hier am Tisch gelessen ist
ich hab'’ g9’'meint, das sei die Frau Gemahlin ge-4
- — —" —- 4
An bemn Beittsami##hte.
Bekreff: Gerkehr mil Brolgelreide und Mehl.
Das lgl. Bezirksamt Rosenheim erläht auf
Grund des § 49 der Bundesratsverordnung
über Brotgetreide und Mehl aus der Ernte 1916
vom 29. Juni 1916 folgende Anordnung:
1. Mit Rücksicht auf die Knaxpheit der Vorräte
an Weizenmehl wird die He n##l ng
von Semmeln verboten. E va
mehr Roggenbrot in den inesehren A##t
von 566, 1400 und 2800 Gramm hergefkellt
werden.
2. Die Beimengung von Weizenmehl
zum Vongenmebtitt den Bäckern u.
ose untersagt.
3. Weizenmehl darf von den Bäckern und
Mehlhändlern nur gegen oie mit schwarzem
Rand versehenen Marken, deren Aufdruck
auf 200 Gramm Mehl oder 260 Gramm
Brot lautet, abgegeben werden.
4. Gegen die mit dem Aufdruck „280 Gramm
Brot“ rersehenen Marken lönnen auch je 20
Gramm Roggenmehl abgegeben werden.
5. Die Bäcker und Mehlhändler haben die
mit schwarzem Rand versehenen Marken getrennl
von den übrigen Marken bei der Geschäftsstelle
des Kommunalrerbandes einzuliefern. a e:
dem einzelnen Bäcker und Mehlhändser schwer
fallen wird, die zum Bezuge von einem Doppelzentner
Weizenmehl erforderlichen Marken zusammenzubringen,
empfiehlt es sich, daß die
Bäcker und Mehlhändler einer Gemeinde gesoie
einen Doppelzentner Weizenmehl be
telle
6. Zuwiderhandlungen gegen diese Anordnungen
werden mit Gefänguis bis zu naten
oder mit Geldstrafe bis zu 1500 Marl destraft.
Außerdem können bei Zuwiderhandlungen
Schließung der Geschäfte, erfolgen. Vorstehendes
ist sofort öffentlich belamt zu geben
und den Bäckern und Mehlhändlern gegen Nachweis
zu eröffnen.
Bet#reft: Die Sicherstellung der Ackerbestellung.
Das stellv. Generallommando I. baner. Armeekorps
erläßt auf (GGrund des Art. 4 Nr. 5
RKriegezustandsgesetze# in lteilweiser Ergänzung
der Bekanntmachung des Bundesrats vom 9.
Mänz 1917 über die Sicherung der Acker- und
Gartenbestellung (Rl. S. 225) folgende
Anordnung:
§ 1.
Die Eigentümer oder sonstigen Nutzungsberechtigten
von landwirischaftlichen Grundstucken
sind verpflichtet, Grunostüe, die sie zur Brache
bestimmt hatien, binnen der von ber zustan
digen Dittriklsverwalzungsbellörde seilgesetzte-Frist
ordnungsmäßig zu bebanen.
82.
Leistet der Eigentumer oder Nutzungsbe
rechtigte der Aufsorderung der Difstriltsverwal.
lungsbehörde innerhalb der bestimmten Frin
leine Folge, so ist diese Behorde besugt, ihmn
die Nunung des Grundstcce bis zum Ende
des Jahres 1917 zu entziechen und dem Kom.
munalverband zu übertragen.
Auf dieses Verfahren finden die Vorschriften
der Bundesratsverordnung vom 9. Mär:
1917 über die Sicherung der Acder- und Gartenbestellung
entsprechende Anwendung.
83.
Mit Gefüngnis bis zu einem Jahre, beim
Vorliegen mildernder Umstande mit Haft oder
mit Geldstrafe bis zu 1500 Mk. wird bestraft:.
wer ohne genügenden Nchtsertigunge Sgrund
trotz Aufforderung ourch die zuständige Behörde
die Beftellung eines Grundstückes unkerläßt.
Bekrei: Velchtagualime. Vestanderbebung imd Enieignung
der Dierglasdeckel und Blerkrundeckei
auus 3inn- und freiwillige Ablieferung ven
anderen ZSinngegenständen.
Gemaß Erlaß des K. Kriegeministerin#t#s von-10.
März 1917 wurde im Benehmen mit dem K.
Staatsministerium des Innern der Zeitpunk
für die Ablieferung der Bierglasdeckel und Bier
lrugdeckel aus Zinn auf den 30. April 1917 ver
schoben. Wer bis zu diesem Zeitpunkt die be
schlagnahmten Gegenstände nicht abgeliefert hal,
macht sich strafbar. Auberdem erfolgt die
wangsoriise-. Abholung der ablieferungspflichti
gen Gegenstände auf Kosten der Besitzer.
Unter Bezugnahme auf das Ausschreiben vom
1. März 1917 — Amtsblatt S. 146 — werden
die Gemeindebehörden erneut brauftrant, soweit
noch nicht geschehen, die in Betracht kommenden
Betriebe usw. zur uingehenden l Fug
sich noch in ihrem Besitze oder Ge
findlichen, beschlagnahmten Ecgerstäne Fase
des vorgeschriebenen Formblattes zu verankassen.
Der Zeitpunkt der Abliefern ieferung wird guf
Erund dieser eoe jedem einzelmen Be
teiligten somie auch dur schr. im Amtsbkalt
bekannt gegeben werden.
Betreilf# Beschädlgungen kaallicher r.
Telephonleilungen durch Ba#
Erfahrungsgemaß werden in der Wintersund
Frühjahrszeit häufig Bäume in der. —
Neatlicher Telsgrophen- und JL#el#phanleitingen