Rum#r 170 M#
PRosenheimer Anzelgek ## wW
Sonntag, 13. Mai 19127
sionen die deutschen Sammeltellen. Da Da sie aus
allen Teilen Englands und den Kolonien stammen,
ergibt sich ein zuverlässiges Gesamibild
#### d# Stimmung im braiseen Weltref.
An zuversichtlichsten sind noch die Känadjer u.
Australier scheink, daß bei einem Urlaub
voli Kolauften in Suglan alles getan wied,
um sie die schweren Gesahren, die durch den
U-Boot-Krieg drohen nichts merlen zu lassen.
Wresentlich gedrückeer ist die Stimmung der Engländer,
die die ernsten Sorgen, die über England
hereingsbrochen sind, nicht länger verbergen.
Einhellig bei allen Gesangenen sind die
Kriegsmüdigkeit und die Klagen üuber schlech#
Führung und hohe Verliste. Wie sehr sic die
Verhältnisse seit der Sommeschlacht zu Uugunten
der Alliierten gewandelt haben, geden die
Engländer unumwunden zu. Gesangene der 63.
Dicision äußerten: Die Somme war ein Piänick
im Verhäilmis zu Arras.
Lloyd Georges Trostsoprücke.
In geheimer Sipung des englischen Unterhauses
führte Lloyd Grorges die Ansichten der
briliscken und franz ösischen Hrerführer an, die
mit den Ergebnissen der jüngsten milie ärischen
Operationen an der Westfront alle sehr zuftie
den sind. Ueber den U Boot Krieg gab er Zif
fern über die monatlichen Schiffsverluste seil
August an und gab einen ermuligenden Bericht.
Uber die Methoden zur Belämpfung oer 1.
Boote. Zur Lebensmiitelfrage sagte Llond Ge
orge, B bei sparsame im Verbrauch und er-Döhter
Erzengung im Jnlande lein Anlaß zur,
Jurcht vor Aushungerung bestehe und dan Eng= .
Iand 1918 seinen eigenen Be darf an Lebenemitlein
decken lonnte. Kür billige Trotsprackhke war
Llond Georger no## nir verlegen. Mißlich ist
sür ihn nur, daß die Tatsachen ihm gar nich:
recht geben wolien.
Revision der Politilk des
(Gasen Romanoves.
Lyoner Blätler meiden aus Madrid: Die spanische
Regierung verschob die Ratifizitrung des
Lon Marquis Corlina in London mit England
abgeschlossenen Wirti chaftsablommen mil der,
Begründung, das Ibtommen mũ se der Kammer
vorgelegt werde #
In die rr½ geslogen.
Nach einer Neuyorier Meldung des „Journal“
ist die amerilanische Munitionsfabri!“
Hammoth in die Luft geflogen Die JZahl der
Opfser ist noch unbekannt.
—
Der Aueiugeschränkie —
Kampf gegen französische
U. Boot-= Fallen.
WIE. Berlin, 11. Mai. Amtlich. Am 4,
Mai sich lete eines unserer Unterseeboote im
Sperrgebiet der Biscaya, elwa 25 Seemeilen
närdlich Bayonne, sechs auf nördlichem Kurs,
nebeneinander fahrende Fischdampfer, wovon der
auf dem öntlichen Flügel stehende die spanische.
Flagge und das Neutralilätsabzsichen führte.
Der Kommamant des 1U. Boo##s beschloß, die
rermeintlichen spanischen Fahrzeuge zunächit anzuhalten,
in der Annahme, das sie infolge jeh
lerhasier Navigierung undewutzt ins Sperrgegebiet
geraten waren. Auf den Signalbefehl
des U-Booies zum Stoppen drehte ein Teil
der Fischdampfer auf das U Voot bei, der andere
Teil versuchte zu entlommen. Das U-Boot
verlegte den Dampfern nunmehr den
Weg und se.oim alsdam einen Warnungsschuß,
ab. Unmittelbar darauf crössnelen drei von-Die
zweite Fran.
Koeman von Unna GSefert-Sllager-4
uck verhet.)
„Ich konnte nicht * ——i be.
harrie Bräulein #von Sasien, „damit müssen
wir uns abfsin
Eine ide war es so sc ill,
das Klirren des Silbers hör
„Die arme Irmgard,“ kaue Erich plöblich
ie mag man sie erst quälen! Jung, unersahren
und schuplos den raffinierten Verhören
und Angriffen der Voli zei usgeisent. zu sein,
das muß zur Verzweiflung trei
Ich werde binreisen,er ilerte Veate —
Smir wird gleichfalls angst und bunge, wenn
ich an das Kind dente; sie hat ja viele Freunde
gebt, aber der Himmel mag wissen, ob sie
such bewähren. Und Petzold hat mir in seinem
letzten Brief die Sorge um sein Kind noch einmal
an das Herz gelegt; sie läßt fast ger
nichis von sich bören, wer weiß, was sie alles
#u erdulden hat. «-„Fahre
gleich morgen, liebe Tante, ich bin
bberzeugt, daß Jrmgard deines Schutzes sehr
notwepis bedarf.“
„Gut, ich werde morgen reisen. Die Minna
nchme ich mit. Sollt notwendig sein, so
kann ich schon ein paar Zee forlbleiben.
ch weihß dich hier sa gut neriorg"“ Soglelsch
will ich alle —. treisen und die Kosser
packen lassen.“
daß man nur
15. Kapitol.
gard konnte es im ersten Mement uscht
den Fischdampfern das Feuer auf das U. Boot.
Im r# des entspinnenden Artilleriekampses
wurd ischdampfer S — Bzeter
vernichket- ! weilere niedeihe *
Fcheer mit Sprengpatronen h Here
wurden zwei frunzösische 7.3. Zm.- Geschütze mi
Münition erbeutet. Die übrigen beiten Fis
dampfer, die beutlich erlennbare spänische Ablei
zeichen und Flaggen führten und anscheinend
spanischer Nationalität waren, entlamen. Der
Vorfall zeigt. daß die Franzosen zur Bekämpfung
unserer U-Boote nicht davor zurück rel
len, spanische Fischerfahrzeuge auf das i
sie zu gefährden, indem sie sich ihne#t“ an ·
schliehen, um sie als Deckung für ihre U-Fallen
zu benützen.
Ein deutsches U-Bootineinem
chotti schen Hafem:
Das Amsterdamer „Handcsblad“ meldet,
daß ein als Fischerfahrzeug verkleidetes deutsches
U-Boot in der vorigen Woche in einen Ha
sen an der Olllüste von Schottland eingedrun
gen iit und dort den norwegischen Dampfer:
„Gerda“ versenlt und ein auderen Schiss be
schädigt hak. 6
s i
Diemedeklaaesqttaiig.
Schwere Verluste der
Sarrail-Armce.
Die Verluste der Engländer bei dem letzten
Angriff auf die bulgarischen Stellungen süd
westlich des Doiran Sees waren auserordentlich
schwer. In und vor der Stellung worden allein
1566 englische Tote mit Sicherheit gezähit.
Wie unsere Patrouillen feststellien, liegen auseerdem
noch ungezählte Tote in den Schluch
ten vor der Stellug.
Ramärien.
ie Felderbestellung in Rumänien.
D
—
Ueber den Herbstanbau im befebzten Rumänien
war man sich längere Zeit im Unklaren.
Erst nach der Schneeschmelze lonnte im April
genauer festgestellt werden, ein wie großer Teil
des Aerlandes im vergangenen Herbst besiellt
wurde. Das Ergebnis war über Erwarten
gut. Ungeachtet der Wirren der ersten Kriegswochen
scheint die rumänische Regierung gedrungen
zu haben, daß die Bebauung oer Aecker
damals mit Hochdruck betrieben wurde. Ueber
ein Drittel des gesamten Ackerlandes wurde
nämlich im Herbs#bestellt. Trotz des strengen
und späten Winters erlitt die Saat jeinen nennenswerten
Schaden. Die Wintersaat steht zurzeit
mindestens normal, die Frühjahrsbeftellung,
die durch die Militärvorwaltung unter
Mitwirkung der rumänischen Landwirte sehr gefördert
wurde, ist späteitens Mitte Mai vollsiändig
beendet. Rumänische Bauern arbeileten
zusammen mit dem kommandierten Militär und
Gefangenen fleiftig. Das Gesamtresultat der
Bebauung übertrifft die Erwarlungen. Das
Wetter ist seit Anfang April für das Gedeihen
der Saat recht gündlig.
lome. Leßt e
verlassen voc.
Cin Schluchzen rang sich aus ihrer Brust
empor, aber ihr Stolz lehnte sich gegen die
Tranen auf und auch dagegen, daß man sie
ungerechterweie wie eine Schuldige belwafte
ern kam ne#
22 Feingesübl sagte ihr, daß, wer elnmal
bestimmte Zeit hinter Gefängnismauern zugebracht,
in seinem Innern über diese Demüligung
nie wieder hinwegkommen könne.
War sie denn ganz schußlos Konnte
sie vor der drohendon Schmach belwohren?
Und ihre verzweiselten Gedanken
suchten nach einem Ausweg aus dieser Not,
nach einem Retler!
rbargeen !“ murmelte #das arme Kind,
„gesta . daß ich mich ein paar
WMesirt sammmie, mir ist ganz wirr im Kopf.“
Man erlaubte ihr, sich zu setzen, und in
demselben Moment kam ihr. ein erleuchtender
Gedamie. „Baron Liebe,
Sie stand schon — kerzengerade nor
dem Polizeikommiss % “*“' begle#ten Sie
mich an das Tei ich möchte in Ihrer
Gegenwart Baron Wn non meiner. Verpastung
Mitieslung machev.“
Vergünsigung wurde ihr gewähn“
o noe ber Himmel geden, daß der Baron
zu Haufe. ist“ dachte Jumgard, sonst bin ich
verlor
Wtlicherweise befand sich Liebenau in
der Billa. Er mar auch sogleich zu sprechen.
„Ich bedaorf Ihres Schutzes, Harr Paron,
rief Irmgard- in bebendem Ton, „man mld
mich meiner Freihelt berarbent mich vechaften,
Irm
sassen, 506 sie wic eine Dieben verhaftet werden
um Himmels willen, reiten Sie mich, ich flebe
: toten haben. :4
Die Vorgage in Auhleud.
E–enr feul "
amp ruhe.
Der Korrespondent der hathze 18.
*# aus Pettsbute: N#a # .
i c c
Eisende llM vertan-E ders
inem M andum e all
ruhe an der Front bis zur Abstin#mung des
Volles über die neue Regierungsform und die
Friedensfrage.
Die russiscken Staatsschulden.
Wie aus Petersburg gemeldet wird, hat der
rufflsche Finanzminister Tereschenko erklärt: Die
a#uussischen Statsschulden seien in den orei
Kriegsjahren von 8800) Millionen auf 30 Milliarden
Rubel gestiegen. Die Kriegskosten, die
bei Kriegsbeginn 15 Millionen täglich betrugen,
Sesee heuie die Hohe von llione
a erwarte: osnt funm — v
Vereinigken Süa
1 „"
Jues
Slarle Aerluste der italienischen
Armee im Winter.
Nach einer Mitteilung des italienischen Abge'
ardneten Arca soll die italienische Armee in dem
Wintermonasen monatlich 80 100 bis 90 000
Mann, darunter 2000 Ossfiziere, burch Erfrie-D+en,
sowie durch Lawinen und Kranchistemrr-11#.
* den
Die italienischen Zchisssverluste.
Nach Meldungen aus Genna beträgt der
Verlust der italieniscken Handelssotte im April
257000-Tonnen, dus ist um 30 Proz. mehr als
im Monat März.
Eis seovzösischer Juszmord.
Im Mai 1915 wurde ein deutscher Landwehrmann
als Kriegsgesangener nach Marbache
eingeliesert. Am zweiten Tage nach seiner Gekangennahme,
so bebaupteten die Frangosen,
wurde bei ihm eine Patrone mit umgedrehtem
t gefunden, die bei Benutzung als Dum-Dum-Geschoß
gewirkt haben würde. Sosfort
trat ein Kriegsgericht zusammen, das ihn trot
seiner Beteuerung, daß er diese Patrone früher
nicht in seinem Befitz gehabt hätte, zum Tode
verurteilte.
Der Vollstreckung des Urteils mußten sämtliche
deutsche Gesangene, inschl. zweier deutscher
Ofsiziere, beiwohnen. Der Verurteille wurde
unter starler Bedeckung gesesselt vor das Dorf
Die anderen Gesangenen folgten diesem
Fiurioen Zuge- it einer Zigarette im
Munde verlas ein französischer Offizier das Urteil,
worauf die Hinrichtung erfolgte. Für die
Zirilbevöllerung war die Crschie-ung ein Vollssest.
Sie schrie und johlte und llauschte nach
der Hinrichtung Beisall, ohne daß einer der anwmernden
Offiziere sie in ihrem Tun gestört
hätle.
Hier liegt einer der krassesten Fälle eines
Justizmordes vor. Kann denn wirllich jemano
ernstlich glauben, daß ein Gefangener ein derartiges
Geschok, wenn es auf irgendeine Weise
in seine Hände geraten wäre, noch zwei Tage
nach der Gefangennahme in seinem Besitz behalten
hätte? Sollte tatsächlich iu zwei Tagen
keine Gelegenheit gewesen sein, sich eines solchen
Urberführungsstückes zu entledigen? Die
gründliche Durchsuchung, die die Franzosen bei
den Gefangenen an der Front und auf dem
Transporte ohne Ausnahme mebrsach vorneh-Sie
ant-„Das
war übeerslissiat sagte der Kommissar
rrast, rtl Herr Baron kann Ionen auch nicht
elj
*die Aufregung ladt Sie Gespenster sehen.
Fraulein Irmgard, was Sie da sogen, ist ja
unmohtich-“ klang es durch das Telephon zurii
„Hier neben. mir ebt. cer Ssberr Kommissar
und vor der Wagen, der mich
fortführen soll. 9 N eeine znbi,
daß ich mit Ihnen sprechen darf!“ rief Irmga
wie in Todesangsi, „o, zögern Sie nicht. gor
Sie zu mir, geben Sie es nicht zu, das man
mich zu ail meinem Unglück auch noch zur Betrügerin
siemp eit.“
Aus— ein wWort. verehrter Herr Kommissar!“
ries der Va
zuuet nohmmissor Röver,“
Beam
4 haben tatsächlich Order bekommen.
Fräulein ols 3zu verhaften?
„Jamohl, Herr Baron, ich habe dem Fräulein
den Sher vorgegeigt.“
„Es wäre dach wohl aber mögli
Stellung einer hohen Kaution die#
Fräuleins * erwirten."
„ vohl. Doch müßten der Herr
Baron zu küsen Zweck sich schon an meine
Vorgesebten wenden.“
„Ge#t, Herr Kemmnsor: verweilen Sie nur
noch kurze Zeit, ich will mich mit dem Herrn
Poligeipräsidenten — In fün
Minuten klingele ich wieder an.=„Se
Por wahl, Herr Varonn#. ch warte.“
gard war auf einen Stuhl gesunken,
antwortete der
ch, gegen
reihelt des.
Irn
denn 108. Füße trugen sie nicht mebe.
deten Gebietes.
men, und bei der den Gesangenen re %t
harmlosesten Sachen abgenommen!
auferdem laäng das Beweisstück.
*## ba er bei ihm
“smprvs . *# — nur
##on ben igestedt
in, um — o zu
erführen iiii l ge chte
Schaufpiel zu n
Die abgrundtiese Verlonmenheit des franz.
Charakters zeigen zmei Züge bei der Vollstrelkung
des Urteils. Fur den franz. Offzier ist
die standrechtliche „Erschicseung eines Deutschen
eine Hleichgültige Sache, bei der er, wie beim
Lesen einer Jeitung, ruhig seine Zigareite
raucht. Und bei ihm slht die johlende Menge,
die die Erschiej ung mit Freudenansbrüchen miderlichster
Art begleitet!
ie uaschäte im geräamien
n! Getblele.
WITBBerlin, 9. Mai. Die französischen u.
englischen Zeitungen wiederholen hartnäckig die
Beschuldigung, die deutschen Truppen häiten
in dem geräumten Gebiet Kunftschätze zerslort
und entwendet. „Demgegendber sei amtsich Fol
gendes festgesiellt
Bei den Vorbercitungen für die Fronlzurück
nahme traf die deutsche Hreresleilung auch von
langer Hand her. Mas nahmen zur Sicherung der
Runstschäge bes-aufgegebenen wie des gefähr.
Aus den Ortschaften, Kir.
chen, Schlössern, die bei der durch die militäti
sche Notwendigteit gebotenen Anlage eines F
ltungsglacis vor der neuen Stellung geopser!
nmerden musten, sino die betendend#ten Kunn.
werke aller Art, vor allem Gemälde, Tapisse.
rien, Stkulpturen, Möbel, dazu die kostbarsten
Handschriften und Bücker unter Leitung bern
jener Sachverständiger gerettet und in Sicher
heit gebracht worden. Daaselbe i#l bei der
in uno hinter der Front gelegenen Orlen ge
schehen, die jetzt den eunglischen und franzost
scken Granaten ausgesetzt So sind aus
St. Quemin, das jehzt mi der qroitenNiik
Iickislonqteitvonitfieanrbcscholiuiiurd,die
Schätze des Museums Lecuyer, vor allem die unvergleichlichen
Sammlungen von Panellen von
Quentin de la Tour, alle hervorragenden Kunnwerte
des städtischen Museums abgeführ.
Während schon die Granaten auf die Sladl
sielen, haben aus der Heimat herbeigerufene
Techniker die wundervollen Glasgemaͤlde det
Kathedrale geborgen.
tie
gooph
solche
Ebenso ist aus den sonst gefährdeten oder
durch den Feino irgendwie bedrohten Städlen
an der ganz##e # anzosschen Krom in inonaie
langer Arbeit der werlvoilste Inhalt der Mu
und Bibliotheken mit Umterstütung ort
franeöffschen Behörden gesichert woroen. Auder
großen Jahl der jetzt aufgegebenen oder
gesährdeten Scheöfser sind mit unendlicher Mu
he die kunstgeschichtlich wichtigsten Schätze herausgenommen
und nach rückwärte gebracht worden,
wo die Eigentümer noch anwesend waren.
auf deren Billen hin. Die untergegangenen
oder dem Untergang geweihlten Bauwerke sind
noch sorgsam, eingehend aufgenommen worden,
um sie nenigsiens der Wissenschaft zu erhallen.
Die Rütführung ist nach weiter zurüdliegenden
franzöflschen Städten bewirkt worden, wo die
Kunstwerke eine sachverständige Pflege durch
Fachleute sinden. Nur an der schmalen lothrin
gischen Front, wo kein geeigneter sicherer On
auf framösischem Boden hinter der Gefahrzone
lag, sind die geretteten Kunstwerke über bi,
französische Grenze vorläufig nach Metz gebracht
wWorden.
2
abenteuerlichsien Gedanken wühlten in khrem
überreizien Hirn, Hiuchtgläne und Schlimmces
in wirrem Durcheina .
Fait bereute 4% es, das slille, entlegene
Waldschloß damals verlassen zu haben: Dier
hatte sic keinem genützt, aber so viel LCrid und
Kummer erfahren, daß sie dem Iusonen
brechen nahe war Und wie gut haite ihr
Vater es gemeint, daß er sie nach dem sernen
alhmintel schickte, miemand hätue sie dor! geuch
Sie war vollständig geistesabwesend und
bemerkte es nicht, daß der Beamte sie verstohlen
mitleidsvoll beobachtete.
Eine große Sehnsucht nach Tante Beate,
nach den Bäumen, den Nebeln des Waldes.
dem Sturm dort droußen überkam sie, Trüne
um Träne sank aus den blauen Augen auf die
seslgefal: * Hü#nde. Trauer und Schmerz überwälligten
sie
Da wncde die Tür geöffnet, und eine liebe,
wohlbekannte, ach so zärtliche Siynme rief leise
ihren Namen
Das junge Mädchen fuhr zusammen, erhob
sich taumelnd und sank an die Brust ihrer
mütterlichen Freundin.
e Beate, o lede. einzige Tante, du
ommst zur rechten Zeit, sie wollten mich ins Geken
bringen, mit denl h zusammen!
mch, laß es nicht geschehen
a#mes, armes he nuhige dich!
Ich gerlaft dich nicht wieder, alle Not hat ein
Ende. Ich nehme dich mit i: dee ren n
das ninr erlaubt ist, so bleibe
richt mehr, es schade ja —0 2
gen.