lummer 115
Rosenheimer Anzeiger
—
Sonntag, 20. Mai 1917.
winne bringen kann. Der Mißerfolg der zehnten
ooffensive wird sie zweifellos in dieser
scht bestärken.
r* #k#hige, mit gutem Erfolge — für unsere
. W—gvnucnedjenlwehatte
Worts-Dr dic9 Offensive, in den ersten
vembertagen, wo die Jtaliener zwei Armeen
* von Görz einjetzten und opferten. Die 3.
Offensire war in der ersten Oltob##hälfte, nördlich
ron Görz, und brach am 11. Oktober blutig
e ohne mehr als einige unbe dentenon
tge erzielt zu haben. Die 7., im
die Italiener in den Beittz von
Görz, in dessen Jerskhief ung das Können der italieni
ichen Artilierie einen zweifelhaften Triumph,
seierte. Vergegenwärtigt man sich diese winzigen
Erfolge und die furchtbaren Opfer so wird der
Schluß gestattet sein, daß auch jeht nicht den
Italienern das Wunder gelingen wird. zu dessen
Verwirklichung sie Armec um Armee zur
Schlachtbank geführt haben.
Die 10. italienische Offemive strllt mit der
totgeborenen Sarrails die unlenntlichen Resic des
„grofen einheitlichen Angriffes“ im Frühsahr
1917 dar, den der Vierrerh#and in wiederholten
Konferenzen beschlossen hat Die Richtswürdigkeit
englischer Kriegspolitik, deren oberster Grundsatz
ist, bis auf den letzten Mann der Vundesgefrosfen
zu kämpfen, tritt hier ron neuem in
ihrer ganzen Kaltlerzigieit hervor. Italien ist
so eng an seinen Verderker getettet, daß ihm
schlechterdings nichts übrig bleibt, als dessen
Befehlen zu geherchen.
Oesterreich u. die Isonzooffensive.
Zur zehnten Isenzoschlacht in Verbindung mit
der Friedensfrage erhält der „Pester Lloyo“
von Wien solgende Erllärung: Die erste Antwort
auf dar Friedensangebot der Mittelmächte
im Dezember erteilte Jialien durch Unterzeichnung
jener infamen 2 ete, die die Kriegsziele
der Entente umschrieb. Seine praktische und militärische
Antwort gibt es durch den Massenangriff
am JIsonzo. Von Zeit zu Jeit wird
Oesterreich-Angarn bald ossen, bald in verstelten
Andeutungen die Gnade eines Senderfriedens
angetragen. Das ist eine Politit der Worte,
arer“ in der Priti der Taten werden
wir seiten der Entente ganz gleich mit
Beutschland behandelt. Diese Wahrb 9n konnte,
solange die italienische Vorsicht die Oberhand behielt,
rerdunkelt werden, aber jent sind Täuschungen
und etwa gewesene Selbsttäuschungen
nicht mehr möglich. Unsere Sacke ist es nun, aus
dieser Politik Golgerungen zu ziehen. Unfere Politik
ist nichts anderes und lann nicht anderes sein,
als der Widerhall der militärischen Vorgänge
und der Gesinnung, die sich in ihnen ausdrücken.
Die italienische Offemire sagt uns, daf. Italien
dem Gange zum Kenserenzsaal einen nochmaligen
Arsuch vorzieht, uns militärisch nieder zuzwingen.
Wir antweorten darauf, indem wir lämpfen
und zwar so, daß es Cadorna baid vor seiner neueingebildeten
Gr ttähnlichteit bang werden dürfte.
Mit JItalien, w. sich kurz vor der Jongoschlacht
das noch nicht hinreichend gewürd## igte Ereignis
zutrug, daß einer der eifrigsten Kriegsgegner,
der Sozialistenführer Turati die Arteiterschaft zu
überzeugen trachtete, daß durch den Sturz des
Zarismus und durch das Eingreifen Amerikas
die & Lage der Entente geadelt werden sei, werden
wir ungefähr so sprechen, we Bethmann
Hollweg mit England und Frankreich. Wir wollen
weder das Trentino, noch unser übriges Erbe,
das unsere Feinde anleckt, rerlieren weder
durch Annexion noch durch „Des Sannettion“
(ein Wort Vanderreides) und wir werden es
anch nicht verlieren.
2— 1 2 e
sonstme sehnen-stinkt
46 Nachbruc verboten.)
Nach einer kurzen n- war sie
am Ziel: es war eine schaurige Nacht, und
tratz der kostbaren Pelzhülle schlugen ihre Zähne
vor Frost zusammen; aber alles lorperliche Unbehagen
konnte sie micht. daran hindern, auf
ihrer Spionaac zu beharr
Ihre Gedurd rere“ Voris ens auf keine
harte Probe gestellt.
Ein schwarher Lichtschein schimmerte plötzch
durch gEinen Spalt der Fensterportiere, die
tn
Mit snmmernden- Augen sah sie nach jener
Stelle, dann schloß sie die schmerzenden Lider
sekundenlang. Ale sie dicselben wieder öffnete.
erkannte sie erst deutlich, daß ihre Wahrnehmung
auf keiner Täuschung beruhte, der
She tt war und blieb schwach, aber deutlich
erkenn
Also“ hont ihr Mißtrauen sie nicht betrogen!
Urmgard war nicht das harmlose Kind mit dem
edlen, wohrhaftigen Sinn, für das mon sie
ollgemein hielt. Während man sie bemitleidete,
belog und beteos alle und lachte die Leichtgläubigen
in der Sti
Julles kuarhun Tirktee Aich uch 17 ich
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I — batte Aeadbingen, das Beste
[4 erraffen können, um dann die
e 5 sboeselsen utzrues –lfl
d hatte wirklich o alle Schwierigkeit
die Wiemor geöffnet, p sie den Mecha-
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Im Großen Hauptquartier.
Der österreithisch-ungarische Minister des
Aeußern Graf Czernin ist im Großen Hauptquarlier
eingelrofsen. Auch der Reichslanzler
ren Bethmann Hollweg undo der Slaatesekrelär
des Answärtigen Amtes D r. Zimmermann ha—
ben sich oorthin legeben. In den Befprechungen
der leitenden Staatsm. inner werden die Veratungen
fortgesetzt, die mit dem Ende voriger Woche
ersolgten Besuch des Reichslanzlers in Wien begonnen
haben.
General Putnik F.
7 De ehemalige Oberbefehlshaber des serbischen
Heeres im Kriege Putnik, ist in Nizza gestorben.
Putnil weilte bei Ausbruch des Krieges
xanntlich in Oesterreich, das indesten gromütig
dem serbischen Heer den Führer zur Lerfügung
stellte.
Schwere Gehorsameorerweigerung
italienischer Soldaten.
In Gerf liegen zurerlässige italienische Berichte
ror, wonach in dem als Sommerfrische
brlannten Ort Rocca di Papa bei Rom, in desten
Nähe sich ein wichtiges Manöverfeld befindet,
20000 ausgebildete Seldaten sich r erschanzt haben
und sich weigern, zur Front zu gehen. Die Regierung
wagt es nicht, en #ergisch" gegen die Aufrührer
vorzugehen, weil sie den Slandal im eigenen
Lande und die schlechte Wirtung auf oie Front
fürchtet, sobald der Vorball bekannt wird. Man
rersucht es mit Terhandeln und Ueberredung,
bisher aber ohne jeden Erfolg.
+ 2 2 i
Zurcggeqnveeweflleont
DieGefangcncnandckWestfkont
Im amll. Tageskericht vom 17. Mai sind
die bisher im Menat Mai an der Westfront eingebrachten
Gesangenen mit insgesamt 5000 Engländern
und Franzosen angegeben; dem ist noch
hinzuzufügen, dasß auf dieser Front im #pril
11 0060 Engländer und Franzesen gefangen genommen
wurden.
. I s
versuelnqeichtäntkewsoobäriss
Englands-KampfziezxendicllsVIotc
Eicgcnmnn schreibt im „Bund“ u. a.: Wie
sehr vie Angriffstätigten der deulichen Untetscek
vote auf die engl ischen Flanten druckt, zeigt
der große Angri##den die englische Marine
auf den weitlichiten Stüppunlt oer deulschen
Unterseel votflette, das seit zwei Jahren aus-Es
war elne richige Geheimtür, so minun.
genau in das Tapelenmuster eingesügt. daß
ihre Emdeckung für Uneingeweihte sast zur
Unmöglichleit wur
Als Irmgard das Heiligtum ihres Vaters
betrat und den Schreibtisch vor sich hatte, an
dem sie ihn täglich arbeitend und sorgend geseben,
da wolls der Schmerz sie übermannen,
sie setzte die Laterne auf den nächsten Stuhl
und weinte leile in ihr Talchentuch hinein.
Aber dann raffte sle lich auf und ging g
Werk, und zwar mit einer Umsicht und
dachtsam, eit, die von underechendarem Vorterl
für le ar.
e rlicte einen Stuhl heran, auf den sie
die Sliease stellte, und vermicd es, auch n
den kleinsten Fingerabdruck auf dem berstendnen
Schreibtisch zu hinterlassen.
Daran freilich, daß die schweren Plüschbortieren.
die bicht tnzusammengezogen waren,
doch einen Eichistoahl hindurchließen, und daß
drüben auf der Straße Julie aus brennenden
Auyen hler heraufstarren könne, dachte sie nicht.
Sie wähnte sich ganz unbelauscht und cher.
Mit Leichtigkeit öffnete sie das Geheimfach,
und siehe da, ihre Erwartung wurde nicht
getäufcht, ein großes, kotversieheltes Kuvert
lag da mit der Aufschri
P de hür *'#„ Nach meinem
6
Mi hülmlcher Scheu und doch nicht ohne
Hast nahm Irmgard dieses Vermächtnis an
sich und barg % in der Kleidertasche.
noch mehr in dem kastenortigen,
ein baen Menr hohen und ebenso
tiefen Raum. Irmgard griff zunächst nach einem
#mni#smus des zierlichen Schlosses aenau kannte.
Asammencufallelch Zettel, auf dem folgende
Worte standen: .
* r — — —
S————. .— “
bebaute Jeebrügge, ausgeführt hat. Offenbar
handelte es sich um ein grofes und ernst gemeinles
Unternehmen, zu welchem zur Srce zahlreiche
Schifse und in der Luft starke Bombaroierungs-Tichwaker,
in Bewegung geketzt worden waren.
Daß das D SOppelbombardement Schaden angerichtet
hat, ist mon vornherein anzunehmen, es
fragt sich nur, ob die Anla en so starl beschädigt
u erden sind, daf die Tätigkeit der Untersecbo#
dadarch gehemmt wird. In jedem Falle ist nur
der am moisten ausgese etzte Stützpunkt der Untersech
de getroifen worden. Man gewimnt jedoch
den Eindruck, das unn auch die brilische Marine
zum iszegenangriff schreitet, um den Stützpunlten
der deulschen Unterseebvote zu Leibe zu
gelhen, nachdem sich die Abwehr der Ulnterscelrot.
tsangriffe als wirkungslos erwiesen hat.
England kämptt jett nicht weniger um das Ganze
als Deutschland. Man muß mit einem systematischen
Felozug gegen die Stützpunkie der deultscnen
Unterscet 2ote rechnen, dessen ersier Alt in
einem Uelersall auf Zeebrügge bestand. An
den weutschen Gegenmabnahmen wird es nicht
sohlen. Damit rückt auf leiden Seiten die Seeflanke
in den Vordergrund des Interesses. Gelingt
es den Briten nicht, durch rücksichisloses.
Einsetzen ihrer See= und Luftstreitträfte die
deutschen bLsen so zu beschädigen, daf die Verringerung
des Frachtenraumes durch diese oder
andere Maßnahmen wieder auf den alten Stand
heruntergedrückt wird, so ist England im September
laum noch imstande, den Krieg mit Aussichl
aui Erfolg zu Ende zu führen, von der Rerolution
im Often ganz zu schweigen.
Die U Boots-Drohung.
London, 18. Mai. (Reuter). Auf einem
Frühstück der Flottenliga Lrachte der Marinesekretär
Carfon einen Trinlspruch auf oie Flotte
der Vereingiten Staaten aus und nannte die Ankunft
einer Flotsenat teilung der Vereinigten.
Staaten in Greshritannien das wichtigsie Ereignis
in der Geschichte der Welt. Die Unterscel
otsdrohung sei noch ron keiner Flotte gelöst
werden. er richtige Weg, ihr ins Auge zu
beisr n sci, neiilvwckllichcGcmhsiibctmch
ten. Mö lichermeise liege noch eine Feit schmerzlicher
Prufungen rer ihnen, doch lonne nictt der
Schatten eines Zweifels darüber beitehen, daß sie
für die ganze zirilisierte Welt den Sieg erringen
würden.
□Y * 4
Die Vorgünge #n Rußiand.
Ein Kezmpromiz zwischen Regie rung
und Arbeiterrat.
In Peterolurg fand eine Sihung der vorläusigen
Regierung, des ausführenden Ausschusses
und ven Vertretern des Soldaten= und Arbei-„Sbeinc
geliebte Irmgard, mein Jüßes Kind.
Alles, xas in diesem Fach liegt, in Dein Cigentum.
Das Paket mit den englü#chen Staatsanleihen.,
die ein VBermögen von bunderttausend
Mark repräsentieren, gehört Dir, es ist Dein
Crbe mütterlicherseits. Ich habe es dem Ge.
schäft aus dem einzigen Grunde entzogen, weil
ich fürchte, dasselbe in einer schwachen Stunde
gleichfalls in die Hände der Fran auszulkefern,
welche leider das Recht hat, meinen Namen zu
führen. Die Schmucksachen, welche Du vorfindest,
nimm * an Ei sie sind Dein
rechtmäßiges Eigentu immer auch Die
genommen werden mag.
lißzten Perlen und Brillanten im unsicheten
Schein der kleinen Laterne, und die
Brieftasche mit den wertvollen Scheinen lag
auf dem Grunde des Faches
Erine unbeschreibliche Aufregung bemächtigte
lich des Mädrhens: sie sank in den Sessel vor
dem Schreiblisch, auf denselben Platz, wo ihr
Vater seinen letzten Atemzug getan.
In IJrmgards Scele war keine Spur einer
abergläubischen Schen, vielmehr Wrlzr sic ein
sanit tröstliches Gefühl, als in diesem
Momem noch einmoal eine kesss, Beziehung
zwischen ihr und dem Toten her
hr
Gesicht. Es waren Minuten, die für ihre ganze
Zulumt entscheiden sollten. Dort in dem Fa
g ein Vermögen, 1 Gbebörte ihr, nieman
wußte darum. Sie brauchte es nur an sich
gaguehmen. um ein für allemal jeder Not entobe
.
Die düsteren Schattenseiten der Armut
7 berei kennen gelernt, und siec war
r verwohnt, sie glitt so gern auf der Woge
des Glücks dahin. 6 4%% 1! 9
war so eissge kalt, und * AWon ihr "
i
EM—
terrates statt, in deren Verlauf Mmnisterprall
den agte: Die angelündigte Regie=Kkungserklärung
enthäst eine Reihe von Vedinlungen
und Forderungen, deren Annahme die
Regierung als durchaus notwendig für den Er-HPei
ihrer Arbeit betrachtet. Hauptbedingung
st die Rotwendigleit der Ausarbeitung einer eni
schicdenen Erllärung seitens des Sdaten. und
Ark. Literausschusses, in der er der vorläufigen
Regierung sein volles Vertrauen ausspricht. Der
Entwurf der Regierungserklarung enthält acht
Pumte: Die Erklärung achtet streng die Grundsätze
eines Friedens ohne Annerionen und Enlschädigungen
auf der Grundlage des Rechtes der
Wöller, frei über ihr zukünftiges Geschick zu entscheiden
und tetent, daß eine Niederlage -
lanos und seiner Verhündelen die Quelle größ
ten Nationalunglücks sein würde. Insolgedet sen
hat die Regierung das seste Vertrauen. * die
Jkurionäre russische Armee einen Sieg der
utschen üler die Verbündeten nicht mlaise n
werdeAndekvaillCleesfenoiciiinqeN
lilik»in-O«wIwei-lliklc.oesLnlioiikfockU
llaknnqhalsdciiu).itiillek eines Ultiniatunis
und er bestand darauf, das er im ganzen Un
sange angenemmen werden müsse. Zum Schluß
wurde die Erklärung unterzeichnet.
Das Durcheinander.
Uexer die Gegenströmungen in Runland tcilt
die „Vost. Ztg.“ mit, das es kürzlich in nicht
weniger als 19 großen Städten zu gewaltigen
Demonstrationen gegen die einstweilige Negierung
und teilweise auch gegen oie gegenwärti
den rerolutionären Zustände uberhaupt gelom
men sei. Besonders acharakteriftisch seien oie Vor
gänge in Mostau. Dort versammelten sich Zhn
tausende vor dem sog. Generalgouvernement
baus, wo der Mosklauer Artbeiter- und Solda
lemat tagte. Vorangetragen wurden Dutende
won Fahne n, auf denen zu lesen war, nicht nur,
wie in Petersburg: Nieder mit Miljuidw i
Ouischtirwl, sondern auch: Nieder mit dem
Krieg! und zum ersten a Mie seit Auekruch der
Rovolution: Gebt uns wieder einen Zaren!
Feilusche Aundschun.
Ba pern und Elsas-Lzthringen.
Zum Thema „Bayern und die Reichslande“
schreibt die „Kreuzzeitung“: „Tropdem de
Waycrische Staatszeitung“ es in Abrede siell|.
daß neuerdings einschneidende Beschinsie über
die künftige Gestaltung Elsaf= Lathringens ge
faßt worden seien, haben wir Urfache, anzun:h
men, daß die Meldung richtig ist. Möglicher
weise ist sie aber lediglich die Be stätigung schon
läng t beschlossener Maßnahmen. Daß Eiatz
Lothringen in seiner jetzigen Form nicht weiter
kestehen kann, sondern aufgeteilt werden muß.
i! so zirrnlich allgemeine Ueb#erzengung in
Deutschland. So sicher wie der Umnand, dar
ein beträchtlicher Teil von Lothringen dann an
Vruufen fallen muß, ist wohl auch die Tai
sache, das, an Bayern ein beträchtlicher Teil der
Elsaß, wenn nicht das ganze Elkaß wird sallen
müsisen. daß ein Entgegenlommen an Banuern
angetracht iit, wird niemand besmeiten dursen.
Die „Vanerische Staatszeitung“ s#l#ellt denn auch
nur in Abrede, daß durch ein solches Entgegen
kommen die Zustimmung der bayerischen Re
gierung zur Phitik des Reichstanzlers erlauft
worden sei. Jebensalls möchten wir es für wun
schenswert halten, daß die Neurrdnung der Din
ge in Elsaf= Lothringen so bald als möglich zur
Tatsache wird.“ Es ist jedemalls erfreulich.
aus dieser prenßischen Stimme Veritändnis für
die Stellung Bayerns im Reich heraurlönen iu
Bören.
Der Scluch — unbedingt verkauft.
und der spätere Vesitzer desselben würde einige
blindert Mark zahlen und da ür in den #e#
eines großen Vermögens kommen, eines Kaptltals,
das ihr, der Erbin, rechtmäßig zutam.
Machte sie aber dem Konkure ver walter
Mikleilung von den verborgenen S. #n, so
wurde alles zur Masse geschlagen. r** alten.
wertrollen Geschmeide an den Meistbietenden
veränßert.
Wie schrecklich das alles war, ihr Inneres
lehnte sich Lsremistt dagegen auf. O, hätte ihr
Water dieses Erbe doch an einer anderen Stelle.
bei einem Freunde aufbewahrt, welcher ihr.
ohne sich schuldig zu machen, ihr Eigentum hälte
aushändigen lönnen
Irmgard arbel- sich wieder und trat an
das Fach, aber ihre Hände zuckten zurück, als
sie die Kostbarkeiten berühren wollte.
Nein und tausendmal nein! Wie nun
auch alles kommen mochte, dies brachte sie nicht
Hertg. es wäre ihr wie Raub, wie Diebstahl er-Nosch,
mit aller Voriccht, schloß sie das Fach,
nachdem sie den Zettel wieder bineingeleg!.
r hir hatte sie * der Tasche, das genügle
Sie hielt noch einmal Umschau in dem
traulichen Raum. Die Abr. deren Ticken sie
stets so gern geen die kostbar geschnitzten
Schrörke, Die, Konzestotuctten und Gemalde,
hatte besondere Bedentung für sie,
b#n rr Hchreg, sich eine liebe Erinnerung.
e ahin, a
e Ge I ale Wogen zu der Stiennutter
mit neen bitter anklagenden Gefühl, sie hatte
ganzen Jammer verschuldet, sie allein!