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gefallen lassen, daß diese Herren nicht Rechnung ablegen?
Jeder will wissen, wie sein Geld verwendet wird, ob es
Jene nicht etwa in die Tasche stecken, ob es gerade fuͤr
den Zweck, zu dem es gegeben wurde, auch wirklich ausschließend
gebraucht wird. Hier findet man das Recht jedes
Mitgliedes, Rechnungsablegung zu fordern, so natuͤrlich;
und bei dem größten, seinem Zweck nach wichtigsten, Klub
— dem Staate, wollte man daran zweifeln? Es zeigt
auch wirklich alle Erfahrung, daß Fb) wo jene Publizität
sich nicht findet, frühe oder spät Untreue oder Nach“
lässigkeit die Folge davon ist. Sehen wir auch von absichtlichen
Betrügereien hinweg — wie viele halten in eigenen
Angelegenheiten, wo sie nur sich Rechenschaft geben,
zu ihrem eigenen Schaden, nicht Ordnung; geschweige also
da, wo es nicht über ihre Börse geht! c) Ohne Oeffentlichkeit
entsteht nothwendig Unkunde in den Geschäften.
Nicht nur wird es überhaupt Jedem schwerer, in die finanziellen
Augelegenheiten des Staats sich einzuarbeiten, und
sich für diesen Zweig der Verwaltung zu bilden, sondern
auch bei den Geschäftsmännern selbst entsteht Verwirrung
und Verlegenheit. In jedem Zweige der Finanz-Administration
bemächtigt sich leicht Einer aller Kenntnisse, seines
speziellen Fachs, bildet sich, indem er zugleich allc Andere
abhält, sich gleiche Einsicht zu erwerben, gleichsam zu einem
lebendigen Lerikon, mit dem dann aber dereinst die
ganze Wissenschaft zu Grabe geht. Seine Nachfolger tappen
dann im Dunkeln; unter den Chefs der verschiedenen
Sektionen ist bei jener Isolirung der. Kenntnisse viel schwerer
ein Zusammenhang zu erhalten, und zuletzt übersieht
selbst kein Adminisirator das Ganze mehr, da jeder partielle
Administrator gegen den Andern Heimlichkeit treibt.