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evangelischen und apostolischen Schriften und an die Augustana
gelehee, indem nach kurzer Einleitung über die drei alten
Symbole insbesondere die Artikel I—XVI bezw. XVIII u. XX
des ersten Theils der A tana erklärt werden.
Auch in der Prima des Gymnasiums ist bei dem Lesen
der neutestamentlichen Schriften im Allgemeinen der deutsche
Text zu Grunde zu legen. Jedoch kann hier wenigstens abschnittsweise
der griechische Text herangezogen werden, um den
Schüler zum Zurückgehen auf den Urtext anzuleiten. Es ist
aber vorzusehen, daß dadurch der Unterricht nicht einen philologischen
Charakter bekomme und sein Hauptzweck gefährdet
werde. . ·
Aus den sogenannten Einleitungswissenschaften für die
biblischen Bücher ist nur das Nothwendigste zu geben. Kritische
lntehngen auf diesem Gebiete gehören nicht in den Bereich
er Schule.
Katholische Religion.
Bis zum Erlaß anderweitiger näherer Bestimmungen bewendet
es bei der gegenwärtigen Ordnung.
2. Deutsch.
Vorbemerkung. Lehrziel Lehraufgaben und methodische
Bemerkungen gelten im Wesentlichen #ü# die entsprechenden
Stufen aller Arten von höheren Schulen.
a. Allgemeines Tehrziel.
Fertigkeit im richtigen mündlichen und schriftlichen Gebrauche
der Muttersprache, Bekanntschaft mit den wichtigsten
Abschnitten der Geschichte unserer Dichtung an der Hand des
Gelesenen und Belebung des vaterländischen Sinnes insbesondere
durch Einführung in die germanische Sagenwelt und
zt die für die Schule bedeutsamsten Meisterwerke unserer
eratur.
b. Tehraufgaben.
VI. 4 bezw. 5 Stunden wöchentlich.
Grammatik. Redetheile und Glieder des einfachen Satzes;
Unterscheidung der starken und schwachen Flexion. (Terminologie
zurchaus in Uebereinstimmung mit dem lateinischen
erricht.
Rechtschreibeübungen in wöchentlichen Diktaten in
der Ka e. Ged ht b saß
esen von Gedichten und Profastücken (Fabel, Märchen,
Erzählungen aus der enh Sage und Geschichte).